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  • walwal
    antwortet
    Wer sich informieren will über LED:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode

    Dort ist nachzulesen, dass es verschiedene Methoden gibt, weißes Licht zu erzeugen und es auch gelingt, dies breitbandig zu machen. Je nach Aufwand gelingt so die Farbrichtigkeit mehr oder weniger gut. Billig-LED taugen eher nicht!

    Das gleiche gilt auch für Leuchtstoffröhren, manche sind übel, andere erzeugen ein Spektrum, das dem Tageslicht seht ähnlich ist mit einem CR-Index von 96. (Mit sowas habe ich schon vor 20 Jahren beruflich gearbeitet). Die guten LED liegen bei 80, schlechte ESL bei weniger als 70.

    Meiner Meinung nach sind die ESL bereits überholt durch moderne LED. In einigen Jahren werden diese noch besser und vor allem preiswerter sein. Glühlampe oder ESL werden aussterben.

    Und wie bei Schallplatte und CD/ Röhre -Transistor/ Class A - D/
    werden auch hier einige wenige auf die "gute alte" Technik schwören.

    Früher war alles besser - da waren sogar die Gummischuhe aus Leder.

    Zuletzt geändert von walwal; 02.07.2012, 10:10.

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  • walwal
    antwortet
    Auch das sehe ich anders als du. Mischlicht wäre, wenn ich beide Lampen auf eine Türseite ausgerichtet hätte. Ist aber müßig, darüber zu diskutieren.

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Mischlicht gab es bei den Aufnahmen nicht, aber ich weiß, dass die Kamera das falsch darstellt, weil sie auf Tageslicht "geeicht" ist. Das zu rot/gelb entspricht aber auch dem Eindruck "per Auge". LED sieht echter aus. Eher wie Halogenlicht.
    Wenn beide Leuchten gleichzeitig an waren, dann war das Mischlicht.

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  • walwal
    antwortet
    Mischlicht gab es bei den Aufnahmen nicht, aber ich weiß, dass die Kamera das falsch darstellt, weil sie auf Tageslicht "geeicht" ist. Das zu rot/gelb entspricht aber auch dem Eindruck "per Auge". LED sieht echter aus. Eher wie Halogenlicht.

    Ich weiß, dass es bei LED üble Lampen gibt und bisher hat mir keine gefallen. Per Zufall hatte ich im Baumarkt die Ledino von Philips gesehen, die meine Frau und mich auf Anhieb überzeugten. Ebenso die LED-Strahler, die wir kauften.

    Durchaus möglich, dass auch andere Hersteller angenehme LED haben, bisher sind mir keine begegnet.
    Zuletzt geändert von walwal; 30.06.2012, 20:38.

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Die Lichtfarbe ist weder bei Glühlampe noch bei LED richtig, denn der Schrank ist weiß. Glühlampe zu rot, LED zu gelb.
    Das hast du aber jetzt nicht anhand des Fotos beurteilt, oder? Das kann die Kamera nämlich nicht richtig darstellen, wenn man so wie hier mit Mischlicht fotografiert.

    Der Knackpunkt ist dieser hier:

    Zitat von Violoncello Beitrag anzeigen
    Eine "richtige" Lichtfarbe gibts nicht. Selbst das Sonnenlicht schwankt je nach Tageszeit und Bewölkung zwischen 2000 und 10000 Kelvin.
    Die Farbtemperatur macht außerdem noch keine Aussage darüber, wie weit das Spektrum von der BlackBody-Kurve entfernt ist.
    Weiterhin unterscheidet sich das Spektrum einer LED oder Energiesparlampe (einzelne Peaks) von dem einer Glühlampe (kontinuierlich).

    Das alles ist aber komplett wurst, da die Farbwahrnehmung des Menschen rein relativ erfolgt - eine weiße Fläche sieht morgens wie mittags weiß aus, obwohl sich die Farbtemperatur des Sonnenlichtes um mehrere tausend K unterscheidet.
    Ja, aber gerade das nichtkontinuierliche (oder zumindest stark zerklüftete) Spektrum der LSL macht es schwierig, Farben zu beurteilen. Wenn man Buttercreme mit Kakao macht, dann sieht man bei unseren Röhrenlampen in der Küche nicht, wieviel Kakao da schon drin ist, weil die Farbe komplett abstrus ist. Da hilft nur, mit der Schüssel zum Fenster zu gehen. Solange es hell ist und nicht gerade dämmert, ist die Farbtemperatur eher egal, das gleichmäßigere Spektrum macht meiner Meinung nach den Unterschied. Da kann es ruhig bewölkt sein und über 5000K haben, auch wenn das als viel kälter empfunden wird als Glühlampenlicht. Glühlampenlicht würde auch zur Farbbeurteilung reichen, wenn auch nicht genormt, amtlich, oder wie auch immer, so wie das Licht von jedem Temperaturstrahler. Da gehören LSL und LED nun mal nicht dazu.

    Zitat von We-Ha Beitrag anzeigen
    Die Ausgaben in meinem Haushalt kommen aus meiner Tasche und damit ist für mich klar, wo der Zug hinfährt.
    Für mich ist das eben nicht klar. Die Ausgaben im Haushalt sind meiner Meinung nach nicht unbedingt das Einzige, womit man bezahlt. Das dürfte deutlich komplexer sein.

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  • Violoncello
    antwortet
    Eine "richtige" Lichtfarbe gibts nicht. Selbst das Sonnenlicht schwankt je nach Tageszeit und Bewölkung zwischen 2000 und 10000 Kelvin.
    Die Farbtemperatur macht außerdem noch keine Aussage darüber, wie weit das Spektrum von der BlackBody-Kurve entfernt ist.
    Weiterhin unterscheidet sich das Spektrum einer LED oder Energiesparlampe (einzelne Peaks) von dem einer Glühlampe (kontinuierlich).

    Das alles ist aber komplett wurst, da die Farbwahrnehmung des Menschen rein relativ erfolgt - eine weiße Fläche sieht morgens wie mittags weiß aus, obwohl sich die Farbtemperatur des Sonnenlichtes um mehrere tausend K unterscheidet.

    Im Prinzip ist es reine Geschmackssache. Hierzulange wird meist wärmeres Licht bevorzugt (Farbtemperaturen um 2000 K), andere Kulturkreise bevorzugen kälteres Licht (6500 K und darüber). Da muss jeder sein persönliches Ideal finden, von falsch oder schlecht zu sprechen gibts hier nicht.
    LEDs werden in allen erdenklichen Farbtemperaturen produziert, man muss nur die richtige für den eigenen Geschmack finden.

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  • walwal
    antwortet
    Da inzwischen wohl erraten wurde, was Glühlampe und LED ist, hier der direkte Vergleich.


    Links 60 Watt Glühlampe Reflektor, rechts 7,5 Watt LED der erwähnten Marke. Sie strahlt nicht so breit (inzwischen gibt es aber 25 und 40 Grad Abstrahlwinkel und ist gelber als Glühlampe. Die Behauptung des Herstellers, dass sie 50 Watt entspricht, ist also nicht übertrieben. Die Lichtfarbe ist weder bei Glühlampe noch bei LED richtig, denn der Schrank ist weiß. Glühlampe zu rot, LED zu gelb. Was ist richtig? Erstens gewöhnt sich das Auge daran, zweitens wäre richtig Tageslicht, also statt 2700 K (LED) 5500 K, Das wird aber bei geringer Helligkeit als zu blau und unangenehm empunden.

    Die Farbunterschiede Glühlampe und LED sind nach meiner Erfahrung vernachlässigbar, wenn man hochwertige LEDs nimmt, wie schon einmal beschrieben. Man spart 80% des Strombedarfs und die höheren Anschaffungskosten werden durch die wesentlich längere Lebensdauer mehr als ausgeglichen.

    Zu den Randthemen, die hier aufgebracht wurden, schreibe ich nichts mehr, da sind alle Argumente ausgetauscht.

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  • Hiege
    antwortet
    mir ist neulich eine kaputt gegangen weil sie mir beim reindreh versuch aus der Hand gefallen ist.
    Normaler weise müsste man diese ganzen Hersteller auf Milliarden verklagen und öffentlich durch den dreck ziehen.

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  • walwal
    antwortet
    Praxistest






    LED 7,5 Watt und 40 Watt Reflektorlampe. Mittig Tageslicht als Vergleich. Was ist was? Die Bilder sind hier gleich hell, die Kamera brauchte bei LED 1/25, bei Glühlampe 1/20 sec. LED ist also 20% heller.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von walwal; 29.06.2012, 18:59.

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  • We-Ha
    antwortet
    So, ich habe diese bestellt und bekommen, gegen eine 'Energiesparleuchte' ersetzt, diese hatte 15 Watt, also doppelt soviel und hatte vor allem den Nachteil (wie all diese Leuchtmittel), das man sie nicht mal eben kurzfristig ein/ausschalten kann.

    Diese LED-Leuchte hat die halbe Wattzahl, leuchtet genauso hell und ich schalte sie genau dann ein, wenn ich sie brauche und anschließend wieder aus.
    Nun kann man ruhig weiter hier theoretisieren und irgendwelche 'Beweise' einfordern (warum sollte ich die einbringen ?? Beweise doch mal, dass es nicht so ist !!!),
    Die Ausgaben in meinem Haushalt kommen aus meiner Tasche und damit ist für mich klar, wo der Zug hinfährt.

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  • horr
    antwortet
    Zitat von Mr.E Beitrag anzeigen
    Besser als was und unter welchen Bedingungen?
    http://www.oeko.de/oekodoc/255/2004-034-de.pdf

    Ist etwas kompliziert -

    MFG

    christoph

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  • Mr.E
    antwortet
    Ich wiederhole mich glaube ich, aber dann zum letzten Mal: Besser als was und unter welchen Bedingungen?

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  • horr
    antwortet
    Hier wird ja wieder auf fachlich höchsten Niveau diskutiert.

    Um solche Fragen zu klären macht man eine Ökobilanz
    https://www.google.de/search?aq=f&su...pe+Quecksilber

    Da schneidet die Energiesparlampe besser ab.
    Auch in Bezug auf das Quecksilber.

    MFG

    Christoph

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von We-Ha Beitrag anzeigen
    Du übersiehst hier offensichtlich etwas gravierendes: Das Gas ist endlich !
    Ja, und zwar bei meinem Geldbeutel !
    Super, deine markigen Sprüche.

    Natürlich übersehe ich, daß Gas endlich ist. Kann ich ja nicht wissen. Da macht es auch nichts, daß es vielleicht trotzdem sinnvoller ist, mit Gas zu Heizen solange es Gas gibt und solange die Wartung der Windräder mehr Energie frißt als man mit deren zusätzlichen Betriebsstunden gegenüber der Gasverheizerei spart. Der Satz, den du da zitiert hast, war nicht zynisch gemeint. Und »offensichtlich« hast du die Wörter wahrscheinlich und vielleicht übersehen. Ich tu wenigstens nicht so, als wäre ich mir sicher, alles über das Thema zu wissen.

    Und wenn dir dein Geldbeutel soviel wichtiger ist als der Rest der Welt: Bring doch mal den Beweis, daß du mit »Glühlampenverbot«, LSL, LED, dem ganzen Subventionsmist, der da dranhängt usw. weniger Geld loswirst, als wenn da ein wenig mehr Vernunft walten würde. Für den Fall, daß du den Versuch unternimmst, wünsch ich dir viel Erfolg dabei festzulegen, welche Vorgänge in Wirtschaft, Politik und sonstwo du da berücksichtigen mußt. Ich weiß ja nicht, wie du das siehst, aber bei mir bestehen Kosten (in diesem Zusammenhang) nicht nur aus Geld, das man ausgibt.

    PS: Das mit dem BHKW scheint prinzipiell wirklich etwas zu bringen. Jedenfalls denke ich, daß die Energieversorgung viel dezentralisierter aufgebaut sein sollte.

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  • boxworld
    antwortet
    Energie sparen ist eine tolle Sache, wenn wirklich etwas gespart wird.
    Wenn aber die Herstellungs und Anschaffungskosten mittels Subventionen verschleiert werden stimmt was nicht.
    Da fallen mir immer wieder die Pelletkessel ein mit denen man die Schulen ausgerüstet (subventioniert) hat, hier wird jetzt tonnenweise Holzstaub verbrannt der vorher aufwändig getrocknet und gepresst werden muss.
    Das gleiche Übel ist das Elektro Auto, hat mal jemand an die Umweltbelastung bei der Akkuherstellung gedacht? Immer die ewige Augenwischerei,
    Auto an die Steckdose und am anderen morgen voll, wie einfach wenn das mit polnischem Atomstrom geht...

    Gruss Marc

    P.S. das BHKW ist das einzige was eine staatliche Förderung verdient, alles andere ist verarsche...

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