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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend Zusammen,

    Testgehäuse 2 ist betriebsbereit.

    Die Mitteltonelemente sind fertig verklebt. Der Hochtonteil in der Mitte sowie die beiden Elemente oben und unten sind nur mit Winkeln verschraubt, bzw mit Kreppband verbunden. So hoffe ich, dass ich flexibler optimieren kann.
    Die Fase ist derzeit bei 20mm. Das Gehäuse ist 160mm breit. Zunächst habe ich nur den unteren MT fertiggestellt.

    Das Abstrahlverhalten des B80 in dem Gehäuse hab ich auch gemessen:

    Ich finde, dass das soweit zufriedenstellend ist. Wie seht ihr das?

    Grüße
    Sven
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  • Sv.n.K
    antwortet
    Ich werde dann mal meine Hausaufgaben machen. Vielleicht habe ich dann was zum Wochenende.

    Grüße
    Sven

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  • UweG
    antwortet
    Uuups. Das kommt davon, wenn man mit Experimentalsoftware arbeitet und vergisst, dass da was andweres raukommt. Vergiss mein Bildchen, das kommt aus einer Experimentierversion von Boxsim, die nicht verifiziert ist. Deines ist mit 1.93 erstellt und das gilt, solange bis es neue Messdaten gibt.

    Die grundsätzliche Aussage gilt aber. Das Visaton-WG zeigt auch hier ansteigende Bündelung bis ca. 10..11 kHz

    Edit: Boxsim 1.93 zeigt tatsächlich trotz der 2cm Fase auf der 16cm-Schallwand eine kleine Aufweitung um 2,5 kHz. Wenn das so stimmt, läd das WG wirklich nicht sehr tief.
    Zuletzt geändert von UweG; 18.03.2018, 23:51.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Das ist ja interessant. Dann werde ich ein modifiziertes Visaton-WG mal auf die Liste der auszuprobierenden Waveguides nehmen.

    Da es ein "Leisesprecher" wird, ist die tiefe KE-Abstimmung vielleicht sogar möglich.

    Ich merke gerade, dass mir bei der digitalen Weichen der Optimierer fehlen wird. Hast du zufällig die S-Übertragungsfunktion der Frequenzweiche und Chassis in Boxsim vorliegen. Mit einer Export-Funktion könnte man sich die Filterkoeffizienten nach dem Optimieren zurückrechnen.

    Und noch was. Hast du eine Andere Boxsim-Version? Bei mir sieht das Richtdiagramm so aus.

    Insbesondere zwischen 10kHz und 20kHz ist das blaue Meer bei mir anders...?

    Grüße
    Sven
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  • UweG
    antwortet
    Mal wieder zurück zu den akustischen Eigenschaften.
    Ich habe mal versucht, eine Weiche dafür zu optimieren. Der Optimierer trennt überraschend tief für diese schmale Schallwand, nänlich schon bei 1400Hz und generiert zumindest mit dem Visaton-WG eine horizontal zunehmende, vertikel eher aufweitende Bündelung.

    Für mich nicht überraschend, aber vielleicht erwähnenswert: Auf schmaler Schallwand zeigt das Visaton-WG keine Aufweitung horizontal.
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  • Sv.n.K
    antwortet
    Damit dieses Gejammere aufhört:
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  • UweG
    antwortet
    @squeeze: Das ist so gedacht, dass die darunterliegende Betondecke einen entsprechenden Ausschnitt bekommt und die untersten 20cm der Box darin einbetoniert werden. Dann fällt da nichts mehr um.

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  • squeeze
    antwortet
    Sehr schön. Aber diese Proportionen

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Freut mich, dass ihr mit meinen Erkenntnissen soweit mitgeht - ich hatte hierfür ja das richtige Werkzeug

    Ich würde gerne, wie gehabt, die 160mm Schallwandbreite mit der 20mm Fase verwenden. Hier würde ich gerne das WG (wie von Uwe vorgeschlagen) so tief wie sinnvoll ankoppeln.
    Vorerst erscheint es mir aber sinnvoll, herauszufinden wie sich der B80 auf einer äquivalenten Testschallwand verhält. Dann kommt das WG.

    Zitat von UweG
    Wenn der MT auch ein WG bekommt, kann er auch klein sein.
    Lass das - Du setzt mir keine weiteren Flöhe ins Ohr

    Ich hab noch ein wenig im 3D-Model gespielt. Was haltet ihr von runden Fasen?


    Grüße
    Sven
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  • walwal
    antwortet
    Hallo Sven, da warst du aber fleißig.
    Jetzt noch mit dem HTWG.....

    Und natürlich will der Al 130 in die Concorde mit breiter Fase, das ist sein Zuhause.

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  • UweG
    antwortet
    @Sven: Super Arbeit. Kompliment.
    Deine Schlussfolgerungen würde ich im wesentlichen bestätigen.
    Deine Diagramme zeigen meiner Meinung nach auch sehr schön auf, welche Wege man mit dem WG gehen kann.

    Wenn Membrandurchmesser des Mitteltöners, Schallwandbreite und Fase gut aufeinander angepasst sind, dann ist auch eine hohe Trennung möglich, wenn man zunächst mal nur das horizontale Verhalten berücksichtigt.
    Ist der Membrandurchmesser des MT zu klein, braucht es eine tiefe Trennung und ein sehr tief ladendes WG.

    Aus Gründen gleichmäßiger vertikaler Abstrahlung würde ich trotzdem eine nicht zu hohe Trennung bevorzugen.

    Wenn der MT auch ein WG bekommt, kann er auch klein sein.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Jürgen: Auf deine Erfahrungen bzgl. des Innenausbau komme ich auf jeden Fall zurück. Erstmal muss die Fassade stehen .

    Um das Thema der Schallwandbreite zu erfassen, habe ich folgende Simulation erstellt.
    Es werden B80, B100 und AL130 mit idealen Frequenzgängen in einem Lautsprecher mit 1m Höhe verglichen. Der Treiber sitzt jeweils auf 70cm (Boxsim-Projekte habe ich beigefügt). Variiert wird für jedes Chassis die Schallwandbreite mit 16cm, 18cm, 20cm 22cm und 24cm. Zu jeder Schallwandbreite wird die Fase mit 2cm, 3cm und 4cm verändert. Einige Simulationen sind im realen nicht möglich, da die Körbe weit in die Fase hineinragen würden.
    Die Auflösung der angehängten Grafiken ist sehr klein (darf keine größeren Bilder hochladen). Daher noch eine Anmerkung zu den Achsen:
    - Frequenz: 100Hz bis 10kHz. Der mittlere Teil ist also 500Hz bis 2kHz.
    - Amplitude: Farbschritte sind in 1dB. Dunkelblau entspricht -9,5dB.

    Fase 20mm:


    Fase 30mm:


    Fase 40mm:


    Ich lese daraus:
    1) Für den B80 ist bei einer 20mm Fase die Schallwandbreite von 160mm gut gewählt. Mit einer 30mm Fase kann man auch auf 180mm gehen. Dahingegen sind 200mm schon fast zu viel. Die 40mm Varianten sind nicht vorzuziehen.
    2) Beim B100 sollte man gleich die 30mm Fase wählen. Hier sehen 180mm und 200mm Schallwandbreite gut aus.
    3) Der AL 130 will in die Concorde mit einer großen Fase .

    Sehr ihr das auch so?

    Edit:
    -------
    Uwe: Ich glaube die Auswirkung von deinen Konstruktionen mit den nebeneinander liegenden Mitteltöner ist hier auch abzulesen. Eine breitere Schallwand erfordert breite Schallfläche.
    -------


    Grüße
    Sven
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    Zuletzt geändert von Sv.n.K; 18.03.2018, 14:08.

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  • walwal
    antwortet
    Du solltest die TT mit getrennten Volumina versehen. Es muss sowieso versteift werden, gibt weniger Stehwellen und die von Uwe erwähnten Probleme treten dann nicht auf. Eventuell schräge Teiler einbauen.

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  • yoogie
    antwortet
    Scheibenbauweise oder Presse bauen.
    Aus dem vollen fräsen geht ntürlich auch

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen,

    Uwe:
    Vielen Dank für deine Anmerkungen. Das die Schallwandbreite keine 1,6kHz Ankopplung zulässt, hattest du schon mal erwähnt - ich habe es nur im Eifer des Modellierens vergessen
    Ich gehe davon aus, dass Schallwandbreite und minimale WG-Grenzfrequenz linear zusammenhängen. Allerdings wird es doch ein Optimum bzgl. des Abstrahlverhaltens für den MT geben, welches durch die Schallwandbreite und Fase definiert wird? Vielleicht bekomme ich darüber die Einschränkung, die die Schallwandbreite festlegt.

    Deine Bedenken zum BR-Port kann ich (!)mangels Wissen(!) noch nicht nachvollziehen. Ich werde mir mal deinen Link vornehmen.

    Nico:
    Ja - der Turm wird einen breiten Fuß brauchen. Das überlege ich mir, wenn es konkret wird
    Der ovale Grundriss ist nicht vom Tisch - aber weit an die Tischkante gerutscht. Wenn die Schallwand und das WG steht, denke ich nochmal drüber nach.

    Grüße
    Sven

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