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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Du wirst damit leben müssen, dass nicht alle deiner Meinung sind.
    Das hat hier nichts mit Meinung zu tun, sondern mit Tatsachen. Es ist immer nur die Rede davon, die LED sei gut, weil die Lebensdauer so hoch sei usw. Das sind alles Kriterien, die nur unmittelbar den Benutzer der Leuchtmittel betreffen. Es gibt aber noch andere Kriterien. Das ist nicht meine Meinung, das ist so. Aber diese Kriterien interessieren anscheinend kaum jemanden.

    Zitat von Frankynstone Beitrag anzeigen
    Verschachtelt zitieren geht doch.

    Sobald wir die Aufgabe der Stromerzeugung, -speicherung und -verteilung gelöst haben, kann die Glühlampe eine Renaissance feiern.
    Ne, verschachtelt zitieren geht nicht, nur manuell durch Kopieren und Einfügen.

    Auf die Renaissance kann man glaube ich noch lange warten. Es gibt da Leute, die an der Lösung der genannten Aufgabe nicht sonderlich interessiert sind, am Gegenteil schon eher.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Frankynstone Beitrag anzeigen
    Krabat, deine Einschätzung ist gar nicht mal so falsch. ...
    Beleuchtungsstärken über 130 lx sind meiner Meinung nach jedoch in einer Wohnumgebung nur an wenigen Stellen erforderlich.
    Nicht meine Einschätzung, sondern eine Empfehlung von Seiten gut unterrichteter Kreise. Bei mir habe ich 175lx im Mittel, am Sofa sind es sicher 500lx und angenehm. Übrigens zum weit überwiegenden Teil mittels HQI-Bestückung erzeugt, Lichtfarbe 930 "shoplight" - die Birne braucht mit EVG auch nur 80W.

    50lx am Esstisch finde ich aber auch persönlich zu knapp - jedem das seine

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  • S. Brandt
    antwortet
    Was ich erstaunlich finde ist, wie sehr man sich auch an Lichtfarbe und -helligkeit gewöhnen kann.
    Hat mich anfangs nach dem Einbau der sehr hellen LEDs zuerst das kältere Licht (obwohl auch Warmweiß) gestört,
    schalte ich nun immer öfter die LED-Beleuchtung an und lass die 830er Leuchtstoffröhre oder die Glühlampen aus.
    Die größere Helligkeit der LEDs ist mir inzwischen viel wichtiger geworden (und das Wetter hilft mit).
    Die andere Farbwiedergabe mag ich mittlerweile sogar. Gewöhnung?

    Mit einer unterbrochenen Linienanordnung dagegen (also z.b. High-Power LEDs in Abständen auf Aluprofile montiert) komme ich überhaupt nicht zurecht.
    Diese unnatürlichen Mehrfachschatten strengen an.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Für den Fall, dass es jemanden interessiert, habe ich die Beleuchtungsstärken in meiner Wohnung mal gemessen.
    Messmittel: Multimeter Mastech MS8229
    Beleuchtungssituation: Volles Geläut
    Ich mache auch immer Anmerkungen dazu.

    1. Wohnzimmer
    Schreibtisch 50 lx, könnte heller sein
    Esstisch 56 lx, gut so

    2. Schlafzimmer
    Musikecke 134 lx auf Notenblatt optimal
    überall sonst 27 lx, könnte dunkler sein

    3. Küche
    Arbeitsplatte und Herd 100 lx, reicht aus
    Spüle 310 lx, optimale Sicht auf den Dreck

    4. Bad
    Waschbecken, Spiegel 100 lx, optimal
    Duschkabine 33 lx, reicht aus

    5. Flur
    Insgesamt (50...400) lx mit Spots beleuchtet, totaler Mist

    Krabat, deine Einschätzung ist gar nicht mal so falsch. Um die Sehkraft optimal zu nutzen, braucht man relativ viel Licht. Man nutzt dann nämlich die Schärfentiefe und gleicht unzulänglichkeiten im optischen System aus.

    Beleuchtungsstärken über 130 lx sind meiner Meinung nach jedoch in einer Wohnumgebung nur an wenigen Stellen erforderlich. Bei 500 lx traue ich mir mit jetzt 29 Jahren sehr feine mechanische Arbeiten (z. B. SMD0402 löten) und genaueste technische Zeichnungen zu. Was ich mit 50 dazu sage, ist ein anderes Thema. Vor hellem Sonnenschein mit 20000 lx werde ich (blond, blass, blauäugig --> generell lichtempfindlich) dann sicher immer noch die Flucht ergreifen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    500 Watt? Hui, du bevorzugst wohl ganz große Leuchten?
    500 Watt sollten bei 20 lumen/W 10klm ergeben. Mit einem Leuchtenwirkungsgrad von maximal 70% komme ich für mein 40qm Wohnzimmer auf nicht mehr als 10klm/40qm * 0.7 = 175 lux. Das ist noch lange kein Luxus, sondern nur bei recht geringen Ansprüchen an die Sehleistung ausreichend, siehe http://info.dimmer.de/inf-leuchtstaerken.htm

    Wie schon oft geschrieben: Energiesparpotentiale ohne Verlust an lebensqualität liegen mMn beim Individualverkehr und beim Konsum generell. Die ohnehin schon grottige Beleuchtung von Wohnungen durch "Energiesparlampen" weiter zu verschlechtern ist ein Haufen Sch.... aus der in alle Richtungen ahnungslosen und schädlichen Bürokratie - einfach abschaffen, spart!

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  • Frankynstone
    antwortet
    Türlich geht es um Energiesparlampen. Ich wolle nur auf
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Definiere "Aufgabe ... gelöst"! So ganz "off topic" ist das hier nicht. Die grundsätzlichere Frage bleibt, wie sich Technik entwickelt.
    abschließend antworten.

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  • Overlord
    antwortet
    Zitat von Frankynstone Beitrag anzeigen
    Vielleicht habt ihr auch die Reportage "Wie leben wir in Zukunft" auf VOX gesehen [...] Synthese von Methanol und anderen leicht speicherbaren Flüssigkeiten ist auch interessant, weil damit Fahrzeuge betrieben werden können.
    Mag sein, aber es geht doch um Energiesparlampen oder?!

    Zitat von krabat Beitrag anzeigen
    Die LED hält 5..10 Jahre, und sie ist nur dann wirtschaftlich, wenn sie auch so lange betrieben wird. Aber die Technik von heute wird in 12 Monaten völlig überholt sein.

    ps: die unter dem link empfohlene Lampe hat einen ganzen Strauss von Nachteilen: generell viel zu schwach - ich fühle mich erst ab 500Watt Glühlampe wohl, bräuchte also 20(!) Stück davon, zu geringe Lichtqualität in der Farbwiedergabe, und dann das: Ø Nutzungsdauer: 30 Jahre. Das ist Unsinn aus obigem Gründ.
    500 Watt? Hui, du bevorzugst wohl ganz große Leuchten? Ja gut, wie gesagt das war nur ein Beispiel. Gibt ja tausende formen davon in versch. Helligkeiten. Das ist ja letztendlich geschmacksache.
    Das mit der Technik in einem Jahr macht Sinn, jetzt versteh ich was du meinst. Denkst du dabei an eine bestimmte Technik oder vor allem an eine bessere Effizienz?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    Versteh ich nicht, was hat das mit Haltbarkeit zu tun, dass man warten soll?
    Die LED hält 5..10 Jahre, und sie ist nur dann wirtschaftlich, wenn sie auch so lange betrieben wird. Aber die Technik von heute wird in 12 Monaten völlig überholt sein.

    ps: die unter dem link empfohlene Lampe hat einen ganzen Strauss von Nachteilen: generell viel zu schwach - ich fühle mich erst ab 500Watt Glühlampe wohl, bräuchte also 20(!) Stück davon, zu geringe Lichtqualität in der Farbwiedergabe, und dann das, ich zitiere: "Ø Nutzungsdauer 30 Jahre". Das ist Unsinn aus obigem Gründ.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Vielleicht habt ihr auch die Reportage "Wie leben wir in Zukunft" auf VOX gesehen. Da wurden ganz interessante Ideen aufgezeigt. Fest steht für mich, dass es nicht die eine Energiequelle der Zukunft gibt, sondern verschiedene müssen sich ergänzen, z. B. Biomasseproduktion mit Algen, Wärmeerzeugung mit Sonne, Stromerzeugung mit Gezeiten.

    Genau so sieht es bei den Transportwegen für Energie aus. Nur Stromleitungen von Nord nach Süd verlegen, bringt's nicht. Erstens muss der eitle Süden auch irgendwann Windmühlen akzeptieren (dann reduziert sich der Aufwand für Nord-Süd-Verbindungen) und zweitens brauchen wir Verbindungen zwischen Osten und Westen um die Tageszeiten auszugleichen. Die Vielfalt muss durch ein jeweils verbessertes Gasnetz und eventuell Fernwärmenetz ergänzt werden.

    Ich bin mir absolut sicher, dass regelmäßig ein großer Überschuss an regenerativer Energie zur Verfügung stehen wird. Die Speicherung in kleinen Akkus (z. B. Autos) oder thermischen Energiespeichern (Kühlhäuser) reicht da nicht aus. Ich bin für die Synthese von Methan zur Einspeisung ins Gasnetz, denn riesige Gasspeicher existieren bereits. Synthese von Methanol und anderen leicht speicherbaren Flüssigkeiten ist auch interessant, weil damit Fahrzeuge betrieben werden können.

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  • Overlord
    antwortet
    Zitat von krabat Beitrag anzeigen

    Die LED wid vieleicht was reissen, aber wohl erst in ein paar Jahren. Gerade wegen der enormen Haltbarkeit sollte man sich meiner Meinung nach jetzt noch nicht damit eindecken.
    Versteh ich nicht, was hat das mit Haltbarkeit zu tun, dass man warten soll? Warum reißt sie jetzt noch nichts?

    Was is zum Beispiel an so einer LED lampe schlecht? Zu teuer? Zu wenig hell? Gut es gibt bessere in alle richtungen...aber was ist der generelle Aspekt?

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Frankynstone Beitrag anzeigen
    Sobald wir die Aufgabe der Stromerzeugung, -speicherung und -verteilung gelöst haben, kann die Glühlampe eine Renaissance feiern.
    Definiere "Aufgabe ... gelöst"! So ganz "off topic" ist das hier nicht. Die grundsätzlichere Frage bleibt, wie sich Technik entwickelt.

    Bei Lautsprechern kam Stereo, dann multichannel, und nichts von dem funktioniert wie vorgesehen. Das Problem der "räumlichen" Wiedergabe ist fürchterlich kopliziert, sobald die Ebene von Werbeaussagen verlassen wird. Es gibt graduelle Verbesserungen, wie etwa Studiotechnik (Bündelung pp) in Wohnräumen. Der große Wurf steht noch aus.

    Ähnlich bei Beleuchtung: die derzeitigen Lösungen für das recht einfache Problem sind seit jeher einem Wildwuchs unterworfen, der mehr den zufällig verfügbaren Techniken gefolgt ist, als einem großen Plan. Die Glühbirne hat die Gasbeleuchtung ersetzt. Allerdings war damit auch die "Punktquelle" (sic!) als Idealstandart eingeführt worden. Linienquellen wie in Büros, obwohl in jeder denkbaren Hinsicht vorteilhafter werden in Wohnräumen nicht akzeptiert. Linienquellen "funktionieren" nur dann, wenn sie im Bewusstsein des Publikums keine Rolle spielen - im Büro, im Kaufhaus. Wie Stereo: beiläufiges Hören ist der Weg zum Erfolg. Beleuchtung statt Illumination

    "Energiesparlampen" sind nicht nur technisch eine reine Seuche. Besonders die krampfige Nachahmung der Glühtechnik finde ich abstoßend. Sie sind rückständig wie Plumpsklo, mit Verlaub.

    Die LED wid vieleicht was reissen, aber wohl erst in ein paar Jahren. Gerade wegen der enormen Haltbarkeit sollte man sich meiner Meinung nach jetzt noch nicht damit eindecken.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Verschachtelt zitieren geht doch.

    Sobald wir die Aufgabe der Stromerzeugung, -speicherung und -verteilung gelöst haben, kann die Glühlampe eine Renaissance feiern.

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  • We-Ha
    antwortet
    Wie wahr, wie wahr ...

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  • walwal
    antwortet
    Du wirst damit leben müssen, dass nicht alle deiner Meinung sind.

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    M. Meinung nach ist die ESL tot, was zu begrüßen ist. LED bietet bei noch hohen Anschaffungskosten fast jede gewünschte Farbtemperatur, 80-90% Stromersparnis, sofort volle Helligkeit, kein Quecksilber, Lebensdauer von 20-40000 Stunden bei 50000 Schaltzyclen. Dass es nicht exakt wie Glühlampe ist, nehme ich in Kauf gegen die enormen Vorteile.
    +1
    -2!

    Red ich gegen eine Wand? Und warum kann man hier nicht verschachtelt zitieren?

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