Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Messungen der Dämmung von Gehäusewänden
Einklappen
X
-
".......das – über alle Zweifel erhabene – Aluminiumgehäuse der Coax 611 auch als Behausung für die 801 auserkoren hat. Wir sprechen über dieses perfekt gemacht Gehäuse mit Wandstärken von 5 Millimeter und einer Front von gar 8 Millimetern Dicke, das unter einem Druck von 5.000 Tonnen entsteht. Das Gehäuse hat uns schon beim Test der 611 begeistert. Doch auch hier schreitet die Zeit voran und Kessler fand mit Hilfe zahlreicher Simulations-Durchgänge eine nochmals bessere Gehäuse-Ruhigstellung. Und zwar in Form einer durchgehenden MDF-Matrix – ganz so, wie es B&W in den 1980er Jahren gemacht hat: mit vielen kleinen Kämmerchen. Das Ergebnis kann jeder hören, der mit dem Knöchel auf eine Premium 801 pocht: ein kaum hörbares „Popp“, mehr nicht....."
Quelle: Low Beats
-
Heute gefunden:
https://reckhorn.com/schall-waermeda...e-fuer-flex-19
Das wäre das ideale Material, wenn man die erwähnte Zwischenschicht machen will (Constraint Layer Damping).
Man klebt diese auf eine Lage (beispielsweise) MDF auf und darauf die zweite MDF. Gut anpressen. Vermutlich sollte man 2 Lagen der Folie übereinander legen, ev. sogar mehr. Ist noch nicht lieferbar.Zitat von walwal Beitrag anzeigen...
.... Besser als eine schicht Butyl + Deckschicht auf der Innenseite wirkt eine Zwischenschicht, also zB 8 mm MDF + 4 mm Butyl + 8 mm MDF. Ist aber schwieriger herzustellen.
Das optimale Sandwich würde dann sein (spekulativ): 10mm MDF/ 5 mm Alubutyl/10 mm MDF. Dazu 2,5 mm Alubutyl auf je 10 mm MDF mit der Aluseite verkleben und zusammenklappen, fest und lange pressen, etwas erwärmen. Oder so ähnlich.
- 1 Likes
Einen Kommentar schreiben:
-
“Our cabinet-in-cabinet technology eliminates virtually all vibrations through the skillful use of a light and rigid inner housing with an inert and heavy outer housing, separated by a polyurethane damping layer,” emphasizes Gediminas Gaidelis, founder of AudioSolutions .
Einen Kommentar schreiben:
-
"....Zur weiteren Resonanzen-Minimierung kommen zudem Dämpfungsmaterialien wie visko-elastische Dämpfungsfolie oder Wolle zum Einsatz – und die neuste Version von TIM....."
Quelle: Piega
Einen Kommentar schreiben:
-
https://duckduckgo.com/?q=fink+lauts...%3DMa8NPj_0PvM
Herr Fink (Fink Team) spricht über Vibrationen der Seitenwände und Effekte ab 33 min. Er baut seine LS deshalb mit Sandwich (Gel zwischen Platten). Der gesamte Vortrag ist interessant.
Einen Kommentar schreiben:
-
".....Die Gehäuse selbst bestehen aus mehrschichtigen Wänden, dem Panel Resonance Optimisation System, bei dem verschiedene MDF-Platten über ein dauerelastischen Gel miteinander verbunden werden. Dadurch stiegt die Resonanzarmut, aber auch die häufig stark störende Schall-Durchlässigkeit sinkt rapide...... Wharfedale Aura Serie....."
Einen Kommentar schreiben:
-
"....herausgefunden, dass Verstrebungen, die gleichzeitig Seiten- wie Rückwände verstärken – viele Hersteller nutzen dazu eingeleimte, gelochte Bretter – akustisch gar nicht immer von Vorteil sind, weil sich mit dieser Rundum-Versteifung viele Resonanzen auf die anderen Wände übertragen. Q Acoustics hat daraus seine Lehren gezogen und lediglich eine Strebe an die Stelle gesetzt, an der die Seitenwände am stärksten resonierten. Die Schallwand ist mit einer Schicht aus Butylkautschuk und einer Acrylblende laminiert beziehungsweise verklebt, was die Resonanzen zusätzlich dämmt....."
https://www.lowbeats.de/test-kompakt...coustics-5020/
Einen Kommentar schreiben:
-
Da hast du Recht.
Ist wie immer, ab 90% bis zur Perfektion wird es teuer und/oder aufwändig. In dem Fall (Wand) im doppelten Sinn....
Einen Kommentar schreiben:
-
Im Grunde genommen kann man es auf eine ganz einfache Formel bringen
Je schlechter ich ein Boxengehäuse baue,desto größer ist die Wirkung von Alubutyl.
Je besser ich ein Gehäuse baue,desto unwichter wird es.
Oder als praktisches Beispiel.Würde ich ein Gehäuse aus 1mm Blechplatten
mir zusammen basteln,hätte hier das Bekleben mit solchen Platten einen
wahrnahmbaren Effekt.Baue ich mir ein Gehaüse aus 22mm MDF und der
richtigen Anordnung von Querhölzern,geht der Effekt gegen null.
Gruß
Einen Kommentar schreiben:
-
Die Streben vonWand zu Wand sind sinnvoll und notwendig.
Angeblich sind ja Streben besser, die auf viscoelastischem Schaum gelagert sind, habe ich aber nicht getestet. So wird nichts von Wand zu Wand geleitet.
https://www.hifi-selbstbau.de/bauvor...395-littlewatt
Das könnte man so ausführen:
Von jeder Wand geht eine Strebe aus, diese überlappen sich mittig um ca 2 cm mit einem Luftspalt von 2-4 mm. Dieser Luftspalt wird mit Butylkauschuk gefüllt. Der Körperschall wird deutlich gedämpft.
Ob es lohnt?
Die Frage kann ich mir jetzt selbst beantworten:
NEIN
Ich habe einen minderwertigen alten Lautsprecher ohne Streben mit Sinustönen zu Gehäuseresonanzen angeregt. Das ging von Null bis + 15 dB bei 8 unterschiedlichen Frequenzen von 100 bis 500 Hz. An 2 Stellen gemessen.
Mit fest verleimter mittiger Strebe wurde keine Frequenz leiser.
Mit Dämpfungsstrebe wie oben erwähnt wurde eine Frequenz um die Hälfte leiser. Immerhin.
Aber der Effekt ist minimal. Man beruhigt ja auch nur 1 Position der Wand, das meiste bleibt unbeeinflusst.
Wenn man die Wand mit Alubutylsandwich dämfpt, ist der Effekt wesentlich stärker (wurde bereits von mir beschrieben). Bei (fast) ganzflächiger Belegung mit dem Sandwich wird an jeder Stelle gedämpft.
Also ändert sich nichts an der Standard-Vorgehensweise, im Bass zu verstreben. Das hört man vieleicht nicht, aber verhindert das Schwingen im tieffrequenten Bereich (wo ein Sandwich nicht wirkt) und es wird keine Energie "verschluckt".
Im Mittelton Sandwich, Hochton ist unkritisch.
Zuletzt geändert von walwal; 04.08.2022, 10:42.
Einen Kommentar schreiben:
-
Das sehe ich auch so und habe deshalb meine Messungen nicht so gemacht.Zitat von MEGB1262......selbst bei sündhaft teuren Körperschall-Sensoren das Problem bei der Reproduzierbarkeit von Messungen der war, dass die Kopplung zwischen Sensor und Messobjekt kritisch war, also vereinfacht ausgedrückt die Klebestelle.
Man konnte beim gleichen Messobjekt nur durch die fehlende Sorgfalt bei der Klebestelle verheerende Messfehler produzieren.......
Der Effekt ist bei 2-Wegern hörbar, wie schon beschrieben, ist aber je nach Bauart unterschiedlich stark.
Der finanzielle und zeitliche Aufwand ist gering. Dass andere Massnahmen wie Versteifungen nötig sind, wurde ja beschrieben, das Alubutyl ist dann nur noch die Krönung des Ganzen.
Möbel können übel sein, bei mir erzeugte das Highboard mit Glastür eine satte Resonanz um die 100 Hz. Dagegen kann man aber was unternehmen....
Die Raumakustik ist meistens nicht optimal, da nutzt der beste LS nichts.
Zuletzt geändert von walwal; 18.12.2021, 14:32.
Einen Kommentar schreiben:
-
Aus heutiger Sicht würde ich 2 Lagen Alubutyl innen als Optimum (Wirkung und Aufwand) ansehen. Als Vorstrich eine dünne Lage Kontaktkleber aufbringen, das bindet den Staub und verstärkt die Haftung. Bitumen ist zu aufwändig und härtet mit der Zeit aus.
Einen Kommentar schreiben:
-
Was hälst Du von Rigipsplatten als innen Auskleidung?
Einen Kommentar schreiben:
-
Neue Tests:
1. Butylkautschuk wirkt besser als Bitumen
2. Besser als eine schicht Butyl + Deckschicht auf der Innenseite wirkt eine Zwischenschicht, also zB 8 mm MDF + 4 mm Butyl + 8 mm MDF. Ist aber schwieriger herzustellen.
Habe einen Kugel-Klopftest entwickelt Genauigkeit +- 1 dB
10 mm MDF 67 dB
20.............. ..64
Bitumen mittig 59
Bitumen + Alu 61
Tischlerplatte 16 mm 64
HDF 8 mm 73
Span 16 mm ........ ....... 63
Alu 10 mm ..... .......... 74
Schamottestein 50 mm... 49
Passt.
Und jetzt: Königsmord
Statt 4 mm Bitumen mittig 2 mm Butyl (ohne Alu)....57
Für 4 mm hatte ich zu wenig Butyl, aber klar ist: Butyl wirkt besser als Bitumen (wahrscheinlich, weil es weicher ist).
Das optimale Sandwich würde dann sein (spekulativ): 10mm MDF/ 5 mm Alubutyl/10 mm MDF. Dazu 2,5 mm Alubutyl auf je 10 mm MDF mit der Aluseite verkleben und zusammenklappen, fest und lange pressen, etwas erwärmen. Oder so ähnlich.
Meine Teststücke erhielten eine Kugel Butyl und wurden mit ca. 1000 N gepresst.Zuletzt geändert von walwal; 13.03.2021, 12:48.
Einen Kommentar schreiben:
Einen Kommentar schreiben: