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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide
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Zum Phasenunterschied fällt mir ein, daß die Schallwandkorrektur von ARTA eine einfache Näherung (ein Shelf-Filter 1. Ordnung) und daher vielleicht nicht ganz realistisch ist. Zumal Du auch noch eine sehr schlanke Schallwand hast. Siehe dazu die Application Note 4, Seite 5 unten (http://artalabs.hr/AppNotes/AP4_FreeField-Rev03eng.pdf). Ob diese Vereinfachung den Unterschied auch in der Höhe erklärt, bin ich mir allerdings nicht sicher.
Du hast ja die Baffle-Step-Korrektur (Schritt 3 im zitierten Handbuch) angewendet?
Wie ist denn eigentlich die Übereinstimmung beim Amplitudenverlauf?
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Arta Handbuch Seite 84.
Das hatte ich Wortwörtlich genommen, „Mikrofon so nah wie möglich und zentrisch vor Menbran“
Hinweise zum Nahfeld:
Mikrofon so nah wie möglich und zentrisch vor Membran
Messabstand < 0,11 * Abmessung der Quelle Fehler < 1 dB
Nachgerechnet hatte ich das jetzt nicht. Man muß nur aufpassen das das Mikrofon nicht übersteuert.
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So nah? Das ist ja extrem, und viel kleiner als der Membranradius.
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Hi Sven,
nimmt ja langsam richtig Form an das ganze.
Hast Du mal nach der Anleitung probiert?
http://www.donhighend.de/?page_id=1346
Mit der Phase habe ich selbst festgestellt das das Abwickeln der Phase im Fernfeld mal ein oder zwei cursorpunkte anders war, als mit den Standardwerten. Zumindest kam dann als Ergebnis heraus das dem in der Anleitung sehr nahe kommt.
Ach ja, Nahfeld habe ich etwa 5mm vor der Dustcap gemessen.
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Guten Morgen,
der Beschleunigungssensor warten noch auf Einzelteile. Da aber unabhängig von den daraus gewonnenen Erkenntnissen das Konzept des Lautsprecher erhalten bleibt, habe ich mal das Testgehäuse weiter ausgebaut.
Jeder W130X ist jetzt in CB in ~3,5L. Das Innenvolumen des Gehäuses ist zu 1/5 ungenutzt.
Vom Aussehen gefällt es mir sehr gut
und das was ich gehört habe ist auch sehr vielversprechend.
Weiter versuche ich gerade eine Nah- und Fernfeldmessung vom B80 zu fügen. Leider bekomme ich im Phasengang immer einen Versatz von ~20°.
Gemessen habe ich im Fernfeld bei 1553mm Abstand zur Schallwand und im Nahfeld einmal mit 13mm und 48mm Abstand zur Schallwand. Die Ergebnisse sind mehr oder weniger unverändert.
Das Kapitel "6.4 Skalieren und Fügen von Nah- und Fernfeldmessung" (S 112ff) im ARTA-Handbuch suggeriert, dass es besser gehen sollte. Ist sicher ein Anfängerfehler meinerseits. Hat jemand eine Idee?
Anbei habe ich noch die drei ARTA-Messungen hinzugefügt. Vielleicht hat ja jemand von euch die Muse sich mal beim Fügen der Phasenmessung zu probieren.
Grüße
SvenAngehängte Dateien
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Guten Morgen,
@ Heinrich: vielen Dank für die Info.
@ Uwe: Doppelseitiges Klebeband wird im Datenblatt ausdrücklich nicht empfohlen. Aber es ist zu praktisch, um es nicht mal auszuprobieren. Ich werde meine Erfahrung machen.
@ Mr.E: Danke für deine Anmerkungen. Die von dir zitierte Anmerkung von Fraggle hatte ich schon vergessen. Ich werde den ganzen Verlauf nochmal in Ruhe studieren.
Die frage, ob der Steg zwischen Magnet und Rückwand etwas bringt, kann ich jedoch sofort mit "jain" beantworten. "Q" sowie auch ich konnte eine Verbesserung im Bereich der klirrenden Resonanz nachweisen. Jedoch zeigt sich gleichzeitig ein Doppelhöcker im Impedanzverlauf um die Abstimmfrequenz mit dem Gehäuse.
Ende nächster Woche sollte ich das Accelorometer aufgebaut haben. Damit sollte sich die Ursache doch einkreisen lassen.
Freue mich schon total auf die Messungen. Das ist bestimmt spannend.
Grüße
Sven
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Ja, und die Ausdauer, Respekt.Zitat von UweG Beitrag anzeigenDie Professionalität und der Aufwand, den Du da treibst, macht mich immer wieder sprachlos.
@Sv.n.K:
Wie ich das Ersatzmodell gesehen habe, dachte ich auch, daß das Gehäuse die eine Masse ist, der Magnet die andere und alles dazwischen die Feder, also der Korb. Daher hatte ich dann auch gleich vermutet, daß das Artefakt verschwindet, wenn man ein Stück Holz zwischen Magnet und Gehäuserückwand klemmt. Damit sollten die zwei Massen zu einer werden, und es gibt kein Dazwischen mehr. Erinnert mich an die Seele (heißt das so?) in einer Geige (hat dort aber ein anderes Ziel, glaube ich). Wenn ich jetzt alles richtig verfolgt habe, hat das nicht so richtig funktioniert. Allerdings bin ich etwas skeptisch, wenn ich den internen Stempel und die äußere Verspannung sehe, ich weiß nur grad nicht wieso.
Kannst Du das Geräusch vielleicht mal aufnehmen und hochladen?
Habt ihr mal ausprobiert, was passiert, wenn man den W130X nicht in das Gehäuse einschraubt, sondern mit Gewindestangen davor, mit der Membran zum Gehäuse, sodaß da ein Abstand ist, aber auch eine feste Verbindung zwischen Korb und Gehäuse? Kippt die Konstruktion dann um?
Ich sitze hier, lese/hole alles nach, was seit Juni geschrieben worden ist, lese die Idee, daß der Magnet am Korb klappern könnte und denke die ganze Zeit »Holzkeile! Holzkeile!«, und bei deinem Beitrag dann »Ja! Endlich!«.Zitat von Fraggle Beitrag anzeigenWie wäre es mit folgendem Test?
Gummibänder am Korb einhängen, kräftig über den Magneten spannen und sehen, ob sich am Schnarren etwas ändert.
So kann der Magnet an den Korb gedrückt werden, ohne die Verbindung Korb-Schallwand zu beeinflussen.
Noch eine Möglichkeit wäre, kleine Holzkeile zwischen Magnet und Korb zu klemmen.
Das würde ich auch mal ausprobieren. W130X ganz normal einbauen, mit den Holzkeilen, nicht direkt auf den festen Boden stellen und aufdrehen.
Die Holzstütze hinter dem Magneten könnte natürlich einen ähnlichen Effekt haben wie ein Holzkeil (Reduktion eines evtl. Magnetgeklappers). Vielleicht ist es besser, wenn man von außen lange, stumpfe Schrauben durch das Gehäuse treibt und damit gegen den Magneten drückt. Erst nur mit einer von hinten, dann auch noch mit drei weiteren seitlich. Wobei man sich die evtl. sparen kann, wenn man den Treiber nach oben schauen läßt. Das Gehäuse darf dabei nur nicht auf der Unterlage klappern, wenn man es auf die Rückwand legt und dort die Schraube Luft braucht.
Ich bin schon sehr gespannt auf die fertige Box. Ich habe vor ein paar Monaten schon mit Boxsim herumgespielt, um zu sehen, ob man mit einem B80 aus einer Alto II G noch viel rausholen kann, auch was das Abstrahlverhalten angeht. Was mir bei der Sache mit dem WG auffällt: Mit dem Visaton-WG bündelt die KE knapp unter 20kHz deutlich mehr als mit Svens WG und ohne. Was ist besser? Gibt es da ein allgemeines Ziel, oder wovon ist das abhängig?
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Hallo Sven,
ja wir haben damals ein wenig mit dem ACH-01 rumgespielt.
Hier ist neben Pico, Brösel, Dougie noch ein weiterer Mitstreiter: http://www.waveguide-audio.de/sensorvergleich.html.
Ich habe damit allerdings nie wirklich gearbeitet, da ich Zugriff auf professionelle BA's habe.
Gruß
Heinrich
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Heinrich, vielen Dank für den Tipp !
Konntest du mit dem Sensor weitere Erfahrungen machen?
Grüße
Sven
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..... vielleicht auch hier noch mal schauen:
https://www.hifi-selbstbau.de/grundl...-keine-hexerei
http://www.diyaudio.com/forums/swap-...amplifier.html
Gruß
Heinrich
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Guten Morgen,
mit dem von Uwe vorgeschlagenen Beschleunigungssensor ist man in der Anwendung für Lautsprecher nicht alleine (siehe hier).
Sensor habe ich schon, Verstärker baue noch auf.
Mein Problem ist die Befestigung des Sensors. Im oberen Link wird Mini Hold Wax empfohlen.
Kennt jemand einen gleichwertiges Produkt von einem anderem Hersteller, welches vielleicht leichter in der Hauptstadt zu bekommen ist?
Alternativ fällt mir noch Heißkleber ein. Der könnte den Sensor auch gut befestigen und ist wieder entfernbar.
Grüße
Sven
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Naben Zusammen,
ich sehe bezüglich Vibrationssensoren ist da noch eine große Spielwiese. Ich komme jedoch gerade nicht zum experimentieren. Werde frühestens übernächste Woche wieder dafür Zeit haben.
Grüße
Sven
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Ähm, ja. Jetzt seh ich es auch.Zitat von „Q“ Beitrag anzeigennö das Impedanzminimum beträgt ca. 8,71ohm.
Was ist das aber auch für eine Skala! 


Vielleicht hat das ja die gleiche Ursache wie die Doppelspitze - wofür wir allerdings auch noch keine Erklärung haben.Zitat von „Q“ Beitrag anzeigenWas ich nur bisher noch immer nicht verstehe warum bei Sven´s Messung die Impedanzspitze viel höher ausfällt als meine. Sven´s Messung zeigt hier ca. 98ohm und bei meiner sind´s 58ohm. Okay mein Gehäuse ist etwas größer. Macht das soviel aus?
Was könnte bei ca. 50 Hz mitschwingen? Die ganze Box auf der Unterlage?
Kann die Doppelspitze etwas mit der Unterlage der Box zu tun haben?
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nö das Impedanzminimum beträgt ca. 8,71ohm. Da decken sich Sven´s und meine Messung recht gut übereinander.
Was ich nur bisher noch immer nicht verstehe warum bei Sven´s Messung die Impedanzspitze viel höher ausfällt als meine. Sven´s Messung zeigt hier ca. 98ohm und bei meiner sind´s 58ohm. Okay mein Gehäuse ist etwas größer. Macht das soviel aus?
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