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  • walwal
    antwortet


    Auch nicht perfekt, aber was im Leben ist das schon? Meine Frau und ich finden das Licht unserer LED als angenehm, wenn auch etwas anders. Tochter Nr. 2 mag es nicht. So verschieden sind die Geschmäcker und jeder kann entscheiden, ob er LED will oder nicht. Wie ich schon mal schrieb, es gibt auch grausame Lichtfarben bei den LED, speziell bei No-Name-Marken.

    Das Bad wird jetzt statt 5 x 20 Watt Halogen (plus Leuchstoffröhren im Spiegelschrank) mit 5 x 6,5 LED beleuchtet, so hell, dass die Hasen im Vorgarten mit Sonnenbrille da sitzen.
    Die haben sie damals gekauft, als wir 2 x200 Watt Halogen über dem Esstisch hatten. (jetzt nur noch 2x 100 mit Dimmer. Dort bleibt es auch aus Designgründen. Geht die Welt halt 2 Tage früher unter in 50000 Jahren.
    Zuletzt geändert von walwal; 21.02.2013, 19:11.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Dieser Farbwiedergabeindex ist doch gelogen. Schauen wir uns mal beispielhaft ein paar Spektren an.

    1. Die Glühlampe

    Im sichtbaren Bereich ist das Spektrum kontinuierlich und fällt zu Blau hin ab. Wir haben also einen "warmen" Eindruck von diesem Licht, Farben erscheinen natürlich. Ra ist also gegen 100.

    2. Die LED

    Das Spektrum hat einen vergleichsweise hohen Blauanteil und etwas weniger Rot, wir haben einen "kühleren" Eindruck von diesem Licht. Es gibt jedoch LEDs mit weniger Blauanteil, die mehr nach Glühlicht aussehen. Wichtig ist, dass das Spektrum weitgehend kontinuierlich ist und weder Lücken noch extreme Spitzen aufweist. Warum ist Ra dennoch unter 80? Tiefes Rot fehlt, Haut oder Fleisch wirken deshalb blass (Hämoglobin). Und der Grünanteil ist etwas zu hoch, die Farbbalance stimmt also nicht ganz.

    3. Die Energiespar-, Leuchtstoff- oder Kaltkathodenfluorestenzlampe

    oder

    Typisch für moderne Leuchtstoffe mit hoher Lichtausbeute ist, dass sie sehr hohe Peaks haben. Manche farbigen Gegenstände wirken so übermäßig strahlend und intensiv, andere hingegen viel zu blass oder dunkel. Das kommt drauf an, ob das Emissionsspektrum des Leuchtstoffes und das Reflexionsspektrum des Gegenstandes zufällig zusammen passen. Und doch attestiert man solchen Hilfsmitteln Ra>80, weil das Spektrum insgesamt ausgewogen ist, also Rot, Grün und Blau im richtigen Verhältnis stehen. Die Rotschwäche haben übrigens fast alle diese Leuchtstoffe auch.

    Quelle der Bilder http://www.ledmuseum.candlepower.us/

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  • Fabian R
    antwortet
    Ich lasse einfach den Fernseher aus und verpulvere den gesparten Strom in normalen Lampen.
    Schönes Licht und weniger heizkosten, wenn auch nur minimal

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    ...
    Osram hat auch eine gute Farbe ...
    Das ist zu Hause nicht gut genug. Mit den scheusslichen "Energiesparlampen" sehen die nettesten Menschen aus wie Gorgonzola:
    http://winecountry.it/assets/besideW...a_naturale.jpg

    Unter Farbwiedergabeindex 95 können die ihr Zeug behalten. Das sehe ich bei LEDs in den nächsten 10 Jahren nicht. Ganz zu schweigen von den Effizeinzeinbußen, die durch eine bessere Farbwiedergabe zu erwarten sind.

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  • walwal
    antwortet
    Hallo Wolfgang

    Die 6,5 W hat 390 Lm. 12 V, ist sehr hell,
    Die 7,5 nur 250 lm. 240V, entspricht etwa 40 Watt (mein Eindruck)
    Die 18 W hat gar nix, dh. keine Lm Angabe, aber 3 mal so viel candela wie die 6,5 Watt. Ist etwa wie 100 W Halogen

    Sind alles Philipps, die hatten die beste Farbe und Lichtausbeute/Watt. Trotz made in China. Wird wohl Standard, alles in China zu fertigen. NOCH ist es billig.
    Osram hat auch eine gute Farbe
    Alle starten sofort.

    Sicher werden die Preise noch sinken. Aber wer immer wartet, hat immer nix.

    LG
    Jürgen

    Edit:

    Effizienzvergleich


    Die Effizienz einer Lampe lässt sich vergleichen, wenn die Lichtausbeute in Lumen durch die Leistung in Watt geteilt wird. Je mehr Lumen pro Watt (Lm/W) eine Lampe abgibt, umso energiesparender ist sie. Normale Glühlampen erreichen acht bis zehn Lm/W, die Werte für LED-Lampen sind noch weit gestreut und liegen oft zwischen 20 und 50 Lm/W. Manche Hochleistungs-LED erreichen jedoch mehr als 100 Lm/W. Die klassischen Energiesparlampen kommen auf 55 bis 60 Lumen pro Watt. LED-Lampen und Energiesparlampen liegen damit bei der Lichtausbeute bislang etwa gleich.

    sagt: Bremer Umweltamt
    Zuletzt geändert von walwal; 20.02.2013, 17:40.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Manche brauchen auch eine halbe Sekunde, bis sie aufleuchten. Quasi mit Softstart, das schont Lichtschalter und Augen.

    Um einen Vergleich mit der guten alten Glühlampe zu haben, rechne ich so 14 Lumen pro Watt, also 560 Lumen entspricht ungefähr 40 Watt Glühlampe. Die LED-Lampen bei mir in Bad und Deckenfluter liefern so 700 lm, entspricht etwa 50 Watt klar oder 60 Watt matt.

    Bei LEDs nimmt die Ausbeute bei Leistungen oberhalt 3 Watt pro Chip ab. Vielleicht ist der Wert aber auch schon veraltet und großflächige LEDs haben inzwischen ebenfalls gute Ausbeuten. Bei Glühlampen nimmt die Lichtausbeute mit der Leistung zu, weshalb mein Umrechnungsfaktor hinkt.

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  • We-Ha
    antwortet
    Mir sind auch ein paar K lieber, als das 'alte', gelbe Glübirnenlicht.
    Entscheident für die Leuchtenstärke ist jedoch nicht so sehr die Wattzahl, sondern man muss schon auf die Lumenangabe achten.
    ca. 400 Lumen ähneln in der Leuchtstärke einer alten 40 Watt Glühlampe.
    Ich habe auch schon LEDs gesehn, die hatten eine Angabe von 7 Watt, aber nur 250 Lumen, taugt natürlich auch nix, die sollten dann schon die besagten 400 - 450 Lumen haben.

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  • walwal
    antwortet
    Wir haben jetzt, wo es sinnvoll ist, auf LED (eines Markenherstellers) umgestellt

    Im Wohnzimmer 3 x18 Watt und 5x 7,5 W (2700 K) Deckenlampen und 5 x 2,5 Watt über der Stereoanlage.
    Im Flur 3 x 7,5 W
    Im Büro 7 x 6,5 W (3000 K)
    Im Bastelraum meiner Frau ebenfalls
    Im Bad 5 x6,5 W (3000 K) - das macht wach
    Waschküche 1x 15 Watt

    Der Rest lohnt nicht, da nur kurzzeitig an.

    Die 6,5 Watt (3000 K) sind so hell wie 50 Watt Halogen, nicht so gelblich, wobei manche Halogenstrahler sogar grünlich waren (andere Verspiegelung).

    M. Meinung nach ist die ESL tot, was zu begrüßen ist. LED bietet bei noch hohen Anschaffungskosten fast jede gewünschte Farbtemperatur, 80-90% Stromersparnis, sofort volle Helligkeit, kein Quecksilber, Lebensdauer von 20-40000 Stunden bei 50000 Schaltzyclen. Dass es nicht exakt wie Glühlampe ist, nehme ich in Kauf gegen die enormen Vorteile.
    Zuletzt geändert von walwal; 20.02.2013, 16:07.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Hi Leute,
    in meiner aktuellen Wohnung habe ich fast nur noch LEDs und beschreibe euch gern meine Eindrücke. Die Zusammenfassung zuerst: LED-Lampen sind in den letzten Jahren viel heller geworden und stellen mich, der ich qualitativ gutes Licht verlange, auch in dieser Hinsicht voll zufrieden. Ich kaufe nur noch LED-Lampen, weil sie gute Farbwiedergabe und hohe Lichtausbeute kombinieren, wie sie mit Sparlampen nie erreicht wurde (von Speziallampen für Farbmusterung und Fotografie mal abgesehen).

    Das Schlafzimmer wird von Briloner beleuchtet, GU10-Spots an der Decke und anreihbare Lichtleisten am Bett. Sie leuchten relativ gelb, fast golden. Der geringe Blauanteil ist gut, das Licht wirkt gemütlich und beruhigend. Außerdem hat sich ein GU10-Spot von Philips dazwischen geschlichen, der etwas rosa leuchtet. Alle haben so gefühlte Farbtemperaturen von 2700K, also wie eine leicht gedimmte Glühlampe. Die Lichtausbeute übertrifft meine Erwartungen.
    Wohnzimmer und Küche erstrahlen im Licht von GU10-Spots aus dem Hause Goobay, auch die sind ordentlich hell und ihre Farbtemperatur von 3200K hat eher was von guten Halogenlampen. Die Gegenstände in meiner Umgebung erscheinen in recht natürlichen Farben. Außerdem habe ich im Deckenstrahler eine E27-Lampe von Pollin (da steht sogar Pollin drauf), die sehr anständig die Decke mit weißem Licht flutet. Im Vergleich dazu produzierte eine Marken-Sparlampe grausam unnatürliches Gefunzel mit Falschfarben und ermüdender Schummrigkeit.
    Im Flur sind die billigen GU10-Spots von Lunartec im Einsatz. Jede davon leuchtet in einer anderen Farbe von grün bis lila und allem Zufall dazwischen, 5000...7000K. Die gehen außerdem ständig aus und wieder an, die Unzuverlässigkeit ist neben der geringen Lichtausbeute zu bemängeln.
    Das Bad erhellt eine E27-Lampe von Daylite, die Ähnlich dem Pollin-Eigenprodukt sehr hell und mit 3000K recht neutral in der Farbtemperatur ist, die Farbqualität ist ebenfalls wesentlich besser als von Sparlampen, gerade was das Erscheinungsbild von Hautfarbe oder Kleidung betrifft. Außerdem Lichtleisten von LaCultura mit etwas wärmerem Licht, was dennoch neutral genug für korrekte Farbwiedergabe ist und außerdem gut hell.
    Lediglich in der Glasvitrine habe ich Kompaktleuchtstoffröhren und auf dem Balkon eine Halogenlampe, weil da jeweils nix anderes hin passte.

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  • Mr.E
    antwortet
    Stand hier nicht gestern noch eine Antwort von mir?

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  • walwal
    antwortet
    Vieleicht kann ich dich doch überzeugen

    ".... Bis zu 100.000 Schaltzyklen
    .... Bis zu 90 % weniger CO2-Emission gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Glüh- und Halogenlampen
    Hervorragende Ökobilanz dank niedrigem Energieaufwand bei der Herstellung
    ......
    Quecksilberfrei
    Weniger Müll und geringerer Ressourcenverbrauch dank extrem langer Lebensdauer....LED-Lampen sind in der Gesamtenergiebilanz auf gleich hohem Niveau wie Kompaktleuchtstofflampen. Wie die Abbildung zeigt, sind sie den herkömmlichen Glühlampen deutlich überlegen. ....
    ..."

    http://www.osram.de/osram_de/trends-...mpen/index.jsp

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Anschaffungskosten sind höher, Betriebskosten geringer. In der Summe eine enorme Ersparnis. Musst es nur mal durchrechnen. Nach 1-3 Jahren amortisiert.
    Nur mal durchrechnen ist gut. Wie lange das Zeug wirklich hält, weiß man immer erst hinterher. Was ein Auto pro Kilometer an Kosten verursacht hat, weiß man auch erst dann, wenn man es nicht mehr hat. Und wie lange ein Leuchtmittel hält, hängt nun mal auch vom Einsatz ab, nicht nur vom Typ. Extrembeispiel: Kühlschrank in der Großküche. Wie lange hält da eine LSL? Lange, weil es kalt ist, oder gar nicht lang, weil sie ständig ein- und ausgeschaltet wird?

    Knackpunkt: Hält die Elektronik in dem Ding genauso lang, wie der leuchtende Teil selbst?

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Umweltschutz: eine 100 W LED spart 1 Tonne Co2 im Laufe ihrer Lebenszeit. Die diskutierten und nicht belegten "Nachteile" sind dagegen zu vernachlässigen, wie schon von horr verlinkt.
    Das hab ich entweder übersehen oder schon wieder komplett vergessen. Ich weiß jetzt nicht, was du mit "Nachteile" meinst, aber der Energiebedarf ist ja wohl zweifellos nicht der einzige Einfluß, den eine Lampe auf die Umwelt hat. Hergestellt werden muß die auch erstmal.

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    [...] Wir können uns aber darauf einigen, dass wir nicht einig sind. [...] Soll jeder nach seiner Facon selig werden.
    Das sowieso.

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  • walwal
    antwortet
    Anschaffungskosten sind höher, Betriebskosten geringer. In der Summe eine enorme Ersparnis. Musst es nur mal durchrechnen. Nach 1-3 Jahren amortisiert.

    Umweltschutz: eine 100 W LED spart 1 Tonne Co2 im Laufe ihrer Lebenszeit. Die diskutierten und nicht belegten "Nachteile" sind dagegen zu vernachlässigen, wie schon von horr verlinkt.

    Wir drehen uns im Kreis. Wir können uns aber darauf einigen, dass wir nicht einig sind.
    Du behältst deine Glühwendel und ich steige um. Soll jeder nach seiner Facon selig werden.

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Auch das sehe ich anders als du. Mischlicht wäre, wenn ich beide Lampen auf eine Türseite ausgerichtet hätte. Ist aber müßig, darüber zu diskutieren.
    Das ist nicht müßig. Du hast da im Bild Licht von zwei Lampen mit verschiedenen Farbtemperaturen, Mischlicht eben, die Kamera kannst du aber nur auf eine Farbtemperatur einstellen. Das muß komisch aussehen.

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Und wie bei Schallplatte und CD/ Röhre -Transistor/ Class A - D/
    werden auch hier einige wenige auf die "gute alte" Technik schwören.

    Früher war alles besser - da waren sogar die Gummischuhe aus Leder.

    Darum geht es doch gar nicht. Es kann ja sein, daß die Lichtqualität irgendwann oder auch jetzt schon paßt. Im Moment sind solche Lampen aber anscheinend nicht billig und noch lange nicht umweltschonender als Glühlampen.

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  • jhohm
    antwortet
    Moin,

    Mal meine Meinung dazu: ich habe mir in der ganzen Wohnung Vollspektrallampen (ESL) gekauft- also ca 6500k -und möchte auf das licht nicht mehr verzichten... Wenn led-leuchten das können, werden sie zu einer Alternative...

    Gruß Jörn

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