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  • kboe
    antwortet
    Zitat von Daniel Düsentrieb Beitrag anzeigen
    Die Vervierfachung aus Leistungsverdopplung und Membranverdopplung gilt natürlich nur, wenn diese auch das gleiche Signal abstrahlen.
    Dementsprechend müsstest du für diesen Effekt monoral hören.

    MfG
    DD
    übliche Aufnahmen sind doch im bass mono abgemischt ?!?

    gruß
    kboe

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  • Daniel Düsentrieb
    antwortet
    Hallo Timo,

    ich gehe mal davon aus, dass die IMG eine Class D Endstufe ist, könnte auch sein, dass sie ein Schaltnetzteil hat.
    Da reicht dir in der Tat viel weniger Anschlusswert für die Leistung, da Class D Endstufen einen viel hören Wirkungsgrad haben.

    Wenn ich mir deinen Hörraum ansehe, ist deine Anlage und die Verstärker vermutlich völlig überdimensioniert.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass du die Anlage auch nur annähernd ausfährst

    MfG
    DD

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  • Timo VOX
    antwortet
    Das die Werte nie ganz stimmen weiss ich. Das mit dem Netzteil auch. Daher ja für alle tiw 300 die sepperaten Endstufen. So hat der Pioneer sich nur um die ke und al zu kümmern :-).

    Die max stromaufnahme jeder img liegt bei irgendwie knapp 2kw gemessen bei vollast 30Hz 650Watt.

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  • Daniel Düsentrieb
    antwortet
    Erstes ist so schlichtweg falsch, da kann man die Physik nicht einfach aushebeln, es sind 6dB.
    Zweites ist bedingt richtig aber eben auch bedingt falsch.
    Die Vervierfachung aus Leistungsverdopplung und Membranverdopplung gilt natürlich nur, wenn diese auch das gleiche Signal abstrahlen.
    Dementsprechend müsstest du für diesen Effekt monoral hören.
    Bei Stereo ist es eben so, dass Signale nur von einer Seite abgegeben werden, da nützt der zweite Lautsprecher dann gar nichts.

    MfG
    DD

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  • aurelian
    antwortet
    Viele Anwender glauben wirklich falsch, dass eine Schallquelle einen festen dB-Wert. Die Schallpegelabnahme ist 6dB pro Abstandsverdopplung beginnend ab 1 m Abstand, was dem Messabstand des Lautsprechers entspricht bzw. sollte.
    Das ist leider auch falsch, denn ein gechlossener Raum ist nicht die grüne Wiese. Je nach Bedämpfung des Raums und Bündelung fällt der Schalldruck eher mit 3 dB je Verdoppelung der Entfernung.

    Zudem wird gerne vergessen, dass man durch die 2. Box wieder 3 dB (bzw. 6dB max. Lautstärke bei verdoppelter Leistung, das übliche für Stereo mit 2 Verstärkerkanälen) gewinnt.
    Also sind wir bei 2m ungefähr dort, was man bei 1W/m angibt (-3dB Entfernungsverdoppelung, +3 dB zweite Box).

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  • Daniel Düsentrieb
    antwortet
    @ Timo Vox

    Dein Pioneer Receiver hat 2x130 Watt sinus (Quelle Pioneer).
    Die 170 Watt RMS sind bei 1% Klirr, 1 kHz und 6 Ohm gemessen, zudem bezieht sich das auf 1 Kanal und nicht alle 7 zur gleichen Zeit.
    Aus 460 Watt Stromverbrauch bekommt man keine 1190 Watt Endstufenleistung + Vorstufe, etc.. Das Gewicht deutet auf ein oder mehrere Rinktrafos hin.
    Sorry, dass ich dir diese Enttäuschung überbringen muss.

    MfG
    DD

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  • Timo VOX
    antwortet
    Ich nutze einen Reciever mit bi amp 7x160 watt rms. Dazu 2x250 rms an 8ohm fuer die tiw 300 in den front ls. Demnaechst auch im center und 500 rms im tl sub.

    ich kann aufdrehen bis sonst wo. Die front ls bekommen tri amp ubd es verzerrt nix nichtmal bei + dba am Reciever. Grosse Netzteile und Kondensatoren sei dank.

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  • Daniel Düsentrieb
    antwortet
    mMn sind die meisten Schilderungen nicht zielführend.

    "Der Verstärker sollten doppelt so viel Leistung haben wie der Lautsprecher"

    Wie so eigentlich?


    Wichtig ist doch nicht, dass mein Verstärker ohne Clipping meinmen Lautsprecher unter Volllast betreiben kann, sondern vielmehr:
    Wieviel Leistungsreserven braucht mein Verstärker um meine Lautsprecher bei gewünschter Lautstärke zu versorgen.

    Dies ergibt den logischen Ansatz:

    1. Wie groß ist mein Raum ?
    2. Wo ist meine allgemeine Hörposition ?
    3. Wie laut will oder kann ich hören, ohne dass der Notarzt kommen muss ?
    4. Welchen Schalldruck liefern meine Lautsprecher bei 2,83V/1m ?
    5. Welche Membrane sind verbaut ?
    6. Wie stark ist der Raum bedämpft ?

    zu 1.
    Die Raumgröße ist Maßgeblich für die Raumresonanz, Nachhallzeit, etc.

    zu 2.
    Der Pegel des Lärms hängt von der Entfernung zwischen der Schallquelle und dem Ort der Messung, möglicherweise dem Ohr eines Hörers ab.
    Ein Schalldruckpegel Lp in dB ist ohne den genannten Abstand r zur Schallquelle wirklich nutzlos. Leider ist dieser Fehler (unbekannter Abstand) hierbei recht häufig.
    Viele Anwender glauben wirklich falsch, dass eine Schallquelle einen festen dB-Wert. Die Schallpegelabnahme ist 6dB pro Abstandsverdopplung beginnend ab 1 m Abstand, was dem Messabstand des Lautsprechers entspricht bzw. sollte.

    zu 3.
    Überraschenderweise ist der Schalldruck, selbst in Diskotheken bei lediglich 100-105dB auf 1 m Abstand zum Lautsprecher.
    Für ein Heimkino ab 80 qm sollten 105dB geliefert werden (THX Ultra2 Norm)

    zu 4.
    ein verflixtes Thema, weil hier zumeist gelogen wird, dass sich die Balken biegen.
    Ein AL200 schafft als TT eingesetzt auf der DIN-Schallwand einen maximalen Schalldruck von ~85dB. 2 Stück = theoretische maximale 91dB. Gehäuse abgezogen (DIN Schallwand zu Box) - 3dB = 88dB. Frequenzweiche mit Saugkreis - 5dB = 83dB ! Dies bedeutet ~4dB gemogelt.
    Übrigens kenne ich kaum Testmessungen, welche der Herstellerangabe folgten. Hier sind Mogeleien von 6dB normal und an der Tagesordnung.
    Zu berücksichtigen gilt auch, dass HiFi-Verstärker zwischen 8 und 4 Ohm zumeiste keine Leistungsverdopplung aufweisen.

    zu 5.
    Leistung und Schalldruck sind nicht das Alles heilig machende.
    Ein AL130 schafft als Mitteltöner in seinem Einsatzzweckbereich ~85dB.
    2 Stück theoretische 91dB - Gehäuse - Frequenzweiche.
    Lasst uns annehmen, da kommen noch 87dB an.
    Mit ausreichend Concord's könnte man eigentlich PA-Beschallung vornehmen.
    Falsch: die kleinen Membrane haben viel zu wenig Luftverdrängung.
    Demzufolge hat die Bestückung in Relation der Raumgröße und somit zur zu verdrängenden Luftmasse einen wesentlichen Einfluss. Es tut wenig Sinn, eine Concord, die über ausreichend Leistung verfügt, in einen 120 qm Raum zu stellen und diese mit 500 Watt zu prügeln.

    zu 6.
    Ein stark bedämpfter und somit eigentlich optimierter Raum "schluckt" immens Lautstärke. Bedingt dadurch, dass der Nachhall entnommen wird, der Raum trockener klingt, sinkt natürlich auch der Pegel.

    Nebenbei bemerkt kann ich euch ausreichend Musikstücke nennen, bei denen selbst potente Subwoofer bei geringer Leistung durch Überforderung im Subkontrabereich hart am Subsonic in die Knie gehen.

    MfG
    DD

    PS: Ich habe einen 2x 100 Watt Verstärker in einem 55 qm Raum. Ich höre gerne laut insbesondere wenn ich Lautsprecher teste. Bei Vollast im normalen Hörabstand von ca. 4 Metern ist nach 5 Minuten Schluss.
    Zuletzt geändert von Daniel Düsentrieb; 12.05.2015, 19:40.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von horr Beitrag anzeigen
    Jürgen Du hast sicher recht.
    Doch wie lange dauern diese Peaks? Millisekunden?

    >100 dB etwas länger, nur mit Ohrstöpsel
    Ich bin des öfteren dicht an Papiermaschinen mit > 98 dB Dauerpegel, das will man nicht hören.
    Sie dauern lange genug, um gehört zu werden. Und bitte nicht schon wieder mit Dauerpegel argumentieren.

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  • Frank Schölch
    antwortet
    Zumindest dauern die Peaks länger als die bei PA Verstärkern mit Schaltnetzteil üblichen Burst-Messungen mit 33/66ms Dauer. Erkennbar wird das insbesondere bei Basslastiger Musik.

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  • horr
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Lärm ist das nur, wenn Verstärker oder LS beim Spitzenpegel verzerren. Arbeiten sie sauber ist es Musik und nicht unangenehm.
    Jürgen Du hast sicher recht.
    Doch wie lange dauern diese Peaks? Millisekunden?

    >100 dB etwas länger, nur mit Ohrstöpsel
    Ich bin des öfteren dicht an Papiermaschinen mit > 98 dB Dauerpegel, das will man nicht hören.

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  • aurelian
    antwortet
    Allerdings sollte man nicht vergessen, dass man, geht man tief genug runter, jedes Chassis schon mit weit kleineren Pegeln als seiner Nennleistung ruinieren kann, BR noch leichter als geschlossene.

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  • walwal
    antwortet
    So (40 Hz) habe ich das auch gelesen. Eine Conga oder Concorde in BR erfüllt die Pegelanforderungen auch im Bass. Im Heimkinobetrieb kommt ja noch der (die) Subwoofer dazu.

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    ...

    http://www.tonmeister.de/foren/surro..._1_2002_v2.PDF

    Dynamikbereich
    Maximaler Betriebspegel für Studio:> 112 dB

    Heimkino (oder Stereo)> 102 dB

    ...
    es sollte bei solchen angaben auch immer die untere grenzfrequenz mit angegeben werden, denn der limitierende faktor ist meist der bass,

    ordentlich gebaute hochtöner im 25 mm kalottenformat schaffen die 110-112 dB gerade so eben, die meisten mitteltöner, etwa im 5 bis 6 zoll format haben auch keine schwierigkeiten die 112 dB zu erreichen, wie geschrieben der limitierende faktor ist der bass, ... so wie ich die *.pdf verstehe wird hier 40 hz angegeben, ... da muss schon was richtig potentes im bass ran. zb. zwei tiw200 in BR pro seite, was schon ne menge ist.

    gruß timo

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  • walwal
    antwortet
    Die Vorgaben der Tonmeistertagung sind in Bezug auf den Spitzenpegel eindeutig:

    http://www.tonmeister.de/foren/surro..._1_2002_v2.PDF

    Dynamikbereich
    Maximaler Betriebspegel für Studio:> 112 dB

    Heimkino (oder Stereo)> 102 dB

    Aber bitte beachten, dass es um die Spitzenpegel geht, die sollten ohne hörbare Verzerrung erreicht werden. Die Durchschnittspegel sind deutlich geringer, was aber schon x mal geschrieben wurde.
    Lärm ist das nur, wenn Verstärker oder LS beim Spitzenpegel verzerren. Arbeiten sie sauber ist es Musik und nicht unangenehm.
    Zuletzt geändert von walwal; 27.04.2015, 18:44.

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