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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide
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Uwe, mal eine Frage: In Boxsim steht "locker/stark gestopft 7/25 g". Das bezieht sich sicher auf Sonofil? Wie wären die Angaben bei Steinwolle, kann man das sagen?
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Das Qmc (c für closed box) kann man direkt aus dem Impedanzgang ablesen. Limp kann das.
Es ist normal, dass das niedriger liegt als beim Chassis alleine (das wäre Qms, s für Speaker). Über den dicken Daumen gepeilt sollte eine Box, deren Qms noch bei 2..3 mal Qes liegt, nicht überdämpft ist.
Wie schon geschrieben würde ich beim MT eine stärkere Bedämpfung vornehmen.
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oha ... gut das ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und nochmal nachfrage
Ich werde das Volumen lockerer mit Polyesterwolle dämpfen - natürlich den Treiber frei lassen (der Punkt mit der mechanischen Güte leuchtet sofort ein).
Die "Rolle irgendwas" ist aus Fibsorb. Ist es sinnvoll davon ein lockeres "U" in die jeweils hintere Kammer zu legen?
Ich werde mal nach Q versuchen ein paar Messungen mit Schraubwingen zu machen.
So ins blaue die Frage: Kann man die Qms mit einer Vergleichsmessung mit Zusatzgewicht ermitteln?
Grüße
Sven
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Hi,
hab ich das jetzt richtig verstanden das der komplette Raum um den W130X mit dem Schaum gedämpft ist? Find ich ersteinmal viel zu viel. Wenn man mal den Vergleich zur Pacto zieht, das diese völlig ohne Dämpfungsmaterial auskommt und in dem speziellen Fall funktioniert. Wollte da selbst später mal austesten wie sich dort etwas Polyesterwolle macht. In dem Fall hier ist es zwar eine geschlossene Konstruktion aber dennoch würde ich da erst probieren.
Sven, hast Du eine Impedanzmessung gemacht wie es sich auswirkt? (bestimmt schon gemacht oder?)
Ansonsten mach doch bevor Du es verleimst einfach mal den Seitendeckel mit ein paar Spanngurten oder Schraumzwingen fest und teste wie es sich am besten anhört. Dann kannst Du doch noch ganz simpel optimieren.
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Ich bin ja auch eher ein "Vieldämpfer", aber das ist wirklich reichlich. Für die MT-Gehäuse kann das aber schon so passen. Da würde ich sogar seitlich neben den Treibern dämpfen, aber die will man ja nicht bis zur Grundresonanz runter betreiben. Bei denn TTs müsst man sich mal Volumen und geplante Trennfrequenz ansehen. Ich vermute aber, der W130X hat ohnehin schon eine sehr niedrige Einbaugüte. Dann wäre zumindest ein großzügiger Kanal in die Tiefe wünschenswert um die Grundreso nicht zu sehr tot zu dämpfen.
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Ähm, ja! Vor allem die Rolle Irgendwas ist gaaar nicht gut! Dämpfungsmaterial direkt hinter dem Treiber senkt die mechanische Güte, und das ist eigentlich das letzte was man will!
Und das restliche Volumen vollständig mit etwas zu füllen, was einen so hohen längenbezogenen Strömungswiderstand wie Basotect hat, halte ich definitiv auch für zu viel des Guten. Mein Bauchgefühl würde da auch zu deutlich weniger/lockerer raten, vor allem direkt an den Chassis dran!
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Einfach mal die Frage in die Runde: Das ganze Gehäuse komplett mit Basotect ausfüllen und direkt hinter dem Chassis noch eine Rolle irgendwas - könnte das zuviel des Guten sein? Insbesondere, wenn man an das Zeugs nur noch mit der Säge drankommt
...
Man hört immer mal wieder den Begriff "zu Tode gedämpft" - keine Ahnung ob es das wirklich gibt. Mein Gefühl sagt mir, dass der Visaton-Weg mit lockerer Polyesterfüllung bei kleinen Gehäusedimensionen vielleicht gar nicht so verkehrt ist, es wird nur dann problematisch, wenn Dimensionen auftreten, die im Übertragungsbereich des Chassis (niederfrequente) Stehwellen bewirken. Eben das sollte bei Sven´s "Multi-Schachtel" eher nicht der Fall sein, oder?
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Hallo zusammen,
es geht voran. Das Bild zeigt den ersten Lautsprecher soweit aufgebaut, dass an sich "nur" noch ein Seitenteil verleimt werden muss. Der zweite Lautsprecher ist auch schon in seinen Einzelteilen inkl. Schallwand fertig.
Wie man erkennt, habe ich mich gegen Glaswolle und für Basotect entschieden. Abgesehen von der Bearbeitung von Glaswolle haben mich die vielen Fragezeichen bzgl. der kleinen Glasswollen-Partikel im Gehäuse und irgendwann im Treiber abgeschreckt. Ob das nur Panikmache und am Ende doch kein Problem ist, konnte ich nicht herausfinden. Da ich aber an das Dämpungsmaterial später nicht mehr rankomme, habe ich den sicheren Weg gewählt (der Magnetdämpfer verperrt den Zugang). Das Basotect lässt sich jedenfalls hervorragend schneiden.
Den auf dem Bild zu erkennen schon ausgestopften Tieftonteil habe ich zusätzlich mit 2 x 2,5mm Alubutyl ausgekleidet. Die Mitteltonkamer wird mit 2 x 2,5mm-Alubutyl + AluDibond versehen (Material ist schon vollständig für zugeschnitten)
Meine Frage an euch: Gibt es noch irgendwelche Anmerkungen, bevor ich den Deckel dann zu mache?
Grüße
Sven
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Die Kappe der Ke geht leicht ab, musste ich auch machen bei meinen S2Ke.
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Das mit dem Zuschnitt ist ärgerlich. Man sollte von Profis da schon etwas mehr Genauigkeit erwarten können zumal sicherlich Maschinen eingesetzt werden die nicht billig sind. Aber leider wird hier wieder Zeit und Kostendruck eine Rolle spielen. Da es auf Kundenwunsch bzw. in dem Sinne eine Sonderanfertigung ist, kann man es dann leider auch nicht einfach zurückgeben. Hoffentlich kommt Dir der Händler wenigstens entgegen und hat ein Einsehen.
Zur Ke, ja stimmt das Korrekturelement lässt sich ja auslagern.
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Hallo zusammen,
Zuschnitt
Ich vermute die hohe Variation der Schnittbreite kommt durch den Versuch den Verschnitt zu minimieren. Vermutlich wird dann zwangsläufig die Schnittbreite mehrfach neu eingestellt.
Neben dem variierenden Schnittbreite habe ich gestern zudem noch festgestellt, dass so ziemlich alle Sägeschnitte leicht konvex sind (wie man das schaft, verstehe ich nicht). Der Spalt der sich ergibt, wenn man die Schnittkanten von zwei Platten aneinander hält, hat mir dann komplett die Freude genommen, diesen schlechten Zuschnitt zu verleimen. Also heute morgen nochmal los und neuen Zuschnitt geholt (nach der "mechanic Variante"). Jetzt passt alles und ich freue mich auf das Leimen
(von dem Online-Versand erwarte ich eine Stellungnahme)
Eine eigene Tischkreissäge wäre schon was - aber nicht in einer Mietwohnung.
KE25 von hinten montieren
Q, das hast du richtig erkannt. Ich bekomme die KE auch nur rein, wenn ich das Impedanzkorreturglied demontiere. Die Klebenähte lassen sich leicht im Schraubstock aufbrechen. Mal schauen, ob der aktuelle Plan aufgeht
D'Appo oder nicht
Meine Einschätzungen waren also gar nicht so falsch. Nur noch die Frage, ob meine Holzohren den kleinen Unterschied hören wollen. Ausprobieren werde ich es.
Grüße
Sven
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Das denke ich auch. Früher gab es das sowieso nicht.
Die zu hohe Bündelung bei 10 kHz liegt an der Ke im WG, könnte besser sein, aber gehört habe ich das noch nie.
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Die MT werden an der Trennfrequenz zum HT ja hoffentlich genug Pegel liefern können. Angst hätte ich eher um dem HT, wenn man tiefer trennt.Man treibt aber m.M. den Teufel mit dem Beelzebub aus - die günstige Bündelung in Mittelton ist weg und bei kleinen MT sinkt der Max-Pegel. Und alles wegen eines theoretischen Nachteils.
Die Egalisierung des Bündelungsmaßes habe ich aber wesentlich mit der Phasenlage erzielt. Es kommt halt darauf an, was man will. Gleichmäßige Bündelung mit ca. 8 dB oder lieber partiell etwas höher.
Wenn man FoLLgoTTs Messung im anderen Thread ansieht, könnte diese Diskussion ohnehin akademisch sein. 1..2 dB Bündelungsmaß macht da nicht so viel.
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Zum Thema Maßabweichungen:
Das kritische Maß ist die Breite (in meinen Zuschnittlisten immer fett mit der Anmerkung "in einer Einstellung schneiden"). Wenn es sich um wenige Zehntel handelt, alle Teile zu einem Paket zusammen spannen und mit einem flächigen Schleifklotz (so 20x10 cm) mit 60-80er Körnung vorsichtig egalisieren. Ist mühsam, vermeidet aber "Buckel" in zwei Raumachsen recht gut. Alles andere erledigt der Bündigfräser, oder im Notfall ein neues Brett.
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Ja, so bekomme ich die Concorde WG auch hin - theoretisch.
Man treibt aber m.M. den Teufel mit dem Beelzebub aus - die günstige Bündelung in Mittelton ist weg und bei kleinen MT sinkt der Max-Pegel. Und alles wegen eines theoretischen Nachteils.
Man könnte mit kleinen, belastbaren MT, tiefer Trennung und einem rechteckigen WG am HT das Optimum einer D'Appo erreichen.
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