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Leuchtstoffröhren gibt es von 2500K bis 8000K fertig. Die kann man mit elektronischen Dimmern so überblenden, dass man im Raum die zur Tageszeit passende Farbtemperatur hat, also mittags kühl, früh und abends warm.
Hinter einer Streuscheibe kann man zudem eine neutralweiße Lampe mit einer blauen oder roten kombinieren, um die Farbtemperatur wahlweise anzupassen.
Mit Blick in die Spektren ergibt Lichtfarbe 760 (kaltweiß, früher 010) kombiniert mit 015 (rot) ein besseres Spektrum als 940. Die Farbe 0152 (rot 2) eignet sich durch den fehlenden tiefroten Bereich nicht für diese Mischung.
Ich empfehle euch, die Internetseite von NARVA. Die Spektren zu allen Lampen sind dort sehr detailliert abgebildet. http://narva-bel.de/de/Download_1422.html
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Ich vermute, mit Leuchstoffröhren (oder was auch immer) plus Filter geht das schon.
Trotzdem sagt die Farbtemperatur alleine wenig aus, die spektrale Verteilung muss stimmen. Aber ich bin nur leseschlau.
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Die Farbtemperaturen sind eh nur Vergleichswerte. Man stelle sich einen schwarzen Strahler (z. B. Kohlefaden) vor, der mit 2500K glüht, dann ist die Farbtemperatur auch genau 2500K. Wolfram ist nicht schwarz, die Farbtemperatur ist ca. 70K höher als die Temperatur des Metalls.
In Energiespaarlampen und anderen Leuchtstoffröhren hat die Farbtemperatur überhaupt nichts mit der Temperatur des Strahlers zu tun.
Theoretisch ist jede Farbtemperatur bei ESL möglich, da sie durch das Mischungsverhältnis aus einem Baukasten von Leuchtstoffen erzeugt wird. Es gibt sie nur deshalb nicht in jeder Farbe, weil die Hersteller sie nicht verkaufen könnten. Höher als 6500K wäre mir jetzt nicht bewusst.
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Gehen solche Temperaturen eigentlich auch für ESLs? Nein oder? Was ist denn das höchste, was eine ESL schafft?Zitat von walwal Beitrag anzeigenMoin
Das mit der Sonnenbrille wurde mal berichtet beim Thema Nachtarbeit. Ich habe das früher auch nicht gemacht, weil ich erst Mittags in die Heia bin.
Geprägt hat uns die Natur, die Evolution - schon lange vor dem Kienspan.
Ich habe mir das nicht ausgedacht, aber Farbtemperatut und Helligkeit müssen harmonieren, deswegen haben einige dimmbare LED eine Verschiebung der Farbtemperatur eingebaut, wenn sie dunkler gedimmt werden.
Hier eine Übersicht:
Einige typische Werte der Farbtemperatur sind:
1500 k Kerzenlicht
2680 k 40 W Glühbirne
3000 k 200 W Glühbirne
3200 k Sonnenaufgang/Sonnenuntergang
3400 k Halogenglühbirne
3400 k 1 Stunde von der Dämmerung
5000-4500 k Xenonlampe/Lichtbogen
5500 k Sonniges Tageslicht am Mittag
5500-5600 k Elektronischer Fotoblitz
6500-7500 k Bedeckter Himmel
9000-12000 k Blauer Himmel
Und jetzt die Gretchenfrage: Welche der genannten natürlichen Farbtemperaturen ist "richtig/neutral"?
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Johm, 865 ist keine Bezeichnung für den Farbwiedergabeindex. Die führende 8 steht für den Farbwiedergabeindex >80, also relativ schlecht, und die 65 sollte 6500 Kelvin Farbtemperatur bedeuten. Das in Kombination mit deiner Aussage, dass du die Sonnenbrille nur aufsetzt, wenn du in Richtung Sonne fährst, spricht dafür, dass du ziemlich unempfindliche Augen hast und viel Licht brauchst. Viel Licht wird nach den gebrachten Zitaten in Kombination mit hoher Farbtemperatur als angenehm empfunden. Du machst für dich alles richtig.
Da bin ich also das genaue Gegenteil. Im Sommer laufe ich praktisch nur mit dem Zensiert-Balken (Sonnenbrille 85 % braun) herum, bevorzuge zu Hause eher mäßige Beleuchtungsstärke und in Kombination damit auch eher geringere Farbtemperatur um die 3000 K.
Ich habe gelesen, dass bläulicheres Licht am Auto (Xenon) oder Fahrrad (LED) besseres, schnelleres, genaueres, was-auch-immeres Sehen ermöglichen soll. Als Pauschalangabe macht das wenig Sinn, denn je nach Untergrund (Erde, dunkler Asphalt) oder Witterung (Nebel) kann der Blauanteil nutzlos bis stark störend sein. Deshalb finde ich das gelbliche Halogenlicht am Auto als vorteilhaft und würde auch zumindest eine neutralweiße (4000 K) LED ans Fahrrad schrauben.
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Es gab Tageslichtfilme für 5500 und Kunstlichtfilme für Glühlampen abgestimmt. Solche Halogenstrahler und Photolampen habe ich noch im Keller. Und Infrarotfilme gab es auch. Ich sehe da keinen Widerspruch.
Ansonsten, wie du sagst - Geschmacksache.
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Jürgen,
entweder Du oder Wikipedia irren...
" Kunstlichtfilme entsprechen je nach Typ einer Farbtemperatur von 3100 bis 3400 K.
von hier -> http://de.wikipedia.org/wiki/Farbtemperatur unter Fotografie...
Ansonsten gebe ich Dir recht, "schön behaglich" ist das Neutralweisse Licht nicht, aber gut für die Augen..
Mit 15W Warmweiss am PC (via Deckenfluter) haben mir die Augen nach 30 min wehgetan, mit 15W Neutralweiss ist es gefühlte 100x angenehmer
Aber es ist Gewschmackssache
Gruß Jörn
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Die Filme (gab es mal früher
) sind auf 5500 K abgestimmt, weil so die meisten Aufnahmen gemacht werden, nicht, weil es neutral ist. Habe vor kuzem erst alle Skylightfilter verkauft und die Analogkameras mit Objektiven, die Zeit ist vorbei.
Die Lichtfarbe (Farbtemperatur)
Maßeinheit: Kelvin (K)
Maß für die spektrale Zusammensetzung von Licht, wie es von einer Lichtquelle abgegeben oder von einem Körper zurückgeworfen wird. Die Lichtfarbe ist von der Wellenlänge abhängig. Lichtfarben können, im Gegensatz zu Körperfarben, direkt gemessen und auch wahrgenommen werden. Je höher der Wert, desto weißer die Lichtfarbe. Die Lichtfarben von Lampen sind in drei Gruppen eingeteilt:
Warmweiß (ww)< 3300 K - warmweißes Licht wird als gemütlich empfunden
Neutralweiß (nw) 3300 bis 5300 K - neutralweißes Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung
Tageslichtweiß (tw) > 5300 K - tageslichtweißes Licht eignet sich für Innenräume erst ab einer Beleuchtungsstärke von 1000 Lux
Quelle Conrad.de
http://www.baunetzwissen.de/standard...ur_882485.html
Einen wichtigen Zusammenhang bei der Lichtplanung stellt die Wechselwirkung der Farbtemperatur und der Höhe der Beleuchtungsstärke in einem Raum dar. Je niedriger die Farbtemperatur, d. h. je wärmer die Lichtfarbe ist, desto geringer darf auch die Beleuchtungsstärke sein, damit der Mensch sich in dem beleuchteten Raum behaglich fühlt. Auch umgekehrt gilt diese Wahrnehmung: Je höher die Farbtemperatur ist, also je kälter die Lichtfarbe, desto eher erscheint auch eine hohe Beleuchtungsstärke akzeptabel. Die Wechselwirkung von beiden Größen wird auch durch die Möblierung beeinflusst. Ein mit warmen Farben eingerichteter Raum erfordert entsprechend wärmeres Licht, während ein Raum mit sachlicher Einrichtung eine eher kühlere Lichtfarbe verträgt.
Aber lassen wir es gut sein, Jörn. Ich will zu Hause keine Tageslichtlampe, und da bin ich nicht alleine dieser Meinung. Das gehört an den Arbeitsplatz.
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Hallo Jürgen,
Du weisst es selber, Sonnenauf- bzw Untergang taucht Alles in ein rötliches Licht -> nicht neutral.
1 Std Dämmerung ist ein viel zu kurzer Bereich, als das sich die Augen evolutionär daran gewöhnen könnten, aber immerhin so minimal halbwegs neutral. Nur halbwegs, weil es extra für dieses Licht Kunstlichtfilme gab (dia) um die farben neutraler aussehen zu lassen. Also doch durchgefallen.
Mittagssonne und bedeckter Himmel, das weiss jeder Fotograf, sind DIE Beleuchtungssituationen, in dem es neutrale Farbwiedergabe gibt. Da in unseren Breiten der Himmel leider häufiger bedeckt ist, ist das zumindest für mich die Referenz, und demzufolge habe ich in meiner Wohnung auch nur Lampen mit einem Farbwiedergabeindex von 865 und 965.
Blauer Himmel ist meist zu grell, und die Farbtemperatur liegt IMHO für eine neutrale Farbwiedergabe zu hoch; also scheidet er auch aus,
Gruß Jörn
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Moin
Das mit der Sonnenbrille wurde mal berichtet beim Thema Nachtarbeit. Ich habe das früher auch nicht gemacht, weil ich erst Mittags in die Heia bin.
Geprägt hat uns die Natur, die Evolution - schon lange vor dem Kienspan.
Ich habe mir das nicht ausgedacht, aber Farbtemperatut und Helligkeit müssen harmonieren, deswegen haben einige dimmbare LED eine Verschiebung der Farbtemperatur eingebaut, wenn sie dunkler gedimmt werden.
Hier eine Übersicht:
Einige typische Werte der Farbtemperatur sind:
1500 k Kerzenlicht
2680 k 40 W Glühbirne
3000 k 200 W Glühbirne
3200 k Sonnenaufgang/Sonnenuntergang
3400 k Halogenglühbirne
3400 k 1 Stunde von der Dämmerung
5000-4500 k Xenonlampe/Lichtbogen
5500 k Sonniges Tageslicht am Mittag
5500-5600 k Elektronischer Fotoblitz
6500-7500 k Bedeckter Himmel
9000-12000 k Blauer Himmel
Und jetzt die Gretchenfrage: Welche der genannten natürlichen Farbtemperaturen ist "richtig/neutral"?Zuletzt geändert von walwal; 12.03.2013, 09:36.
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Jürgen,Zitat von walwal Beitrag anzeigenHallo Jörn,
....., aber wir sind auch auf Dämmerung geprägt, wo das Tageslicht eben keine 5500 K mehr hat und es dunkler wird. Das simulieren wir mit den Glühlampen, es gefällt uns, denn bei wenig Lichtstärke ist 5500 unangenehm. ....
Blaues Licht abends ist sogar ungünstig für den Einschlafvorgang, wir sind noch zu aufgedreht. Nachtschichtarbeiter bekommen oft Sonnenbrillen auf, wenn sie morgens nach Hause gehen - aus den gleichen Grund.
wer oder was hat uns geprägt? Höchstens der Kienspan, der die Höhle vollgeräuchert hat
Also ich als Nachtarbeiter setze nur dann eine Sonnenbrille auf, wenn mir die Morgensonne direkt ins Gesicht scheint - kommt aber auf Grund meiner fahrstrecke nicht vor, nur Andersherum, bei Frühschicht hin zur Arbeit...
ich sehe allerdings auch kaum Leute des Morgens mit Sonnenbrille durch die Wache gehen - aber bei VW ist eh Alles anders
Gruß Jörn
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Hi Jürgen,
da sprichst du mMn einen wichtigen Punkt an.denn bei wenig Lichtstärke ist 5500 unangenehm.
Je nach Lichtstärke wird wohl eine andere Farbtemperatur als natürlich empfunden.
In unseren Breiten wollen eben viele im Winter warmes Licht zu Hause haben. In Südeuropa gibts da ganz andere Gewohnheiten.
Da wir ja hier alle Bastler sind verstehe ich auch die Abneigung gegenüber LEDs nur zum Teil.
Wenn man sich mal neuere Typen zulegt, gut kühlt und mit anständiger Konstantstromquelle betreibt, kann man schon ziemlich gute Qualität erreichen.
Ich hab hier gerade 20 Cree XP-G warmweiß plus 2 tiefrote (660nm) verbaut und die ca. 22 Watt sind etwa so hell wie eine 36W Leuchtstoffröhre. Das Ganze wirkt etwas kühler als Glühlampe, aber hat eine recht angenehme Farbwiedergabe. Dabei sind die Cree-LEDs nicht die aktuelle Oberliga was den CRI anbelangt (deshalb die roten LEDs).
Bei Fertigleuchten muss man leider immer noch großes Glück haben eine gute Farbwiedergabe zu erwischen, hat sich aber schon gebessert.
Eine Philips Master-LED Spot MV GU5.3 mit 10Watt hat mich z.B. sehr positiv überrascht. Kaum ein Unterschied zu Halogen (35W) zu erkennen. Aber heller.
Nervig und ggf. sogar ungesund ist das manchmal vorkommene stroboskopartige Flackern günstiger Fertig-LEDs und das Summen einiger Netzteile.
Die Elektrosmogbelastung wird ja auch im Ökotestartikel angesprochen. Soll höher sein als bei Computermonitoren erlaubt.
Da diese aber mittlerweile auch alle auf LED setzen wirds wohl mgl. sein auch Lampen vernünftig zu bauen.
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Hallo Jörn,
ich habe früher beruflich Farbabmusterung mit Tageslichtlampen und Farbmessung gemacht.
Daher weiß ich, dass Tageslicht viel blauer ist als 3000 K, aber wir sind auch auf Dämmerung geprägt, wo das Tageslicht eben keine 5500 K mehr hat und es dunkler wird. Das simulieren wir mit den Glühlampen, es gefällt uns, denn bei wenig Lichtstärke ist 5500 unangenehm. Trotzdem muss eine Lampe mit 3000 K etwa dem Naturlicht mit 3000 K entsprechen.
Blaues Licht abends ist sogar ungünstig für den Einschlafvorgang, wir sind noch zu aufgedreht. Nachtschichtarbeiter bekommen oft Sonnenbrillen auf, wenn sie morgens nach Hause gehen - aus den gleichen Grund.
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Hallo Jürgen,
also eine neutrale Farbwiedergabe haben Leuchtmittel mit 2700 oder 3000 K eher gar nicht, es sie, Mondscheinlicht wäre neutral
so ab 5500K kann man von einer Tageslichtneutralen Wiedergabe sprechen, siehe hier -> http://de.wikipedia.org/wiki/Farbtemperatur
Es ist halt nur so, das wir ein neutrales Licht gar nicht kennen, weil wir von der Farbtemperatur der Glühlampen versaut sind
Gruß Jörn
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