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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von jhohm Beitrag anzeigen
    Moin,


    etwas OT, aber ich finde es erschreckend, wie unreflektiert hier "Tatsachen" gepostet werden, Lampenkartell und so ein Müll, von Leuten, denen ich eigentlich etwas mehr Inteligenz zugetraut habe...

    Aber genau so funktioniert es, Fake-News in die Welt setzen, von dem, was "Die da Oben" machen, oder auch nicht, und jeder 4te glaubt das ohne sein Hirn zu benutzen.
    Schuld sind neben "denen da oben" die Illuminaten, die Aliens oder die Reptiloiden...

    Und wie kommt der (anscheinend) intelligete(re) Jörn zu der schlussfolgerung..? Weil's nicht sein kann, dass man auf dieser Welt verarscht wird, oder weil du irgendwelche Gegenbeweise hast?


    Mal eben in 5 Minuten für dich zusammen gesucht....von "eventuell" und "wahrscheinlich" oder "Verschwörung" lese ich da nichts....es sind keine Seiten von Verschwörungstheoretikern, wie dir sicherlich auffallen wird:



    Elektronik Praxis (Vogel Verlag): "Eine der zentralen Übereinkünfte war zudem die Standardisierung – und damit auch die künstliche Begrenzung – der Lebensdauer von Glühbirnen auf 1000 Stunden. Die Brenndauer der Glühlampen erreichte vor dem Ersten Weltkrieg gut 2000 bis 2500 Stunden." - "Bei Nichteinhaltung waren hohe Strafen fällig, gestaffelt nach Höhe der über 1000 Stunden gehenden Brenndauer. Bekannt wurde das Kartell allerdings erst in den 1950er Jahren."
    (Quelle: https://www.elektronikpraxis.vogel.d...sses-a-576648/)


    Deutschlanfunk Kultur (Interview?): https://www.deutschlandfunkkultur.de...icle_id=219583


    Deutsches Museum: "Die Kurzlebigkeit der Dinge" http://www.deutsches-museum.de/filea...oberensweb.pdf
    "Am 24. Dezember 1924 wurde die »S. A. Phoebus, Compagnie industrielle pour le développement de l’éclairage« mit Sitz in Genf gegründet. Der Gründungsvertrag war betitelt mit »Entwicklungs- und Fortschrittsvertrag auf dem Gebiete der internationalen Glühlampenindustrie«. Es wurde festgelegt, die Brenndauer einer Glu?hbirne von 2500 Stunden auf 1000 Stunden zu reduzieren. Alle Kartellmitglieder mussten fu?r jede verkaufte Glu?hbirne, die 50, 100 oder sogar 200 Stunden länger brannte als die vereinbarten 1000 Stunden, eine Strafe zahlen. Erst 1942 kam die US-Regierung »Phoebus« auf die Schliche:"


    TAZ: "Wie weit der Arm des Glühbirnenkartells reichte, kann man den zumeist mit dem Vermerk "geheim" versehenen Akten der Phoebus S.A. entnehmen, die heute im Berliner Landesarchiv liegen. In einem ihrer Beschlüsse heißt es: "Tokio Electric Company darf Lampen nach China exportieren, aber nur solche, die 1.000 Stunden halten." Es sollte bis zum Sieg des Kommunismus dauern, ehe chinesische Fabriken ressourcenschonende Glühbirnen herstellten, die 5.000 Stunden brannten." (Quelle: http://www.taz.de/!5170608/)


    Spiegel:
    "So absurd einfach das alles klingen mag: So ist es auch. Tatsächlich hat es seit 1924 das Phoebus-Kartell der führenden Glühlampenhersteller gegeben. Von einem großen Teil der Industrie wird sogar zugegeben, dass die von ihr produzierten Edisonschen Birnen nicht länger als 1000 Stunden brennen sollen. Sie begründet das natürlich anders: Ab 1001 Stunden sei die optimale Lichtausbeute nicht mehr gewährleistet (Wer's glaubt...).
    Das Phoebus-Kartell soll dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen sein. Die Glühlampenliebhaber und Kapitalismusgegner glauben, dass es noch heute existiert."
    (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-848406.html)


    Naja..und Wiki:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell



    Die von mir verlinkte Doku ist von keinem Verschwörer - sondern von ARTE ausgestrahlt worden:
    https://www.youtube.com/watch?v=Yw9PElhyhDE

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  • jhohm
    antwortet
    Moin,


    etwas OT, aber ich finde es erschreckend, wie unreflektiert hier "Tatsachen" gepostet werden, Lampenkartell und so ein Müll, von Leuten, denen ich eigentlich etwas mehr Inteligenz zugetraut habe...


    Aber genau so funktioniert es, Fake-News in die Welt setzen, von dem, was "Die da Oben" machen, oder auch nicht, und jeder 4te glaubt das ohne sein Hirn zu benutzen.
    Schuld sind neben "denen da oben" die Illuminaten, die Aliens oder die Reptiloiden...


    Gruß Jörn


    P.S ich habe schon lange keine Chemtrails mehr gesehen, haben "Die" etwas gemerkt?


    P.P.S. genug OT, es hatte mich halt aufgeregt...
    Topic ist, bei konsequentem Einsatz von LED-Leuchtmitteln hat man eine schöne Beleuchtung, und kaum Stronkosten; Leuchtstofflampen sind völlig über

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  • aurelian
    antwortet
    Eigentlich hätte ich es mir sparen können, diesen Binninger-Quatsch noch zu kommentieren, er wird eh schon hier zerlegt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ewigkeitsglühbirne
    Dass er mit dem Flugzeug abstürzte, gibt natürlich allen Verschwörungstheoretiker wieder Rückenwind

    PS: Die Binninger-Birne hat auch was um die 2200K Farbtemperatur. Mit einer solchen Höhlenbeleuchtung muß ich jetzt nicht unbedingt wohnen. Da stecke ich mir gleich Kienspanfackeln an die Wände.

    Hier noch ein schöner Chart mit
    Lebensdauer <> Spannung.
    Kann sich jeder mit einem passenden Vorwiderstand auch basteln: Der BRenndauer sind dann keine Grenzen gesetzt.

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  • aurelian
    antwortet
    Das mit der Glühbirnen-Lebensdauer ist ganz simpel:
    Man kann den Widerstand des Wendels so auslegen, dass er eben keine 2700K heiß wird, sondern nur zB 2400K (oder nur 2000K). Dann lebt er fast ewig (zB die berühmte Kohlenfadenlampe in der NY Feuerwehr). Nur was hat man davon? Man hat eine massiv schlechtere Lichtausbeute (und Lichtfarbe) als die ohnehin schon miserablen 5%, braucht also weit mehr Strom, was letztlich dann weit mehr kostet, als wenn alle 1000h die Birne durchbrennt.
    Alles was da sonst verzapft und an Verschwörungstheorien hineingemutmaßt wird, ist völliger Quatsch

    Die Binninger-Birne hielt 150 000 Stunden und verbrauchte für dieselbe Lichtleistung nur etwa 50 Prozent mehr Energie als eine gewöhnliche Birne.
    Na dann rechnen wir mal:
    Eine 100er Birne braucht in 1000h rund 100 kWh, also bei 30c/kWh rund 30 Euro
    Die Binninger Birne braucht in 1000h rund 150 kWh für dieselbe Lichtausbeute, also 45 Euro oder 15 Euro mehr. Eine Glühbirne kostet 1 Euro oder weniger.
    Da bedanke ich mich herzlich für Binningers Birne und wechsle lieber nach 1000h. Ist weit billiger.
    Damit ist nun dieser hanebüchene Quatsch ja wohl ausreichend ad absurdum geführt.
    Der Her Binninger sollte sich daher seine Birnen am besten als Kompott einrexen

    PS: Bereits lange vor den ESLs galten 1000h als Lebensdauer, da wurde nix von 2000 auf 1000 halbiert.

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  • andi_m
    antwortet
    Hallo AlphaRay

    Möchte meine Hand dafür nicht ins Feuer legen, meine aber was zu der Verkürzung gelesen zu haben.
    Das war etwas vor dem Zeitpunkt des Verbots der 100 Watt Lampen.
    Ob die jetzt immer schon auf 1000 h waren und dieses nur ein Artikel zur Meinungsmache war kann ich aber nicht mehr sagen.
    Auf den Kartons der ESL waren aber auch immer der Vergleich zur Glühlampe drauf, und dort meine ich auch immer wieder die 2000 h gelesen zu haben.

    Ist aber jetzt auch nicht mehr wirklich wichtig.
    Die LED´s sind recht gut geworden, mitlerweile auch nicht mehr überteuert und das Heizen ist mit Gas meist auch günstiger.

    Gruss Andi_m
    Zuletzt geändert von andi_m; 18.07.2018, 00:49.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von andi_m Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    Meines Wissens nach wurde die Lebensdauer der Glühlampen zur Durchsetzung der ESL von 2000 auf 1000 Stunden halbiert

    Nein 1924 gabs noch keine ESLs... > https://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell
    " Dieses Kartell teilte nicht nur die Weltmärkte unter sich auf, sondern traf auch Absprachen darüber, wie lange eine Glühbirne halten soll - seit dem Zweiten Weltkrieg sind das 1000 Stunden."


    Patente für Glühbirnen mit Lebensdauer > 10.000 Stunden gabs mehrere...z.B. die Geschichte hier:
    "Der Erfinder Dieter Binninger entwickelte eine Glühbirne mit erheblich längerer Lebenserwartung, die er sich auch patentieren ließ. Seine drei Verbesserungen: eine neue Form des Glühfadens, ein edelgasgefüllter Glaskolben sowie eine Diode als "Dimmer". Die Binninger-Birne hielt 150 000 Stunden und verbrauchte für dieselbe Lichtleistung nur etwa 50 Prozent mehr Energie als eine gewöhnliche Birne. Binninger stellte die Glühlampen in Eigenproduktion her, verhandelte dann aber mit der Treuhand über die Übernahme der DDR-Firma Narva. Kurz nachdem er sein Angebot abgegeben hatte, stürzte der Glühbirnen-Revoluzzer 1991 mit einem Privatflugzeug ab"


    Wollte keiner der Hersteller wissen/sehen - die wollten Geld machen. Und mit einer Birne die man nur ein bis zwei mal im Leben kauft geht das nicht...
    Wäre das ganze anders gelaufen und Glühbirnen hätten wirklich mind. 50.000 Stunden gehalten - wer würde sich da so schnell Gedanken über Alternativen machen? Ich kenn das noch von Früher..wir waren ein fünf-Personen Haushalt und haben keine Ahnung wieviele Glühbirnen im Jahr tauschen müssen. Meistens waren es ja Lampen mit 3-5 Stück. Hätte man diese nur jede paar Jahre tauschen müssen, dann hätte sich auch niemand für Alternativen interessiert. Kann man die Geschichte von früher auch positiv sehen..zumindest ein wenig

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  • andi_m
    antwortet
    Hallo zusammen

    Meines Wissens nach wurde die Lebensdauer der Glühlampen zur Durchsetzung der ESL von 2000 auf 1000 Stunden halbiert.

    Das ganze hin und her mit Sondermüll, Produktion usw. mal dahingestellt.
    Viel trauriger finde ich das der Verbrucher auf Stromsparen gedrillt wird (zur Not mit Gewalt) aber mit Braunkohle Rekordgewinne eingefahren werden.

    Wenn wir unterwegs sind, sehen wir immer etliche Windräder stillstehen weil nur das an Ökostrom eingespeist werden muss was der Verbraucher bestellt.

    Und für Braunkohle werden Bewohner Zwangsumgesiedelt.

    Das ist traurig :-(

    Meine Meinung

    Gruss Andi_m

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  • walwal
    antwortet
    Zumindest mir war das bekannt.

    Trotzdem Danke

    Heutige LED haben eine Farbwiedergabe bis zu 97% einer Halogenlampe, ganz nach Geschmack mit 2700, 3000 oder 4000 Kelvin.

    Nennlebensdauer (Nom)
    40000 h
    ...
    Farbwiedergabeindex (Nom.)
    97

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Normale Glühlampen 1000h und Halogen 2000h.
    Mehr wirds nicht.
    Bei 100 Lampen:
    Im Schnitt fällt alle 10 Betriebsstunden eine Glühlampe und alle 20h eine Halogenlampe aus. Da nun normalerweise nicht alle Lampen zugleich brennen, sagen wir, immer nur 20%, haben wir alle 50 Betriebsstunden einen Ausfall. Pro Monat kommen dann schon ein paar zusammen, wie ich schrieb...

    Das schlimmste ist, was hier anscheinend niemanden bekannt ist, dass Glühbirnen NIIIICHT aus technischen Gründen so eine kurze Lebensdauer haben, sondern Absicht sind...? Die können Glühbirnen produzieren, die ganz locker 50.000 oder 100.000 Stunden halten würden. Dann würde der Gewinn aber auf 1/50.000tel bis 1/100.000tel sinken... (entsprechender Müll aber auch)



    Das wurde damals so gemacht und sogar überwacht. D.h. wenn jemand eine Glühbirne produzierte, die über 1000 Stunden brannte, dann wurde entsprechend der Stundenzahl darüber eine Strafe fällig. Als das ganze dann iiirgendwann raus kam, wurden die Frimen leider nicht verdonnert "normale" Glühbirnen zu produzieren - die geringe Haltbarkeit wurde beibehalten.



    Sehr interessante und sehenswerte Doku dazu:

    https://www.youtube.com/watch?v=Yw9PElhyhDE

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  • goofy_ac
    antwortet
    ...als ich das erste Mal gezeltet hab, haben wir nachts noch Glühwürmchen gesammelt - regenerative und vollständig biologisch abbaubare Lichtquelle

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  • walwal
    antwortet
    Über ESL braucht man nun wirklich nicht mehr diskutieren, die sind durch LED überflüssig geworden wie der Kienspan oder ein Öllämpchen.

    Siehe http://www.visaton.de/vb/showpost.ph...13&postcount=4

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  • mechanic
    antwortet
    Zitat von JAL Beitrag anzeigen
    Die stromerzeugenden Kraftwerke stehen nicht bei mir im Zimmer.
    ...
    Solange vor der eigenen Haustür alles sauber ist, ist alles gut; keinen Kopf machen, während der Rest der armen Welt den Dreck-Part übernimmt.
    Auch eine Art der Kurzsichtigkeit.
    Genau, Kurzsichtigkeit eben !

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  • JAL
    antwortet
    Die stromerzeugenden Kraftwerke stehen nicht bei mir im Zimmer.
    Das ist in meinen Augen schon mal ein Vorteil.

    Quecksilbergewinnung für industrielle Zwecke und die Herstellung der Lampen wird zum großen Teil in Drittweltländern unter teilweise unzumutbaren Bedingungen durchgeführt, dasselbe gilt für die Entsorgung oder die Verwertung.
    Gerade das Recycling ist eine sehr aufwändige, energieintensive Sache und wie bereits erwähnt meist in Ländern der Südhalbkugel durchgeführt, mit nur unzureichend oder gar nicht eingehaltenen Gesundheitsminimalstandards.
    Sprich in der ESL-Kette sind im Vegleich zur Glühlampe
    (die, genausowenig wie die ESL das Ei des Kolumbus ist)
    weit mehr Menschen direkt Schadstoffen und Gesundheitsrisiken ausgesetzt, als wie es bei der Emission in Kraftwerken im Zuge der zur Stromgewinnung für böse Glühlampen angewandten exothermen Oxidation von fossilen Brennstoffen der Fall ist.

    Dreck wird immer gemacht, ist nur die Frage wie.

    Die Tatsache, das gerne ausgeblendet wird, wie und unter welchen Umständen wir an Energiesparlampe, H&M-Hose oder I-Phone kommen, ist ein weit verbreitetes Problem. Menschen produzieren diese Dinge, nicht die Zahlen.
    Nur mit Hg-, Energie- und CO2-Bilanzen aufzutrumpfen, ist im besten Fall nur ein Teil der (menschlichen) Wahrheit.
    Technophile, westliche Arroganz, die Umstände ausblendend, die über Zahlen hinausgehen.
    Solange vor der eigenen Haustür alles sauber ist, ist alles gut; keinen Kopf machen, während der Rest der armen Welt den Dreck-Part übernimmt.
    Auch eine Art der Kurzsichtigkeit.

    Ich hab´s: CampingGaz-Gaslampe!
    Zuletzt geändert von JAL; 17.07.2018, 03:26.

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  • aurelian
    antwortet
    Das ist massiv übertrieben und sehr schlecht recherchiert.
    Da ein Teil der Energie aus Kohle gewonnen wird, setzt der Betrieb von Glühlampen über die jeweilige vergeichbare Lebensdauer weit mehr Quecksilber frei als in ESLs verwendet wird. Das wird nur gerne unter den Tisch gekehrt (teils mangels Wissen und teils absichtlich). Hier nachzulesen: http://www.sueddeutsche.de/wissen/gl...ip-1.1455281-5
    PS: Und was ist mit den Leuchtstoffröhren, die ein Vielfaches an Quecksilber als eine kleine ESL enthalten? Sind seit einem halben Jahrhundert weitverbreitet. Kaum ein Haushalt hat keine.

    Ich halte deine Antwort daher für sehr unfundiert. Sie entspricht den gängigen Negativ-Kommentaren, wenn es um ESLs geht.

    Ich habe mir schon einen großen Vorrat an Glübirnen angelegt
    Gratuliere dafür, dass umso mehr Hg durch Kohleverbrennung freigesetzt wird oder man noch paar weitere Windmühlenarmeen aufstellen müßte (oder AKWs weiterbetreiben), wenn das alle täten.

    PS: Im übrigen ist dir hoffentlich bekannt, wieviel Hg frei wird
    a) wenn eine kalte ESL zerbricht
    b) wenn eine aktive zerbricht (ist Dampf und schlimstenfalls zu einem kleinen Teil eingeatmet)
    c) Wieviel µg Hg der Wert für den weekly intake bei Nahrungsmitteln ist (dh wieviel man sowieso aufnimmt pro Woche) und nun die Relationen von a,b und c?

    Ich halte es nach wie vor für sinnvoll, dass wir 100 Glühlampen ab 1980 gegen ESLs ausgetauscht haben und nun halt LEDs. Und im übrigen ist Galliumarsenid auch sehr giftig. Also lassen wir paar Atomkraftwerke mehr laufen und heizen alle weiter schön mit Glühbirnen!! Ist dann wohl das kleinere Übel, bißchen Radioaktivität und Plutonium für den maximal ineffizienten Glühbirnenbetrieb!

    PS: ich habe den umfangreichen Bestand an Glühbirnen, den sich meine Mutter angelegt hat (inzwischen hat sie erkannt, dass man auch ohne diese leben kann), an paar technikfeindliche Bekannte verschenkt. Wüßte nicht, was wir damit sollen, das Haus ist auch so gut geheizt.
    Zuletzt geändert von aurelian; 17.07.2018, 05:12.

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  • JAL
    antwortet
    Ich möchte noch etwas Generelles zu ESLs sagen.
    Diese Lampen sind, wenn deren Herstellung und die dafür benötigten Bauteile/Rohstoffe
    ganzheitlich betrachtet werden, absolut indiskutabel.

    Der Aufwand für die Herstellung ist hoch und die eingesetzten Rohsoffe sind entweder selten oder hochgiftig. In der Herstellungs- und in der Verwertungskette sind etliche Hunde begraben.
    Und spätestens bei Defekt/Zerstörung wird ein Umwelt-/Gesundheitsproblem deutlich.
    Eine Glühlampe wird aus wenigen Gramm Stahlblech, minimal Wolfram oder einem anderen Metall mit extrem hohem Schmelzpunkt und etwas Glas gefertigt, das wars, nichts toxisches, keine aufwändige Regel- und Steuerelektronik.
    So wird die auf den ersten Blick defektanfällige und stromfressende Glühbirne am Ende zum grünen Produkt, das nebenbei ein SEHR angenehmes Licht abgibt (und im Winterhalbjahr die Heizkosten senkt).
    Ich habe mir schon einen großen Vorrat an Glübirnen angelegt, Quecksilberlampen sind nichts für mich, das allergiftigste Schwermetall will ich nicht in meinem Lebensbereich wissen.
    Wenn man sich offizielle, gesundheitsamtliche Empfehlungen zur Entsorgung einer zerbrochenen Quecksilberlampe durchliest, fällt auf, das es wie eine Anleitung zur Entsorgung von verbrauchten Brennstäben eines Atomkraftwerks anmutet.
    Nicht ohne Zufall (Quecksilber ist die toxischste Substanz, die gefunden werden kann, und das zur Lichterzeugung)....
    Was kommt als Nächstes? Plutonium-Dampflampen?
    Dann wieder per Zwangsverordnung der politisch Verantwortlichen, von Lobbyismen getrieben, den Menschen ihr "Glück" aufzwingend, das ist eigentlich das traurigste an dieser ESL-Geschichte.
    War Off-Topic, ich wollte das hier nur mal anschneiden, da es ja zumindest ein Bißl zum Thread paßt.

    Viele Grüße

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