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  • mechanic
    antwortet
    Zitat von Fraggle Beitrag anzeigen
    Hohle Gegenstände zum Auffüllen halte ich für keine gute Idee.
    Die Luft darin ist selbst kompressibel - genau das, was Du nicht gebrauchen kannst, um das komprimierbare Volumen gezielt zu verändern.
    Mit dem Überdruck im Ball nimmt die Kompressibilität zwar etwas ab, bleibt aber vorhanden.
    Wer sagt denn, dass die PET-Flaschen leer sind ?

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  • Fraggle
    antwortet
    Hohle Gegenstände zum Auffüllen halte ich für keine gute Idee.
    Die Luft darin ist selbst kompressibel - genau das, was Du nicht gebrauchen kannst, um das komprimierbare Volumen gezielt zu verändern.
    Mit dem Überdruck im Ball nimmt die Kompressibilität zwar etwas ab, bleibt aber vorhanden.

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  • yoogie
    antwortet
    Mit kleinen Gurten von Moped oder Fahrradträger, bzw Outdoor Bedarf.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    @ sayrun: Gute Idee. Zumindest Druck-Tennisbälle sind initial mit einem Überdruck von 1,6bar bis 2,2bar hergestellt. Mit einer Überschlagsrechnung komme ich auf eine Druckerhöhung von 1,002Bar in einem 3L-Gehäuse bei 6mm Hub. Das ist jedenfalls um einige Größenordnungen kleiner, als der Druck im Tennisball.

    Aber du bringst mich da auf eine Idee. Kleine 0,5L PET-Flaschen sollten auch gehen. Nur die Frage, wie man die dort "rappelfrei" befestigt.

    Grüße
    Sven

    -----------------------------------------------------------------------
    Überschlagsrechnung:
    Volumen V_M der Membran bei 6mm Hub:
    V_M = Effektive_Membranfläche * Hub = 0,056L.
    Im Verhältnis verkleinert sich das Volumen also um den Faktor
    k = 1 - (V_M/3L)= 1 - (0,056L/3L) = 0,98
    Wenn gilt, dass Druck mal Volumen konstant sind, folge ich daraus, dass sich der Druck im Gehäuse um 1/k auf 1,002 Bar erhöht. Oder Würfel ich da was durcheinander...
    -----------------------------------------------------------------------

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  • sayrum
    antwortet
    Hey

    Keine Meinung ob das variable Volumen hier zielführend ist, doch wenn du probieren willst würde ich Tennisbälle anstatt MDF-Platten nehmen.

    Grüße

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Zusammen,

    @Uwe: Das System war nicht kalibriert. Die Lautstärke war so, dass man sich noch im Raum unterhalten konnte, es aber schon genervt hat. Ich werde zusehen, dass die Pegel in Zukunft kalibriert sind.

    Leider hatte ich bisher noch keine Zeit zum Finden der Klapperursache gehabt. Hoffentlich nächste Woche.

    Mich treibt derzeit noch ein anderer Gedanke um. Für ein vereinfachtes Treibermodell ist in einem aktiv entzerrtem geschlossenem Gehäuse der Maximalpegel nur von dem linearen Hub und der Leistung begrenzt. In der Praxis erkenne ich, dass sich mit änderndem Pegel der Impedanzfrequenzgang ändert und somit sich auch die Abstimmung im Gehäuse ändern müsste. Daraus folgt, dass sich mit änderndem Pegel sich auch der Frequenzgang ändern müsste (wenn ja, wurde das sicher schon untersucht). Weiter frage ich mich, wie es sich mit dem Klirr verhält. Wie weit ist dieser vom Gehäusevolumen abhängig? Oder anders, kann ich was herausholen wenn ich statt einem 3,5L ein 5,5L Gehäuse verwende. Ein im Volumen variables Gehäuse könnte mir die Antwort geben. Welches Konzept ist hier zu verfolgen. Ein Gehäuse welches ich mit (z.B. MDF-Platten) auffüllen kann, oder ein Gehäuse welches variabel ist, weil die Rückwand an unterschiedlichen Positionen verschraubt werden kann. Andere Gedanken sind hier gerne gesehen.

    Vielleicht hat ja jemand von euch zu der Frage eine Eingebung.

    Grüße
    Sven
    Zuletzt geändert von Sv.n.K; 09.06.2018, 15:15.

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  • UweG
    antwortet
    @goofy_ac: Wahrscheinlich kann man das, aber was ein Aufwand. Bedenke, dasss der Effekt schon weg ist, wenn man das Gehäuse direkt auf den Boden stellt.
    Eine andere Befestigung des Chassis oder ein Entklappern eines herumliegenden Kabels wäre da doch deutlich einfacher.

    @Sven: Wieviel Leistung war denn da im Spiel? Die Schalldruckpegel, wenn kalibriert, erscheinen sehr hoch, andererseits sidn bei so hoher Leistung die Chassis selbst doch nicht mehr so klirrarm.

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  • goofy_ac
    antwortet
    Hi

    Könnte man vielleicht überschüssige Energie in einen von aussen aufgestockten doppelten Boden, ähnlich einer Schublade, die zu 3/4 mit Quarzsand gefüllt ist, abführen, und so die Schwingung unterdrücken?

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  • UweG
    antwortet
    Impulskompensation mit zwei Treibern kommt ja nur in Frage, wenn die Trennfrequenz wirklich tief ist. Also maximal 100Hz - oder?
    Egal wo man die genaue Grenze sieht. Das ganze passiert bei 350Hz. Da kannst Du nichts mehr impulskompensieren, weil das Gehäuse nicht mehr steif ist. Das muss es auch nicht sein, weil die Wände schwer sind und allein wegen ihrer Masse kaum noch Schall durchlassen - außer es hämmert jemand dagegen oder die Platte gerät in Resonanz.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend,

    danke für eure skeptischen Beiträge.

    @mechanic: Den punkt mit der thermischen Belastbarkeit werde ich mir anschauen. Da ich aber nicht laut höre(n kann), sehe ich das erstmal nicht als Problem.

    Resonanz

    Zitat von Fraggle
    Dann könnte der Korb an den freien Stellen zwischen den Schrauben ins Schwingen kommen.
    Ich hatte 1,5mm dickes Filz ausprobiert. Vielleicht ist es damit besser geworden, aber es war nicht weg. Morgen würde ich das Dichtband besorgen. Dann weiß ich mehr.

    Zitat von UweG
    Kann es sein, dass in beiden Fällen ein Kabel auf der Bodenplatte liegt das rappelt, wenn die Bodenplatte in Resonanz gerät?
    Ich hatte hier zumindest beim W130X Gehäuse schon einiges gemacht. Aber jetzt wo du fragst, suche ich nochmal genauer. Werde mal den Heißkleber ansetzen und alles was mir nur im Ansatz in den Verdacht kommt festkleben/beruhigen.

    Zitat von mechanic
    Spiel doch mal mit Impulskompensation mit zweitem Treiber hinten, oder zwei Gehäuse hintereinander gestellt (AL-Box ?).
    Die Idee die zwei AL130 rücken an rücken zu verbinden finde ich gut. Das habe ich im Hinterkopf!

    Irgendwie wird das kleine W130X-Gehäuse doch zu beruhigen sein... Impulskompensation mit zwei Treibern kommt ja nur in Frage, wenn die Trennfrequenz wirklich tief ist. Also maximal 100Hz - oder?

    Grüße
    Sven
    Zuletzt geändert von Sv.n.K; 06.06.2018, 00:04.

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  • UweG
    antwortet
    Das mit dem Klirr bei 350Hz bzw. 430 Hz beschäftigt mich. Wenn ich die Graphen richtig deute, landet K2 in der akustischen Verdeckung. K3 geht so drumrum, das wird auch nicht sehr stören. Was Du da hörst, werden im wesentlichen hohe Oberwellen sein. Sowas klingt scheußlicher als der Klirrfaktor vermuten lässt.

    Ich glaube nicht so recht, dass das eine Nichtlinearität irgend einer Schwingung sein kann. Da würden im Klirr die unteren Koponneten stärker dominieren. Wenn irgendetwas irgendwo dagegen schlägt, dann hat man solche Geräusche mit starken Komponenten hoher Ordnung. Kann es sein, dass in beiden Fällen ein Kabel auf der Bodenplatte liegt das rappelt, wenn die Bodenplatte in Resonanz gerät?

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  • Fraggle
    antwortet
    Resonanz
    Der Korb liegt auch nur an den Montageschrauben plan auf der Schallwand. Etwas weiter weg von den Schrauben biegt sich der Korb von der Schallwand weg.
    Das hört sich jetzt so an, als hättest Du den Lautsprecher ohne Dichtband montiert.
    Dann könnte der Korb an den freien Stellen zwischen den Schrauben ins Schwingen kommen.
    Kann das sein, dann probiere doch mal Dichtband.

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  • mechanic
    antwortet
    Mahlzeit!

    Passivmembran:
    Ja, nicht ideal, aber sicher besser als langes, schmales, gefaltetes Rohr. Ich hatte mal den Vorschlag gemacht, den W130X ohne Magnet für einen PM-Bauvoschlag anzubieten (Volumen- und Gewichtsvorgabe von Visaton, bzw. mit in die Schwingspule eingeklebtem Gewicht als W130XP ). Sehr schöne PM´s hatte LIFU in seinen Black Pearl. Ich habe zum Spielen noch 2 KEF BD139 im Fundus, die sind perfekt gemacht

    Linkwitz:
    Stimmt, ich habe da zwei Dinge im Hirn "vermengt"! Die W130X sind vom Verschiebevolumen begrenzt (4 Stück = 26er Bass mit 6mm Linearhub) und das natürlich bei GHP und Linkwitz in gleicher Weise. Wenn dir das reicht ist alles OK.
    Was mich noch beschäftigt hat, ist der Wirkungsgrad. GHP in einem relativ großen Volumen ist wirkungsgradmäßig nicht ganz die Katastrophe wie Linkwitz im Mini-Gehäuse. Wenn ich das aus dem HobbyHifi-Artikel (01/2007) richtig ableite:

    - W130X in 3,2 Litern ergibt -3dB-Punkt bei 75Hz und dort 77dB 1W/1m
    - 20 Watt ergeben 90dB / 1m (nicht sonderlich viel)
    - Transformation eine Oktave tiefer auf 37,5Hz > 12dB Pegelanhebung
    - das bedeutet 8-fache Leistung für 90dB / 1m > 160 Watt

    Das Problem ist dann nicht nur mechanisch, sondern auch thermisch. Bei der Vierfach-Lösung ist das nicht ganz so tragisch, aber trotzdem heikel. Linkwitz ist eher etwas für große, effiziente Chassis in sehr kleinem Gehäuse.

    Resonanz:
    Was ich nicht verstehe, ist das tendenziell gleiche Verhalten bei dem AL130 (Gusskorb) in einem ganz anderen Gehäuse. Spiel doch mal mit Impulskompensation mit zweitem Treiber hinten, oder zwei Gehäuse hintereinander gestellt (AL-Box ?).

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen,

    Passivmembran
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass schief hängende oder mit "hohem" Gewicht belastete Membranen was mit Linearität zu tun haben. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass das besser ist, als ein lange gefaltetes Bassreflexrohr. Vielleicht sind beides keine sinnvollen Varianten? Aber alles nur Vermutungen...

    Linkwitz
    Klaus, ich kann deine Aussagen nicht ganz deuten. Weiter oben habe ich dich so verstanden, dass du vier mal W130X in einem GHP als Möglichkeit siehst. Jetzt schreibst du, dass Lautsprecher mit Linkwitz-Transformation im Pegel limitiert sind. Ich gebe dir recht, dass meine Linkwitzvariante nicht für Live-Lautstärken geeignet ist. Aber das Gleiche gilt doch, wenn ich den W130X mit GHP verbaue. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird im geschlossenem Gehäuse der Maximalpegel im Bass durch den Membranhub begrenzt. Da ist es doch "quasi egal" wie groß das Volumen ist und was ich davor geschaltet habe, um den Frequenzgang "gerade zu biegen". Bitte korrigieren.

    Resonanz
    Habe mal einen ganz einfachen Versuch gemacht. Sinusgenerator auf die Resonanz von 362Hz eingestellt und das kleine Gehäuse in die Hand genommen. Es ist eine starke Vibration des ganzen Gehäuses wahrzunehmen. Stellt man das Gehäuse auf den Boden ab, nimmt diese um "gefüllte Größenordnungen" ab. Gleichzeitig kann man dies auch in der Impedanzmessungen erkennen. Ich verstehe, dass das System auf der Achse des Treibers in Resonanz schwingt. Mich irritiert nur, dass damit eine hohe Nichtlinearität verbunden ist. Das passt nicht in mein Weltbild von linearen zeitinvarianten Systemen. Lautsprecher scheinen davon sehr weit weg zu sein .
    Das Schnarren, am besten mit den Obertönen eines Schwingschleifers zu beschreiben (ok, nicht ganz so laut), kommt vermutlich vom Blech-Korb. Wenn man diesen etwas gegen die Schallwand drückt, verändert sich das Geräusch. Der Korb liegt auch nur an den Montageschrauben plan auf der Schallwand. Etwas weiter weg von den Schrauben biegt sich der Korb von der Schallwand weg.
    Was wohl passiert, wenn man den Korb statt den Schrauben mit einem Ring befestigt?

    Grüße
    Sven

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  • mechanic
    antwortet
    Mahlzeit!

    Resonanzspitze:
    Also die Resonanz tritt nur bei vom Boden entkoppelten Gehäuse auf und praktisch unabhängig vom eingesetzten Lautsprecherchassis & Gehäuse ? Der einzige Unterschied, den ich sehe, ist ein Bewegungsfreiheitsgrad in axialer Richtung, die Kisten schwingen durch die Impulsanregung des Chassis relativ frei vor und zurück (leichte Kisten und ordentlich Anregung). Wo ist die Eigenfrequenz dieses Systems und könnte sich das als Klirr manifestieren ?

    Passivmembran:
    Ich denke nicht, dass da außer der Optik einer etwas schräg stehenden Membran eine Unlinearität Probleme macht. Omnes hat da PM´s nur aus Schaumstoff mit Gummisicke. Wenn die Gewichtsabstimmung erfolgt ist, könnte man die Gewichte auch direkt auf die Membrane kleben ... Linearer als das lange Rohr sollte das aber in jedem Falle sein.

    Linkwitz:
    Habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, aber vier Dreizehner mit begrenzter Belastbarkeit sind da pegelmäßig sehr, sehr limitiert. Timmermanns hat vor einiger Zeit bei seinem Linkwitz-Projekt ("SMS-Sub") die Zusammenhänge sehr schön ausgeführt. Ich habe das mit 2x je 2 AWM 104 in 25 Litern aufgebaut (Linkwitzfilter analog und 100W pro Chassis), weil sonst doch sehr eingeschränkt.

    P.S. Zitat Reckhorn: "Bei 2-3 Gewichtsscheiben empfehlen wir, den P-6.5 jedes Jahr um 180° zu drehen, damit die Gummisicke gleichmäßiger belastet wird."

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