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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • mechanic
    antwortet
    Da könnte man in Abwandlung von etwas, was KT mal gemacht hat (FR10 von hinten montiert und nur mit metrischer Sechskantschraube durch die Rückwand fixiert) die Chassis gezielt einspannen. Rampamuffen in die Rückwand, Holzscheibe mit Butyl auf den Magneten kleben, ggf. 4 zusätzliche Montagelöcher in den Korb () und dann mit Schrauben M10 (gibt es bis 220mm Länge) gezielt auf Klirrminimierung verspannern.

    Ich glaube, da ist echtes Potenzial !

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen,

    nur noch kurz die "Fraggle-Messung" reingeschoben. Impedanzmessung vergleich mit und ohne Steg. Türkise ohne Steg, schwarz mit Steg. Die türkise Vergleichsmessung ist aus Post 328.

    Ich würde sagen es stimmt. Die Resonanz ist jetzt verschoben.

    Grüße
    Sven
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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Fraggle Beitrag anzeigen
    .....[*]Abstützen des Magneten mit einer Holzkonstruktion (und Polster als Spaltausgleich und Kraftverteiler). Das wäre natürlich schon ein bißchen umständlich, und dann auch noch bei vier Lautsprechern.[/LIST]
    Dazu noch das Butyl als dämpfende Masse....

    Also Frawal' sche Strebe

    Wobei ich das auch irgendwo gelesen habe und gemacht hatte, allerdings ohne Messung. Hauptsache, es hilft.

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  • Fraggle
    antwortet
    Freut mich, das zu lesen!
    Das scheint ein guter Ansatz zu sein.
    Wenn es so ist, wie ich denke, müßte jetzt auch die Impedanzspitze gedämpft sein und das Gehäuse weniger schwingen.

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  • „Q“
    antwortet
    Nabend Sven

    ah das ist wirklich schön zu lesen das Du es bestätigen kannst das es was bringt.
    Ok stimmt, selbstverständlich an alle vielen Dank die jemals diese Art der Versteifung kreiert haben.

    Also die 3V fand ich jetzt nicht gerade laut. Hatte noch von gestern den Pegel zuerst eingestellt, waren was um die 4,6V.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend,

    Zitat von Q
    Die Walwal´sche Strebe bringt´s
    Das kann ich bestätigen (beide Messungen entkoppelt vom Boden bei 3Vrms; um die Nachbarn zu schonen, habe ich die zweite Messung nach 500Hz abgebrochen):

    Ich glaube wir tun hier einigen Unrecht, wenn wir es WalWal-Strebe nennen. Ich glaube u. A. Fraggle hatte ähnliches schon vorgeschlagen.

    Hey - das scheint ein Ansatz bzw. eine Lösung zu sein. YYYEEEAAAAHHH

    Grüße
    Sven
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  • „Q“
    antwortet
    Zustimmung. Und eine Kostenfrage noch dazu. ja
    Und danke Walwal für den Tipp. Stimmt so kann man das doch machen. Hab das jetzt sofort mal umgesetzt.

    Neue Messung mit Stütze hinter W130X:




    EDIT: Ok, neue Messung. Jetzt auch genau mit 3V eingestellt. Es hört sich auch viel besser an.






    Gerade mal On&On drüber gehört. Ja da geht was. Die Walwal´sche Strebe bringt´s
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    Zuletzt geändert von „Q“; 03.07.2018, 20:54.

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  • mechanic
    antwortet
    Es kann eine geschicke Strategie sein, bei einem Subwoofer-Chassis die Korb- Eigenfrequenz gezielt nach oben jenseits des Arbeitsbereichs zu schieben - oder die Werkzeuge für den Korb waren einfach billiger ...

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  • walwal
    antwortet
    Versuche doch mal, den Magnet abzustützen, also eine Strebe von der gegenüber liegenden Wand mit Butyl als Zwischenlage.

    http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...9&postcount=20 ff

    und
    http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...&postcount=527

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  • „Q“
    antwortet
    Blechdicke Korb W130S 1mm

    Blechdicke Korb W130X 0,7-0,8mm

    Wäre schön wenn das wer verifizieren könnte



    Der W130S ist zudem in der Form noch verstärkt. Warum das beim W130X nicht so ist, ist mir unverständlich.
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  • UweG
    antwortet
    @Klaus: Natürlich ist der ganze Korb irgendwie beteiligt, aber wenn ich nicht da dämpfen kann wo die größten Bewegungen sind, bringt die Dämpfung nicht viel. Der breite Korbrand kommt mir irgendwie weniger steif vor als der konische Teil des Korbs.

    Die ganze gewünscht statische Struktur mit Magnetmasse dazu wird vom bewegten Teil (und ggf. von Eigenfrequenzen des Gehäuses) angeregt und hat möglicherweise Resonanzen genau im interessanten Frequenzbereich ...
    Genau das habe ich unterstellt und das Gehäuse noch dazu.

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  • mechanic
    antwortet
    @Q: Mecker! Wenn denn das Gehäuse der Übeltäter wäre, liegen die (Platten-) Resonanzen und Stehwellen bei kleineren Gehäusen einfach bei höheren Frequenzen, sehe ich hier aber nicht .

    @UweG: Ist nicht vielleicht die Eigenfrequenz des Korbes das Thema und nicht die Federsteifigkeit eines diskreten Teils davon? Die ganze gewünscht statische Struktur mit Magnetmasse dazu wird vom bewegten Teil (und ggf. von Eigenfrequenzen des Gehäuses) angeregt und hat möglicherweise Resonanzen genau im interessanten Frequenzbereich ...

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  • UweG
    antwortet
    Wenn ich mir das ansehe, glaube ich, dass das Alu-Butyl nicht richtig wirkt, weil es nicht an der richtigen Stelle angebracht werden kann. Nicht der konische Teil des Korbs wird federn, sondern der flache Teil.

    Mal ein wenig (Daumen-)rechnerische Abschätzung

    Eine zwischen einer Masse 3kg und einer Masse 1,5kg sitzende Feder muss eine Steifigkeit von ca. 2273N/mm besitzen, damit das System mit 240Hz resoniert. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Korb sich um 0,44mm deformieren würde, wenn ich mich da drauf stelle.

    Die real auftretenden Kräfte auf die Schwingspule sind im unteren zweistelligen Newton-Bereich (13,2 N/A). Zwischen Korb und Frontwand mag sich das im Resonanzzustand noch etwas aufschaukeln. Das könnte reichen um den Korb stellenweise von der Frontwand wegzudrücken und beim Wiederanschlagen macht's dann Geräusche.

    Wenn das so stimmt, ist das Befestigungskonzept des W130X irgendwie blöd.

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  • „Q“
    antwortet
    Wenn das wieder Blödsinn ist was ich grade überlege, ruhig meckern.
    Momentane Gedankengänge...

    Wenn ich das jetzt richtig deute würde sich meine Vermutung vielleicht damit bestätigen, das ein kleineres Gehäusevolumen höheren Klirr erzeugt (bzw. die Kombination aus Chassis und Gehäuse) - besonders bei K3 gut erkennbar. Deine Messungen mit 3,6L (egal ob mit Alubutyl oder ohne) haben alle höheren K3 als die im Vergleich mit 9L. (besonders diese fiese Spitze)

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend Zusammen,

    @Uwe: danke für deinen korrigierenden hilfreichen Einwand.

    @Klaus: Ja, a), b) u. c) klingen gut. Nur wie trennen und dann auch noch richtig gegensteuern... ?

    Ich habe, um der Antwort mal ein wenig näher zu kommen, ein paar Versuche mit dem Alubutyl gemacht. Es wird jetzt etwas verworren, aber vielleicht könnt ihr daraus was ablesen.
    Gemessen wird immer entkoppelt vom Boden und mit 3Vrms Signalspannung. Gestartet wird die Messung mit dem bekannten Testgehäuse. Jedoch ist, im Gegensatz zu allen bisher gezeigten Messungen, das Volumen von 9L auf ca. 3,6L reduziert (innen liegende Kanthölzer werden von außen mit Spax-Schrauben festgehalten). Diese Konfiguration bestand noch aus einem vorherigen Versuch. Mit diesem Gehäuse werden drei Versuche durchgeführt. Erst ohne Alubutyl und dann wird in zwei Iteratioenen Alubutyl aufgetragen und jeweils gemessen. Das Messergebnis sieht so aus:

    Es ist erkennbar, dass mit weiteren Alubuty auch der Klirr runter geht. Insbesonder D6+ wird geringer.
    Stutzig machte mich jedoch der insgesamt hohe klirr im Vergleich zu vorherigen Messungen. Haben vielleicht die von außen verschraubten Kanthölzer was damit zu tun? Kurzum, ich habe die Kanthölzer ausgebaut und die Messung wiederholt. In dem jetzt 9L-Volumen sieht der Klirr wie folgt aus:

    Der K3 ist deutlich weniger. Dabei habe ich nur die Kanthölzer entfernt.
    Um zu verstehen, welche Einfluss das Alubutyl jetzt noch im größeren Volumen hat musste ich dieses wieder entfernen (macht kein Spaß).
    Im großen Volumen ohne Alubutyl messe ich diesen Klirr:

    Wie ihr seht, sinkt der Klirr ohne Alubutyl ein wenig - ja, das ist verrückt.

    Im kleinen Volumen wird es mit Alubutyl besser. Im großen Volumen hat es keinen bis einen leicht negativen Einfluss. Vermutlich haben die Kanthölzer mit resoniert und geklappert. Aber warum wird es dann man mit Alubutyl besser?
    Es ist anzumerken, dass sich mit den Kanthölzern nicht nur das Volumen verändert, sondern auch das Gewicht. Das MDF-Gehäuse wiegt alleine ca. 3,1kg, die Kanthölzer ca. 2,4kg. Das Systemgewicht wird also durch die Kanthölzer nicht unwesentlich beeinflusst.
    Im gesamten kann ich derzeit die Messergebnisse nicht interpretieren.

    Wenn "Q" nicht meine Messergebnisse bestätigt hätte, würde ich mir mittlerweile selber nicht mehr glauben.

    Grüße
    Sven
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