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  • horr
    antwortet
    Zitat von ubix Beitrag anzeigen
    Kommt da ein Mitteltöner mit, wenn er 100 Watt Leistung abbekommt?
    Ein Mitteltöner mit 88 dB (1 W/1 m) wie der AL130M z.B. in einer Conga hat bei 100 Watt fast 112 dB, Stereo 115 dB.

    Das ist sehr laut und durfte auch für die Spitzenpegel eines Symphoniekonzertes ausreichen.

    Das ist Lärm - Schallquellen
    Beispiele mit Abstand
    Schalldruckpegel
    Lp in dB

    Düsenflugzeug in 30 m Entfernung 140
    Schmerzschwelle 130
    Unwohlseinsschwelle 120
    Kettensäge in 1 m Entfernung 110
    Disco, 1 m vom Lautsprecher 100
    Dieselmotor, 10 m entfernt 90
    Rand einer Verkehrsstraße 5 m 80
    Staubsauger in 1 m Entfernung 70
    Normale Sprache in 1 m Abstand 60
    Normale Wohnung, ruhige Ecke 50
    Ruhige Bücherei, allgemein 40
    Ruhiges Schlafzimmer bei Nacht 30
    Ruhegeräusch im TV-Studio 20
    Blätterrascheln in der Ferne 10
    Hörschwelle 0

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  • ubix
    antwortet
    Immer die doppelte Leistung?

    Ich würde sagen, das ein Verstärker in etwa die doppelte Sinusleistung der Lautsprecher haben sollte. Dabei ist fraglich, ob ein 100 Watt Standard-Lautsprecher 100 Watt Sinus bei z.B. 32 Hz über längere Zeit übersteht. Und auch die Frage, ob ein 100 Watt Standard-Verstärker dies dauerhaft überstehen würde, falls der Tieftöner nicht durchbrennen sollte. Netzteil etc. muss dies ja auch alles mitmachen können. Darum auch lieber mehr Watt als Reserve, als zuwenig. Abgesehen davon, ist Musik ja keine Dauersinustonangelegenheit. Höre ich mehr klassische Musik, liegt die leistung meistens weniger im Tiefbass, als in den mittleren und höheren Tonlagen. Kommt da ein Mitteltöner mit, wenn er 100 Watt Leistung abbekommt? Es ist wohl immer auch ein Kompromiss in der max. unverzerrten Lautstärke bei allen Frequenzen, oder man muss sehr leistungsfähige Lautsprecher benutzen. Horntreiber etc.

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  • aurelian
    antwortet
    Als Faustregel sollte von der Endstufe etwa 30% mehr Leistung zur Verfügung stehen, wie die Leistungsangabe auf der Lautsprecherbox.
    Diese Regeln taugen doch eigentlich ggf. nur bei kleinen Lautsprechern, und bei Aktivbetrieb sind sie auch uninteressant, weil da das Clipping egal ist (Aktivbetrieb ist ohnehin die einzige sichere Betriebsart in Bezug auf Überlastung)
    Zuletzt geändert von aurelian; 26.04.2015, 20:31.

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  • ubix
    antwortet
    Zitat von Kay* Beitrag anzeigen
    korrekt

    110dB/10Hz sind dennoch absurd

    edit:
    ergänzend für die Erbsenzähler, es ist nur meine Meinung
    Frage mich gerade, was man eigentlich bei 110db/10 Hz hört. Eigentlich nicht viel, außer das die Hosenbeine flattern, und die Ohren ev. durch den Druck wehtun. Ich kenne das ein bißchen vom Auto, wenn ich das Verdeck ganz öffne, das dann eine Resonanz entsteht bei einer bestimmten Geschwindigkeit durch den Fahrtwind und dem Autoinnenraum, was nervig auf die Ohren geht. So eine Art Flattern in den Ohren. Ist eigentlich eher was für Effekte. Erdbebensimulator, Jurassic Park und ähnliches.

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  • angelralle
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Wenn man schon anderen einen Mangel an Intellekt unterstellt, sollte man zumindest die Rechtschreibung dieses Wortes beherrschen.
    Man soll sich nicht über Legastheniker lustig machen.

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  • Kay*
    antwortet
    Wenn man schon anderen einen Mangel an Intellekt unterstellt, sollte man zumindest die Rechtschreibung dieses Wortes beherrschen.
    korrekt

    110dB/10Hz sind dennoch absurd

    edit:
    ergänzend für die Erbsenzähler, es ist nur meine Meinung

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  • walwal
    antwortet
    Wenn man schon anderen einen Mangel an Intellekt unterstellt, sollte man zumindest die Rechtschreibung dieses Wortes beherrschen.

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  • kboe
    antwortet
    Zitat von Kay* Beitrag anzeigen

    Mit etwas mehr (interlektueller) Leistung
    kommt man leicht drauf, Qualitäten an anderere Stelle
    als in der Verstärkerleistung zusehen
    das ist mit verlaub ein wenig engstirnig.
    wenn ein amp schon zu wenig leistung hat, wie soll er dann unverzerrt (!!) wiedergeben??

    natürlich sind pegelanforderungen und -vorstellung sehr individuell! aber gerade darum würde ich hier nie eine zahl angeben wollen.

    ich hör gern laut ( immer noch lauter ) bei meinen mithörern bewegen sich zwar die münder, ich hör aber keine sprache....

    hier reichen die 2*125 W meines Uher UA 220 für verzerrungsfreie wiedergabe an meinen atlas compact in 30m².
    aber auch erst seit unter ~80 Hz ein sub spielt. vorher war da schon mal ein wenig stress hörbar....

    ODER: ich werd immer tauber und hör einfach die verzerrungen nicht mehr

    ich bleib nach wie vor dabei: zu viel leistung gibts nicht! und bei heutigen wattpreisen da zu sparen find ich ... nun ja kontraproduktiv

    gruß
    kboe

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  • Kay*
    antwortet
    es laufen hier Leute durch die Foren, die wollen bei f3 = 10 Hz((!!!) einen Mindestpegel von 110dB
    es gibt auch Leutz,
    die mit Waffen Frieden schaffen oder
    per Gelderzeugung systemische Fehler erledigen
    wollen
    ...
    die haben immer zuwenig "Leistung" :angel

    Das Thema Leistung wird echt überschätzt, meine ich.
    naja,
    wenn der Wirkungsgrad eines Ls gering,
    die Lautstärkevorstellung hoch ist
    ...
    steht oben!

    Mit etwas mehr (interlektueller) Leistung
    kommt man leicht drauf, Qualitäten an anderere Stelle
    als in der Verstärkerleistung zusehen

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  • jhohm
    antwortet
    Zitat von Reim Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Wenn man also einen Verstärker hat. Der echte 2x50watt unverzerrt wiedergibt, braucht man sich keine Sorgen mehr machen, der Meinung bin ich seither. Das Thema Leistung wird echt überschätzt, meine ich.

    Hi Thomas,

    es laufen hier Leute durch die Foren, die wollen bei f3 = 10 Hz((!!!) einen Mindestpegel von 110dB in Hörentfernung haben....
    DIE brauchen dann etwas mehr Leistung....

    Gruß Jörn

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  • Reim
    antwortet
    Hallo,
    Wenn man also einen Verstärker hat. Der echte 2x50watt unverzerrt wiedergibt, braucht man sich keine Sorgen mehr machen, der Meinung bin ich seither. Das Thema Leistung wird echt überschätzt, meine ich.

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  • aurelian
    antwortet
    Angenommen, die Anzeige gibt wenigstens anhaltende Sinustöne in ihrer korrekten Leistung wieder, dann kann man je nach Volumereglerstellung die max. Leistung mit einer CD bestimmen, die -0dBFS-Sinusse drauf hat (gefährlich für den LS, man muss wissen, was man darf und tut).
    Dh in der Stellung xy weiß man dann, können max. z Watt auftreten, und das tritt in der Regel auch irgendwo auf, weil ja moderne CDs alle auf -0dBFS ausgesteuert sind.
    Ganz stimmts nie, weil diese "Wattmeter" ja nur Voltmeter sind, und somit die Leistung je nach Impedanz falsch angezeigt wird.
    Der Loudness-War spielt keine Rolle, weil es hier vor allem um tiefe Frequenzen geht, wo das nicht relevant ist

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  • walwal
    antwortet
    Die echten Leistungsspitzen kann der Verstärker nicht zeigen

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  • Reim
    antwortet
    Hallo zusammen

    ich habe nicht alle Beiträge hier gelesen, jedoch habe ich kurzlich eine Erfahrung gemacht, die ich gern mitteilen möchte.

    Ich höre mit einem Abstand von ca 3m in einem 18qm Raum und die Boxen haben einen Wirkungsgrad von 85db, z.b. meine Harmony. Laut leistungsanzeige am Verstärker höre ich meistens mit ca 0,1Watt je kanal, wenn es um das Hören in deutlich gehobener Zimmerlautstärke geht, schlägt der Pegelmesser bei ca 1Watt an und wenn ich es mal richtig krachen lasse, sind es 10Watt je Kanal, das halte ich aber nur kurz aus , denn es ist verdammt laut!!!

    Für mich eine völlig neue Erfahrung, zumal ich geglaubt habe, deutlich mehr Leistung brauchen zu müssen, mein Eindruck war komplett falsch.

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  • aurelian
    antwortet
    Um ein Abrauchen zu verhindern, gibts den D-Fender:
    http://www.d-fend.net/ mit 199 USD je Kanal auch leistbar
    (auf analoger Basis gibts im übrigen frequenzabhängige passive Schutzschaltungen, die man zw. Verstärker und Box hängt, schon seit Jahrzehnten, habe selber so ein Teil von Q.E.D. in Verwendung).

    Inwieweit der Klang vom D-Fender beeinflußt wird, gute Frage.

    (mein Teil ist harmlos, es wird nur über Widerstand Strom für ein simples Frequenznetzwerk abgezweigt, dessen Ausgang ab gewisser Spannung ein Relais schaltet).
    Zuletzt geändert von aurelian; 21.03.2015, 03:07.

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