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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • Fraggle
    antwortet
    Zum Thema Doppelhöcker:
    Bei der Impedanzkurve in #444 liegt das Minimum geschätzt unter 1 Ohm, da stimmt doch auch was mit der Messung nicht.

    Interessant wäre auch, wie die Impedanzspitze bei der störenden Resonanz um 300 Hz auf die neuen Stützkonstruktionen reagiert.

    Ich weiß nicht, wie die Dämpfung bei den neuen Stützen aussieht, aber vielleicht ist das ein Ansatzpunkt zur Verbesserung. An der Höhe der Impedanzspitze siehst Du, wie gut die Dämpfung wirkt. Vielleicht ist Alubutyl ja für diese Anwendung zu hart (zu hohe Viskosität).

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von UweG Beitrag anzeigen
    Ich verstehe bei diesen Film-Dingern nicht, wie man die anbringen soll damit sie reproduzierbar messen.
    Der von Sven genannte Folientyp soll laut Datenblatt an den Anschlüssen befestigt werden und frei schwingen.
    Ich nehme an, er ist für Leiterplattenmontage vorgesehen.
    Die Empfindlichkeit für diesen Fall ist auch angegeben (allerdings ohne Toleranzen).

    ----------
    Eine solche Piezo-Scheibe könnte auch gehen.
    Das ist ein Piezo-Biegeschwinger, aufgeklebt auf eine Messingscheibe.
    Am Rand befestigt, verbiegt er sich bei Beschleunigung durch die eigene Masse.
    Bei einer Resonanzfrequenz von 4 kHz schätze ich, daß man etwa bis 1 kHz halbwegs geradlinig messen kann.
    Die Eigenkapazität ist auch höher (25 nF), so daß man nicht unbedingt einen speziellen hochohmigen Vorverstärker braucht. Ein normales Oszilloskop (1 Megohm) genügt für eine untere Grenzfrequenz im Hz-Bereich.

    ----------
    Ich hatte mal einen Summer zweckentfremdet, in dem die Piezoscheibe in einem runden Messinggehäuse in Becherform saß. Ich weiß aber nicht, ob so was noch erhältlich ist. Den Messingbecher habe ich mit der offenen Seite auf die Oberfläche gesetzt. Dadurch hatte ich direkt die erwünschte Lagerung am Rand (siehe Bild. Auf dem Boden des Messingbechers befindet sich versuchsweise ein Antidröhnmaterial).
    Angehängte Dateien

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  • UweG
    antwortet
    Ich verstehe bei diesen Film-Dingern nicht, wie man die anbringen soll damit sie reproduzierbar messen.

    Ein bisschen teurer, aber solche kenne ich sogar als Bestandteil von Produktionsequipment als Körperschallsensor. Da traut sich der Hersteller eine Empfindlichkeit anzugeben:
    https://www.mouser.de/ProductDetail/...9JBUSIGWXRY%3d

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  • walwal
    antwortet
    Und so macht es "Stereophile":
    https://www.stereophile.com/content/...art-two-page-6

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  • walwal
    antwortet
    so habe ich es gemacht

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Das Thema wird immer wieder dikutiert. Mein Forscherdrang brachte erste Ergebnisse.

    Bau eines Vibrationssensors:
    Die Schwingspule eines alten 13 cm-TMT wurde an ein mV-Meter (Wechselstrom) angeschlossen. Beim Messbereich 1 mV registriert der auf einer Werkbank liegende Sensor noch das Fallen einer Stecknadel!

    Nicht im übertragenen Sinne, sondern reel.

    Anschließend wurde die Kalotte mit einem passenden Röllchen auf Höhe der Schwingspule so weit verlängert, dass es etwa 1 mm über den Korb ragt. Das Chassis (mit Filzrand) kann nun auf die Fläche aufgelegt werden und die Vibrationen in mV gemessen werden. Die mV werden in dB umgerechnet.

    Außerdem passt das Sensorchassis exakt und dicht über einen AL 130, so kann ich den Schalldruck messen, quasi als Eichwert.

    Dann habe ich mal die Concorde untersucht.

    Messungen mit 100 Hz Sinus zeigen deutliche Vibrationen sowohl auf dem Deckel als auch Seitenwänden. Nach unten wird es weniger. Ursache: die Box schwingt als Ganzes auf dem Teppichboden. Das ist auch fühlbar, kann bei Abstützung mit der Zimmerwand minimiert werden. Das wäre jetzt das Thema Spikes und ankoppeln. Ob es den Klang verändert? Vieleicht später mehr dazu.

    Ich habe dann Terzrauschen mit verschiedenen Frequenzen abgespielt und den Schalldruck direkt am Al 130 gemessen und die Vibrationen oben, an den Seiten und der Rückwand. Die unteren und oberen Frequenzen zeigen nur geringe Vibrationen, die mittleren ergeben die stärksten Vibrationen.

    Ergebnis: Schalldämmung der Seitenwand und des "Deckels" 46 dB, Rückwand 40 dB. Legt man das Ohr an die Rückwand, ist es hörbar. Es ist also nicht auszuschließen, dass bei schlechten Dämmwerten der Klang beeinflusst wird. ....

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  • mechanic
    antwortet
    Die Mouser & Digikey Summer sind eher bei 1 bis 2 kHz angesiedelt, was da bei 200 Hz rauskommt ist fraglich. Wie wäre denn das da:

    https://shop.pimoroni.de/products/pi...SABEgJrSfD_BwE

    Laut Datenblatt ist der als Sensor ausgelegt und im interessanten Frequenzbereich zuhause. Anbringung über stabiles, entkoppeltes Stativ mit leichter Vorspannung ?
    Zuletzt geändert von mechanic; 19.07.2018, 11:33.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen,

    Uwe, der Ansatz klingt nach Spaß. Ich bin gespannt!

    Grüße
    Sven

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  • UweG
    antwortet
    Wenn ich also die 3,7L noch kleiner mache, sollte sich der Klirr stärker variieren?
    Ja, das würde ich denken. Der Klirr in (zu) kleinem Gehäusevolumen kommt ja meist von der Sicke. 3,7 l ist nur etwas kleiner als das Vas, da würde ich noch keinen großen Effekt erwarten, wie Du ja auch gemessen hast.

    Bei dem Beschleunigungssensor ist mir nicht klar, wie man den aufbringen soll. Aufgeklebt hat er sicher eine sehr geringe Empfindlichkeit und frei schwingend kann er keine hohen Frequenzen.
    Wenn ich dazu komme, werde ich morgen mal testen, ob man einen Piezobuzzer als Beschleunigungssensor missbrauchen kann. Der müsste gut gehen:
    https://www.mouser.de/ProductDetail/...GB2KoUgw%3D%3D
    Den finde ich auch noch irgendwo. Der liefert wahrscheinlich mehr Signal.
    https://www.digikey.de/product-detai...8-1-ND/6612885

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend,

    Uwe, das was du sagst ist interessant. Wenn ich also die 3,7L noch kleiner mache, sollte sich der Klirr stärker variieren? Vielleicht probiere ich das nochmal mit dem kleineren Gehäuse aus...

    Zum Klirr/Resonanz-Verhalten. Der Doppelhöcker ensteht nur mit dem Steg zur gegenüberliegenden Schallwand. Ergibt sich so die von dir angesprochene Bewegungsmode?

    Vielleicht lohnt es sich doch mit Schwingungssensoren zu experimentieren. Bisher habe ich nur diese erschwinglichen Schwinungsensoren
    gefunden. Die obere Grenzfrequenz ist leider zu tief. Hat jemand noch alternativen?

    Grüße
    Sven

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  • UweG
    antwortet
    Die Professionalität und der Aufwand, den Du da treibst, macht mich immer wieder sprachlos.

    Zu Klirr und Impedanzverlauf:
    3,7 Liter sind für einen W130X schon viel Volumen. Daher erstaunt es mich nicht, dass noch mehr Volumen keinen so großen Fortschritt bringt.
    Einen Doppelhöcker im Impedanzverlauf bekommt man, wenn es zwei Bewegungsmoden gibt, die fast die gleiche Frequenz haben. Ich habe im Moment aber keine Idee, welche beiden das sein können. Die eine ist natürlich klar: Membran, halbe Sicke und Schwingspule in die eine Richtung, der Rest in die andere Richtung.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    @ albondiga:
    Ja, der Dip ist viel zu klein (es war aber zwischenzeitlich besser...)

    Grüße
    Sven

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  • albondiga
    antwortet
    <>
    Du könntest versuchsweise den Hochtöner ja mal umpolen. Ist ja auch nur eine Phasenverschiebung. Sollte demnach auch keine Auswirkung haben, oder?
    </>
    Immer dran denken, es kommt auf die akustische Flanke an, nicht auf die elektrische.

    edit: upps, hast du ja schon gemacht. Sollte der Dip nicht tiefer sein?

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen Jürgen,

    deine Anmerkung, den MT steiler zum HT zu trennen, hatte ich zwischenzeitlich implementiert und dann (aus irgenwelchen anderen Gründen) wieder "wegoptimiert". Ich will sagen, dass deine Vorhersagen meiner Erfahrungen an diesem Lautsprecher entspricht, nur das ich das steilere Filter am Ende wieder entfernt habe...
    Da muss ich nochmal ran !

    Was ich jedoch nicht verstehe, welchen Einfluss das auf das vertikale Abstrahlverhalten haben soll. Sofern beide Treiber ein gleichwertiges Abstrahlverhalten im Übernahmebereich haben, sollten die Phasenlage doch keine Auswirkung haben, oder?
    Das Abstrahlverhalten beide Treiber kann man hier #256 betrachten.

    Grüße
    Sven

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  • walwal
    antwortet
    Danke. Die Phase MT-HT taugt nix. Versuche mal den MT steiler zu trennen. Und erst dann ist die Abstrahlungsmessung sinnvoll.

    Das wird schon.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    (@ walwal: Danke, habe jetzt zwei Beiträge erstellt)

    4) Aktueller Stand des eigentlichen Lautsprechers
    Jetzt der aktuelle Stand des eigentlich zu bauenden Lautsprechers.
    Die nachfolgene Abbildung zeigt die ungefilterten und gefilterten Einzelfrequenzgänge sowie der elektrische Frequenzgang der verwendeten Filter.
    Nachfolgend noch die Frequenzgänge der Filter sowie der Summenfrequenzgang. Das letzte Teilbild zeigt den Summenfrequenzgang mit verpolten Hochtöner.
    Dem geneigten Leser fallen mindestens zwei Dinge auf:
    • Der gemessene Frequenzgang des B80 hat im Hochtonbereich einige dB mehr als die Messung von Visaton. Gleiches messe ich auch für die KE25SC (ohne WG) (Da muss ich noch suchen; Mikrofon ist mit Kalibrierdatei).
    • Der Verpoltest zeigt, dass die Übernahme zwischen MT und HT noch nicht ideal. Das betrachte ich nochmal, wenn ich den zweiten B80 hinzufüge.


    Weitere Kommentare sind erwünscht!

    Anbei noch das Abstrahlverhalten des gesamten Lautsprechers


    Grüße
    Sven
    Angehängte Dateien

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