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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • Sv.n.K
    antwortet
    @Uwe: Ich suche auch noch den Messfehler . Entweder funktioniert auf der schmalen Schallwand nahezu jedes Waveguide oder ich hab einen Glücksgriff gemacht.
    Ich will mit dem Resonator nicht das Abstrahlverhalten verbessern, sondern lediglich die Resonanz dämpfen.
    An der Frage an der ich noch knabber:
    Wird mit dem Resonator die Schallabstrahlung gedämpft, oder wirklich das resonante Aufbrechen der Kalotte verringert/vermieden.

    @Fraggle: Jup, Variante 5 ist von dir initiiert.
    Wie du es einleuchtend beschreibst, wird auch hier ein Teil der Strömung um die Ecke gebogen - und zwar genau am Schallwandaustritt. Ob das jetzt besser ist?
    Doch eher einen Port der rechtwinklig zur Schallwand ist und dafür innen mit großzügigeren Biegeradien ausgestattet ist?

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  • Fraggle
    antwortet
    Das war ja mein Vorschlag gewesen:
    Zitat von Fraggle Beitrag anzeigen
    Und die Enden schräg auslaufen lassen wie bei der Topas. So daß es keine scharfe 90°-Biegung am Ausgang gibt.
    Wenn ich mir Nr. 5 jetzt so anschaue, fällt mir ein kleiner Denkfehler auf.
    Eine idealerweise laminare und anliegende Strömung muß auch hier eine Kehrtwende um die Kante der Rückwand nehmen.
    Zumindest muß die "hinterste Stromlinie" im Kanal das tun.
    Die Umlenkung wird also nicht komplett vermieden, wie ich zuerst dachte.

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  • UweG
    antwortet
    Das Diagramm ist das Messergebnis des oben gezeigten Alu-WGs? Wow.
    Das ist schon so gut, dass ich mir schwer vorstellen kann, dass da mit einem resonaor noch etwas verbessert werden kann.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend,


    Thema: Tieftonsektion

    @ Uwe: deine Zusammenfassungen zum Thema Bassreflex sind spannend.
    Vielleicht kann man diese in diesem Projekt mit Messdaten stützen - zumindest für den W130X (gleich mehr dazu).

    Zum Thema Portauslegung: Ich habe aus den hier gemachten Aussage die Variante 5 extrahiert.

    Diese hat nun quasi keine verwinkelten Ports mehr. Ich habe versucht die Portlänge in Boxsim zu ermitteln. Habe hierbei aber festgestellt, dass die Portlänge wohl stark (+/- 5cm) von der Position des Ports im Gehäuse abhängig ist. Daher habe ich erstmal den ungünstigsten Fall mit ~40cm skizziert. Wieviel von der Öffnung des Ports zur aktiven Länge gehört kann ich nicht einschätzen. Ich gehe davon aus, dass ich es empirisch ermitteln muss.
    Damit wären wir auch schon bei meiner obigen Andeutung. Mit dem derzeitigen Testgehäuse sollte ich die untere Kammer nachstellen können. Mit ein wenig tüfteln sollte es möglich sein, dass der Port in Länge und Querschnitt variabel ist. Im vergleich mit einem oder zwei Treibern bei jeweils angepassten Volumen und Portfläche könnte man vielleicht den Unterschied der Strömungsgeräusche ermitteln. Dann hätte man zumindest mal einen Erfahrungswert.
    Haltet ihr das für Sinnvoll? Habt ihr dazu Anregungen?

    Thema: Alu-Waveguide

    Ich habe jetzt ein Alu-Waveguide:

    Es handelt sich hierbei um die gleiche Kontur wie in Post #256. Es ist jedoch wieder ein zweigeteiltes Waveguide. Das WG aus einem Stück zu fertigen habe ich vorerst beiseite gelegt. Es hat was damit zu tun, dass ich am Ende dann doch nicht mit Heißkleber und einem Messer in 1cm Entfernung zur Keramikkalotte hantieren wollte (die wieder verschlossenen Bohrungen mit Heißkleber sind im Bild zu erkennen).
    Das Abstrahlverhalten ist meiner Einschätzung nach innerhalb der Ungenauigkeiten des Messaufbaus identisch zu den schon in Post #256 gezeigten WG:

    Damit weiß ich jetzt, dass
    • ich es reproduzierbar herstellen kann.
    • der kleine Absatz zwischen MDF und Alu in der ersten Variante scheinbar keinen Einfluss hat.
    • es keine unterschied macht, ob ich Alu oder MDF verwende.

    Jetzt fehlt nur noch der Resonator. Das wird vermutlich eine Fleißarbeit. Wenn ich das aber richtig beobachtet habe, haben harte Kalotten in einem WG meist einen geschlossenen Resonator (oder nur mit einem ganz winzigem Loch). Vielleicht sollte ich damit starten?

    Grüße
    Sven
    Angehängte Dateien

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  • UweG
    antwortet
    Das macht ja erst Sinn, wenn die Grenze laminar-turbulent schon überschritten ist. Wo ziehst Du dann die Grenze?
    Das ist eben auch nicht so klar, bei konstanter Rohrströmung bei 2320. Das ist allerdings für ein BR-Rohr wohl eher Theorie. Vanderkooy hat bei 50000-1000000 eine offenbar nicht überschreitbare Grenze gefunden, allerdings dort schon mit heftigen Verzerrungen. Auf jeden Fall ist klar, dass BR-Kanäle im turbolenten Bereich funktionieren müssen, sonst könnten sie nur lächerlich wenig Pegel.
    Für das BR-Utility habe ich mich and den Ergebnissen bei Vanderkooy orientiert, die dort am 60mm-Kanal gemacht wurden und von da aus mit Blasiusformel umgerechnet auf die jeweilige Frequenz bzw. den jeweiligen Querschnitt.

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  • Fraggle
    antwortet
    @Uwe: Für die Blasius-Formel muß ich mir nochmal etwas mehr Zeit nehmen. Auf die Schnelle sehe ich, daß sie für turbulente Strömung gilt. Das macht ja erst Sinn, wenn die Grenze laminar-turbulent schon überschritten ist. Wo ziehst Du dann die Grenze?

    @Sven:
    Was spricht eigentlich gegen "Down- und Up-Fire" (außer das es reinregnet)?
    Strömungstechnisch sicher kein Nachteil.
    Das heißt - solange die Umlenkung am Boden nicht zu heftig ist. D.h. der Bodenabstand nicht allzu eng.

    Die Box wird mit entsprechendem Sockel etwas höher - auch eine Frage der Optik.
    Kippsicherheit war ja schon mehrfach Thema hier.

    Egal welche Variante, ich würde auf jeden Fall die Bassreflexöffnungen schön abrunden. Wenn vier W130X tatsächlich ihre +-5,8 mm Hub verzerrungsarm schaffen, wird es schätzungsweise für die Ports schwer, mitzuhalten.

    @Opelfreak:
    Hat downfire nicht einen ähnlichen Effekt wie wandnahe Aufstellung? Man "verlängert" ja ein ganz bisschen den Kanal, so wegen Bodenbrett und Fliese/Laminat.
    Das glaube ich auch, aber man kann ja die Länge des Kanals optimieren.
    Im Vergleich zur Optimierung des Waveguides eine Kleinigkeit.

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  • UweG
    antwortet
    @Fraggle: Genau die meinte ich.

    @Sven: An dem von F.H. geposteten Klirrdiagramm knabbere ich noch. Ich habe ein wenig Zweifel, wie aussagefähig das ist. 10 % THD bei Maximalpegel, der im Wesentlichen in der 2ten und 3ten Oberwelle statt findet, wäre harmlos. Strömungsgeräusche sind aber keine Harmischen des Grundtons und im Bassbereich können sie frequenzmäßig weit weg liegen und damit gut hörbar sein. Ich habe den Verdacht, das Diagramm stellt die BR-Lösung zu gut dar.

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  • Opelfreak
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Eine andere Variante: Was spricht eigentlich gegen "Down- und Up-Fire" (außer das es reinregnet)?
    das meinte Fraggle wohl schon in #301,

    könnte ich mir auch gut vorstellen. Lieber ungefaltete Kanäle, einfacher zu bauen und weniger Widerstand beim Strömen.

    Jetzt geht es ans Finetuning. Prima wird das

    Gruß
    Nico

    **Nachtrag: Hat downfire nicht einen ähnlichen Effekt wie wandnahe Aufstellung? Man "verlängert" ja ein ganz bisschen den Kanal, so wegen Bodenbrett und Fliese/Laminat. Oder kommen wir dann schon vom Zehntel ins Hundertstel?

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend Zusammen,

    hach - das macht richtig Spaß Danke für eure Beiträge!

    Zu der Frage, ob nicht jeder Tieftöner seine eigene Kammer erhalten soll (von "Q") kann ich nur Mutmaßungen anstellen. Ich sehe hier die Herausforderung in der Serienschaltung von Chassis in einzelnen Kammern. Wie verhält sich die Spannungsaufteilung um die Resonanzfrequenzen herum? Bei einem gemeinsamen Volumen hat man immerhin die mechanische Kopplung und so - vermute ich - eine bessere Aufteilung der Signalspannungen innerhalb dieses System. Bitte korrigiert mich.
    (Ein erster Anlauf dazu Literatur zu finden ist ins Leere gelaufen. Vielleicht hat jemand einen Tipp).

    Fraggle: Du hast es wieder gut dargestellt. Mit dieser Erklärung braucht es den Mittelsteg in Variante 2 natürlich nicht.

    Uwe: Danke für deine Einschätzungen. Ich würde aus dem Bauch heraus auch sagen, dass mehr Fläche besser ist, weil man so in Relation die Randeffekte im Rohr minimiert bekommt. So wie Nico, kann ich das aber nicht fundiert begründen.

    Auch wenn hier #60 Visaton gezeigt hat, dass es auch mit dem kleinen Querschnitt geht, wird es in etwa die Variante 3.
    Nur noch die Frage der Auslegung des Ports. Die Anregung von Fraggle, die Ports ähnlich der Topas auszulegen könnte gehen. Habe dazu schon was angefangen. Stelle ich morgen vor.

    Eine andere Variante: Was spricht eigentlich gegen "Down- und Up-Fire" (außer das es reinregnet)?

    Grüße
    Sven

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  • Fraggle
    antwortet
    Anscheinend hat Nr. 3 bis jetzt die Nase vorn.

    Was mir noch nicht so richtig gefällt, sind die gefalteten Kanäle, strömungstechnisch gesehen.
    Wie wäre es mit geraden Kanälen, senkrecht an der Rückwand?
    Und die Enden schräg auslaufen lassen wie bei der Topas. So daß es keine scharfe 90°-Biegung am Ausgang gibt.

    Das Mitteltongehäuse könnte dabei etwas stören. Vielleicht läßt es sich noch optimieren, damit es nicht zu eng dahinter wird.

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von UweG Beitrag anzeigen
    (...) Blasiusformel (...)
    Du meinst die Formel für die Rohrreibungszahl bei turbulenter Strömung, wie z.B. hier bei Wikipedia beschrieben?

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  • UweG
    antwortet
    Wenn ich mal diesen Thread Revue passieren lasse:
    Maximalpegel eines BR-Ports, dann gebe ich auch der Variante 3 den Vorzug.

    Die Quintessenz dieses Thread ist für mich, dass die Blasiusformel am ehesten die realen Verhältnisse in einem BR-Port wiedergibt.
    - Sie bestätigt die (unbewiesene) Behauptung Vanderkooys, dass ein doppelt so großer Port ca. 10 dB mehr Pegel kann.
    - Sie bestätigt fabis Erfahrung, dass es immer besser ist einen großen Port statt mehrerer kleiner zu verwenden.
    Sie würde einem schmalen Schlitz bei Verdopplung der Höhe etwa 9 dB mehr Pegel zutrauen. wenn sich die Abstimmfrequenz nicht verändert, d.h. wenn das Volumen dahinter auch etwa verdoppelt wird. 3 dB Gewinn gegenüber 2 kleineren Schlitzen!

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Die Entscheidung welche Variante (oder Teillösungen) ich verwenden soll würde einfacher fallen, wenn ich die Vor/Nachteile einschätzen könnte, die sich mit den Drei-Kammersystem ergeben. Hier sehe ich:
    • Vorteil: Verschieben der stehenden Welle zu einem höherem "unschädlichen" Frequenzbereich.
    • Nachteil(?): Serienschaltung der Lautsprecher in getrennten Gehäusen.
    Hallo Sven,
    ich sehe das so:
    • Bei Variante 1 ist durch Symmetrie und die gegensinnige Wirkung der Lautsprecher ein Schnelle-Minimum (!) hinter der Mitteltonkammer. Es ist praktisch so, als ob die Trennwand schon da wäre. Die vertikale Grundmode wird nicht angeregt. Demnach sollte die Trennwand (Nr. 2) unnötig sein.
    • Beim unteren Abteil ist das nicht so klar, weil es etwas unsymmetrisch ist. Es könnte fast symmetrisch werden, wenn du die Abstände zwischen den unteren drei Treibern vergrößerst? Die vertikale Bündelung würde etwas stärker, vielleicht wäre das sogar gut. Ich bin mir nicht sicher.

    Sehr interessantes Projekt jedenfalls.
    Viele Grüße.

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  • Opelfreak
    antwortet
    Moin!
    Also mir gefällt Variante 3 am besten. Wissenschaftlich fundieren kann ich es nicht, aber es scheint erstens noch relativ wenig Bretter zu geben.

    Zweitens hat man im MT Gehäuse nicht alle Wände parallel, sondern schon mal eine Schräge.

    Drittens erscheinen auf der Zeichnung die Kanäle am größten. Aber um wie viele Liter pro Abteil sprechen wir hier noch mal? War das nicht irgendwas lüttes? Spielt das da bei den Wellenlängen überhaupt so eine große Rolle?

    Wenn ich bauen müsste, wäre die 3 mein Favorit.

    Gruß
    Nico

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  • „Q“
    antwortet
    Zu den Kammern, wäre es nicht besser wenn jeder Tieftöner sein eigenes separates Volumen bekommt? Hab dazu auch schonmal das ein oder andere gelesen und Überlegungen angestellt, aber bin da immer noch zwiegespalten. Den stehenden Wellen wären sicher getrennte Volumen besser um entgegenzuwirken.
    Bekommen die Tieftöner die gleichen Abstimmungen der BR-Kanäle oder machst Du alle gleich?

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