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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Zitat von walwal
    Mit der breiten (oben breiter) Fase kannst du "richtige" TT ...
    Vielleicht eine Concorde-Light:
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=28253
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=20923
    Darauf komme ich später zurück

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  • walwal
    antwortet
    Mit der breiten (oben breiter) Fase kannst du "richtige" TT in die Front einbauen. Mehrere TT in unterschiedlicher Höhe sind sinnvoll wegen Bündelung und Bodenreflektion.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Uwe: Bzgl. zu deinen Vorschlägen zum Tieftöner.
    Du hast meine Gedankengänge besser wiedergegeben, als ich es derzeit könnte.
    Nach einer kurzen Machbarkeitsstudie denke ich weiterhin, dass ich das Thema Tiefton noch schieben kann. Erst muss die Mittel-Hochtoneinheit stimmen. Da hier noch nicht ganz klar ist, wie klein das Waveguide werden kann, ist meiner Meinung nach auch noch nicht geklärt, ob es ein 100mm oder 130mm Mitteltöner wird. Das hat wiedrum einen Einfluss auf die Tieftönerkonstellation.

    Zu deiner Irritation:
    Ich wollte damit sagen, dass ich davon ausgehe, dass alle weiteren Optimierungen am WG sich auf die Schallwandbreite vom aktuellen Versuchslautsprecher beziehen. Diese ist mir aber mit 25cm zu breit. Daher werde ich den Testlautsprecher entweder
    - mit einer einer schmalere Schallwand ausstatten (Schallwand ist abnehmbar). Dies könnte ich mit einer noch breiteren Fasse erreichen.
    - ich einen neuen schmaleren Versuchlautsprecher aufbauen.
    Im jeden Fall wird aber zumindest das WG weiterhin auswechselbar sein.

    Ich hoffe ich kann damit deine Irritation beseitigen.

    Grüße
    Svem

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  • UweG
    antwortet
    Wenn ich mal erinnere, was Du zum TT so geschrieben hast
    Das Nettovolumen für den TT soll bei 40l bis 50l liegen. Der Lautsprecher wird Aktiv,
    dann fallen 1 oder 2 W130X wohl raus. Wenn W130X, dann wohl mindestens 4. 8.. 20 in CB gingen auch, wenn man sie noch auf der Schallwand unter brächte.
    AL130 als TT, wie in der Quintett kann man auch sehr schmal bauen (16..17cm?). Bei dem Aufwand, den Du für das WG treibst, würde ich mir den Seitenbass verkneifen, außer evtl. als integrierter Sub, dann aber mit 2xAL130 als MT.
    2*AL130 oder 2*AL170 in der Front halte ich für teurer aber technisch einfacher.

    P.S.: Ich will Deinem Resumee nicht widersprechen, es macht auf jeden Fall Sinn, sich über den restlichen Aufbau Gedanken zu machen, aber das finde ich etwas irritierend:
    Alle weiteren Untersuchungen am vorhandenen Testaufbau in der aktuellen Konstellation sind nicht zielführend.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Danke

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  • UweG
    antwortet
    Klar.
    Code:
    Baffle front
    33.6mm 0mm
    33.6mm 3mm
    42.089mm 4.244mm
    50.578mm 4.157mm
    59.067mm 4.071mm
    67.556mm 3.985mm
    76.044mm 3.899mm
    84.533mm 3.814mm
    93.022mm 3.73mm
    101.511mm 3.645mm
    110mm 3.562mm
    115.429mm 2.003mm
    120.857mm 1.732mm
    126.286mm 1.463mm
    131.714mm 1.193mm
    137.143mm 0.918mm
    142.571mm 0.632mm
    148mm 0.33mm
    158mm 0mm
    190mm 0mm
    250mm -30mm

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Uwe: Ich freue mich über die Erweiterung deines Excel-Files. Das wird nochmal hilfreich!

    Nur der Vollständigkeit halber hier noch meine Simulation von Kontur 4.

    Im Vergleich zu den Messungen würde ich sagen, dass man sich eine Ähnlichkeit einbilden kann.

    Ich bin mit deine Anmerkungen zum eigentlichen "Ziellautsprecher" konform. Das grundsätzliche Handwerkszeug ist erarbeitet. Alle weiteren Untersuchungen am vorhandenen Testaufbau in der aktuellen Konstellation sind nicht zielführend. Ich hätte zwar auch lust, die WG-Theorie weiter auf abstrakter Ebene zu betrachten, aber das scheint ein Fass ohne Boden zu sein. Gehen wir lieber das eigentliche Ziel an.
    Ich halte das Konzept D'Appo mit tief trennenden WG für interessant. Würde als TMT weiter auf B100 / TI100 setzen (AL130 ist aber auch noch hoch im Rennen). Im Tiefton bin ich noch unentschlossen. Da sind:
    - zwei AL170 in BR oder CB,
    - ein TIW200XS in BR oder CB sowie
    - ein / zwei W 130 X
    interessant. Da findet sich eine Lösung.
    Die Oberfläche der Schallwand des aktuellen Testgehäuses ist für den TI100/B100 aus ästhetischer sicht zu breit. Man müsste sie 2cm-6cm schmaller machen. Wie das mit einem tief trennenden WG gehen soll weiß ich noch nicht. Hier gilt wohl weiterhin - versuch macht klug.
    Uwe, kannst du die Konturdaten deines letzten tief ladenden WG hier hinterlegen. Ich würde diese gerne als Referenz in meine Konstruktion einfließen lassen.

    Freue mich schon auf den weiteren Verlauf

    Grüße
    Sven
    Angehängte Dateien

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  • UweG
    antwortet
    Ich bin am überlegen, was jetzt der nächste Schritt zu "meinem Super-Duper-Lautsprecher" ist
    Ich finde, dass die Kontur 4 noch etwas zu stark ansteigt in der Bündelung und zu wenig tief läd. Sie müsste langsamer aufweiten.
    Außerdem zeigt sie eher eine Einschnürung bei 10 kHz als eine Aufweitung. Die 86° Anfangswinkel sind also etwas zu wenig?

    Ich habe mal versucht eine Geometrie zu erstellen die richtig tief läd. Sie ist nicht größer. Sie weitet zunächst sehr langsam von 90° auf 100° auf und verrundet dann etwas enger.



    Ich denke nicht, dass sie wirklich so weit werden wird um 10 kHz, wenn ich die Istergebnisse von Kontur 4 betrachte.

    Wenn die Frage auf die gesamte Box bezogen war: MT und TT-Bestückung festlegen, Schallwandabmessung festlegen.
    Angehängte Dateien

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  • UweG
    antwortet
    Ich habe das Excelfile noch ein wenig getunt. Der bisher konische Teil kann jetzt kontinuierlich aufweiten.
    WG-Kontur_UweG_V3.xlsx

    Ich habe das (!)Gefühl(!), dass ein flacher Hornanfang am Hochtöner nicht vom Vorteil ist.
    Du scheinst Recht zu haben. Die Aufweitung verschwindet, wenn man einen steileren Anfangswinkel wählt.
    Bei Voreilung der Wellenfront in der Mitte (=Kalottenhöhe in AxiDriver) von 3mm und 33,6mm Anfangsdurchmesser ergibt sich:

    100°


    86° aufweitend auf 100°


    70° aufweitend auf 100°


    Die Winkel sind zahlenmäßig aber wohl noch nicht richtig, sonst wäre die Messung an Kontur 4 unplausibel. Das wird da simuliert:
    Angehängte Dateien

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  • UweG
    antwortet
    Klar kann man das aus den AxiDriver-Dateien herauslesen, aber die Frage ist, welche Kalottenhöhe ist in AxiDriver die richtige. Die geometrische sicher nicht, denn Biegewellen laufen nicht unendlich schnell und die Eingabe in AxiDriver muss der Wellenfront entsprecen, nicht der Kalottengeometrie.

    Ich probier gerade noch ein wenig.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    An sich schon, #154 ist aber eher eine Frage aus dem Unverständnis
    Der Einfluss des Winkel zwischen Hornanfang und der Tangente am Kalottenrand lässt sich doch bestimmt mit Axi-Driver erfassen.

    Grüße
    Sven

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  • UweG
    antwortet
    Ja. Ich dachte, das wäre auch der, den Du in Post #154 gemeint hast.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Uwe: meinst du diesen "rechten" Winkel?
    Angehängte Dateien

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  • walwal
    antwortet
    G 20 + WG hatten wir hier

    http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...1&postcount=72

    Eine Tasche wie bei der KE gibt es nicht. Die Frontplatte hat etwa 0,5 mm Abstand zur Sicke und ist auch leicht abnehmbar. Ich hätte da sogar ein ovales WG:
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 12.03.2018, 10:52.

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  • UweG
    antwortet
    Die Aufweitung kommt von der Schallwand (auch 17 cm noch da) und das WG bündelt zu wenig im unteren Bereich, Trennung bei 1600 nutz da nichts, so mache ich das bei meinen S2Ke. Die mir prima gefallen...
    Die Trennung bei 1600Hz nutzt dann was, wenn HT+WG mit der schallwandbedingten Aufweitung um 3 kHz besser klar kommen als der MT.

    Ich hatte ein wenig experimentiert und konnte nur einen Einfluss oberhalb von 10kHz feststellen. Ist das richtig?
    Da meinen wir offenbar das Gleiche.

    G20SC versa KE
    Ich will jetzt nicht auf die G20SC setzen, aber ich glaube tatsächlich, es wäre leichter, ein WG mit G20SC zu erstellen, dass für Trennungen ab 3kHz gedacht ist. Da ist alles 20% kleiner, d.h. passiert bei 25% höherer Frequenz.

    Ich habe das (!)Gefühl(!), dass ein flacher Hornanfang am Hochtöner nicht vom Vorteil ist.
    Ich glaube inzwischen auch, dass es da ein Optimum gibt, vermutlich abhängig von der Höhe der Treppenstufe von Membran/Sicke zu WG. Meine Simus mit 100°-WG hatten nur 2,4mm Stufe. Bei 3mm Stufe scheinen die 86° der Kontur 4 nicht schlecht zu sein.

    Mir geistert immer noch deine Beobachtung im Hirn rum, dass Kalotte (bzw. von der Kalotte erzeugte Wellenfront) und WG-Hals senkrecht aufeinander stehen. Das kommt mir irgendwie plausibel vor.

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