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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • walwal
    antwortet
    Ich fürchte, das sind Stülpeffekte wie auf Seite 53 beschrieben.

    http://www.nubert.de/downloads/technik_satt.pdf

    Der TIW 200 XS hatte anfangs auch diese Probleme....

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Axel, vielen Dank - hast mich vor größerem Unglück bewahrt!
    So sieht die von dir vorgeschlagene Variante aus:

    Und es bringt leider nichts (ich denke, ihr glaubt mir das auch ohne Messwerte).
    Der Korb wird zwar jetzt ganzflächig angedrückt. Aber das charakteristische Schnarren bleibt.

    Also:
    - Silikonschnur?
    - in Silikon einkleben?
    - EPDM? Das von mir verwendete Dichtband ist schon (geschäumtes) EPDM.

    Bin ich der Einzige mit dem Problem beim W130X?

    Grüße
    Sven
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  • goofy_ac
    antwortet
    Wenn Du Dir unsicher bist, setze doch auf halbem Abstand zwischen den Bohrungen kleine Schellen / Klemmen, erfüllt den gleichen Zweck, aber für nen Testschuss mußt Du nicht den Korb unnötig verletzen

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend,

    @ Q: prüfe ich.

    @ JAL: bedenke, das es mit Dichtband besser wird.

    @ Klaus:
    - Schallwandauschnitt ist, wie beim SUB130, 123mm.
    - Das die Resonanz bei Bodenkakt zurückgeht, kann man auch in den Händen spüren (Wie weiter oben schon mal beschrieben). Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Weiter ist es bei diesem Gehäuse auch nicht ganz so deutlich ausgeprägt. Bei Bodenkontak ist eine minimal kleine Spitze im K3 zu erkennen. Die aber nur im Vergleich auffällt (kann ich noch nachreichen).
    - Das gute SOS-Band ist gerade nicht günstig zu erhalten. Aber das Reckhorn-Butyl sollte es auch machen.

    @Mr Bombasti: Ich hatte gedacht, dass das bei Aluguss nicht notwendig ist...

    Wieviel mehr der W130X wohl gekostet hätte, wenn er einen gescheiten Druckgusskorb mit hinterlüfteter Zentrierspinne bekommen hätte?

    Aber nun gut, hätte hätte Fahrradkette... Im nächsten Zeitfenster erhält der W130X weitere Bohrungen -
    wenn nicht noch jemand mit guten Argumenten kommt, dass das vielleicht keine gute Idee ist. Ich hoffe damit das Problem an der Wurzel zu packen.

    Grüße
    Sven

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  • „Q“
    antwortet
    ja nur vier Schraubenlöcher erscheinen bei dem dünnen Blechrand wirklich etwas wenig. Daher auch noch die Idee den Rand auf der Rückseite in der Nut zusätzlich aufzufüttern mit nen Blechring oder etwas anderem. Der Rand des Korbes ist ja wirklich sehr dünn gehalten. Der Korb als solches ist ja dazu noch recht einfach konstruiert.
    Hab mich schon gewundert warum da in jeder Öffnung ein Halter für die Anschlüsse sind wovon nur zwei gebraucht werden.

    Überprüfe mal, auch wenn ich es mir nicht unbedingt vorstellen kann, ob vielleicht die Anschlussdrähte gegen die Membran schnarren. Hatte mal hier danach geguckt, passte alles, aber das ist schon etwas knapp zur Membran.

    Ach ja, das Reckhorn Alubutyl sieht ganz vernünftig aus.

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  • mechanic
    antwortet
    Grundsätzlich sind 4 Befestigungspunkte absolut ungeschickt, deshalb hat ein anständiger Gußkorb (z.B. AL200) auch 6 Löcher. Das kommt halt vom antiken Blechkorb mit vier "Ohren". Die zwei zusätzlichen Lochstempel, Schneidmatrizen und Abfallkanäle bei den W130X Werkzeugen hätten nicht die Welt gekostet - nachher ist man aber immer schlauer .

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  • JAL
    antwortet
    Hallo,

    kann es sich vllt. auch um Resonanzfrequenzen im Gesamtsystem handeln, damit meine ich Korb-Dichtband-Schallwand?
    Also das alle 3 Komponenten in gewissen Frequenzbereichen gegeneinander resonieren (durch die teilweise noch vorhandene Elastizität des D.-Bandes evtl. sogar verstärkt) und so das störende Geräusch hervorrufen?

    Sorry, kann gut sein das ich Blödsinn laber, aber vllt. (mit kleiner Wahrscheinlichkeit) ist es hilfreich.

    Gruß

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  • Mr Bombasti
    antwortet
    Ich hatte das auch mal, dass der AL 200 bei einer ganz bestimmten Frequenz "gebrummt" hat. Habe es auch nur bei einem Lied gehört. Mit 2 schmalen Kreisen Dichtband (auf beiden Seiten der Schraublöcher zwischen Korb und MDF) war das Problem gelöst.

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  • mechanic
    antwortet
    Ist die Schallwandöffnung eventuell etwas zu eng, sodass das schwingende Chassis partiell an der Kante / im Radius dagegen arbeitet? Wenn der einzige Kontakt zwischen Chassis und Schallwand über Dichtband mit Restflexibilität () erfolgt, sollte das Problem eigentlich nicht mehr auftreten. Ich habe früher öfter Chassis mit Silikon nur formschlüssig eingeklebt und nicht geschraubt. Das 3mm Dichtband geht wahrscheinlich ganz schnell "auf Block" und dichtet zwar ab, hat aber keinelei Elastizität mehr. Die empfohlenen Dichtschnüre sind daher ein guter Ansatz.

    Ohne das gemessen zu haben, ein Blechkorb "klingt" i. d. R. zumindest beim "British Standard Knuckle Rapping Test " nicht gut; deshalb habe ich meine BG20 alle aussen komplett mit 3 Lagen Bitumenband beklebt (MEM SOS Bitumen-Reparaturband - gibt es öfter sehr günstig im Supermarkt).

    Bei all deinen exzellent durchgeführten und dokumentierten Experimenten ist für mich aber immer noch ein Knackpunkt, warum das nur bei entkoppelter Lagerung des Gehäuses (mit Unterlage) auftritt ?

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Zusammen,

    durch eure Anregungen habe ich nochmal über den Mechanismus der Resonanz nachgedacht. Ausgehend von dieser Skizze

    vermute ich, dass das Schnarren durch Vibrationen zwischen Korb und MDF im Bereich des Schallwandausschnitts ensteht. Also dort, wo ich mit dem Dichtband prinzipiell gute Ergebnisse erzielen konnte. Demnach entsteht das Schnarren nicht im Bereich der Montagebohrungen, sondern dort, wo der Korb nicht befestigt ist. Folglich müssen weitere Montagebohrungen in den Korb. Das sollte doch nach gründlichem Abkleben mit einem Blechbohrer (oder Fräser) zu bewerkstelligen sein. Oder?

    Weiter finde ich die Idee mit dem Aufbringen von Alubutyl auf die Streben des Blechkorbs interessant. Das wird zwar nicht das ursächliche Schnarren beeinflussen, hat aber vielleicht andere interessante Wirkungen. Wie ist die Erfahrung mit dem Alubutyl von Reckhorn? Jedenfalls behalte ich das im Hinterkopf.

    Grüße
    Sven
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  • goofy_ac
    antwortet
    Schau mal nach EPDM-Rundschnur, die ist aussen geschlossenporig, drückt sich nicht platt, gibt´s ab Ø1mm hoch bis Ø15 und mehr, ist eine ganze Ecke weicher als Silikonschnur, vergleichbar zum Dichtband. Schneiden mit nem scharfen Cutter, Schnittfläche mit Aceton reinigen, dann lässt sie sich super mit Sekundenkleber zum Ring fixieren.
    Für Schaltschränke gibts auch Reparatur-Dichtungen aus PU. Halbkreis-Profil mit Klebefilm, die Dinger drücken sich ebenfalls nicht platt, sind halt als Türdichtung gedacht
    https://www.haewa.de/loesungen-produ...stklebend.html

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  • „Q“
    antwortet
    Hallo,

    da ich auch zwei w130x hier liegen habe, hab ich gerade mal den Blechkorb genauer betrachtet. Ganz so hoch ist der Rand ja nicht im Gegensatz zum normalen W130S.
    Aber vielleicht wäre es eine Möglichkeit anstelle des Dichtbandes Silikonschnur einzusetzen. Die bekommt man in allen erdenklichen Abmessungen und auch unterschiedlichen Shore-Härten.
    Oder den Rand mit etwas auffüllen, vielleicht einen dünnen Metallring Lasern lassen der die Senke auffüllt.

    Weiter wäre es interessant ob es Auswirkungen haben könnte wenn man hinten am Korb ein paar streifen Alubutyl aufbringen würde. Ob dadurch noch was herauszuholen wäre.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Zusammen,

    bzgl. des weiter oben beschriebenen Resonanz habe ich neue Erkenntnisse. Zu der angedeuteten Untersuchung des Klirrverhaltens bei Variation des Volumens bin ich auch weiter. Hier möchte ich jedoch die vorliegende Messergebnisse wiederholen, bevor ich diese veröffentliche (kommt aber zeitnah).

    Resonanz
    Zur Verminderung der Resonanz habe ich verschiedene Versuche mit und ohne 3x10mm Dichtband sowie mit einem zusätzlichem "Klemmring" durchgeführt. Die nachfolgende Abbildung zeigt exemplarisch den Messaufbau mit dem W130X in dem neuen Testgeäuse (CB 8L) mit und ohne 19mm-MDF-Klemmring. Wobei der Lautsprecher nur durch den Klemmring gehalten wird. Die eigentlichen vier Montageschrauben werden dann nicht verwendet.

    Es wird eine mit diesen Aufbauten eine aufeinander folgende Messreihe durchgeführt (siehe Abbildung). Es ist stets der Lautsprecher mit einer Lage Dämpfungsmaterial vom Boden entkoppelt. Die Signalspannung an den Lautsprecherklemmen ist auf 3V_rms bei 300Hz eingestellt. Es wird zuerst der Lautsprecher ohne Dichtband gemessen, anschließend wird eine Messung mit Dichtband durchgeführt, wobei das Dichtband auf den inneren Rand des Schallwandausschnitts des Chassis aufgetragen wird. Es folgt daraufhin eine Messung mit dem Klemmring. Wobei das Chassis nur über diesen befestigt wird. Anschließend wird der Klemmring entfernt und die vorherige Messung wiederholt.

    Das Messergebnis spiegelt gut meine Erfahrung mit dem Dichtband wieder. Durch Aufbringen des Dichtbandes verbessert sich das Verhalten der Resonanz im unteren Mitteltonbereich zwischen 200Hz und 400Hz. Was sich deutlich durch durch die Reduktion der fies klingende Obertöne auszeichnet. Weiter habe ich das (!) Gefühl (!), dass das Dichtband nur temporär hilft. Ist es einmal platt gedrückt, sprich hat seine Klemmkraft verloren, lässt scheinbar auch die Wirkung nach. Dies kann man an Messergebnissen vor und nach der Montage des Klemmrings erahnen. Ich bilde mir ein, dass man den kleinen erkennbaren Unterschied im Verlauf von D4 und D5 zwischen 300Hz und 400Hz deutlich besser gehört hat. Aber das ist ja subjektiv. Ich werde dieses Verhalten nochmal verfolgen. Weiter hat dieser Klemmring keine positive Wirkung. Bei tiefen Frequenzen sind mit Klemmring zudem Luftgeräusche zu hören. Ein "luftdichter" Abschluss ist mir damit scheinbar nicht gelungen.
    Vielleicht hat ja jemand noch andere Ideen, wie man das Chassis "resonanzfrei" montieren kann.

    Grüße
    Sven

    Edit: Korrektur der Messreihe / Information zur Messreihe hinzu gefügt
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    Zuletzt geändert von Sv.n.K; 23.06.2018, 19:22.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend Zusammen,

    danke für euren Zuspruch. Die mangelnden Warnungen zu dem Vorhaben habe ich zum Anlass genommen es einfach auszuprobieren. Das Gehäuse habe ich heute schon aus noch rumliegenden 16mm-MDF gefrässt (siehe Abbildung).

    Morgen kommen noch Löcher rein und dann wird es verleimt.
    Bin gespannt auf das Ergebnis.

    Grüße
    Sven
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  • sayrum
    antwortet
    Wenn du gefüllte Flaschen nimmst müssen die mMn nicht befestigt werden.
    Wenn es mehrere sind gegebenenfalls mit doppelseitigem Klebeband zusammenpappen...

    Gruß

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