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No1 "was braucht man mehr“

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  • walwal
    antwortet
    "die Mitteltöner machen die gute Box"

    Ja, das war auch der Gedanke bei Sonja. Meine Al 130 weinen aber gerade, sie fühlen sich vernachlässigt.

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  • Timo
    antwortet
    Danke Tobias für den tollen Hörbericht.

    Tobias hat sich aber gescheut auch die Nachteile zu nennen, denn die No.1 hat aktuell keinen Subsonic, den ich auf jeden Fall noch unsetzen möchte. Die Box spielt aktuell, getrieben durch den Raum bis weit unter 30 Hz. Für diese tiefen Frequenzen ist die Abstimmung nicht gemacht. Die No.1 spielt bei höheren Tönen im 40 Hz Bereich sehr gut, allerdings mit Schwächen unter 40 Hz, sodass noch eine andere Abstimmung gemacht werden muss, ...

    hier nochmals der Vergleich zwischen dem Knalli als Bass und der No.1. Man sieht eine deutlich tiefere Basswiedergabe an der No.1, die zwar im Mess-Schrieb gut aussieht, aber zu Problemen führt, wenn es etwas lauter zugeht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Aria Knalli vs No.1 hörplatzmessung.jpg Ansichten: 0 Größe: 277,6 KB ID: 734907

    Über die Unterschiede zwischen B100 und TI100 habe ich in der letzten Zeit auch viel geschrieben. Der TI100 ist der bessere Mitteltöner, und im direkten Vergleich auch als BESSER auszumachen. Der B100 ist aber eine sehr gute Alternative und man vermisst NICHTS.
    Interessant, dass sich der B100 in den ganzen Vergleichen als Messtechniksieger zeigt, ... bessere Klirrwerte zeigen anscheindend nicht das bessere Chassis.
    Ein wichtiger Satz: die Mitteltöner machen die gute Box, Variationen sind beim Hochtöner wie auch beim Bass erlaubt und auch sinnvoll, bei anderen Anforderungen, ... aber die B100 und TI100 sind einfach unschlagbar gut, bei dem was sie machen, ... Mittelton.

    Alternativen im Bass wären TIW200 in CB oder BR, wie auch GF oder AL in BR oder wenn es mehr werden soll der TIW300, vermutlich um klein zu bleiben in CB.
    Im Hochton könnte ich mir die DSM gut vorstellen, aber dann bei hoher Trennung, oder die in der originalen Aria verwendete G20SC.

    Je nach Raum und Aufstellung und natürlch Anforderung an Maximalpegel, sollte man die Box demensprechend anders konzipieren.



    ps. das oben beschriebene "laut" ist bei 110 dB und mehr gemeint, beim nochmaligen Lesen musste ich das noch hinzufügen. Bis weit über 105 dB am Hörplatz bleibt der Bass perfekt sauber.

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  • Saibot
    antwortet
    Hallo zusammen,

    ich war Freitag bei Timo und konnte sowohl die No.1, wie auch die Arias mit Subwoofer hören. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für die Einladung! Leider komme ich erst jetzt zum Schreiben.

    Timo hat mich sehr nett empfangen und wir haben uns erstmal über verschiedenste Themen bzgl. Selbstbau unterhalten. Danach konnte ich die No. 1 hören.
    Was soll ich sagen, der Titel "was braucht man mehr" ist hier wirklich ernst zu nehmen. Nach wenigen Minuten war eigentlich schon klar, dass die No.1 exakt meinen Geschmack treffen und ich sie am liebsten direkt eingepackt hätte

    Der Bass ist wahnsinnig trocken und absolut präzise, was natürlich auch mit der Einmessung im Raum zu tun hat. Ich habe aber selbst bei Vorführungen von sehr teuren fertigen Lautsprechern seltenst so einen Bass gehört.
    Der TI100 als Mitteltöner ist der Knaller. Sehr direkt und auch bei hohen Pegeln völlig stressfrei. Im direkten Vergleich mit den Arias ist der TI100 dem B100 doch ein Stück weit überlegen. Das Anreißen von Saiten z.B. wirkt einfach authentischer.
    Beim Hochtöner war ich auch sehr überrascht. Dieser fügt sich absolut nahtlos ins Geschehen ein und fällt selbst bei sehr hohen Lautstärken nicht negativ auf. Ich bin da etwas empfindlich und empfinde Hochtöner generell sehr schnell als aufdringlich und nervig.
    Was mir auch sehr gut gefallen hat war die Räumlichkeit. Mit geschlossenen Augen sind die Lautsprecher einfach weg und es baut sich eine sehr schöne Bühne auf. Genau so, wie ich mir das vorgestellt habe und auch vor vielen Jahren bei den La Belle so wahrgenommen hatte.
    Die Pegelreserven bei normaler Abhörlautstärke traut man diesen zierlichen Kisten rein optisch auch nicht zu. Die hauen einem einen Pegel um die Ohren, dass man wirklich mehrfach hinschauen muss, ob nicht doch noch andere Lautsprecher mit agieren

    Danach haben wir auf die Arias mit dem 21 Zoll Subwoofer umgebaut.
    Ganz generell sind diese wirklich sehr ähnlich. Beim 21 Zoll Subwoofer hört man natürlich raus, dass dieser mit ganz anderen Reserven agiert und entsprechend keinerlei Anstrengung zu vernehmen ist. Dies gilt auch dann noch, wenn das Sofa schon ordentlich wackelt
    Der B100 macht einen wirklich guten Job. Im Vergleich zum TI100 klingt er keinesfalls schlecht, nur eben stellenweise nicht ganz so direkt. Timo meinte auch, dass man ohne direkten Verleich beim B100 nichts vermissen wird. Gefühlt war bei den Arias die Räumlichkeit nicht ganz auf dem Niveau der No.1, aber das mag vielleicht auch daran liegen, dass diese im Vergleich zu den No.1 nicht so genau ausgerichtet waren.

    Am Schluss haben wir die Arias noch kurz mit einem einzelnen GF250 Subwoofer gehört. Wenn man keine brachialen Pegel benötigt, dann reicht diese Kombi auch völlig aus. Der GF250 hat eine wirklich gute Arbeit gemacht.

    Ich bin nun von meinem Plan mit den La Belles völlig abgekommen und werde mir die No.1 bauen. Am liebsten würde ich den TI100 nehmen, aber bei uns rennen zwei kleine Kinder im Haus rum. Da habe ich dann doch etwas Angst um den TI100 und werde den B100 verbauen.

    Vielen Dank nochmal für den sehr unterhaltsamen Nachmittag!!

    Viele Grüße
    Tobias

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  • Timo
    antwortet
    Nach der besonders gut gewordenen Aria B100G25NDWG und dem Knalli, als Sub, wollte ich nochmals einen Vergleich zur No.1 ziehen.

    Und zwar wollte ich zwei Themen wissen, was macht der TIW250XS zwei mal im BR, im Vergleich zum 21 Zöller in CB? und wie schlägt sich der TI100 und der B100 im direkten Klirrvergleich, in der Hörplatzmessung und in der Amplitude, später werde ich noch eine subjektive Bewertung zum Klangeindruck machen, mit der für das Treffen vorbereiteten Musiktitel ... man sollte dazu sagen, dass die Elektronik eine andere ist. Ich wechsle lediglich den Stick von AMP zum Ultra.

    Die Aria plus Knalli wird mit dem WIIM AMP und einem Mono Fosi Audio V3 betrieben mit einem Netzteil mit 48 V und 5 Ampere,
    die heute morgen aufgestellte No.1 mit dem WIIM ULTRA und zwei Stereo Fosi Audio V3 mit einem Netzteil mit 48 V und 10 Ampere.
    Die Abstimmung beider im Bass ist sehr ähnlich, ... es werden drei Raummoden runtergeregelt, wobei man sagen muss, dass die No.1 deutlich kleinere Korrekturwerte benötigt wie der Knalli, ... ich gehe davon aus, da der Raum im Bass an zwei Positionen angeregt wird, passieren weniger hohe Raummoden beim Betrieb der No.1, Spekulation?

    nach den ganzen Messungen, während der Hörsession siehts es so aus:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_3890.jpg Ansichten: 0 Größe: 344,1 KB ID: 734710

    und ich wollte gleich zur Sache antworten:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Aria Knalli vs No.1 Klirr.jpg Ansichten: 0 Größe: 125,5 KB ID: 734711

    man sieht sofort, dass die TIW250XS im Vergleich zum Knalli deutlich mehr an Klirr im Bass bis 200 Hz verursachen. Der B100 und der TI100 sind beide im Grundton ab 200 Hz gleich auf. Der Pegel ist immerhin knappe 100dB, also durchaus laut, und eine weitere Überraschung im Klirr ist, dass der B100 oberhalb des Grundtons eine absolute Klirrsenke hat, erst ab 700 hz steigt dieser Klirr etwas im Vergleich zum TI100.

    Die Souveränität des Knallis kann ich auch subjektiv nachvollziehen wenn es sehr viel "lauter" wird, also ab 105 dB, ab da machen die TIW250XS sehr viel Hub und verlieren an Exaktheit. Beim TI100 und beim B100 ist zwar messtechnisch der B100 leicht im Vorteil, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass dieser etwas klarer die menschliche Stimme wiedergibt. Gerade bei Frauenstimmen gefällt mir der TI100 etwas besser. Unter Vorbehalt, ich habe keinen Direktvergleich mit direktem Umschalten gemacht. Das Gitarrenstück kommt super "klar" und explosiv am TI100 rüber, wohingegen der B100 etwas wärmer im Klangbild ist, aber sicher nicht schlechter, nur etwas anders. Die No.1 ist etwas hochtonlastiger abgestimmt, was ich positiv empfinde, ... in der Einmetermessung auf Achse direkt zu sehen ... man sollte nur den Bereich ab 200 Hz nach oben berücksichtigen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Aria Knalli vs No.1 Achse.jpg Ansichten: 0 Größe: 276,4 KB ID: 734712

    interessant dabei ist die Hörplatzmessung. und hier der Bereich des Basses:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Aria Knalli vs No.1 hörplatzmessung.jpg Ansichten: 0 Größe: 277,6 KB ID: 734713

    Die TIW250XS sind in der neusten Abstimmung sehr tief abgestimmt, ... das ist fast schon zu viel! und mit einem Subsonic lässt sich auch der Maxpegel dementsprechend noch deutlich erhöhen, ... man sieht, dass der Bass weniger starke Basslöcher bei der No.1 hat, sodass der Knalli zwar mehr überdimensional mehr Pegel kann, aber die No.1 weniger Ungenauigkeiten/Dellen hat. Der Übergang bei 220 Hz ist bei beiden gleich und auch die Phase passt bei beiden Varianten, dank der Delayeinstellung an den WIIMs.

    Ich habe zwar noch Winkelmessungen im direkten Vergleich gemacht, aber ihr könnt euch vorstellen, dass man durch die sehr ähnlichen Konzepte, auch sehr viel Gleiches sieht, das hätte keinen Mehrwert wenn ich das zeige.

    Also, der Knalli ist zwar lauter aber im Raum nicht unbedingt besser, der B100 ist zwar in der Klirrmessung etwas besser aber in der subjektiven Beurteilung würde ich wohl zum TI100 greifen. Beide Abstimmungen sind bis auf den etwas mehr an Hochton an der No.1 sehr gleich, sodass es so ziemlich egal ist was man hier nimmt, ... ich habe eh drauf geachtet Trennungen bei 4 bis 5 kHz zu bekommen.

    Warum ich mich wieder der No.1 widme ist ganz einfach, ... ich wollte diese Box hernehmen um auch noch alternative Elektronik daran zu testen.

    Gruß Timo

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  • Timo
    antwortet
    bei der No.1 hat sich zwar in der Abstimmung wenig getan, trotzdem ist die letzte kleine passive Weichenänderung sehr deutlich positiv ausgegangen.

    Meinen Katzen gefällt die Box auch sehr gut, wie man hier sieht: Genau die Größe dass der "Große" drauf passt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_3762.jpg
Ansichten: 361
Größe: 1,39 MB
ID: 733858

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  • Timo
    antwortet
    Ich habe die alte Simulation und die Modifikation der Weiche lieber komplett aus dem letzten Post rausgelöscht. Dass es keine Verwechsungen gibt.

    ALSO dies hier ist die heute umgesetzte Version:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: weicheänderung hochtonpegel anheben no1 final.JPG
Ansichten: 433
Größe: 170,4 KB
ID: 733659

    Die Messungen hatte ich im letzten Post angehängt und ich wollte noch eine Hörbeschreibung bringen, ... dies sind die Verfeinerungen die man benötigt um eine saubere Abstimmung auch mit etwas weiterer Hördistanz zu erhalten, was ich gemerkt habe, dass ich den Hochtonpegel am WIIM Ultra immer leicht angehoben habe, un nach einer Simulation, die ich schon letztes Jahr gemacht habe, ist mir an der Trennung weiteres Potential aufgefallen. Bei der No.2 hatte ich dies teilweise schon eingebracht.
    Die 2 dB, die ich immer aktiv eingebracht habe, wollte ich an der passiven Weiche gleich mit drin haben, und das ist die Änderung des Widerstandes im Hochton. Die Phase wurde durch drei Änderungen verbessert. Widerstand wurde rausgeschmissen, die Spule verkleinert. Man kann auch eine 0,22 mH nehmen, bei mir ist es eine 0,25 mH geworden und der Kondensator wurde von 3,3 µF auf 2,2 µF verkleinert, ...

    Dies Änderung der Phase spielt sich genau da ab, wo bei der Stimme die S- und F- Laute passieren. Diese leichte Korrektur macht diesen Bereich weicher. UND ich bin ehrlich, die Hochtonanhebung habe ich NICHT direkt gehört, ... mir war das nur immer ein Dorn im Auge, wenn ich es in der Messung gesehen habe.
    (Das neu kalibierte Dayton zeigte diese Änderung mit nochmals einem dB mehr und dann musste ich korrigieren)

    Rechte und linke Box sind im Pegel super gleich, nur bei ca 15 kHz zeigt die linke box eine super kleine Hochtonanhebung von weniger als einem halben dB. Ansonsten decken sich die Messungen. Habs leider nicht gespeichert. Sonst hätte ich es gezeigt. Aber aus meiner Sicht passt die pegelgenauigkeit von links zu rechts sehr sehr gut.

    Ich habe auf 15 Grad abgestimmt, sodass die Achsmessung leicht überbetont ist, aber lediglich unter einem dB.

    In den Winkelmessungen sieht man eine sehr kleine Einschnürung rings um die Trennfrequenz bei 4 kHz. Es wurde durch diese jetzige Änderung leicht verbessert. Ist aber konzeptbedingt und bekommt man nur über ein größeres Waveguide gelöst. Ich finde auch hier, dass die Messung sehr gut aussieht und die Hörrunde, die ich seit gut zwei Stunden mache bestätigen, dass die vorher schon gute Box nochmals verbessert werden konnte.

    Gruß Timo

    ps. jetzt werde ich erstmal eine Weile reinhören, bis es an die Umsetzung der vollaktiven Box geht. Die passive Abstimmung ist jetzt quasi die Referenz für die aktive Umsetzung.

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  • Timo
    antwortet



    nachdem ich kurz die No.2 betrieben hatte ging ich heute wieder an die kleine Modifikation an der No.1, die ich schon länger vor hatte. Im Pegel fehlt etwas mehr als 1 dB, und im Übergang könnte man in dem Zuge die Phase leicht verbessern, ... das bedeutet, dass drei Änderungen gemacht werden müssen. Im Hochtonzweig muss man anstatt eines 15 Ohm Widerstandes ein 10 Ohm einsetzen, oder einen parallelen 15 Ohm würde den Pegel um rund 2 dB anheben, anstatt 1,3? dB beim 10 Ohm.
    Die Phase wird durch eine kleinere Spule verbessert, ohne einen zusätzlichen Widerstand. Ich habe eine 0,33 mH Spule 20 Windungen abgewickelt, das ergibt messtechnisch eine 0,25 mH Spule, ... das hat heute bei der ersten Messung sehr gut ausgesehen.

    Morgen werde ich nach dem Löten auch wieder beide Boxen vermessen, ohne Gewähr ob sich noch zusätzlich etwas ändert. Wenn ich schon dabei bin.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_3752.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,33 MB ID: 733624

    Edit: (02.01.2026)
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: weicheänderung hochtonpegel anheben no1 final.JPG Ansichten: 0 Größe: 170,4 KB ID: 733654
    in der Messung am heutigen Tag merkte ich noch eine Verbesserung, die ich hier auch gleich eingebracht habe.
    ein kleinerer Kondensator, anstatt 3,3 ein 2,2 µF, verbessert die Winkel deutlich.

    Dies ist die umgesetzte Version:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_3753.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,51 MB ID: 733655

    Messungen: 0, 15, 30 und 45 Grad und die Hörplatzmessung

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: No.1 nach Weichenänderung.jpg Ansichten: 0 Größe: 267,9 KB ID: 733657
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Timo; 02.01.2026, 14:33.

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  • Timo
    antwortet
    die No.1 ist erstmal wieder Einsatzbereit. In teilaktiv wie auch aktiv, wenn man die Weiche ausstöpselt.

    Gruß Timo

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_3747.jpeg
Ansichten: 483
Größe: 353,6 KB
ID: 733605

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  • Timo
    antwortet
    nach dem Motto, "geht auch und sieht geil aus", wäre dies wohl die nächste Box die ich angehe.

    Die No.3
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Timo; 31.12.2025, 09:32.

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  • Timo
    antwortet
    ich habe mir gestern, wie auch heute mit der No.1 in der Werkstatt und der No.2 im Wohnzimmer beschäftigt. Die No.1 habe ich in Vollaktiv umgebaut und bei der No.2 bin ich an jeder Menge Messungen dran. Wie ich gestern schon gezeigt habe ist die Bassabstimmung sehr sehr ähnlich. Die Trennfrequenz ist sehr ähnlich, das delay ist etwas unterschiedlich. Ich habe mir auch gerade überlegt ob die leichte Schiefstellung der gesamten Box No.1 mit rein spielt.

    die No.2, um jetzt nochmals etwas auszuholen, hat eine umfangreiche 2.5er Weiche als passive Weiche in der Box für die zwei B100 und G25NDWG integriert und mit der aktiven unteren Trennung zum Seitenbass wird eine 3,5er Weiche draus, ...

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: weiche No2.JPG
Ansichten: 201
Größe: 92,3 KB
ID: 733593

    Grundsätzlich ist auch die Akustik der beiden Boxen vergleichbar. Ich hatte es schon geschrieben, was bei der No.2 enorm Spass macht ist, dass man es auch mal richtig krachen lassen kann. Man glaubt kaum, was da mit zwei B100 und mit der hohen Trennung bei 220 Hz an Pegeln machbar ist. Das übersteigt meine Maxpegelanforderung. Der TI100 hat den etwas klareren Mittelton, wohingegen die B100 im Doppelpack etwas unangestrengter bei hohen Pegeln spielen. Also 1:1 würde ich behaupten. Der TIW250XS ist leicht tiefer abgestimmt wohingegen der GF250 in der No.2 mit leicht über 40 Hz etwas hoher abgestimmt ist. Und auch hier Gleichstand, also 2:2. Der G25NDWG ist bei der No.2 weniger stark runtergebremst und etwas nach oben hin angehoben, aus hier ist am Hörplatz identische Hörplatzkurven zu messen, also 3:3.
    Es ist deutlich schwieriger die Unterschiede beim normallauten Hören herauszuarbeiten und die sind total minimal, ... ich könnte im Blindtest die beiden Boxen nicht voneinander unterschieden. Wer Geld sparen möchte wäre sogar eine Mischform aus einem B100 und G25NDWG und einem Seitenbass TIW200 oder GF200 jeweils in BR denkbar. Die No.3 wäre dann eine Lightvariante, welche sehr gut mithalten könnte. B100 oder die G25NDWG liegen leider keine mehr hier, sonst hätte ich kurzerhand heute ein neues Boxenpärchen gebaut. Diese Lightvariante hätte zusätzlich den Vorteil dass man in der Tiefe etwas weniger benötigt. Die Weiche wäre der No.1 vermutlich sehr ähnlich.

    Gruß Timo

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  • Timo
    antwortet
    ich habs mal wieder sehr pragmatisch, allerdings nicht schön, gelöst.

    Die Weiche habe ich hinten ausgelagert, und die aktiven Leitungsanschlüsse von Bass, Mittel- und Hochton liegen auf 3 Paaren Bananenbuchsen. Das vierte Bananenbuchsennpaar ist für die passive Variante, Eingang SAT-Weiche.
    Jetzt fehlen noch die passiven Leitungsanschlüsse zwischen Weiche und Mittelton- und Hochtonbuchsenpaar.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_3745.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,30 MB ID: 733589

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_3746.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,09 MB ID: 733590

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: weiche no1.jpg
Ansichten: 173
Größe: 83,8 KB
ID: 733591

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  • Timo
    antwortet
    noch einen interessanten Vergleich der zwei Hörplatzmessungen der No.1 und der No.2 am favorisierten Hörplatz. nachträglich auf gleiche Pegel gezogen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Hörplatzmessung No.1 gepunktet vs. No.2 durchgezogen.jpg
Ansichten: 197
Größe: 232,9 KB
ID: 733570

    jetzt wird klar, dass die Raummoden am Hörplatz nicht durch die Box erzeugt wird sondern vom Raum selbst. Die Positionen am Frequenzschrieb ist bei allen meiner Boxen so ziemlich identisch, ... bis ungefähr 200 Hz decken sich Berge und Senken genau.

    Und noch eine zweite Sache ist sehr überdeutlich. Obwohl ich beide Boxen getrennt voneinander auf den Raum abgestimmt habe, ist die abfallende Hörplatz-Kurve zwischen Beiden identisch. Natürlich liegt dies auch daran, dass ich unter einem Meter neutral abgestimmt habe und der Abfall zu den Höhen hin grundlegend der Hörabstand verantwortlich ist.

    Viel Spass beim Lesen. Gruß Timo

    ps. ich lasse mir gerade, bei Pegel über 100 dB, die Ohren mit "Yello" freipusten, dies kommt sehr selten vor, aber die Box kann das richtig gut.

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  • Timo
    antwortet
    die Vorbereitungen des Treffens beginnen heute mit dem schnellen Umbau auf die No.2. Das Einmessen habe ich sehr schnell erledigen können, mit den gleichen Absenkungen im Bass wie bei der No.1, lediglich die Kennschalldrücke der beiden SATs unterscheiden sich um einige dB, sodass hier bei dieser No.2 der Sub sehr viel lauter gestellt werden muss, und zusätzlich ist das Delay von vorher 2 ms bei der No.1 auf 3 ms bei der No.3 geändert.
    Wie auch bei den letzten Boxen ist der große Sub, daneben, nicht angeschlossen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_3743.jpg
Ansichten: 177
Größe: 1,56 MB
ID: 733567

    Die Einmessung sieht hier so aus:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Bildschirmfoto 2025-12-29 um 08.56.24.png
Ansichten: 198
Größe: 188,1 KB
ID: 733565

    und dies ist das Ergebnis mit der Einmetermessung auf Achse und die Hörplatzmessung:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: No.2 Raumeinmessung.jpg
Ansichten: 174
Größe: 228,4 KB
ID: 733566

    Die Erkenntnis der letzten Wochen möchte ich im Detail nicht wiederholen: Aufgrund der leicht unterschiedlichen Raummoden zwischen dem favorisierten Hörplatz und den Plätzen direkt daneben, habe ich die Modenkorrektur sehr moderat vorgenommen, ... Eine nach unten ansteigende Kurve habe ich hier nicht gemacht, dies wäre der erste EQ, der hier auf 0 dB steht. Zwischen dem Bass bei rund 75 dB und dem Hochton bei 10kHz ist der Abfall der Kurve am Hörplatz wieder die minus 10 dB, die ich bei meinen Boxen in meinem Raum sehr häufig habe.


    Jetzt kann ich heute noch in die Werkstatt und die No.1 etwas nackig machen. Also Weiche entfernen und die Kabel von Mittelton und Hochton zu einem neuen Terminal legen. Aktuell liegen vier Kabel nach draußen und in Zukunft werden es sechs Anschlüsse sein. Bass +-, MT +- und HT+-. Aktuell liegen mit der Weiche B+- und SAT +- nach draußen. Vielleicht lasse ich mir heute noch was einfallen, wie ich beiden Varianten nach draußen legen kann, und vielleicht mit einem Umschalter die teilaktive wie auch die vollaktive Variante betreiben kann. Hab noch keine Idee.

    Gruß Timo

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  • Timo
    antwortet
    heute ein Bild von der anderen Seite aus, ... die rechte Couch ist die eigentliche Hörebene, und ich lege in der Regel fünf Messungen auf ungefähre Ohrhöhe drauf. (erste Messung, neutral im Bass). Die zweite Couch nehme ich in der Regel nicht für Messungen her, ich habe für heute drei Messungen wild verteilt und eine Mittelung davon gemacht, (zweite Messung mit abfallendem Bass).

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_3733_2.jpeg Ansichten: 0 Größe: 437,6 KB ID: 733431

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: No.1 Hörplatzmessungen 2x Sofa.jpg Ansichten: 0 Größe: 263,0 KB ID: 733432

    Die dicke Kurven sind jeweils die Mittelungen der beiden Sofas und die dünne Kurve die dahinter liegt, ist die am favorisierten Hörplatz, Couch 1 und Couch 2. Die beiden Kater verteilen sich in der Regel auch auf beide Sofas, der dritte liegt in der Regel auf seinem Kratzbaum, links am Bildrand.

    Wieso zeige ich die beiden gemittelten Kurven, ... Es ist extrem schwierig eine Hörplatzmessung zu machen. Man muss sich auf die Messpositionen entscheiden, wenn man den Raum akustisch verstanden hat und dies kann schon eine Weile dauern. Ich habe 2003 die "Bude" (einige sagen auch "Wohnhalle" dazu) umgebaut und habe Jahre gebraucht, um die optimalen Plätze von Boxen und Hörorte zu finden. Zusätzlich muss ich auch sagen, dass ich immer mal wieder leicht umgebaut habe, um das Optimum für diesen Raum zu finden, was natürlich ein Kompromiss aus Wohnlichkeit und Akustik darstellt.

    Was ich für meinen Raum und den favorisierten Hörplatz feststelle ist, dass die Raummoden dort sehr moderat sind. Dies erkennt man an den dazugezeigten EQ.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bildschirmfoto 2025-12-22 um 11.26.07.png Ansichten: 0 Größe: 190,3 KB ID: 733433

    1 und 2 sind die Shelfs für die Bassanhebung und die Hochtonanhebung und die nächsten drei sind für die Raummoden, und die eine bei 400 Hz ist dem TI100 geschuldet der dort etwas Untersützung im Stimmenbereich benötigt. (den regle ich nach oben und unten je nach Musikstück.) Zusätzlich ist der Bass im Gain 6 dB zum TI100 hin angehoben, dies hatte ich schon erläutert, mache ich, dass ich die Moden im Bassbereich lediglich absenken, und nichts im Bass anheben, muss. (verringert den Klirr im Bass maßgeblich)

    Ich habe jetzt für die No.1 und für diesen Raum eine gute Hörplatzkurve gefunden, die mich auch vom Hören überzeugt.

    Die No.1 wird bei mir als Testbox genutzt um einige andere elektronische Ketten davor zu testen.
    1. Kurz nach den Weihnachtsfeiertagen gehts los mit einer weiteren teilaktiven Version, aus analoger Aktivweiche und ARC Studio, und einer automatischen Einmessung. (Teil 2)
    2. Im Keller habe ich auch eine umgebaute Behringer DCX zusammengesteckt mit 3 Stereoendstufen, in einer vollaktiven Version.
    Dazu muss ich die Box aber umbauen. (passive Weiche erstmal raus)
    3. Und auf dem Treffen wird eine FIR-Variante umgesetzt und gezeigt.

    Man sieht, dass ich an der Box noch meine Ohren eichen muss.
    Dass ich mir am Schluss eine Meinung zu den umgesetzten Varianten bilden kann.

    weichnachtliche Grüße, Timo

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  • Timo
    antwortet
    Ich werde gleich auf den letzten Post anworten, ... aber zunächst das heutige Ergebnis aus einem zweistündigen Messmarathon beschreiben. Und zwar habe ich das ausgeliehene Sonarworks benutzt mit der 90 Grad Kalibrierung und habe jede Menge Messungen und gemittelte Messungen am Hörplatz(-Bereich) gemacht.

    Herausgekommen ist eine sehr gute Hörplatz-Messung mit sehr linearem Bassbereich, ... zusätzlich habe ich an zwei Stellen Shelfs eingesetzt um den Hochtonbereich anzuheben, oder abzuschwächen und den Bass- und Grundton anzuheben, denn diese beiden Bereiche wollte ich per Gehör abstimmen, ...
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: No1 nach Einmessung am Hörplatz mit 90 Grad Kalibrierung Sonarworks.jpg
Ansichten: 253
Größe: 206,6 KB
ID: 733377

    mit diesen EQ höre ich nun eine Weile und bin speziell im Bass und Grundton sehr zufrieden, ...
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Bildschirmfoto 2025-12-19 um 10.14.26.png
Ansichten: 232
Größe: 202,2 KB
ID: 733378

    Doch nun zum letzten Post. Ich setze schon zwei Subwoofer bei den Boxen ein, denn diese sind im Gehäuse mit eingebaut. Die Trennung zwischen den Subs und den Sats, je nach Abstimmung bei 180 bis 220 Hz, und zusätzlicher Möglichkeit ein Delay zusetzen, dass die Phase besser passt. Aktuell stehs bei 220 Hz und 2 ms im delay, 180 Grad Phase.
    Ich habe in den letzten Messungen festgestellt dass ich im Bass keinesfalls anheben darf, das erhöht den Klirr am WIIM. So habe ich alle EQ ins Minus gesetzt. nur die beiden Shelf mache ich ins Positive. Da waren deutliche Klirrspitzen in den letzten Messungen zu sehen wenn ich stärker angehoben habe. Jetzt in dieser Messung steidere ich den Pegel im Subbereich um satte 5 dB im Gain und senke dann die positiven Raummoden ab. Das hat super funktioniert. Wie man sieht passiert beim Satbereich kaum noch eine Anhebung oder Absenkung, lediglich ein kleiner Buckel bei 2 kHz wird beim Sat noch korrigiert. Ansonsten laufen alle Korrekturen an den Raumgegebenheiten am Hörplatz. Beim ausschalten der EQ wird das Klangbild sehr viel mulmiger, also erstmal alles richtig gemacht. Shelf 9 Korrigiert den Bass nach oben und unten, je nach Abstimmung der Titel, ... Marla Glen beispielsweise muss ich deutlich runterregeln. und der Shelf im Hochton mache ich nur um herauszufinden ob überhaupt etwas notwendig ist. Das ist meinem großen Hörabstand geschuldet, dass ich da vielleicht leicht anheben muss.

    Den Klangunterschied zwischen Messtechnik und per Gehör habe ich des Öfteren. Ich bin da auch ganz ehrlich, ich bin kein Messprofi, und versuche mir eine Vorgehensweise anzueignen, dass ich den realen Höreindruck auch per Messtechnik treffe. So zB habe ich hier eine dicke Kurve gezeigt die aus REW aus fünf Messungen gemittelt ist, da drunter liegt die Kurve am eigentlichen Hörplatz in der Mitte der Couch. Schon da höre ich Unterschiede zwischen linkem Platz und rechtem Platz. Das ist einfach so. Noch schlimmer wird es, wenn ich auf die zweite Couch sitze, da wird die unterste Oktave um 6 bis 8 dB leiser dargestellt. Dieser Platz ist lediglich einen Meter von der optimalen Hörposition weg. Ich muss mich auf einen Hörplatz entscheiden, wenn ich den Raum ausgleiche und die anderen Positionen haben halt Pech gehabt.
    Übrigens ist auch dies der Grund den verschiedenen Raumsoftware der Welt nicht zu glauben. Denn die machen das Gleiche, wie ich in händisch, vermutlich besser, aber immer genauso falsch. Denn nur an einem Hörplatz wirkt die Kurve richtig, an den Hörplätzen seitlich davon wird es zunehmend ungenauer.

    Gruß Timo

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