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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • Fraggle
    antwortet
    Ja. Wo Testbox (oder DIN-Schallwand), da auch baffle step.

    Nur, wie gesagt, bei den neuen Chassisdateien von Boxsim 1.9x ist er schon herausgerechnet.
    Sehr sinnvoll - das erspart Boxsim die Rücksimulation.

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  • Mr.E
    antwortet
    Na dann, das mit dem Zurückrechnen wußte ich gar nicht. Die Meßdaten haben also salopp gesagt alle einen Baffle Step?

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  • Fraggle
    antwortet
    Richtig, die Meßdaten entstehen nicht im Halbraum, aber sie werden im ersten Schritt auf den Halbraum rücksimuliert, also das Testgehäuse herausgerechnet.
    Das Zwischenergebnis ist dann tatsächlich der Frequenzgang in unendlicher Schallwand.
    Im zweiten Schritt wird dann das Zielgehäuse wieder hineingerechnet.

    Die Rücksimulation wurde beim alten Boxsim 1.2 vom Programm selbst gemacht, soweit ich weiß.
    In den Chassisdateien der aktuellen Boxsim-Testversionen ist die Rücksimulation bereits enthalten, d.h. der gespeicherte Frequenzgang gilt für die unendliche Schallwand. Man sieht es auch, wenn man eine solche Datei in den Chassiseditor lädt. Diese Möglichkeit gab es bei Boxsim 1.2 noch nicht.

    Ich hoffe, ich habe das so richtig erklärt.

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  • Mr.E
    antwortet
    Danke schonmal für den Input und die Anregungen. Bist du dir mit dem Halbraum sicher? Spontan würde ich dem erstmal zustimmen, aber die Meßdaten von Visaton entstehen alle nicht im Halbraum.

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  • Fraggle
    antwortet
    Ich berichtige mich hier noch mal:
    Zitat von Fraggle Beitrag anzeigen
    (...) Membranfläche eingeben, den Chassiseditor mit OK schließen, ihn nochmal öffnen (...)
    Das ist nicht notwendig, wenn Du ein Boxsim-Chassis als Vorlage nimmst und lediglich den Frequenzgang ersetzt.

    Es ist aber notwendig, wenn man die Membranfläche neu eingeben bzw. ändern will.

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Mr.E Beitrag anzeigen
    (...) Ich denke, dafür braucht man in Boxsim weitestgehend reale Chassis, aber mit idealen Amplitudenfrequenzgängen. Wie das mit dem Phasenfrequenzgang sein sollte, weiß ich im Moment überhaupt nicht.
    Der ideale Phasenfrequenzgang hat dann bei allen Frequenzen die Phase Null.

    Zitat von Mr.E Beitrag anzeigen
    Ich weiß im Moment auch nicht recht, ob so ein idealer Treiber einen idealen A-FQG auf der DIN-Schallwand (oder womit der jeweilige Treiber gemessen wird) oder in der Box haben sollte. Aber wohl eher auf der DIN-Schallwand. (...)
    Auf der unendlichen Schallwand, dann ist es der reine Treiber-Frequenzgang ohne Kantenbeugung.
    Wenn Du ihn dann in einem Gehäuse simulierst, siehst Du genau den Gehäuseeinfluß.

    Wichtig:
    Der Membrandurchmesser muß stimmen. Deshalb bei den Parametern die Membranfläche eingeben, den Chassiseditor mit OK schließen, ihn nochmal öffnen und nochmal mit OK schließen. Erst dann übernimmt Boxsim den Membrandurchmesser (Schallaustritt in den Raum).

    Außerdem kann man noch zwischen Konus und Kalotte wählen.
    Ideale (flache) Kolbenmembran geht nicht, glaube ich.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen,

    Mr.E, lass dich nicht von mir verwirren. Deine Gedanken stimmen schon mit meinen überein. Ich wollte nur die Fantasie anregen...

    Grüße
    Sven

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  • Mr.E
    antwortet
    @Sven: Da komm ich jetzt wieder nicht mit.

    Ich möchte mit idealisierten Treibern gerade sowas wie Schallwandeinflüsse sehen, ohne die Eigenheiten konkreter/realer Chassis, um Konzepte auf ihre Eigenschaften zu untersuchen und zu verstehen oder direkt sichtbar zu machen, warum eine Compact anders abstrahlt als eine Alto 2 (zum Beispiel). Ich denke, dafür braucht man in Boxsim weitestgehend reale Chassis, aber mit idealen Amplitudenfrequenzgängen. Wie das mit dem Phasenfrequenzgang sein sollte, weiß ich im Moment überhaupt nicht.

    Ich weiß im Moment auch nicht recht, ob so ein idealer Treiber einen idealen A-FQG auf der DIN-Schallwand (oder womit der jeweilige Treiber gemessen wird) oder in der Box haben sollte. Aber wohl eher auf der DIN-Schallwand. Das berührt jetzt vermutlich schon die Frage, worauf ein Hersteller seine Treiber auslegt.

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  • UweG
    antwortet
    Aaah. O.k. Dazu braucht man allerdings gar keine idealisierten Chassis.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend,

    @Uwe: Wir beziehen uns u.A. auf die Simulationen in Post 224

    Zitat von Mr.E
    Schreibst Du da einen von 20Hz bis 20kHz konstanten Amplituden-FQG rein, oder machst Du auch Roll-offs dazu?
    Jupp - konstant (z.B.) 90dB. Keine weiteren Korrekturen. Die Schallwandeinflüsse kann man aber mit einem weiteren Export und einer Normalisierung in Excel wieder rausrechnen und dann erneut importieren. Dann hat man einen idealen Frequenzgang auf Achse - und das trotz Schallwandeinfluss (aber ohne Gewähr auf versteckte Denkfehler meinerseits).

    Zitat von Mr.E
    Stellst Du die Dinger dann in Serie her?
    Ausgeschlossen. Dafür gibt es spezialisierte Firmen. Vielleicht Einzelstücke in Abhängigkeit meines Zeitbudgets gegen einen Unkostenbeitrag für die "Forschung" . Derzeit bin ich aber mit diesem Projekt zeitlich Ausgebucht.

    Grüße
    Sven

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  • UweG
    antwortet
    Was denn für ideale Chassis in Boxsim? Die Sonogramme mit den Messdaten sind doch aus Arta, nicht aus Boxsim.

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  • Mr.E
    antwortet
    Sehr geil. Stellst Du die Dinger dann in Serie her?

    Nochmal zu den idealen Chassis in Boxsim: Schreibst Du da einen von 20Hz bis 20kHz konstanten Amplituden-FQG rein, oder machst Du auch Roll-offs dazu? Die dürften ja zusammen mit den Filtern zumindest teilweise die Flankensteilheiten beeinflussen, und damit den Pegel eines Treibers im Sperrbereich.
    Zuletzt geändert von Mr.E; 18.04.2018, 18:28.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen,

    ------------- OnTopic -------------

    Zitat von UweG
    Was soll der Resonator bei 12 kHz denn verbessern?
    Ich hatte in den Axi-Driver-Simulationen festgestellt, dass mit dem Einsatz des Diffusors ab 12kHz die Abstrahlung erweitert werden kann (vielleicht waren es auch erst 15kHz oder 18kHz, jedefalls hatte der Diffusor unter 10kHz keine Wirkung).

    Zitat von walwal
    setze doch mal einen Kerbfilter auf die Reso bei 22 kHz und schau, was passiert.
    Meine Fantasie reicht gerade nicht. Welcher Nebeneffekt (neben dem Amplitudengang) kann sich dann einstellen?

    Die Resonanz auf akustischem Weg zu dämpfen erscheint mir sinnvoll. In Meiner Vorstellung verändere ich mit dem Diffusor das "Aufbrechverhalten" der Kalotte und vermeide so nichtlineare Interaktionen in anderen Frequenzbereichen (vielleicht hat dazu jemand Informationen / eine Link ).

    ------------- OffTopic -------------

    Zitat von Opelfreak
    ... Besuchsbengel hätte nicht meinen AL200, sondern eine offene KE25 vor den Zeigefinger bekommen...
    Ohjeee... aber glaube mir, auf diesem Weg habe auch ich sehr früh Erfahrungen mit selbstgebauten Lautsprechern (und deren Besitzern) gemacht .

    Zitat von Q
    ... für diesen Thread und Deine Arbeit die Du in das Projekt steckst.
    Das freut mich und beruht auf Gegenseitigkeit. Ohne eure Mitarbeit wäre ich keinen Meter vorwärts gekommen.
    Und jeder, der nur im Ansatz soviel Spaß bei diesem Projekt hätte wie ich, würde es das gleiche tun.

    Nebenbei - Aluplatte ist bestellt. Am Wochenende fräse ich das Ding aus dem Vollem .

    Grüße
    Sven

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  • „Q“
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    P.S. @"Q": Ein ovales WG überlasse ich vorerst den Wesen aus dem Kontinuum
    Das Kontinuum ist Dir auch so schon für unermesslichen Dank und Respekt verpfichtet - für diesen Thread und Deine Arbeit die Du in das Projekt steckst.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Opelfreak Beitrag anzeigen
    ...
    Ob ich das mit dem Staubsauger und einem Geschirrtuch dazwischen wieder raus bekomme? ....

    Gruß
    Nico
    Ja, habe ich auch mal gemacht. Zuerst den passenden Aufsatz finden und verbinden, dann mit Fön die Kalotte anwärmen, saugen -plopp.

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