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  • aurelian
    antwortet
    Das flimmern von Sparlampen (und vor allem das gräßliche Licht bzw. Farbechtheit vor einigen Jahren) waren der Grund, weshalb ich auf EVGs und Einzellampen umgestiegen bin.
    Deine Probleme mit den Sparlampen kann ich nicht nachvollziehen, ich habe fast alles schon 1990 umgestellt, die Osram Interna und die Philips haben weder Flimmern noch schlechte Lichtfarbe und arbeiten auch mit HF. Mich hat immer nur geärgert, dass sie erst nach Minuten voll da sind (es wurden fast nie welche hin, die 15.000 -20.000 h waren durchaus realistisch)

    Ich habe alle Röhren durch Osram Substitube Advanced (ist die hellste) ersetzt (für KVG und EVG sind das verschiedene, oder man verdrahtet um und schmeißt das EVG raus).
    1. Schönere Lichtfarbe (zumindest die 4000K, 3000K habe ich keine)
    2. alles Licht geht dahin, wo man es braucht und verkommt nicht im Reflektor bzw. hinten in der Halterung, daher sind 3300 lm weit heller als die 5000 lm einer 150cm/58W-Röhre, wo nicht mal die Hälfte auch herauskommt)
    3. Somit halbe Leistung (28W statt 58, sind pro 1000h nur 6 Euro, aber was solls, immerhin amortisiert nach 5000 Stunden)
    4. Sofortstart, sofort ganz hell
    5. 4 Jahre Garantie und 50.000 Stunden und 100.000 Zyklen

    Im Abstellraum habe ich in einer Doppelleuchte eine normale und eine LED drinnen. Zeigt jedesmal eindrücklich den Unterschied...

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  • tabw
    antwortet
    Zitat von Burns Beitrag anzeigen
    ... Mit DLP Regenbogen steig ich grad nicht durch.
    Schau Dir mal an, wie ein DLP arbeitet. Die Farbscheibe dreht sich durch die Lichtquelle. Diesen Effekt kann man bei einfachen DLP Beamern sehen, wenn man auf der Leinwand schnell hin und her blickt.

    Bessere Beamer arbeiten mit der doppelten Drehzahl der Scheibe oder einer andere Farbfolge, da ist der effekt dann nicht mehr erkennbar.

    Wiki

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  • aurelian
    antwortet
    Viele LEDs flackern mit 100 Hz (die 100 Hz folgen natürlicherweise aus den 50 Hz, weil es zwei Halbwellen sind), eine Kamera bringt den einfachen Beweis. Besonders billiger China-Kram und solche, wo man aus optischen Gründen keinen Sockel hat (oder sehr klein sind), wie bei den sockellosen Filament-E14-Kerzen (nachzulesen bei fastvoice) oder dem 12V-Halogenersatz in Form kleiner Birnchen in manchen Leselampen.
    Der Phosphor scheint jedenfalls keine ausreichend nachleuchtende Wirkung zu haben (so denn überhaupt immer Phosphor verwendet wird)

    PS:

    Lampen leuchten in Leuchten oder in einer Fassung, sie brennen zum Glück nicht.
    Birnen sind wohlschmeckende Früchte.
    Nicht nur ich nenne birnenförmige E27-Lampen Glühbirnen, obs nun wem passt oder nicht, der Begriff ist üblich. Genauso wie man kerzenförmige Lampen Kerzen nennt.

    Und auch das Licht brennt, denn noch immer sagt man, im Zimmer brennt das Licht. Man sagt sogar noch häufig. das "Licht löschen"
    Insoferne nerven mich semantische Wortklaubereien, wenn der Sprachgebrauch halt mal so ist.....

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Dass LEDs an der Steckdose mit 50Hz "flackern", kann vielleicht sein.
    Tun die definitiv nicht - denn das würde jeeder sehen. LEDs werden schon mit höheren Frequenzen angesteuert. Die meisten arbeiten anscheinend mit der doppelten Frequenz - also um 100 Hz. Jetzt müsste man theoretisch nur noch eine Phosphorschicht mit einbauen und nen dickeren Kondenstor vor die LED-Schalten um das flimmern weiter zu minimieren..
    Es gibt aber anscheinend auch flimmerfreien LEDs (siehe Link unten).

    Ich benutze Daheim momentan bzw. seit einigen Jahren noch Kompaktleuchtstoffröhren und eine normale Röhre - alle an EVGs mit Schaltfrequenzen um 30.000 Hz! Das flimmern von Sparlampen (und vor allem das gräßliche Licht bzw. Farbechtheit vor einigen Jahren) waren der Grund, weshalb ich auf EVGs und Einzellampen umgestiegen bin.

    Hier wird eine Smartphone-App vorgestellt, mit welcher man das Flimmern einer LED-Lampe messen kann! Klingt spannend
    http://fastvoice.net/2014/02/25/blog...he-led-lampen/
    Zuletzt geändert von AlphaRay; 17.12.2015, 16:19.

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  • walwal
    antwortet
    Warum flimmern manche LED-Lampen?

    http://fastvoice.net/2014/02/25/blog...he-led-lampen/

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  • Frank
    antwortet
    Dass LEDs an der Steckdose mit 50Hz "flackern", kann vielleicht sein. Aber doch wohl nicht an Gleichstrom. Also Seilsysteme mit 12V oder im Auto.

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  • Burns
    antwortet
    Das in Stresssituationen oder Kurzmomenten das Flackern vorhanden ist, seh ich auch so! Auch habe ich (denke) dadurch Kontrastschwierigkeiten, Stufen schnell zu laufen zB wirkt anders.
    Mit DLP Regenbogen steig ich grad nicht durch.

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  • tabw
    antwortet
    Zitat von Burns Beitrag anzeigen
    ... LED sind reine Blinklampen.
    Und wenn da Blinklicht/lampe auf der Verpackung stehen würde, täts fast keiner kaufen.
    Nur weil wir das Blinken nicht sehen, heißt es nicht, das wir dies nicht wahrnehmen, oder Tiere -> Haustiere
    Man kann das geflacker schon noch wahrnehemen. Bei manchen LED reichte eine schnelle Bewegung mit der Hand um den Stroboskopeffekt zu bemerken - macht mich Wahnsinnig.

    Auch im Straßenverkehr nervt das LED Zeugs. Besonders bei diesen Schilderbrücken mit variablen Anzeigen. Bei raschen Augenbewegungen kann man einen Versatz zwischen den roten und weißen Konturen feststellen - die blinken nämlich unterschiedlich schnell. Oder der Effekt des"schwebenden" Tagfahrlichts im Rückspiegel. Auch hier macht sich die Blinkerei der LED im Verhältnis zum normalen Scheinwerfer bemerkbar - ich sehe sowas zumindest, aber ich kann auch die meisten DLP anhand des Regebogens erkennen....

    Kennt noch jemand diese nervigen Effekte?

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  • angelralle
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Alle anderen der inzwischen doch sehr vielen brennen ohne Zicken.
    Lampen leuchten in Leuchten oder in einer Fassung, sie brennen zum Glück nicht.
    Birnen sind wohlschmeckende Früchte.

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  • Burns
    antwortet
    Nach meinen Erfahrungen mit gängigen Leuchtmitteln, wird die Leistungsangabe immer überschritten, auch bei Glühbirnen.
    Was mir stark auffällt, und das nicht nur im Lampensektor, ist die gesteuerte Minderung von Infrarotstrahlen. Halte Infrarot für eine ebenso wichtige Strahlung wie zB. Licht.
    Eine krasse Maßnahme für den Infrarotentzug halte ich:
    Weiß nicht wie viel Jahre der Mensch gebraucht hat, um das Feuer zu beherrschen. Heute darf das nur mehr ein Feuerwehrmann (rechtlich gesehen). Welche folgen hat dies, wenn unsere Nachfahren kaum Kenntnis zu einem der 5 Elemente Feuer haben?
    Das ist für mich auch der einleuchtenste Grund, wieso die Glühlampe nicht mehr sein soll.

    In meinem Umfeld sind wir zu dem Schluss gekommen, dass LED die Glühlampen nicht ersetzen können, denn Glühlampen glühen wärend des Fasenwechsels nach.
    LED sind reine Blinklampen.
    Und wenn da Blinklicht/lampe auf der Verpackung stehen würde, täts fast keiner kaufen.
    Nur weil wir das Blinken nicht sehen, heißt es nicht, das wir dies nicht wahrnehmen, oder Tiere -> Haustiere

    Es gibt allerdings auch Anwendungsbereiche, wo ich LED für sinnvoll halte!

    Hab akteull jetzt noch mal nachgesehen, zahle für meine 120m² 28€ pro Monat Strom (keine Heizelemente ausg. Untertischspeicher). Und kenne kaum einen der weniger zahlt.

    lg
    Zuletzt geändert von Burns; 17.12.2015, 11:56.

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  • Norbert
    antwortet
    Haste selber nachgemessen?

    Spiegel Online: EU Kommission lässt Schummelei bei Lampen zu

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  • aurelian
    antwortet
    Ich habe Licht mit 2700 immer als unnatürlich empfunden.
    Dort wo ich mich aufhalte, gibts nur mehr 4000 - 6500 K, über dem einen Arbeitsplatz 10.000 lm in 4000 K (LED-Röhren), über dem anderen 2 schmalwinkelige Spots 6500 K.

    Blaues Licht abends ist sogar ungünstig für den Einschlafvorgang,
    Es hat mich interessiert, ob ich jetzt schlechter einschlafe, wenn ich von einem der beiden Plätze weg schlafen gehe. Es hat sich genau Null geändert. Im Vergleich zum Sonnenlicht ist das ja trotzdem keine Helligkeit, dass der Blauanteil viel bewirkt. Tageslicht draußen ist um den Faktor 100 heller. Das Ganze erscheint wieder mal viel Lärm um nichts. Ich bezweifle auch, dass die Leute deshalb schlechter einschlafen, weil der TV- und Handy-Bildschirm mehr Blauanteile als ein Röhrenmonitor hat.

    Die alte Lampe war wohl Made in Takatukaland.
    Ist wohl die 800 lm ("60W") Birne (10W ) made in Romania. Da sind alle drei bei mir hin. Natürlich ersetzt worden. Alle anderen der inzwischen doch sehr vielen brennen ohne Zicken.

    Manche LED-Lampen werden auch immens heiß, was meiner Meinung nach an den integrierten, furchtbar primitiven Vorschaltgeräten liegt.
    Der Wirkungsgrad ist seither stark gestiegen.
    Für 1500 lm (100W) braucht man inzwischen 13W (vor einem Jahr 16-20W).
    Für eine 60er, die vor einiger Zeit noch 10-12W brauchte, sind es jetzt 6-7W. Entsprechend sinkt die Wärmeemission.....
    Inzwischen liegen wir bei über 100lm/W. Die praktisch vorschaltlosen Filament-LEDs werden bald 150lm/W erreichen, dzt sinds gut 100 lm/W.

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  • ropf
    antwortet
    Zitat von Frankynstone Beitrag anzeigen
    Ich warte auf flächige Lampen. Vielleicht gibt es ja eines Tages OLEDs, die man sich an die Zimmerdecke kleben kann.
    Seit vielen Jahren gibt es die Elektrolumineszenz-Folien - für einen großflächigen Einsatz leider immer noch viel zu teuer. Eine damit "tapezierte" Decke wär schon recht geil - gleichmäßig verteiltes und blend- und schattenfreies Licht fänd ich ideal für Arbeitsumgebungen.

    Manche LED-Lampen werden auch immens heiß, was meiner Meinung nach an den integrierten, furchtbar primitiven Vorschaltgeräten liegt. Durch die hohe Temperatur ist auch die Lebenserwartung entsprechend kurz.
    In den allermeisten Glühlampen-Ersatz-LEDs besteht das "Vorschaltgerät" im wesentlichen aus einem einfachen Kondensator, der als Blindwiderstand strombegrenzend wirkt. Dazu noch einwenig foo aus Widerständen und Heissleitern, was die hohen Einschaltstromspitzen reduzieren soll, was aber nur unzureichend gelingt, und deshalb die Lebensdauerversprechungen oft ad absurdum führt. Wenn LEDs, dann bitte konsequent mit "richtigem" Vorschaltgerät" und nicht als Glühlampenersatzmöchtegern.

    PS.: Was mich an LED-Leuchten oft sehr stört ist die extrem hohe Leuchtdichte - besonders bei den modernen Hipower-LEDs, wo ein direktes Hineinschauen schon das Augenlicht gefährden kann.

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  • walwal
    antwortet
    Lange ist es her, inzwischen liegen gute LED bei Ra 95 und sind kaum von Glühlampen zu unterscheiden.

    Beispiel:


    Interessante HP dazu:
    http://fastvoice.net/led-testberichte/

    Randbemerkung: Bisher brennen noch alle LED einwandfrei, bis auf eine Osram E 27, die nach 50 Stunden verreckte. Osram angeschrieben und 2 neue erhalten. Die alte Lampe war wohl Made in Takatukaland.

    Preislich werden LED immer interessanter.
    Zuletzt geändert von walwal; 16.12.2015, 15:40.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Mein Hauptkritikpunkt an den aktuellen LED-Lampen ist der exzessive Einsatz von Aluminium zur Kühlung. Manche LED-Lampen werden auch immens heiß, was meiner Meinung nach an den integrierten, furchtbar primitiven Vorschaltgeräten liegt. Durch die hohe Temperatur ist auch die Lebenserwartung entsprechend kurz.

    Ja, wenn einmal etwas schrecklich reglementiert ist (es sind ja nicht nur Glühlampen), ist es an sich zu spät. Was hätte man dagegen tun können oder müssen?

    Ich warte auf flächige Lampen. Vielleicht gibt es ja eines Tages OLEDs, die man sich an die Zimmerdecke kleben kann. Und vielleicht sind die ja sogar umweltfreundlich herstellbar oder kompostierbar

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