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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend Zusammen,

    1) Passivmembran:
    Habe diese Zusammenstellung gefunden (Passivmembran). Wirklich sehr interessant. Habe mich aber aus diversen Gründen erstmal dagegen entschieden.

    2) Kreuzverschaltung W130X Schwingspulen:
    Fraggle: danke - klar deine Variante Nr.3. Aber auch hier ist eine "Serien-Kreuzverschaltung" der Spulen möglich (nur mag keiner sagen, wofür das gut seien könnte ).

    3) Innenausbau:
    Ich habe mal ein paar Bassreflex-Varianten zusammengestellt.
    • Variante 1: Zwei Kammern. Wobei die obere Kammer zwei Ports hat.
    • Variante 2: Wie Variante 1 nur das die obere Kammer nochmals unterteilt ist (also drei Kammern). Ich denke, dass man so die stehende Welle (bei ca. 280Hz) weiter in den höheren Frequenzbereich verschieben kann (zum Thema Lesenswert).
    • Variante 3: Im Prinzip wie Variante 1, jedoch nur mit einem Port im oberen Volumen.
    • Variante 4: Wie 1, jedoch ist der Port von der unteren Kammer nach oben gewandert. So hat man einen großen Raum in dem man (fernab vom Bassreflexkanal) Dämmmaterial unterbringen kann.

    Die Entscheidung welche Variante (oder Teillösungen) ich verwenden soll würde einfacher fallen, wenn ich die Vor/Nachteile einschätzen könnte, die sich mit den Drei-Kammersystem ergeben. Hier sehe ich:
    • Vorteil: Verschieben der stehenden Welle zu einem höherem "unschädlichen" Frequenzbereich.
    • Nachteil(?): Serienschaltung der Lautsprecher in getrennten Gehäusen.


    Weiter die Frage, wie sich die stehende Welle in der oberen Kammer in Variante 1 auswirkt. Mit dem Wissen, dass poröses Dämmmaterial seine höchste Wirkung im Schall-Schnellemaximum hat, sollte Dämmmaterial in dem Bereich hinter der Mittel-Hochton-Kammer seine beste Wirkung erzielen können. Somit ist Variante 1 vielleicht gar nicht so schlecht.

    Freue mich über eure Kommentare und Einschätzungen.

    Grüße
    Sven

    ps. Das Alu-WG macht Fortschritte. Bzw. ich mache Fortschritte in der Bedienung der Fräse.
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  • Opelfreak
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen

    ps. Derzeit höre ich den B80 in mono ohne Frequenzgangkorrekturen. Da ist eindeutig Potential drin
    hoffentlich mit irgendeinem Gehäuse

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  • Fraggle
    antwortet
    Einen Vorteil der verschachtelten Schwingspulenschaltung sehe ich im Moment nicht.
    Zugegeben: Ich blicke auch nicht ganz durch!

    Für eine "konventionelle" Verdrahtung sehe ich mehrere Möglichkeiten:
    1) Die einzelnen W130X als 2 Ohm beschalten, dann alle Lautsprecher in Serie.
    2) Die einzelnen Lautsprecher als 8 Ohm beschalten, paarweise parallel und dann die Paare in Reihe.
    3) Auch 8 Ohm, aber paarweise in Reihe und dann die Paare parallel.

    Ich würde Nr. 3 bevorzugen (zwei Kammern angenommen): Reihenschaltung pro Kammer, dann die Kammern parallel.
    Damit ist garantiert, daß beide Kammern die gleiche Signalspannung erhalten.
    Im Gegensatz dazu könnte bei Reihenschaltung der Kammern die Spannungsaufteilung durch Impedanzunterschiede ungleichmäßig werden.

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  • walwal
    antwortet
    Einspruch.

    MIT BR hat man mehr Abstimmungsvarianten. CB, BR und die Mischung aus beiden,

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  • nlcarbon
    antwortet
    Bei 4 W130X würde ich einfach CB bauen Die haben ja schon 376cm² und ordentlich Hub können die ja auch. Ist ja schon mehr Fläche als ein TIW250XS und fast soviel wie 2x 200er.

    Mit der Kreuzverschaltung ist eine interessante Idee aber ich kann dir da auch keinen Rat geben ob das vorteilhaft sein könnte.
    Gruß Nils

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Zusammen,

    danke für eure Beiträge.

    Zum Wandabstand und der frage BR vorne u. hinten habe ich den Artikel von Visaton gefunden (Wandnahe Aufstellung von Lautsprechern).

    Bzgl. der Kreuzverschaltung. Ehrlich gesagt habe ich nur den Freiheitsgrad gesehen und wollte diesen diskutieren. Vom Vorteil könnte die bessere(?) "elektrische Kopplung" der beiden Chassis sein.
    Vielleicht hat dazu jemand noch eine Idee. Sonst ausprobieren / Alternativ klassisch aufbauen.

    Wenn es keine weiteren Gegenstimmen gibt, plane ich mal eine Doppel-Tiefbasssektion mit BR nach hinten. Das sollte mit dem vorhandenen Testgehäuse machenbar sein.

    Grüße
    Sven

    ps. Derzeit höre ich den B80 in mono ohne Frequenzgangkorrekturen. Da ist eindeutig Potential drin

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  • walwal
    antwortet
    Siehe unter technische Grundlagen. Was sich immer ändert bei wandnaher Aufstellung ist aber der gesamte Bèreich bis 200 Hz. Aber das kann man nach einer Messung korrigieren. Hat den Vorteil, dass der Bass im Maximalpegel zulegt und dass die Reflektionen durch die Rückwand besser behandelt werden können. ZB mit Absorber

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  • Opelfreak
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Laut Visaton Reichen 10 cm Wandabstand bei hinteren BR. Das ist akustisch besser wegen Mitteltonmüll und sieht besser aus.
    Gab es dazu nicht sogar mal einen eigenen Fred? Habe eben mal die Suchfunktion verwendet, konnte aber nichts passendes finden. Die Quintessenz aus den Messungen und Erklärungen war jedenfalls, dass es ab 10 cm unkritisch/egal ist.

    War mir jetzt nicht mehr sicher ob es 10 oder 15 waren. Jedenfalls "relativ" dicht dran an der Wand.

    Gruß
    Nico

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  • walwal
    antwortet
    Laut Visaton Reichen 10 cm Wandabstand bei hinteren BR. Das ist akustisch besser wegen Mitteltonmüll und sieht besser aus.

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  • Opelfreak
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    [*]Wie viele Kamern werden es denn? Zwei oder vier?
    [*] Wohin öffnen sich die Ports der Bassreflexkanäle? Nach vorn oder nach hinten? Es sei bemerkt, dass es eher eine wandnahe Aufstellung ist. Vielleicht 10cm zur Wand. Zum Höhren hätte ich die Möglichkeit die Lautsprecher nach vorne zu ziehen. Aber mehr als 30cm werden es nicht.
    [*] An welchen Position sind die Ports?
    [*] Bei zwei Kammern? Einer oben und einer unten?
    Ich würde wahrscheinlich zwei Kammern bauen. Weil man evtl. beim mittleren der drei unteren Treiber ganz schön mit Schrägen Teilern und BR Kanälen tricksen müsste. Ausgerechnet habe ich es aber nicht, nur so vom optischen Eindruck deiner Zeichnung.

    Wenn du vielleicht ab ca. 15 cm Abstand zu Wand bleiben könntest, wäre nach hinten ausgerichtet schon in Ordnung. Einer oben und einer unten könnte vielleicht minimale Verbesserungen in der Anregung von Raummoden bringen. Vielleicht aber auch nicht, zwei Testgehäuse bringen Gewissheit...

    Gruß
    Nico

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  • Opelfreak
    antwortet
    moin zusammen,

    ich bin zwar nur Mechaniker und mit elektro nicht so wirklich bewandert, aber kann man die Verdrahtung nicht auch einfacher gestalten? Es sieht mir irgendwie total kompliziert aus. Jedes Volumen quasi von oben nach unten durchkabeln, würde doch bei 4 Schwingspulen zu je 4 Ohm, theoretisch 16 Ohm ergeben und dann die beiden "Volumina" parallel schalten um wieder auf 8 Ohm zu kommen.

    Oder denke ich zu simpel?

    Kann aber auch sein, dass ich im Elektrokurs damals etwas gepennt habe...

    Aber schreibt ruhig, wenn das nicht hinhaut. Ich lerne immer gerne dazu.

    Gruß
    Nico
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    Zuletzt geändert von Opelfreak; 04.05.2018, 22:18. Grund: Bild angefügt

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  • mechanic
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Nabend,

    Klaus, vielen Dank für deinen Zuspruch und Gedanken - das macht mut

    Ist das so? Ich hätte gedacht, dass bei zwei Treibern sich Kanalfläche und Volumen verdoppelt wobei die Kanallänge gleich bleibt.

    Passivmembranen sollen auch ihre Problemzonen haben. So habe ich es hier jedenfalls an diversen Stellen gelesen.

    Ich verfolge das.

    Eher so:

    Sollte auch 8R ergeben.


    Grüße
    Sven
    Recht hast du - Erhöhung Kanallänge war ein Denkfehler. Beim SUB W130X entspricht der Kanal einem Durchmesser von ca. 44 mm bei 420 mm Länge und ist anders nur schwer unterzubringen. Nicht ideal, aber machbar.

    Problemzonen bei Passivmembranen sind eigentlich nur die höheren Kosten und die (empirische) Abstimmerei. LIFU´s Black Pearl hat z.B. die Anordnung mit Passivmembranen rechts und links auf den Seiten und funktioniert sensationell.

    Irgendwie kommen immer 8 Ohm raus - mich würde interessieren, was Visaton zur Kreuzverschaltung der Schwingspulen sagt; eigentlich sollte das keinen Unterschied machen ...

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend,

    Klaus, vielen Dank für deinen Zuspruch und Gedanken - das macht mut

    Zitat von mechanic
    mehrere W130X in einem gemeinsamen Gehäuse brauchen mehr Tunnelfläche und damit wird das Rohr astronomisch lang
    Ist das so? Ich hätte gedacht, dass bei zwei Treibern sich Kanalfläche und Volumen verdoppelt wobei die Kanallänge gleich bleibt.

    Zitat von mechanic
    ideal wären jeweils zwei 13er Passivmembranen je W130X auf den Seiten
    Passivmembranen sollen auch ihre Problemzonen haben. So habe ich es hier jedenfalls an diversen Stellen gelesen.
    Zitat von mechanic
    ... mit einem B80 in 3,6 Litern und 400 Hz Trennung und habe da schon ein schlechtes Gewissen ...
    Ich verfolge das.

    Zitat von mechanic
    Verschaltung von 4x W130X: Kommt sinnvoll nur 8 Ohm raus, oder habe ich etwas übersehen; alle vier mit parallel geschalteten Schwingspulen (2 Ohm) und dann in Reihe (8 Ohm)?
    Eher so:

    Sollte auch 8R ergeben.

    Grüße
    Sven
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  • mechanic
    antwortet
    Das Konzept mit 4x W130X ist ein sehr, sehr spannendes, weil das eine echte Alternative zum Seitenbass bei schmalen Gehäusen sein sollte. Ich hätte einen B100 als FAST dazugepackt (BabyBelle), aber 2x B80 und deine WG-Entwicklung sind wahrscheinlich die Luxus-Variante .

    Ein paar Gedanken dazu:

    - ohne horizontale Teiler bekommst du eine dicke Stehwelle im Gehäuse > IHA oder separate Bassabteile

    - mehrere W130X in einem gemeinsamen Gehäuse brauchen mehr Tunnelfläche und damit wird das Rohr astronomisch lang

    - ideal wären jeweils zwei 13er Passivmembranen je W130X auf den Seiten

    - realistischer: 4x den Sub in Anlehnung an den Bauvorschlag mit gefaltetem Schlitzkanal "übereinander bauen"

    - da die Trennung nach oben möglichst tief sein sollte, kann der/die Reflexkanal/kanäle nach vorne öffnen, da kommt kein Mittenmüll durch

    - ich denke du hast recht; da der W130X tief getrennt werden sollte (200 - 300 Hz wg. Klirr und Pegelabfall) ist wahrscheinlich das Volumen für die B80 zu klein (ich habe etwas in der Mache mit einem B80 in 3,6 Litern und 400 Hz Trennung und habe da schon ein schlechtes Gewissen ). Deine Kombination sollte man unbedingt mal in BoxSim aufbauen !

    - Verschaltung von 4x W130X: Kommt sinnvoll nur 8 Ohm raus, oder habe ich etwas übersehen; alle vier mit parallel geschalteten Schwingspulen (2 Ohm) und dann in Reihe (8 Ohm)?

    - AL 130 macht bei der Mittelhochtonbestückung keinen Sinn, gebraucht wird ein in 4 Portionen geteilter TIW250

    - da du ja auch den Aufwand von Prototypgehäusen nicht scheust: 4x SUB W130X Kisten und passendes MHT-Gehäuse aus 10er Span zusammenklatschen, stapeln und dann in Ruhe optimieren ...

    P.S. Zum Thema "schmal": 8 KT100V kosten soviel wie 4 W130X ...
    Zuletzt geändert von mechanic; 03.05.2018, 14:34. Grund: Ergänzung

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend,

    das angepriesene Alu-WG dauert noch ein Wenig. Der erste Versuch ist leider vermurkst. Der zweite Versuch wartet auf ein passendes Zeitfenster.

    In der Zwischenzeit hätte ich gerne nochmal eure Aufmerksamkeit für die Auslegung des Bassreflex-Gehäuses. Derzeitiger Stand sind weiterhin vier W130X mit jeweils 5 bis 7 Litern. Alternativ gingen auch zwei AL130 in jeweils 12L. Jede andere mir bekannte Option mit Visaton-Lautsprechern würde eine breitere Schallwand bedeuten. Zu guter letzt ließt man hier nur positives über den W130X.

    Der Querschnitt des aktuellen Gehäuses sieht in etwa so aus:

    Den beiden B80 habe ich ein Volumen von 4,6L zugeordnet. Ich hoffe das ist nicht zu knapp. In Tiefe und Höhe des Gehäuses bin ich in gewissen Grenzen noch flexibel.

    Jetzt kommen aber die Fragen auf:
    • Wie verlege ich die Bassreflexkanäle? Meiner Einschätzung nach ist es sinnvoll, diese wie im z.B. in der Pacto als schlitz zu konstruieren. Somit habe ich gleichzeitig eine Unterteilung der Kamern und weitere Gehäuseversteifungen.
    • Wie viele Kamern werden es denn? Zwei oder vier?
    • Wohin öffnen sich die Ports der Bassreflexkanäle? Nach vorn oder nach hinten? Es sei bemerkt, dass es eher eine wandnahe Aufstellung ist. Vielleicht 10cm zur Wand. Zum Höhren hätte ich die Möglichkeit die Lautsprecher nach vorne zu ziehen. Aber mehr als 30cm werden es nicht.
    • An welchen Position sind die Ports?
      • Bei vier Kammern wohl immer nahe den Treibern
      • Bei zwei Kammern? Einer oben und einer unten (dann dienen diese aber nicht mehr als Versteifung)?
    • Kann man den Freiheitsgrad der getrennten Schwingspulen des W130X geschickt verwenden? Ich könnte mir vorstellen, dass man bei einer Serien/Parallelschaltung der einzelnen Spulen eine bessere Kopplung der Chassis untereinander erhält.


    Bin auf eure inspirierenden Kommentare gespannt.

    Grüße
    Sven
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