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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • mechanic
    antwortet
    Zitat von nlcarbon Beitrag anzeigen
    Mein Reden CB aktiv entzerrt und gut ist ...
    Muss nicht mal aktiv sein, Timmi hat doch alle Varianten im Chassistest (HH 2/2017) durchgespielt:

    - GHP in 7,5 Liter perfekt bis f3=31Hz (1.200 uF, eine Schwingspule, etwas leiser, etwas weniger max. Pegel!). Aktiver Betrieb ändert daran nix

    - BRHP in 21 Liter perfekt bis f3=18Hz (2.200 uF, eine Schwingspule und mit eingeschränktem max. Pegel!)

    Das Viererpack ist ein virtueller 26er mit +/- 6mm linearem Hub, also eine ideale Basis für die o.a. Ansätze !

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  • UweG
    antwortet
    Sv.n.K schrieb:
    Wie Uwe hinterfrage ich jetzt auch die Visaton-Messungen zum W130X-Sub (#60).
    Um es nochmal genauer zu formulieren. Ich hadere nicht mit der Korrektheit des Messergebnisses, das wird schon so stimmen, sondern mit der Aussagekraft. Die Berechnung des Klirrfaktors gewichtet nur die harmonischen Oberwellen, die aber alle gleich. Rauschartige Strömungsgeräusche gehen nahezu gar nicht ein und hohe Harmonische treten sehr viel schneller aus der akustischen Verdeckung als die vermutlich donmierenden K2 und K3. Das was ein CB-System neben dem eigentlichen Grundton erzeugt, dürfte eine relevant andere spektrale Verteilung haben als bei einem BR-System.

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  • walwal
    antwortet
    Die Quelle kenne ich auch.

    Ist kein Widerspruch, denn was will man? Linearen Frequenzgang am Höerplatz z.B., dann hat CB untenrum zu wenig Pegel und man muss eletrisch anheben. Wenn mit BR der Pegel untenrum zu hoch ist, muss man senken, ist Jacke wie Hose.

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  • nlcarbon
    antwortet
    Aber der ist normalerweise doch nicht gleich

    http://www.neumann-kh-line.com/neuma...ers_question13

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von nlcarbon Beitrag anzeigen
    ..., bessere Gruppenlaufzeiten(? richtig) ...
    Falsch, wenn der FGang gleich ist.

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  • nlcarbon
    antwortet
    Zitat von Opelfreak Beitrag anzeigen
    ...All die schöne Tüftelei und Rechnerei für die Katz, wenn man hinterher die Ports eh wieder dicht macht und entzerrt und runter regelt weil es zu doll wird.

    Gruß
    Nico
    Mein Reden CB aktiv entzerrt und gut ist, dazu den Vorteil kleinerer benötigter Volumen (gut hier jetzt nicht entscheidend) und präziserer/sauberer Wiedergabe da kein Mitteltonmüll aus Ports, bessere Gruppenlaufzeiten(? richtig) usw. BR ist für mich nur eine Krücke wenn es in der Praxis an Verschiebevolumen/Maximalpegel im Bass mangelt...

    @Sv.n.K hast du nochmal die Richtdiagramme im Vergleich zwischen WG148R und deiner endgültigen Version jetzt? Vielleicht auch nochmal ganz ohne WG?
    Gruß Nils

    P.S: bau doch einfach mal nen Spanplattenkiste mit 4 W130X in CB und teste was die drücken
    Zuletzt geändert von nlcarbon; 14.05.2018, 08:06.

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  • Fraggle
    antwortet
    Das sieht spannend aus.
    Werde ich mir auf jeden Fall noch genauer ansehen. Heute schaffe ich es nicht mehr.
    42 Hz ist die Abstimmfrequenz (Helmholtz-Resonanz = Impedanzminimum).
    Hattest Du auch keine Windgeräusche im Mikrofon?
    Oder Mikrofon / Vorverstärker übersteuert? Das könnte den höheren Klirr erklären.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend Zusammen,

    @ Klaus: Danke für die Zusammenfassung bzgl. dem BR25.50. Soweit hatte ich das noch nicht überlegt.

    @ Fraggle: Dein verlinktes Paper ist auch spannend. Bis zur Fertigstellung werde ich die verlinkten Veröffentlichungen noch ein paar mal lesen - in solchen knappen Publikationen versteht man die inhaltsreichen Nebensätze ja erst, wenn man es verstanden hat

    Angespornt von dem Lesestoff wollte ich doch auch mal selber messen. Ich habe mir dazu meine AL130 Bassreflexlautsprecher vorgenommen. Hier ist ein AL130 in ca ~12L mit einem rückseitig angebrachten geraden 35mm Kunststoffrohr versehen. Nach "meinen" neuesten Erkenntnissen also die schlechteste Möglichkeit ein BR-Rohr zu bauen. Die Länge des Rohres kann ich nur abschätzen (15cm +/- 5cm). Jedenfalls ist die Abstimmung sehr tief (vmtl. zu tief), wie die Impedanzmessung zeigt:


    Um ein Gefühl für das Thema zu bekommen habe im Abstand von 2cm und 10cm vom rückseitigen BR-Rohr das Spektrum bei der Resonanzfrequenz von 32,4Hz und 42Hz gemessen. Weiter habe ich bei jeder Einstellung in Arta die Pegeleinstellungen -3dB und -9dB (also 6dB Differenz) verwendet. Den genauen Pegel konnte ich gerade nicht ermitteln, jedoch habe ich mit dem AC-Voltmeter 0,7V bei -3dB über dem Lautsprecher gemessen (Messfrequenz 50Hz). Der Pegel ist also eher klein (Leistung P = U^2/R = 490mV/8R = ~62mW).

    Die Messergebnisse:
    • Man erkennt, dass das Rohr bei Resonanzfrequenz schnell an anfängt breites Rauschen zu erzeugen. Ausserhalb der Resonanzfrequenz ist das so nicht zu erkennen. Ich hatte beim "spielen" das Gefühl, das die Schwelle, an der es Anfängt zu "Atmen" sehr schmal ist.
    • Mich irritieren die Klirranteile, diese sind bei 2cm Abstand deutlich ausgeprägter als bei einem Abstand von 10cm.
    • Wie Uwe hinterfrage ich jetzt auch die Visaton-Messungen zum W130X-Sub (#60).
    • Ich bekomme eine Idee davon, warum BR und CB sich so häufig raufen. Man kann scheinbar bei BR eine Menge nicht richtig machen.


    Freue mich über eure Kommentare und Anregungen .

    Grüße
    Sven
    Angehängte Dateien

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  • mechanic
    antwortet
    Zitat von Opelfreak Beitrag anzeigen
    ... und ein (oder zwei) stinknormales BR25.50 würde nicht reichen?
    Nein, weil der Querschnitt (D 80 mm) schon bei einem BR25.50 um 67% größer wäre, als mit dem Rechteckkanal (umgerechnet D 62 mm). Damit würde sich auch die Rohrlänge entsprechend vergrößern (und nicht mehr ins Gehäuse passen).

    Wenn es ein Rohrsystem mit etwa D 60 mm gibt (mit Winkel), wäre das eine mögliche Alternative zum Rechteckkanal (HT70 ist denke ich schon zu groß). Außer dem geringeren Bauaufwand (und der einfacheren Optimierung der Länge) sehe ich aber keinen akustischen Vorteil ...

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  • Opelfreak
    antwortet
    moin moin,
    und ein (oder zwei) stinknormales BR25.50 würde nicht reichen? Hast du damit schon mal rum probiert? Das zu simulieren bringt wohl eh nicht wirklich etwas (vielleicht um ein grobes Gefühl zu bekommen). Der Bass macht im Zimmer eh was er will.

    All die schöne Tüftelei und Rechnerei für die Katz, wenn man hinterher die Ports eh wieder dicht macht und entzerrt und runter regelt weil es zu doll wird.

    Gruß
    Nico

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Wie du es einleuchtend beschreibst, wird auch hier ein Teil der Strömung um die Ecke gebogen - und zwar genau am Schallwandaustritt. Ob das jetzt besser ist?
    Doch eher einen Port der rechtwinklig zur Schallwand ist und dafür innen mit großzügigeren Biegeradien ausgestattet ist?
    Schwer zu sagen, was besser ist. Ideal sind wohl beide Möglichkeiten nicht.
    Auch an einem rechtwinkligen Schallwandaustritt müßte sich die Strömung beidseitig umbiegen (tut sie aber nicht unbedingt).

    Hier noch etwas turbulenter Lesestoff: Roozen et al.: Vortex sound in bass-reflex ports of loudspeakers. Part I.
    Zuletzt geändert von Fraggle; 12.05.2018, 21:21. Grund: Korrektur

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Ich habe es diesem hier (Kapitel 11, S. 38) entnommen. Demnach werden durch das Vermeiden eines "freien Rohrendes" die geraden Klirranteile reduziert (vielleicht habe ich es aber auch aus dem Kontext gerissen...).
    Das Prinzip dabei ist Symmetrie, also gleiche Strömungsverhältnisse am inneren wie äußeren Rohrende, zu schaffen.

    Um die Symmetrie zu verbessern, gibt man dem Baßreflexrohr diesen kleinen Flansch als innere "Schallwand".
    Ein kleiner Flansch hilft schon, solange er den Bereich abdeckt, wo die Geschwindigkeit noch groß ist.

    Bei einem runden Rohr, das außen senkrecht in der Schallwand endet, kann ich mir das gut vorstellen.
    Bei der Variante 5 läßt sich die Geometrie wohl nicht so einfach von außen nach innen übertragen.
    Das spricht eher gegen die Stummelbrettchen, außerdem fällt dann dieser Engpaß hinter den Mitteltonkammer weg.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Zusammen

    @Nico:
    Zitat von Opelfreak
    ... müssen diese beide Stummelbrettchen bei den Ports unbedingt sein?
    Ich habe es diesem hier (Kapitel 11, S. 38) entnommen. Demnach werden durch das Vermeiden eines "freien Rohrendes" die geraden Klirranteile reduziert (vielleicht habe ich es aber auch aus dem Kontext gerissen...).

    Zitat von Opelfreak
    Sag bitte, dass das wirklich nur zum testen so schlimm aussieht.
    Meinst du jetzt die mit Heißkleber zugestopften Bohrungen? Die werden nicht nochmal erscheinen. Aber eine Zweiteilung wird wohl sein (jedenfalls ist mir bisher nichts besseres eingefallen).

    Zum Thema Bassreflexports:
    Ich habe diese Veröffenlichung in Ruhe studiert. Ich will nicht sagen, dass ich alles verinnerlicht habe, aber einiges ist jetzt klarer als vorher. Auch die deutsche Kurzfassung ist jetzt eingängiger.
    Ich grüble noch an den für mich daraus resultierenden Konsequenzen.

    Grüße
    Sven

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  • yoogie
    antwortet
    Zitat von Opelfreak Beitrag anzeigen
    Alu WGs haben echt was.
    Ja, haben sie

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  • Opelfreak
    antwortet
    Moin,
    müssen diese beide Stummelbrettchen bei den Ports unbedingt sein? Ist das beim oberen Volumen nicht evtl. sogar störend für den ganz oberen TT? Ich könnte mir vorstellen, dass das wieder so eine mini Stolperfalle wird.

    Wieder nur mein Bauch, aber ich würde die weg lassen. Den Rest finde ich schön gelöst. Das "Original" WG wird dann aber von hinten über Zapfen und mit Gewinde verschraubt oder? Sag bitte, dass das wirklich nur zum testen so schlimm aussieht.

    Alu WGs haben echt was. Schick schick, ich poste bei Zeiten mal meine Aluschallwand mit integriertem WG. Die ist grade aus der Galvanik zurück.

    Ich bin schon mega auf dein Endergebnis gespannt. Und ich wette Jürgen leckt sich auch schon die Lippen und hat gedanklich wieder etwas ausgetüftelt.

    Gruß
    Nico

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