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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    An sich denke ich, dass auch eine Systemgüte von 0,914 tolerierbar ist. (...) Jedoch wird in dem mir bekannten Bauvorschläge dem B80 ein deutlich größeres Volumen gegeben.
    Ich weiß nicht, an welche Auswirkungen der Sytemgüte Du genau denkst. Eventuelle Frequenzgangprobleme sollten sich mit aktiver Filterung doch beheben lassen. (Du planst doch aktiv?) Von daher ist es dann ziemlich egal, ob die Güte nun 0,8 oder 0,9 ist.

    Ein denkbares Problem ist aber der höhere Druckaufbau in einem kleinen Volumen. Ist der B80 eigentlich luftdicht?

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  • walwal
    antwortet
    Ich sehe das so: In ein größeres Volumen passt mehr/dickeres Absorbermaterial, was nie verkehrt ist.

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  • mechanic
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Ist da ein ein tieferer Sinn hinter?
    Sinn nicht unbedingt, aber wohl gesunder Pragmatismus : Der Zyklop hat zuviel, weil sich das aus dem Design ergibt und die Vision BS eher wenig, weil kein Platz übrig war. Etwas zu viel Volumen schadet hier nicht und ein QTC von 0,7 schon gar nicht. Ich habe meinen B80 3,3 Liter gegönnt. Ob deine zwei Liter da einen wirklichen (hörbaren) Unterschied machen, bezweifle ich.

    Nachtrag: Timo´s Stella hat 2 Liter bei sehr tiefer Trennung des B80 (Seitenbass) - passt definitiv!

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Danke Jörg . (hab den Beitrag angepasst)

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  • yoogie
    antwortet
    Si Senor,

    http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...8&postcount=14

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Fraggle,

    ich kann die Frage mittlerweile konkreter stellen.

    Der B80 hat eine QTS von 0,63 und ein VAS von 1,8L. In einer kleinen Box von 1,25L hat der B80 demnach eine Gesamtgüte QTC von
    QTC = sqrt((VAS + VB)/VB * QTS^2) = sqrt((1,8L+1,25L)/1,25L * (0,63)^2) = 0,984
    Nimm man jetzt noch an, dass durch die Gehäusedämmung das Volumen um 30% steigt, erhält man ein QTC = 0,914.

    Derzeit plane ich mit 2L pro Chassis. Werden die 30% Volumenvergößerung durch Dämmung angenommen liegt die Systemgüte bei QTC von 0,819.

    Mit der Resonanzfrequenz fs = 110Hz liegt die Systemresonanzfrequenz bei
    fc = sqrt(fs^2*(VAS/VB+1)) = 143Hz.

    An sich denke ich, dass auch eine Systemgüte von 0,914 tolerierbar ist. Zumal schon bei höheren Frequenzen mit einem Hochpass getrennt werden soll. Jedoch wird in dem mir bekannten Bauvorschläge dem B80 ein deutlich größeres Volumen gegeben. Beispiele:
    Visaton Zyklop: >> 10L
    HH Vision B80: ~7L
    HH Vision BS: 2,38L (Editiert, siehe hier )

    Ist da ein ein tieferer Sinn hinter?

    Grüße
    Sven
    Zuletzt geändert von Sv.n.K; 29.11.2018, 07:53.

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen für beide 2,5L zu verwenden. Da der B80 nicht unter 200Hz spielen soll, sollte das doch kein Problem sein?
    Ich habe mal kurz mit Boxsim den Maximalpegel für einen B80 in geschlossener Box simuliert. Interessanterweise nehmen Empfindlichkeit und Maximalpegel (über 200 Hz) bei kleinerem Volumen erst mal zu - erst unter 0,3 Liter (pro Lautsprecher) kehrt sich der Trend um. Von daher spricht nichts gegen ein kleineres Volumen, in Gegenteil.
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  • Sv.n.K
    antwortet
    Jup, am Ende wird mein Ohr entscheiden. Diesen, vermutlich sehr feinen unterschied, nach einem einstündigen Umbau heraus zu hören, ist bestimmt eine interessante Herausforderung .
    Dennoch danke für deine kritische Betrachtung!

    Mich wurmt derzeit noch das Volumen für die beiden B80 im Mitteltonteil. Was spricht dagegen für beide 2,5L zu verwenden. Da der B80 nicht unter 200Hz spielen soll, sollte das doch kein Problem sein?

    Grüße
    Sven

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  • walwal
    antwortet
    Am Ende sagen dir deine Ohren, was richtig ist. Du machst das doch aktiv? Da kannst du ja den Pegelverlust ( 8-15 kHz) ausgleichen. Danach werden keine Welten zwischen beiden Varianten sein. Allerdings wird dann auch der 20 kHz-Peak noch größer. Musst mal hören, ob du den wegbügelst. Ich weiß, den hört man eigentlich nicht, trotzdem klang das bei mir besser, wenn ich die Senke dort (Bei meiner Concorde WG) mit dem DSP wegmachte. Versuch macht kluch.
    Zuletzt geändert von walwal; 26.11.2018, 09:39.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Axel, dennoch vielen dank für deine Aufmerksamkeit

    Jürgen, ich will da (noch) nicht mit gehen. Es ist richtig, dass die Version mit Diffusor oberhalb von 20kHz breiter abstrahlt, als die ohne Diffusor. Ich bezweifle jedoch, dass ich Änderungen in diesem Bereich höre.
    Dahingegen ist die Bündelung ohne Diffusor im Bereich zwischen 8kHz und 15kHz ein wenig geringer (erkennen will ich das an der etwas größeren roten Fläche im Sonogramm).
    Das ist vielleicht kein Superhochton, aber diesen Frequenzbereich nehme ich durchaus noch wahr.

    Oder wo ist mein Denkfehler *grübel* ?

    Grüße
    Sven
    Zuletzt geändert von Sv.n.K; 26.11.2018, 15:31.

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  • goofy_ac
    antwortet
    Hi Sven

    exakt so meinte ich das! War mir schon seit längerem bei diversen Fotos aufgefallen, wie platt die meisten Dichtungen angewürgt werden... Den W130X mit dem Kanal zur Dichtungsaufnahme kannte ich so noch nicht...

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  • walwal
    antwortet
    ..

    Die Version ohne Diffusor schnürt unter Winkeln ein. Dort ist weniger Energie im Raum.
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  • Sv.n.K
    antwortet
    Ich bin verwirrt.

    Weniger "Einschnürung" im Hochtonbereich bedeutet bei gleichem Frequenzgang auf der 0°-Achse mehr "Hochtonenergie" im Raum -> "brillanterer Klang".

    Aber genau das macht doch das mein WG ohne Diffusor. Oder lese ich das Diagramm falsch?

    Grüße
    Sven

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  • walwal
    antwortet
    Ja, das Sonogramm schnürt im Supeehochton nicht ein, was nach meinen Erfahrungen brillanter klingt.

    2. Diagramm ist aus dem Arta Kompedium und auch in meinem Thread zu finden.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Difussor
    Q: Das der Diffusor in dem auch von Visaton genannten Bereich wirkt, hatte ich auch beim "Spielen" mit AxiDriver festgestellt.
    Eine Erklärung für die zu Effekte fehlt mir noch. Vielleicht kann man es mit Kantendiffraktion am Diffusor erklären (ähnlich wie an der Schallwand).

    walwal: Woher nimmst du, dass es mit Diffusor besser ist. Gefällt dir das Sonogramm mit Diffusor besser?

    Gehäusedämpfung
    Danke Q, die von dir zitierte HSB-Passage habe ich nicht beachtet. Gleiches ließt man auch in der HH 2/2002. Dort wird im Grundton auch die höchste Dämpfung mit einer zusätzlichen Versteifung erreicht.

    walwal: Woher hast du die zweite Grafik. Die erste habe ich hier gefunden.

    Zusammengefasst nochmal in meinen Worten: "Im Grundton hilft versteifen mehr als zusätzliches Dämpfen." - richtig?

    Abdichten des Chassiskorbs
    Vielen Dank Axel - da sind hoch interessante Tips (jetzt weiß ich wo die stehen). Ich denke aber, dass deine Forderungen in meinem Fall erreicht werden. Ich habe mal die Situation in einem Schnittbild verdeutlicht. Meiner Meinung nach wird der Schaumstoff (grün) nur am innersten Rand übermäßig belastet. In der Tasche des Korbs selbst kann sich dieser aber entfalten und erreicht so die geforderte Dichtung.

    Oder entspricht das nicht deinen Forderungen?

    Grüße
    Sven
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