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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Q,

    Willst du die Messungen machen? Das wäre großartig!

    Ist dein GF250 Gehäuse BR? Für den Vergleich sollte man das zumindest schließen. Besser ist natürlich ein passendes geschlossenes Gehäuse. Für den Vergleich könnte ich dir noch einen "geschundenen" W130X zukommen lassen. Hast du noch das passende Testgehäuse?

    Zitat von Q
    dann die Frage noch ist, ... , das man sicherlich den W130X im Viererpack zum GF250 messen müsste um ein etwas gerechtes Ergebnis zu erzielen damit die Membranfläche auch halbwegs vergleichbar bleibt.
    Ich denke nicht, dass man vier W130X auf einmal testen müssen. Das bekommt man schon geschickt normiert.
    Meine Gedanken laufen da eher noch zum automatischen Erzeugen von Messreihen mit variierenden Pegel. Ich könnte mir vorstellen, dass man z.B. mit autohotkey auch ARTA-STEPS dazu bringen kann, eine entsprechende Messreihe durchzuführen. Die Darstellung dann in einem Spektogramm. Es fehlt "nur noch" der Messaufbau .

    Grüße
    Sven

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  • „Q“
    antwortet
    Hi ihr beiden

    hab heute zwar zeitlich begrenzt, aber versucht etwas schlauer draus zu werden. Das mit der Wickelhöhe abzüglich Polplattenstärke leuchtet soweit ein. 20 minus 8 = 12mm würden wenn man es grob so betrachtet ja genau die +-6mm sein. Auf die Idee in der alten Boxsim db nachzuschauen war ich jetzt garnicht drauf gekommen. In der K&T 01/2001 ist der GF250 getestet worden fand aber keine weiteren Angaben zu Xmax und Xlin.

    Das was ich noch fand war die mir flüchtig bekannte und von Dir Sven eben erwähnte Arta AP7 was mangels Lasersensor auch für mich nicht möglich wäre.
    Fand unter anderem noch das hier wo beschrieben wird wie man mit Arta noch die lineare Auslenkung ermitteln kann:
    http://www.jobst-audio.de/files/inde...ippelLight.pdf

    Wenn man das worauf ich ja dann auch hinaus möchte, ab wieviel dB x-Prozent Klirr erreicht werden, erstmal ausreichend ist, ja stimmt, dann sollte man das probieren. Leider kann ich das mangels W130X nun nicht mehr im direkten Vergleich machen, da Pacto nun in anderen glücklichen Händen ist. Mit einer GF250 Messung die noch anzufertigen ist, könnte ich dienen. Habe ja noch im täglichen Einsatz die beiden hier die mir besonders bei Filmen auch immer noch Freude bereiten:
    http://www.visaton.de/vb/attachment....4&d=1503570087
    Die spannende Frage ist ja, Klirrt der GF250 im Vergleich zum W130X weniger, oder mehr, oder gar gleich. Wobei dann die Frage noch ist, wo ich es mir schon denken könnte, das man sicherlich den W130X im Viererpack zum GF250 messen müsste um ein etwas gerechtes Ergebnis zu erzielen damit die Membranfläche auch halbwegs vergleichbar bleibt.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Q, hallo Jörg,

    in den alten BoxSim-Bibliotheken hat der GF250 6mm linearen Hub. Das ist auch der Wert, soweit ich mich erinnere, der früher in den Datenblätter stand.

    Man könnte das Thema weit ausfahren und den linearen Hub mit ARTA-STEPS ermitteln (http://www.artalabs.hr/AppNotes/AP7-...8-GerRev01.pdf). Aber neben dem, dass ich kein Laser-Distanzsensor habe, ist es eigentlich auch nicht die Frage die klären möchte. Q stellt sie an sich schon richtig: "Ab wieviel dB sind x-Prozent Klirr erreicht." Die Frage könnte sich mit einer vergleichenden Nahfeldmessung verhältnismäßig schnell klären, sofern ein passendes Versuchsgehäuse für den GF250 vorhanden ist. Da mangelt es gerade noch.

    Grüße
    Sven

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  • yoogie
    antwortet
    Beim GF250 steht auch 20 mm Wickelhöhe der Schwingspule und obere Polplatte 8 mm stark. Somit kann sich die Schwingspule doch 12 mm innerhalb des Magnetfeld bewegen, oder?
    Jedenfalls können meine GF250 in 40 liter CB dank sechsfacher Ausführung auch ohne Subs ordentlich losfeuern.

    Ein einzelner GF250 im T25.50 Gehäuse hat woanders auch für fröhliches Grinsen gesorgt.

    (Leider wurde es ja abgelehnt für dieses hervorragende Chassis eine neue Boxsim Datei zu erstellen, sonst wüßte man mehr)

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  • „Q“
    antwortet
    Hallo,

    mich würde in dem Zusammenhang interessieren wieviel max. Lineare Auslenkung der GF250 eigentlich kann. Der W130X ist ja mit +-11,5mm Hub angegeben, wovon +-5,8mm linear angegeben sind bei 10%THD.
    Nur wie sieht es beim GF250 aus? Dort steht nur Grenzauslenkung 20mm was ich jetzt erstmal mit maximaler Auslenkung +-10mm verstehen würde. Daher wäre die lineare Auslenkung bei x-Klirr interessant.

    Vorteil von zwei extra GF250 Subwoofern wäre natürlich noch die Möglichkeit diese im Raum besser verteilen zu können.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo zusammen,

    danke für Eure reflektierenden Einwände!

    Das der Hub des W130X in BoxSim vielleicht etwas zu pessimistisch ist, hatte ich vergessen (für die schnelle Suche: #209 ff)
    Mit (vielleicht realistischen) 5,5mm Hub kommt unter 50Hz der Maximalpegel von den vier W130X (CB 3,8L) auch auf einen GF250 (CB 25L).


    Es stimmt, dass der GF250 (SD: 346 cm²) weniger Membranfläche hat, als vier W130X (SD: 94,2 cm² = 376,8cm²). Aber auch nur 8,2% weniger. Demnach hätte ich quasi eine Verdopplung der Membranfläche.

    Aus meiner Sicht bleibt also die Frage aus: Wie verhält der Hub des GF250 zum W130X? Wenn der W130X deutlich mehr kann, dann macht der GF250 "Membranweitschiessen" (TM UweG) und die Subs sind "wirkungslos".

    Grüße
    Sven
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  • jama
    antwortet
    67% mehr maxpegel

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  • nlcarbon
    antwortet
    Ja interessant ist eigentlich nur das Verschiebevolumen, also Fläche mal Hub.

    Die 3mm Hub in Boxsim des W130X halte ich für zu gering (ein W130S hat schon 2,3mm und ein AL130 6mm). Setz mal z.B 5mm bei allen W130X ein und schau was mit dem Maximalpegel passiert

    Ich hatte das ja schon mal angesprochen (Post 209-214)
    Zuletzt geändert von nlcarbon; 07.05.2019, 09:55.

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  • squeeze
    antwortet
    4x w130x haben aber mehr Membranfläche als 1 GF250:-)

    P.s. Und mehr Hubraum

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen Klaus,

    eine kleine Linkwitz-Entzerrung ist schon drin. Mit dieser ist bei gehobener Lautstärke bei einem Schlagzeugsolo schon Hub zu erkennen (+/-3mm). Diese Lautstärke ist aber dann schon nicht mehr tauglich für ein Haus mit mehreren Parteien. Aber darum geht es nicht mehr.

    Vielleicht könnten die W130X noch mehr Huben machen, aber am Ende gilt: "Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen, als durch noch mehr Membranfläche"

    Daher die Überlegung vorhandenes Material (2 x GF250) mit eine Mehrwert einzusetzen.

    Grüße
    Sven

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  • mechanic
    antwortet
    N´abend Sven,

    also insgesamt 8 W130X sollen die Nachbarn alleine nicht schaffen? Wenn da im "Normalbetrieb" noch Hubreserven sind , würde ich die erst mal aktiv entzerren (HP 12dB mit Q = ca. 2 und fb so etwa 40 Hz oder vielleicht mal eine Linkwitz-Entzerrung rechnen ?). CB mit 3,8 Liter ist schon knapp, aber da geht noch was ...

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend zusammen,

    wie es immer so ist - jetzt stehen die kleinen Türme in einem Raum, wo ich auch bei höheren Lautstärken kein schlechtes Gewissen gegenüber den Nachbarn haben muss. Weiter sind Lautsprecher in diesem Raum deutlich günstiger aufzustellen (keine Wand im Rücken). Folglich kann ich jetzt deutlich weiter "aufdrehen" und der Bass wird auch nicht mehr maßlos übertont. Das wiederum heißt, dass es im Bass jetzt ein wenig mehr sein darf .

    Ein erster Lösungsansatz ist die beiden seit Ewigkeiten schlummernden GF250 zu verbauen. Derzeit spiele ich mit dem Gedanken, jeden in ein geschlossenes 25L Gehäuse zu verbauen und die beiden Subs geschickt im Raum aufzustellen (das Geschickt werde ich dann noch lernen müssen).

    Ein Vergleich von vier W130X in je 3,8L und einem GF250 zeigt mir, dass die Pegel sehr ähnlich sind, und zudem ein GF250-Sub noch mal gute 5dB - 6dB mehr als die vier W130X unterhalb von 70Hz bringt (siehe Grafik, und BoxSim-Projekt).



    Wie seht ihr das, hat das Zukunft?

    Grüße
    Sven
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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Man erkennt schön, dass mit größer werdenden Abständen sich BoxSim und EDGE angleichen. Bei einem Abstand von 100m quasi Dekungsgleich. Wird da der gleiche Algorithmus verwendet?
    Der Algorithmus von Edge ist hier ziemlich genau beschrieben:
    http://tolvan.com/basta/Tutorials.htm#_Toc198915355
    Unter Winkeln unterscheiden sich Edge und Boxsim aber stärker. Granqvist erklärt hier eine Fehlerquelle von Edge bei großen Winkeln:
    http://tolvan.com/basta/Basta!UsersG...#_Toc216430982.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Fraggle,

    jetzt habe ich mal Zeit auf Deinen interessanten Beitrag einzugehen - Vielen Dank dafür!

    Insbesondere finde ich interessant, wie sich die Bereite der Schallwand auf die Nahfeldmessung auswirkt. Das hatte ich so noch nicht hinterfragt. Im Summe sind die Abweichung von maximal 0,6dB aber doch eher zu vernachlässigen, oder?
    Interessant finde ich es aber dennoch. Ich glaube ich habe noch genug Reste (von dem verhunzten Online-Zuschnitt, der mir zumindest einen Teil zurück erstattet hat). Mit diesen könnte ich die Schallwand für die Nahfeldmessung 600mm erweitern (nicht ganz Deine 700mm). Wenn ich dann die Differenz zwischen den beiden Nahfeldmessungen bilde, sollte das gleiche Ergebnis, wie in der nachfolgenden Abbildung erhalten.

    Praktische Relevanz sehe ich nicht, aber interessant ist, ob Theorie und reale Messung übereinstimmen. Den Versuch habe ich im Hinterkopf. (BoxSim-Projekt MTU_160mm_vs_600mm im Anhang)

    Wenn man schon dabei ist und mit EDGE ein wenig spielt, kann man ja gleich mal die Algorithmen von BoxSim und EDGE vergleichen. Habe dazu einmal ein Ideales Chassis, bei dem der Schallwandeinfluss durch BoxSim berechnet wird verglichen mit den Frequenzgängen von EDGE. Wobei ich das Mikrofon in den Abständen 1m, 10m und 100m variiert habe.

    Man erkennt schön, dass mit größer werdenden Abständen sich BoxSim und EDGE angleichen. Bei einem Abstand von 100m quasi Dekungsgleich. Wird da der gleiche Algorithmus verwendet?
    Aber auch dieser Vergleich ist ohne praktische Relevanz, gibt mir aber ein Gefühl für die einzelnen Tools. (BoxSim-Projekt MTU_BoxSim_vs_EDGE im Anhang)

    Grüße
    Sven
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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Nahfeldmessung importieren. (...) Da der importierte Frequenzgang als Messung von einer unendliche Schallwand interpretiert wird, es also keine Einflüsse auf den Frequenzgang des Treibers gab, rechnet Boxsim noch den Effekt des frei stehenden Gehäuses dazu. Man erhält also (bis zu einem bestimmten Frequezbereich) den zurückgerechneten Frequenzgang im Fernfeld.
    Hallo Sven,
    ich war mal neugierig, wie genau die Nahfeldmessung einer Messung auf unendlicher Schallwand entspricht.
    Also habe ich den Schallwandeinfluß für verschiedene Meßabstände mit The Edge simuliert. Die Abmessungen habe ich Deiner Datei MTU.BPJ für den B80 entnommen. Folgendes konnte ich feststellen (siehe Dateianhang):
    • Bei 100 mm Meßabstand ist der Schallwandeinfluß noch deutlich vorhanden. Das ist eher "Mischfeld" als Nahfeld.
    • Bei 10 mm Meßabstand bleibt der Fehler unter 1 dB, damit könnte man leben.
    • Beim 2 mm Abstand wird es nicht mehr viel besser. Davon abgesehen sind so kleine Abstände beim B80 wegen dem Phaseplug nicht umsetzbar.
    • Der Effekt hat auch viel mit der schmalen Schallwand zu tun. Ein "Anbauen" der Schallwand auf eine größere Breite für die Nahfeldmessung bringt viel.

    Die aus Edge exportierten Frequenzgänge habe ich mit Excel so weit verschoben, daß sie bei hohen Frequenzen mit der Kurve für die unendliche Schallwand übereinstimmen. Grundlage der Kurve für die unendliche Schallwand war: Finn Jacobsen: Radiation of sound Seite 50, Example 7.2.
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