Wie man sich (hoffentlich) beim Treffen ein Bier verdient
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So ist es, ein CD-WG strahlt natürlich im SHT breiter ab als eine nackte Kalotte, sonst wäre es ja kein CD...
Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic) -
Die Norm für Studio-LS fordert:
ein Bündelungsmaß von 6 - 10dB ( Toleranzen einbezogen ) im Bereich von 250 - 10.000Hz
Verband Deutscher Tonmeister e. V. (VDT) – the leading professional association in the branch of sound creation in Germany, Austria and Switzerland
Man beachte: über 10000 Hz ist die Bündelung nicht genormt, warum wohl?
Weder Bijou noch Atlas C 5 oder Con Mk3 erfüllen die Norm, aber die Con. WG beinahe. Sie hat nur 5 dB bei 250 Hz. Für die höhere Bündelung im Grundton sorgen die beiden, weit auseinander liegenden TT.
Boxsim kann WGs nicht berechnen, daher kann ich keine Bündelung präsentieren. Man kann das aber aus Sonogramm und Vergleichsmessungen der Wirkung des WG schlussfolgern.Zuletzt geändert von walwal; 08.09.2013, 13:34.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Nochmal zur Hörbarkeit des Abstrahlverhaltens, mein "Mittler Monitor"
1. Sonogramm, ohne Gate, man sieht (außer einem an der Rückseite platziertem
BR-Port mit viel Störpegel so um die 500Hz) eine leichte
Einengung zwischen etwa 2 und 4 kHz und auch sonst ein paar Kleinigkeiten.
2. Mit Vacs erstellter Mittelwert aus den Messungen von 0-180°, wenn man
möchte kann man hier schon sehr gut die Übereinstimmungen mit dem
Sonogramm ablesen:
3. Die Frage ob man es hört: Die Kurve die sich dann, mit verblüffender Ähnlichkeit mit den obigen Kurven, am Hörplatz ergibt.
Leider ist bei dieser Messung der oben angesprochene Bereich per DSP
schon um etwa 4 dB angehoben, trotzdem sind die Übereinstimmungen
noch erkennbar, vielleicht wiederhole ich die Messung nochmal
ohne die Korrektur.
Leider ist z. Zt. kein anderer Lautsprecher mit etwas wilderer Abstrahlung für Vergleichsmessung vorhanden, ich könnte mir aber gut Vorstellen
dass der Effekt dann noch deutlicher würde.
Ich behaupte mal: Je gleichmässiger ein Lautsprecher unter
Winkeln abstrahlt, desto weniger Korrektur am Hörplatz ist
erforderlich, bzw. desto stimmiger ist die Gesamtwiedergabe
auch mit Raumeinfluss (aber vermutlich sind wir da eh alle derselben Meinung)
Grüße BerndKommentar
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krabat
Hi Bernd,Nochmal zur Hörbarkeit des Abstrahlverhaltens, ... z. Zt. kein anderer Lautsprecher mit etwas wilderer Abstrahlung für Vergleichsmessung vorhanden, ... Je gleichmässiger ein Lautsprecher unter
Winkeln abstrahlt, desto weniger Korrektur am Hörplatz ist
erforderlich, bzw. desto stimmiger ist die Gesamtwiedergabe
auch mit Raumeinfluss (aber vermutlich sind wir da eh alle derselben Meinung)
deutlich wird der relativ starke abflug gegen die höheren frequenzen. der beginnt aber erst bei ~1khz.
besser fände ich das ganze, wenn die pegelabnahme geringer ausfiele, und schon viel früher begänne, sagen wir so um 300hz. darunter muss eh equalizert werden. zur zeit habe ich sowas. die gewöhnung an den helleren klang ist schnell passiert, und entspannt das hören finde ich doch.
was spricht gegen ein wg im mittelton?
ciaoKommentar
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krabat
im prinzip eine gute idee - aber: wie steht es dann mit der intensität von "kurzzeitreflektionen"? die werden die -10db leicht übersteigen, wenn die tt nahe an raumbegrenzungsflächen werkeln. "bündelung" ist nicht alles, wie schon öfters bemerkt. zur angabe der "bündelung" gehört auch ein normgerechter raum mit einem weit geringeren nachhall, als im heimbereich üblich. hier dröhnt es eben doch besonders im unteren mittelton.Kommentar
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Aus meiner Perspektive ist das etwas anders. Ich besitze die Studio, die ja auch durch das WG eine gleichmäßige Bündelung aufweist. Gerade deswegen spielt sie in verschiedenen Räumlichkeiten ausgesprochen gut - wegen der Bündelung. Das ist also unabhängig vom Raum. Wenn das Thema Raumakustik aufgegriffen wird, halte ich es für keine gute Idee, pauschale Aussagen zu treffen. Jeder Raum ist unterschiedlich, selbst Räume mit genau gleichen Abmessungen wegen der Beschaffenheit der Wände.
Die Bündelung ist genauso wie andere Eigenschaften eines Lautsprechers zu berücksichtigen, trägt aber einen wesentlichen Teil zur Beurteilbarkeit der Qualität eines Lautsprechers bei - vor allem für Otto normal ohne Raumakustik.boxsim-db.de - Datenbank für Boxsim-ProjekteKommentar
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krabat
eben drum - da du hast einen schönen argumentativen bogen gespannt. es bleibt aber: die "bündelung" allein ist nichts. raumakustik ist für otto normal einen dröhnen im unteren mittelton. von übermäßgem zwitschern im hochton habe ich noch nichts gehört. gegen die unzureichende nachhallzeit im unteren mittelton hülfe ein mitteltonwaveguide.Kommentar
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Hi krabat,
erstmal: Gegen ein Mitteltonwaveguide spricht nix.
Den von dir angesprochenen HT-"Abflug" ab 1000 Hz kann ich
aber nicht erkennen, für mich schaut das mehr nach 350 - 400 Hz aus:
Natürlich wollte ich hier keine Pauschalaussagen zur Raumakustik
machen, kann man auch gar nicht. Trotzdem bleibt meine Aussage:
Je gleichmäßiger das Abstrahlverhalten, desto besser der Frequenzgang
am Hörplatz.
Messen kann ich sowas ja leider nur in meinem Raum.
Vielleicht ist so ein Vergleich ja auch unzulässig, trotzdem hänge ich
mal die Hörplatzmessungen vom letzten Treffen bei mir an.
Alles gut abgestimmte Boxen, die "Extremo" mit HT-WG auf linearen
Achsfrequenzgang abgestimmt, alle anderen ohne WG.Kommentar
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Wie stark der Pegel zum HT hin abfällt, ist abhängig vom Abstrahlverhalten, Raumakustik und Hörgeschmack, da gibt es kein richtig/falsch.
Toole empfiehlt das:Angehängte Dateien„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Das war mir schon klar, der Vergleich sollte auch nur zeigen
wie nah eine gleichmäßig abstrahlende Box an einer gerade abfallenden Kurve
bleibt.
Nochmal ganz eine andere Frage:
Ich hielte es für ganz gut das WG für die KE kleiner zu machen.
Z.Zt. hat es 148mm Durchmesser, es geht aber auch mit 105,
sodass es dann in den original KE-Ausschnitt passt.
(und auch gleich noch die kleine K3-Spitze bei ca. 7kHz
glattbügelt)
Wär das nix?
Grüße BerndAngehängte DateienKommentar
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Kleiner wäre gut, dann kämen die Al naher an echtes D'Appo, aber es muss so groß sein, dass man es noch von vorne montieren kann, also Öffnung etwas größer als die Ke-Frontplatte, dann noch den Flansch "überlappen" lassen.
So 125 mm?
Aber der Übergang MT-HT in der Abstrahlung darf darunter nicht leiden.
Klingt so, als müsstest du beides anfertigen.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Ach, ich bin doof, die Frontplatte der Ke kommt ja ab. Ohne Schrauben habe ich auch montiert, geht auch mit sanfter Gewalt wieder ab.
Man könnte den HT von hinten Ranziehen, aber die Kappe löst sich dann. Verkleben geht nicht mehr ab. Ich stimme für 4 Schrauben, bis mich jemand überzeugt, dass es anders geht.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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