Ja Kirsche ist schon recht hart. Reicht nicht ganz an Eiche oder Esche ran, aber der Buche kann sie schon fast das Wasser reichen.
Lange Lagerung und auch Umwelteinflüsse können das dann auch noch härter werden lassen.
Wenn du es ganz genau wissen willst, müsstest du so vorgehen, wie in dem Video beschrieben und einen Katalog von spezifischen Holzmerkmalen mit der Lupe abarbeiten. Aber so wichtig ist das auch nicht. Hauptsache schön. ich mag so urwüchsige Holzstücken auch sehr.
Das ist wirklich was ganz festes. Auf 10 cm rund 40 Jahresringe. Mein neues Sägeblatt hat Probleme durchzukommen. Bei der großen Eule habe ich vier der Abschnitte gegeneinander verleimt, sodass ein geiles Muster rauskommt. Wurde aber auch aufgrund der langen Lagerung auch schon angefressen. Was mich jetzt überhaupt nicht stört. Denn das Ganze sieht dann auch sehr interessant aus.
Ich gehe auch von Kirsche aus.
Am Oberrhein gab es früher sehr viele Obstplantagen. Wir selbst haben auch einige Kirschbäume.
Aber auch Pflaume und Walnuss gibt es häufig in unserem Gebiet. Ich gehe trotzdem von Kirsche aus.
Im Prinzip könnte man es exakt bestimmen. Das macht man eigentlich am Querschnitt. Viele heimische Hölzer erkennt man auch so. Vielleicht kannst du das noch mal besser Fotografieren.
Während meines Urlaubes habe ich einen Glückswächter für den Hauseingangbereich erstellt. Das Material dafür ist sehr gut abgelagert. Das meiste davon war ein Hartholzbalken aus einer alten Scheune aus 1850. Es wurden beim Bau der Scheune meist Fichte und Tanne verwendet, aber ein Balken davon war ein undefinierter Hartholzbalken, Roh zugehauen, ich vermute es ist Kirsche. Nach Abbruch der Scheune im Jahr 1980 habe ich Stücke davonseit Jahren verbrennen wollen. Nun benutze ich dieses Hartholz im Upcycling zu Glückswächtern.
Wenn jemand genau definieren kann um was für ein Holz es sich handelt, bitte schreibt es mir.
Da ich mit meiner Freundin wegen aktueller Angebote (Malerzeugs) zum Lidl musste, schaute ich mir das Maschnenuntergestell etwas näher an. "Sieht ganz in Ordnung aus", dachte ich und habs gestern mitgenommen. Ich hatte schon länger vor einen mobilen Oberfrästisch mit Stichsäge und fest installierter Bandschleifer zu machen, die schon gefertigten Einzelteile (runde Aluteile und Tisch und...) lagen auch schon eine ganze Weile bei mir. So musste ich nur leichte Änderungen bei der Umsetzung machen und habs heute morgen, bis auf die Oberfräse, fertig gemacht, ... die Oberfräse wird noch etwas dauern, ...
und so sieht das Ganze aus:
edit:
einfacher Oberfräsentisch heute morgen gemacht, allerdings aktuell ohne Tiefeneinstellung
Das erinnert mich an ein Erlebniss in einem Kunstmuseum , da gab es ein Bild, was nur aus verschieden tief eingeschlagenen Nägeln bestand. Allerdings 1000ende von Nägeln. Es war auch sehr groß, und ich möchte nicht wissen, wie lange der Künstler daran gehämmert hat ;-)
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