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Messungen der Dämmung von Gehäusewänden

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  • walwal
    antwortet
    Da hast du Recht.

    Ist wie immer, ab 90% bis zur Perfektion wird es teuer und/oder aufwändig. In dem Fall (Wand) im doppelten Sinn....

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  • laguna 0294
    antwortet
    Im Grunde genommen kann man es auf eine ganz einfache Formel bringen
    Je schlechter ich ein Boxengehäuse baue,desto größer ist die Wirkung von Alubutyl.
    Je besser ich ein Gehäuse baue,desto unwichter wird es.
    Oder als praktisches Beispiel.Würde ich ein Gehäuse aus 1mm Blechplatten
    mir zusammen basteln,hätte hier das Bekleben mit solchen Platten einen
    wahrnahmbaren Effekt.Baue ich mir ein Gehaüse aus 22mm MDF und der
    richtigen Anordnung von Querhölzern,geht der Effekt gegen null.
    Gruß

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  • walwal
    antwortet
    Die Streben vonWand zu Wand sind sinnvoll und notwendig.

    Angeblich sind ja Streben besser, die auf viscoelastischem Schaum gelagert sind, habe ich aber nicht getestet. So wird nichts von Wand zu Wand geleitet.


    https://www.hifi-selbstbau.de/bauvor...395-littlewatt

    Das könnte man so ausführen:
    Von jeder Wand geht eine Strebe aus, diese überlappen sich mittig um ca 2 cm mit einem Luftspalt von 2-4 mm. Dieser Luftspalt wird mit Butylkauschuk gefüllt. Der Körperschall wird deutlich gedämpft.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: strebendämpfer.jpg Ansichten: 0 Größe: 14,2 KB ID: 704228


    Ob es lohnt?
    Die Frage kann ich mir jetzt selbst beantworten:

    NEIN

    Ich habe einen minderwertigen alten Lautsprecher ohne Streben mit Sinustönen zu Gehäuseresonanzen angeregt. Das ging von Null bis + 15 dB bei 8 unterschiedlichen Frequenzen von 100 bis 500 Hz. An 2 Stellen gemessen.

    Mit fest verleimter mittiger Strebe wurde keine Frequenz leiser.
    Mit Dämpfungsstrebe wie oben erwähnt wurde eine Frequenz um die Hälfte leiser. Immerhin.

    Aber der Effekt ist minimal. Man beruhigt ja auch nur 1 Position der Wand, das meiste bleibt unbeeinflusst.
    Wenn man die Wand mit Alubutylsandwich dämfpt, ist der Effekt wesentlich stärker (wurde bereits von mir beschrieben). Bei (fast) ganzflächiger Belegung mit dem Sandwich wird an jeder Stelle gedämpft.

    Also ändert sich nichts an der Standard-Vorgehensweise, im Bass zu verstreben. Das hört man vieleicht nicht, aber verhindert das Schwingen im tieffrequenten Bereich (wo ein Sandwich nicht wirkt) und es wird keine Energie "verschluckt".
    Im Mittelton Sandwich, Hochton ist unkritisch.


    Zuletzt geändert von walwal; 04.08.2022, 11:42.

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von MEGB1262
    ......selbst bei sündhaft teuren Körperschall-Sensoren das Problem bei der Reproduzierbarkeit von Messungen der war, dass die Kopplung zwischen Sensor und Messobjekt kritisch war, also vereinfacht ausgedrückt die Klebestelle.
    Man konnte beim gleichen Messobjekt nur durch die fehlende Sorgfalt bei der Klebestelle verheerende Messfehler produzieren.......
    Das sehe ich auch so und habe deshalb meine Messungen nicht so gemacht.
    Der Effekt ist bei 2-Wegern hörbar, wie schon beschrieben, ist aber je nach Bauart unterschiedlich stark.
    Der finanzielle und zeitliche Aufwand ist gering. Dass andere Massnahmen wie Versteifungen nötig sind, wurde ja beschrieben, das Alubutyl ist dann nur noch die Krönung des Ganzen.

    Möbel können übel sein, bei mir erzeugte das Highboard mit Glastür eine satte Resonanz um die 100 Hz. Dagegen kann man aber was unternehmen....

    Die Raumakustik ist meistens nicht optimal, da nutzt der beste LS nichts.
    Zuletzt geändert von walwal; 18.12.2021, 15:32.

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  • walwal
    antwortet
    Aus heutiger Sicht würde ich 2 Lagen Alubutyl innen als Optimum (Wirkung und Aufwand) ansehen. Als Vorstrich eine dünne Lage Kontaktkleber aufbringen, das bindet den Staub und verstärkt die Haftung. Bitumen ist zu aufwändig und härtet mit der Zeit aus.

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  • walwal
    antwortet
    Was sollen die bewirken?

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  • Markus213
    antwortet
    Was hälst Du von Rigipsplatten als innen Auskleidung?

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  • walwal
    antwortet
    Neue Tests:

    1. Butylkautschuk wirkt besser als Bitumen
    2. Besser als eine schicht Butyl + Deckschicht auf der Innenseite wirkt eine Zwischenschicht, also zB 8 mm MDF + 4 mm Butyl + 8 mm MDF. Ist aber schwieriger herzustellen.

    Habe einen Kugel-Klopftest entwickelt Genauigkeit +- 1 dB

    10 mm MDF 67 dB
    20.............. ..64
    Bitumen mittig 59
    Bitumen + Alu 61
    Tischlerplatte 16 mm 64
    HDF 8 mm 73
    Span 16 mm ........ ....... 63
    Alu 10 mm ..... .......... 74
    Schamottestein 50 mm... 49


    Passt.

    Und jetzt: Königsmord

    Statt 4 mm Bitumen mittig 2 mm Butyl (ohne Alu)....57

    Für 4 mm hatte ich zu wenig Butyl, aber klar ist: Butyl wirkt besser als Bitumen (wahrscheinlich, weil es weicher ist).

    Das optimale Sandwich würde dann sein (spekulativ): 10mm MDF/ 5 mm Alubutyl/10 mm MDF. Dazu 2,5 mm Alubutyl auf je 10 mm MDF mit der Aluseite verkleben und zusammenklappen, fest und lange pressen, etwas erwärmen. Oder so ähnlich.

    Meine Teststücke erhielten eine Kugel Butyl und wurden mit ca. 1000 N gepresst.
    Zuletzt geändert von walwal; 13.03.2021, 13:48.

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  • walwal
    antwortet


    I think this finding is not unexpected given the enclosure. The metal enclosure vibrates noticeably when playing music (you can easily feel this) and it stands to reason that this "ringing" takes a bit of time to dissipate

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  • walwal
    antwortet
    Bei 2 Wegern war das nach meinen Tests hörbar. Aber der Effekt ist gering. Bei 3-Wegern wird das wahrscheinlich nicht hörbar sein, es kommt auf die Trennfrequenz, Bauweise und Größe der Fläche an.

    Als industrieller Fertiger hat man die Wahl, solche Gehäuseschwingungen sehr aufwändig zu untersuchen und zu mildern oder man verbaut solche Sandwichmaterialien und hat Ruh (im wahrsten Sinne). Und es macht sich gut im Prospekt, das versteht jeder.

    Wenn man da schreibt: "Gehäuseresonanzen wurden mittels Laserinterferometer analysiert und durch punktuelle Maßnahmen beseitigt".....hääää.

    Das kostet nur wenig und wirkt sicher. Jedenfalls besser als "Bei den Frequenzweichen der xxx sind Tief-, Mittel- und Hochtonbereich diskret voneinander getrennt. Nur ausgesuchte Bauteile ohne jegliche Toleranz schaffen es auf die resonanzarm gelagerten Platinen der Lautsprecher. Hier geht es nicht nur um die Aufteilung eines Tonsignals, hier geht es um klangbildende Maßnahmen.Die Kabelwege im Gehäuseinneren sind auf ein Minimum reduziert. Die Kabel selbst wurden speziell für die xxxx Lautsprecher entwickelt. Der Aufbau mit Spezialkern und sechs verdrillten Einzelleitern pro Phase sichert die optimale Klangübertragung vom Anschlussterminal bis zu den Chassis..." Originaltext

    Aber ich verstehe ja, warum so etwas geschrieben wird. Heutige LS sind klanglich so ähnlich, dass man solche Sachen erwähnen muss als Besonderheit. Oder man baut absichtlich die LS falsch, dann klingt es "besonders".

    Für jeden Topf findet sich ein Deckelchen.

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  • Mr.E
    antwortet
    Mich würden ja mal Hörversuche zur Wahrnehmbarkeit von vorher gemessenen Gehäusevibrationen interessieren.

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  • walwal
    antwortet
    ".... Das Ergebnis ist ein schlau versteifter Korpus mit Wandstärken zwischen 28 und 38 mm, bei denen alle Wände aus mehreren Schichten bestehen, welche über ein dämpfendes Gel miteinander verklebt sind...."

    Quelle: Fink Team Audio

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  • walwal
    antwortet
    "....When I investigated the enclosure's vibrational behavior with a plastic-tape accelerometer, I found a single resonant mode just below 900Hz on all the panels The use of a very dense enclosure material has pushed this resonance higher in frequency than is usually found in a conventional loudspeaker this size....

    Als ich das Schwingungsverhalten des Gehäuses mit einem Beschleunigungsmesser aus Kunststoffband untersuchte, fand ich auf allen Panels einen einzelnen Resonanzmodus knapp unter 900 Hz ). Die Verwendung eines sehr dichten Gehäusematerials hat diese Resonanz in der Frequenz erhöht, als dies normalerweise bei einem herkömmlichen Lautsprecher dieser Größe der Fall ist.."


    Messung einer Box aus Granit

    Quelle Ster3ophile

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  • walwal
    antwortet
    Mir ist nicht klar, ob das Rohr wirklich geschlossen ist (HHA) oder offen als Druckausgleich (mit etwas Dämm-Material).
    Bei der Yamaha-Box eher offen....

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  • hockulri
    antwortet
    IRR von Tonfeile

    Das Prinzip erinnert sehr an die IRR von Tonfeile. IRR = Interner Röhren-Resonator.
    Das Prinzip hat Tonfeile schon 2011 im Hifi-Forum vorgestellt.

    http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-22246.html#16

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