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  • walwal
    antwortet
    Lesematerial kenne ich nur von Neumann. Wichtig ist, dass die Bündelung keine großen Sprünge aufweist, das Gesamtmaß ist Geschmacksache und abhängig vom Raum.

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  • DanielK78
    antwortet

    Tja da ich die großen Kalotten auch liebe wiedermal extrem interessant hier… deshalb muss ich auch nochmal kurz kapern.
    Das Bündelungsmaß ist ja hochinteressant und ich hab geschaut wie das bei meinen Boxen so ist, da diese ja alle extrem breit Abstrahlen

    Die 4- Wege Phönix ist ab 200hz in dem angestrebten Bereich aber natürlich am unteren Limit.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Bündlungsmaß Phönix ABL.jpg
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Größe: 348,6 KB
ID: 721393
    Meine neue 3-Wege Surroundkonstruktion an der ich gerade arbeite ab 700hz (1x Gf200,G50 und G20sc)

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Bündlungsmaß SR Daniel.jpeg
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Größe: 382,8 KB
ID: 721394

    Bewegt man sich nun in dem angegebenen Bereich ohne härtere Ausschläge hat man eine gute tonale Balance zwischen Bündelung und Abstrahlung in den Raum?
    Gibt es denn Material zum Nachlesen über die dort gefundenen Ergebnisse was auch für Laien verständlich ist?
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  • walwal
    antwortet
    Natürlich sind 2 TT günstig für stärkere Bündelung, das kann man bei dem 3-Weger auch machen, dann ist er fast perfekt.
    Der Bereich über 10 kHz ist irrelevant bei den "Tonmeistern".

    Aber jeder kann machen, was er will. Solange man nicht behauptet, das wäre besser.
    Zuletzt geändert von walwal; 12.07.2024, 08:53.

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  • Timo
    antwortet
    ja, der Umbau des Schreihalses auf die Morelschreihals hat bis auf den Bereich bei 3 kHz einen enorm breiten Bereich wo man die Tonmeistertagung voll erfüllt und zwar schon ab 600 Hz bis 12.000 Hz, also weitaus besser wie dein Vorschlag des Dreiwegers, die nur von 1.000 bis 8.000 Hz funktioniert.

    Das meinte ich mit besserer Bündelung, ... Die großen TIW300 machen durchaus Sinn mehr Bündelung im Grundton zu bekommen und die Kalotte hat meiner Meinung nach auch einen perfekten Übergang bei 800 Hz, ... Da braucht es kein AL170, denn diese Änderung macht es eher schlechter in der Bündelung und schlechter im maximal möglichen Pegel, ...

    Wie geschrieben, jeder hat seine favorisierten Boxen die er umsetzt, und das ist auch gut so, ...

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  • walwal
    antwortet
    Natürlich habe ich das. Lassen wir mal die Connie weg, hier der Vergleich mit einem 3-Weger (Vincent). Der Rahmen zeigt den empfohlenen Bereich der "Tonmeistertagung". Die Kalotte streut um 3000 zu breit.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: kalotte.jpg Ansichten: 0 Größe: 80,1 KB ID: 721375

    Dann doch mal die Con WG
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bündelung Tonmeistervorgabe ConWG.JPG Ansichten: 0 Größe: 100,5 KB ID: 721376
    Auch nicht perfekt wegen Dappo, aber im Sonogramm horizontal vorbildlich und im "Rahmen", die Kalotten strahlen in allen Richtungen zu viel Energie ab. Ja, kann man mögen, kann aber auch nerven.

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  • Timo
    antwortet
    Hast du dir überhaupt die Simulation angeschaut? Die Bündelung ist besser als bei der Concorde

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  • walwal
    antwortet
    Ist klar. Aber auch im Vergleich zu einem sauber konstruierten 3-Weger bleibt der Nachteil der ungleichmäßigen Bündelung. Der Klang ist "besonders".

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Sieht man auch in Bündelung und Sonogramm. MIR gefällt das nicht.
    das weiß ich! und mir gefallen keine "DAppos", deswegen sind wir alle im DIY und machen das was jeder selbst möchte.

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  • walwal
    antwortet
    Sieht man auch in Bündelung und Sonogramm. MIR gefällt das nicht.

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  • Timo
    antwortet
    ich habe zwei grobe Simulationen gemacht, ohne dass ich jetzt diskutieren möchte, was besser ist, sondern nur um die Unterschiede zu zeigen, wenn ein AL170 im Grundton spielt und wenn dieser nicht vorhanden ist, ... wie geschrieben das mit dem AL170 kann man super machen, und verbessert auch ein paar Dinge, ...

    bitte verzeiht mir, dass ich den Graph nicht super neutral hinbiege, das mache ich dann bei den Messungen.
    Was man aber bei beiden simulation sehr stark sieht ist die enorme Energieabgabe im Bereich ab 2,5 kHz, das machen alle Mitteltonkalotten und ist genau das Thema warum ich den nächsten Mitteltonkalottenversuch angehe, ...

    Kalotten, Kalotten, Kalotten
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_3861 (Small).JPG Ansichten: 0 Größe: 52,6 KB ID: 721367

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2255.jpg Ansichten: 0 Größe: 794,4 KB ID: 721368
    usw.
    Angehängte Dateien

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  • Timo
    antwortet
    Könnte man machen. Ist nicht meins.

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  • DanielK78
    antwortet
    Also ich halt ja nicht viel davon die TIWs als Tiefmitteltöner einzusetzen und an eine Kalotte anzubinden.
    Das ganze ruft doch nach einem zusätzlichen 18er.

    Das würde man doch auch sehr kompakt pyramidenartig auf dem Schreihalsgehäuse unterbringen um eine zeitrichtige Anordnung zu versuchen.
    18er und 30er dann zb. aktiv um Bauteile zu sparen.

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  • Timo
    antwortet
    Die Schreihälse waren im Karlsruher Treffen im Einsatz und wie ich dort auch schon angekündigt habe, plane ich einen Neubau. Allerdings bleiben die beiden Unterteile so wie sie sind und der Kopf bekommt eine neue Bestückung, ... zunächst geplant in teilaktiv, ... mit passiver Weiche zwischen MT und HT und im unteren Bereich mit einer aktiven Trennung, ... Zu den verwendeten Treibern möchte ich nur soviel sagen, dass sie von Morel kommen und dem G50 und der G25 sehr ähnlich sind.

    Nach sehr langer Suche habe ich nun ein neues Pärchen gefunden, ...
    Somit ist der Unterbau für den Mittel- und Hochton erstmal ein Versuch, ob sowas gut geht, ... Mir ist bewusst dass die Unterteile aus zwei TIW300 in CB deutlich leistungsfähiger sind als der Kopf aus den beiden Morelkalotten, ...

    Ich möchte hier im Forum nur über die Gesamtbox schreiben, weil ich gefragt wurde, was mit dem Schreihals passiert, ... Details möchte ich hier im Visatonforum nicht schreiben, ... vielleicht am Ende noch eine Messung, aber Details wären gegenüber Visaton nicht fair, ...

    Ich stelle mir rein optisch im Oberteil so einen WattPuppy Nachbau vor, ob ich das hinbekomme mit den vielen Winkeln weiß ich nicht:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: puppy.jpg Ansichten: 0 Größe: 23,2 KB ID: 721350

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2591.jpg Ansichten: 0 Größe: 2,04 MB ID: 721351

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2592.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,17 MB ID: 721352

    ich möchte die Kombination dann direkt mit dem letzten Soliumbau vergleichen, da ist eine 65er Satorikalotte im Mittelton und die G20SC im Hochton, ... und im Bass spielen bei der Soli die TIW200 in CB und hier bei den Schreihälse zwei TIW300 in CB, ... also durchaus sehr vergleichbar, ... ich bin selbst sehr gespannt was man aus der Morelkombination rausholen kann, ...

    ich bin noch in der Findungsphase was die Optik angeht, ... rein akustisch bin ich schon etwas weiter und zwar mit einer Simulation, wo ich kurzerhand mit der G50 und G25 gemacht habe und das Ergebnis, gerade in Sachen Abstrahlverhalten, gibt mir Recht so etwas mal Umsetzen zu wollen, ...

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  • Timo
    antwortet
    Ich werde nichts mehr dran machen, aber ist doch wirklich interessant was man so im nachhinein herausfindet.
    Ich habe den Messungen nie hundertprozentig vertraut weil mein Ohr einfach oft was anderes behauptet hat,
    und jetzt in der Detailmessung im Raum erkenne ich was ich meine, ...
    zu aller letzt in meinen Entwicklungen mache ich Messungen an verschiedenen Punkten im Raum, ...
    hier eine Messung unter
    1m0 Grad
    1m15 Grad
    2m15 Grad
    4m15 Grad
    und am Hörplatz bei 6m15 Grad dann hätte ich im Nachgang noch die linke Box im Vergleich zur rechten auch am Hörplatz mit detailierter Analyse in Textform:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Messung 1m0 1m15 2m15 4m15 hörplatz 6m15.jpg
Ansichten: 483
Größe: 307,8 KB
ID: 713414

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Messung am Hörplatz 6m15 rechts und links.jpg
Ansichten: 441
Größe: 258,8 KB
ID: 713415

    der Bassbereich ist bei den nahen Messungen geprägt von enormen Berge und Täler, die auf der Ferne nahezu komplett verschwinden. Die Lautstärke im Bass ist am Hörplatz zwischen 5 und 10 dB unter dem Grundton, was aber in der Realität als super tiefe Abstimmung empfunden wird. Der Grundton bis hinauf bis 1kHz ist geprägt von Auslöschungen der hinteren Wand, Decke, Boden, nahe Wände und diese Berge und Täler verschwinden auf die Ferne und es stellt sich eine ziemlich neutrale Abstimmung ein. Im Hochton unter 0 und 15 Grad unterscheidet sich bei der ein Metermessung kaum, aber auf die Ferne egalisiert sich der Hochtonpegel auf den Pegel des Grundtons, ab 4 Meter wird dieser deutlich abgeschwächt und am Hörplstz ist dann rund 5 dB weniger Hochton als im Grundton. ... ich kenne mich mit den Hörplatzkurven nicht so aus, aber ich kann feingliedrig am Verstärker diese Kurve nachkorrigieren. Nachdem mein Gehör das OK gegeben hat habe ich gemessen. Dann stellt sich diese Hörplatzkurve ein, ... Dann ist da noch der Paarvergleich, links zu rechts, bis auf einen kleinen schlenker im Grundton sieht das richtig gut aus, ... der Bass und Hochton ist sehr gleich. Diesen einen Peak wollte ich noch überprüfen ob dies die Glastüre ist, ich werde im Nachgang mal mit offener Türe messen, ist aber jetzt komplett unkritisch.

    Total interessant ist, dass der Klirr in der Entfernung im Bass abnimmt, im Mittelton deutlich zunimmt... das hätte ich genau andersherum erwartet. Ich habe beschlossen die Messungen bei etwas unter 90 dB am Hörplatz zu machen was auch schon richtig laut ist, übrigens, was bei 1 Meter rund 100 dB entspricht.

    Noch zu den Enstellungen am Verstärker: der Hochton ist mimimal hochgedreht und der Bass steht bei den Messungen auf neutral, den habe ich aber auch schon auf hohe Basspegel gestellt, was mir einfach viel zu fett war und ich es deshalb zurückgedreht habe.

    Das bleibt so weil für gut befunden, ... ein zurück zur aktiven werde ich wohl nicht mer machen, denn die passive Weiche hat, zumindest messtechnisch, die gleiche Qualität. Spectrogram, Ausschwingverhalten und Klirr ist bei der passiven sogar im Vorteil, was ich NICHT verstehe.

    Gruß Timo

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  • Timo
    antwortet
    hallo Jörg, mit meinem bevorzugten MPX habe ich wirklich Angst, dass je genauer ich werde desto mehr ist die Gefahr da, dass das MPX auf das Chassis aufschrumpft. Das ist mir schon richtig oft passiert. Die Frage die ich mir immer stelle: "wie groß mache ich den Durchmesser, dass ich das Aufschrumfen nicht habe, 4 oder 5 Zehntel oder vielleicht 7 Zehntel," ... Beim Schreihals habe ich aktuell einen Millimeter größer gefräst und jetzt nach vielen Wochen ist der Spalt nicht mehr zu sehen, ... Ich hoffe nur dass ich beim nächsten Aufschrauben die TIW300 noch aus dem Loch herausbekomme.

    Ich weiß dass du gerne in MDF baust, da ist es einfacher genauer zu sein, ... Ich habe da aber auch Probleme genau zu arbeiten.
    Du bist halt der Genauigkeitsprofi. Das nennt sich Feinmechaniker!!!

    Wenn wir nächstes mal ein Treffen haben können wir im Keller gerne mal einen Messworkshop machen, ... oder du bist demnächst mal im Süden von Deutschland, dann können wir das auch vorher angehen, ... mit REW geht das deutlich einfacher als mit Arta. Man benötigt ein Messmic und eine Soundkarte die neutral sich misst, ich habe da einige gefunden. Da könnte ich dir eine Ausleihen, ... Mic und Vorverstärker könnte ich dir auch ausleihen, allerdings habe ich keine neue Kaibrierung mehr zu dem dbx-mic, ... im Superhochton misst sich das etwas anders als mein neustes kalibiertes Dayton-Mic-usb. ich bin sicher Jörg, dass du das auch hinbekommst. Was ich leider nicht zweimal habe ich ein MIC-Ständer. Wenn du mit deinem Lapptop kommst richte ich dir das REW dort drauf ein, wenn du es nicht schon hast.

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