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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Q,

    das sieht schon mal interessant aus. Und vermutlich hörst du das gleiche wie ich
    Das mit der Dustcap habe ich gerade ausprobiert. Stimmt, da ändert sich was. Ob man daraus jetzt was schließen kann?

    Hast du das Gehäuse mal vom Boden entkoppelt gemessen/gehört. Zum Entkoppeln verwende ich das Dämpfungsmaterial von Visaton.
    Was du aber auch machen kannst ist:
    • Lautsprecher (soweit wie praktikabel) locker Tragen
    • Mit Limp die Resonanzfrequenz des Systems ermitteln
    • Im Arta den Signalgenerator auf diese Frequenz einstellen.
    • Unterschied zwischen entkoppelten (in den Händen) und gekoppelten (auf dem Boden) Lautspecher anhören.


    Bin gespannt auf deinen Bericht!

    Grüße
    Sven

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  • squeeze
    antwortet
    das mit der Dustcap ist blödsinn denke ich, du hast durch das Fingerauflegen den Hubbegrenzt, dadurch wurd es eher weniger.

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  • „Q“
    antwortet
    Hi,


    so ich hab jetzt mal was versucht. Hoffe das es brauchbar ist und ich es wenigstens halbwegs richtig gemacht habe.


    Ich hab das Gehäuse auf den Boden gestellt und dann in den 10cm bis 500Hz gemessen. Einmal mit erträglicher Lautstärke und einmal laut, da hatte ich schon Angst der W130X macht bald schlapp.
    Also was mir sofort aufgefallen ist, das bei 120,5Hz komische Geräusche dazu kommen. Ich denke mal das das dieses schnarren ist. Und bei ca. 340Hz ist auch leicht was zu hören.

    Hier erstmal Limp:



    Zu sehen ist, das bei 363Hz ne sehr kleine Stufe ist.



    Steps:


    Erstmal gemessen mit erträglicher Lautstärke:





    Dann gemessen in 10cm Abstand mit unerträglicher Lautstärke. Unerträglich auch für den W130X...glaub ich...der arme...


    Hier nochmal etwa 38cm Mikrofon auf dem Boden liegend:




    Die Spitzen sind aber gut erkennbar. Und irgendwas macht da wirklich komische Geräusche.
    Was mir aufgefallen ist. Ich habe dann man den Generator in Arta auf die 120,5Hz gestellt, angeschaltet und dann den Finger auf die Dustcap gelegt. Das schnarren wird dann weniger. Jetzt ist die Frage ob das Blödsinn war, oder ob nicht die Dustcap dafür verantwortlich sein könnte?
    Angehängte Dateien

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Zusammen,

    @ Klaus:
    • Danke für die Zusammenfassung des HH-Desktop-Subs. Das scheint ein sehr ähnliches Phänomen zu sein. Schön nur, wenn man das mal wirklich erklären könnte...
    • Bin gespannt, ob deine modifizierten BG20 besser sind.
    • Der Link ist interessant, wenn auch dort der problematische Frequenzbereich eine gute Dekade daneben ist.


    @Fraggle:
    An eine Stabilisierung des Magneten hab ich auch schon gedacht. Man könnte ihn mit einer MDF-Schelle einklemmen und diese dann mit dem Gehäuse verbinden. Das ist bestimmt möglich herzustellen und dank Automatisierung auch in "größerer" Stückzahl. Aber hat das wirklich einen Mehrwert?

    Das Alubutyl ist noch beim Zustelldienst im Auto - und wird es wohl auch bis Montag bleiben . Also abwarten.

    Grüße
    Sven

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  • Fraggle
    antwortet
    Nach dem von mechanic genannten Forenbeitrag kann man ja auf das Alubutyl gespannt sein. Außer der eigentlichen Problemlösung fand ich auch noch interessant:
    • Verstärken der Verbindung Magnet zu Korb. Das könnte auch mit Silicon gehen, es wird zwar nicht so hart, dämpft aber vielleicht besser. (??) Nur die Trockenzeit...
      Deine Montageversuche deuten jedenfalls darauf hin, daß die Klapperstelle woanders liegen könnte, als zwischen Korb und Schallwand.
    • Abstützen des Magneten mit einer Holzkonstruktion (und Polster als Spaltausgleich und Kraftverteiler). Das wäre natürlich schon ein bißchen umständlich, und dann auch noch bei vier Lautsprechern.

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  • mechanic
    antwortet
    Guten Morgen Sven,

    - Die Resonanz beim Desktop Sub liegt bei 220Hz mit Klirrspitzen k3 bei 250 Hz und k5 bei 220Hz, wobei das Chassis im Test (DIN-Schallwand) exakt bei 220Hz absolut keinen k5 zeigt. Das Omnes-Chassis ist vom Aufbau dem W130X recht ähnlich ...

    - Den Artikel kann dir zukommen lassen (Emailkontakt per PN), hilft aber konkret zur Problematik nicht wirklich weiter (interessanter Background). F.H. müsste aus der Beschäftigung mit der Thematik aber bestimmt eine gute Erklärung für das Phänomen haben .

    - Das Bitumenband gibt es etwa vierteljährlich bei Norma für 6€; wer nur in kleinem Umfang Blechkörbe beruhigen will, ist damit gut & günstig bedient.

    - Ich will am WE vier BG20 modifizieren; da werde ich mal einen "nackten" und einen "bituminierten" Blechkorb an den Generator hängen (und den Schraubenschlüssel dranhalten ).

    - Schau mal hier: http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-10686.html, da hat jemand das Problem offensichtlich gelöst (#23)!

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  • „Q“
    antwortet
    Hi,


    wenn ich es am WE hoffentlich schaffe werde ich das testen. Und wenn ich dabei noch was lerne/neue Erfahrungen sammle, umso besser.


    Ist wirklich Bewundernswert Deine Arbeit an dem Projekt.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich auch Silikonunterlegscheiben ausprobiert habe... schon frustrierend. Aber gelernt habe ich trotzdem was - und das ist ja mein Antrieb.

    Q: wenn du das nachstellen könntest, wäre das großartig. Vielleicht habe ich ja doch einen sehr versteckten systematischen Fehler.

    Klaus:
    - Die Elektor ist so alt, sind die Seiten nicht schon verfallen ?
    Wie ich wohl rankomme?

    - Der HH DesktopSub hat auch einen Blechkorb. Bei welcher Frequenz ist die Resonanz?

    Grüße
    Sven

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  • Fraggle
    antwortet
    Fehlen noch Schrauben aus Silikon, um auch die Schrauben als Ursache auszuschließen...

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend Zusammen,

    ich fasse den Abend kurz zusammen
    • 3mm Silkonplatte (wie oben Verlinkt) als großen korbüberstehenden Ring ausgeschnitten -> keine Verbesserung.
    • 3mm Silkonplatte (wie oben Verlinkt) als kleinen 5mm breiten Ring ausgeschnitten -> keine Verbesserung.
    • 1mm Silkonplatte (wie oben Verlinkt) als großen korbüberstehenden Ring ausgeschnitten -> keine Verbesserung.
    • 1mm Silkonplatte (wie oben Verlinkt) als kleinen 5mm breiten Ring ausgeschnitten -> keine Verbesserung.
    • Frisches Dichtband wollte heute auch nicht helfen

    Kann man schon verzweifeln dran...
    Samstag sollte ich das Reckhorn-Alubutyl haben. Das von Klaus angesprochene Bitumendichtband, welches für den Einsatz von Innenräumen geeignet ist, war in den einschlägigen Baumärkten nicht zu haben (ich vermute die Aufschrift für "Innenräume geeignet" sagt aus, dass es nicht riecht).
    Wenn das Alubutyl nicht hilft, muss ich wohl die Trennfrequenz zwischen B80 und W130X auf 200Hz setzen. Eigentlich wollte ich eine Trennfrequenz zwischen 300Hz und 400Hz realisieren. Dies zum einem, um die beiden B80 zu entlasten und zum anderen, um noch ein wenig Bündelungsmaß von den weit auseinander stehenden W130X zu erhalten.

    Achja, wenn man schon bei Reckhorn einkaufen ist, kann man gleich auch noch Passivmembranen mitnehmen. Ich weiß ja jetzt schon wieviel der W130X im geschlossenen System klirrt. Es stand ja die frage im Raum, ob das besser wird mit einer Passivmembran. Die frage hat mich im dem Moment nicht losgelassen .

    Grüße
    Sven

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  • mechanic
    antwortet
    Das Zeugs, das ich dafür verwende, stinkt definitiv nicht und läßt sich sehr gut verarbeiten .



    Ich klebe drei Lagen auf die Stege und rundum am Umfang beidseitig davon.

    Beim Blättern in alten Zeitschriften habe ich zwei Dinge gefunden:

    - F.H.´s Grundlagenartikel zu Gehäusematerialien In Elektor Plus 8 (1988)

    - Ein ähnliches Verhalten (Klirr höherer Ordnung und Reso im Impedanzgang) beim Desktop Sub in HH 2/2016 (kleine CB)
    Angehängte Dateien

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  • „Q“
    antwortet
    Wenn man den Test jetzt so sieht, glaube ich auch das es der etwas unglücklich schwabbelige Korb sein könnte. Bei dem massiven Antrieb und Hub den das Teil machen kann frage ich mich langsam warum ein so simpler Blechkorb genommen wurde.
    Blöderweise hab ich momentan zu wenig Zeit. Hoffe das sich das am Wochenende endlich bessert, denn dann würde ich schon gern selbst rein aus Interesse auch mal ein Testgehäuse bauen und das mal versuchen nachzustellen. Die beiden W130X liegen ja schon länger hier und warten sehnlichst auf Arbeit.

    Zum von Dir vorgeschlagenen Bitumen Genau das gleiche hatte ich vor Jahren mal im Auto verwendet. Das klappt schon soweit. Nur das Zeug stinkt mit der Zeit ziemlich unangenehm. Dein Gehäuse ist ja geschlossen und im Kfz herrschen auch andere Temperaturen als zuhause die das ungemein schlimmer machen, aber würde es nicht nochmal nehmen. Zudem klebt das wie sau. Hast doch bestimmt nen Car-Hifi Händler in der Nähe. Die verkaufen die Alubutyl Platten auch einzeln.

    EDIT: Du wolltest ja BR bauen, nee dann würde ich erst recht kein Bitumen verwenden, falls der Test positiv verläuft.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen,

    Fraggle, dein Modell klingt plausibel.

    Vermutlich ist es die Konstellation von
    • kleinem/leichtem Gehäuse,
    • großem Magneten und
    • schwerer Membran,

    die die Situation des W130X Kraftzwerg so besonders machen.

    An eine nicht ordentlich verleimte Kannte glaube ich nicht.
    • Das müsste doch bei tiefen Frequenzen mit viel Hub durch Luftzuggeräusche zu hören sein - oder?
    • Ich habe drei verschiedene Gehäuse mit drei Chassis, von denen zwei baugleich sind, an denen ähnliche Phänomene auftreten.


    Meiner Einschätzung nach, ist es der Korb der "singt". Die Anschlussterminals schnarren manchmal auch ein wenig. Aber das sollte mit Heißkleber zu beheben sein.

    Wenn ich eure Empfehlungen zusammenfasse, werde ich zweigleisig fahren.
    • Das Chassis dauerelastisch mit vlt. einer zugeschnittenen Silikonplatte von der Schallwand entkoppeln.
    • Den Korb selbst mit Bitumen beruhigen.

    Das sind jedenfalls Materialien, die ich heute Abend in der Hand haben kann.

    Weiter für eure Ideen offen

    Grüße
    Sven

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  • UweG
    antwortet
    Du gibst dir ja wirklich Mühe.

    Fraggles Ansatz finde ich auch einleuchtend.

    Das ist ja "nur" ein Testgehäuse. Eigentlich sieht es dafür sehr ordentlich gebaut aus. Kann es trotzdem sein, dass die Verleimung irgendwo nicht vollflächig ist und es da dann klappert, wenn sich die Schallwand verbiegt?
    Dann müsste es etwas bringen, wenn man z. B. die Schallwand zusätzlich mit Seitenwänden und Deckel verschraubt.

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  • Fraggle
    antwortet
    Hallo Sven,

    1. Ein Erklärungsversuch: Vielleicht ist ja die Magnetmasse (entweder mit oder ohne Schraubzwinge) mitbestimmend für die Resonanzfrequenz des Effekts.

    Als Modell könnte ich mir vorstellen, daß Magnet und Holzgehäuse die beiden Hauptmassen darstellen, die über die elastische Struktur von Korb
    und "biegsamer" Schallwand miteinander verbunden sind (Masse-Feder-Masse).

    Bei Resonanz würden dann Magnet und Gehäuse in Achsrichtung gegenphasig schwingen (wenn keine Kopplung zum Fußboden).
    Die über den Korb übertragenen Kräfte wären dann maximal, so daß die Verbindungsstelle am ehesten klappert.

    2. Ich würde erst mal weiter versuchen, was mit Dichtband / Dichtschnur möglich ist (Berührung zwischen Korb und Schallwand verhindern). Das ist vielleicht einfacher, als einen vollflächigen Kontakt herzustellen, der tatsächlich gegen Schwingungen immun ist.

    3. Ist die Verbindung zwischen Korb und Magnet in Ordnung?
    (Durch Transportschaden könnte sich z.B. der Magnet gelockert haben.)

    Viele Grüße.

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