Das war wohl die Zoé
Gewinnerin des Lautsprecher-Contest 2010
Die Zoe ist der Contest-Gewinner 2010. Entgegen der Tafal ist das Konzept allerdings ungleich aufwendiger: Ein vollaktiver 3-Wege-Lautsprecher, der erst durch vollständige Entzerrung und Raumanpassung durch die Acourate-Software (analog Definite Audio - R216) auf den Punkt spielt. Das tut er dann allerdings auch beeindruckend gut.
bei mir gehts gedanklich in großen Schritten weiter,
Da der Lautsprecherverkauf sehr schleppend vorangeht, muss ich mit dem Auskommen was hier liegt, ... Die "was braucht man mehr" hätte ein Pärchen TI100 und meine Aria TL ebenso, ... somit wären zwei Pärchen Ti100 verfügbar. Die "was braucht man mehr" braucht dann ein paar B100, die Weiche würde sich nicht verändern. Von einer Boombox gibt es hier noch ein paar B100, somit ist die Wohnzimmerbox "was braucht man mehr" auch gerettet.
Und was das Beste ist, es muss KEIN Treiber dazugekauft werden. Die HT G25NDWG liegen vom letzten Kauf bei Reichelt auch noch da, also bleibt die Entscheidung für den Bass, die eigentlich auch schon getroffen ist, weil aus dem Schreihals noch 2 Paare der TIW300 übrig sind.
Somit steht die Bestückung des KARAT GS Clones "Klein".
anbei die Bestückungsliste wenn man neu bei Reichelt bestellen wollte: Weiche die für B100 und TI100 identisch ist:
Natürlich unter Vorbehalt, denn nach der Umsetzung muss natürlich gemessen werden und dann muss entschieden werden ob es noch Änderungen geben wird.
Ganz am Rande, ich werde das BR Rohr von Visaton auch ausprobieren BR25.50, ...
In der Inventur im Keller, habe ich Kassensturz gemacht und jede Menge gesammelter Bauteile gefunden:
also rechts unten Hochton, Rechts oben Bass, es fehlt nur eine Spule, ... und links einige alternative Spulen und Widerstände die vielleicht Anwendung finden.
Wenn ich jetzt einen Status abgeben sollte würde ich sagen, dass nur sehr kleine Dinge nachgekauft werden müssen, um die Box auch tatsächlich umzusetzen.
Jetzt muss nur meine Lunge noch etwas robuster werden, dann gehe ich an die Umsetzung: TIW300 in BR und 2xTI100 und G25NDWG, also man könnte sagen die MAX-Ausstattung, mit quasi gleicher Weiche wäre auch TIW250XS und 2xB100 G25NDWG möglich.
Die Größe des Gehäuses ist nach berechnung der innenvoluminas auch schon ziemlich fix, denn mit 900x160x360 gibt es schon Probleme das Ganze unterzubringen.
Ich denke ich werde leicht größer gehen müssen, einfach deshalb um etwas mehr Volumen zu bekommen, also ich entscheide in der Werkstatt, und beginne mit 950-980x170x380-400
Man muss ähnlich wie bei Dappo etwas aufpassen was nach unten und oben unter Winkeln rauskommt, ... das könnte eine Änderung an der Weiche notwendig machen, aber das entscheide ich dann bei den Messungen im Wohnzimmer, ...
die noch fehlenden Teile habe ich am Wochenende bei Reichelt bestellt und sie sind heute schon gekommen, draunter die beiden BR-Rohre, und auch die fehlende Spule. Dann habe ich zum Spielen noch die eine oder andere Spule und Kondensatoren mitbestellt.
Somit, alles im Haus, dass ich loslegen kann, ...
Ich hänge noch an kleinen Details wie zB. den Standfuß. Ich habe am Wochenende jede Menge im Internet nach Kaufboxen geschaut, ... So richtig fündig bin ich nicht geworden. Eine einfache und größere Platte druntermachen wie es Canton macht wird mir wohl nicht so gefallen. Ich muss mal schauen, von einen der letzten Projekte sollten noch Alufüße da sein, ... mal sehen was mir da einfällt, aktuell bin ich da eher Ideenlos???
Ich muss auf jeden Fall etwas machen, da eine so schmale Box sehr leicht seitlich wegkippelt und der Seitenbass sehr stark an der Seite die Box in Schwingungen versetzt. Hat jemand eine Idee?
ps. die Box wird als Grundfläche ungefähr T400xB170 bekommen, und ich müsste wohl zur Seite raus nochmals 100 mm jeweils verbreitern. Somit wäre die Platte rund T420xB370 was man brauchen würde, um eine ordentliche Standfestigkeit zu erreichen. Vielleicht eine Art Kreuz?
Hast du denn jemanden, der dir vielleicht etwas schickes fräsen könnte, das exakt auf deine Lautsprecher passt? Ich liebe ja die schlichten Designs.
Hier wäre mir den Steg unter dem Lautsprecher noch zu mächtig. Das muss dünner gehen
das gefällt mir, muss mal schauen ob ich das per Holz als Prototyp hinbekomme. Ich glaube die Dimmension ist dann sehr wichtig, also wie weit steht das Teil raus und wie massiv ist das. Danke für die Idee. Gruß Timo
Ich würde eine Bodenplatte machen die zum Beispiel 3-4 cm breiter und länger ist als der Lautsprecher. Zum Beispiel 22mm MDF. Vorzugsweise schwarz wenns lackieren problematisch ist.
Die Oberkannte tust dann mit dem größten 45grad Fräser den du hast anfasen. (oder rund)
Dann sieht das schonmal zierlicher aus.
An die Unterseiten schraubst dann diese Füße zum Beispiel diagonal aus den Ecken laufend.
Oder gerade... So wie es halt gefällt
Diese sind 15cm lang können mit der Basisplatte gut seitlich rausgehen:
Ja das natürlich auch. Schöne Stege in diesem Stil aus gewachsenem hartholz oder multiplex und dann zum Beispiel mit solchen Silikondämpfern als Puffer.
Da hat die Phantasie freien lauf
angeschoben durch einen Forenfreund habe ich mein Vorhaben ein letztes mal umgeschmissen, ... ich beschreibe auch gleich warum, und das Bild hier sagt eigentlich schon alles.
Der Canton Karat-Clone wird jetzt doch mit einem 250er gemacht (analog der Originalbox) und es werden die B100 aus anderen Boxen genommen (einfach deshalb weil die hohe Trennung den B100 weniger Probleme anrichten, und etwas sauberer im Übergang sind), ... automatisch ist eine neue Box entstanden.
Ich stelle die Aria TI100Sica gleich vor, auch mit Messungen, um zu beweißen dass sie gut gelungen ist.
es wird eine Box mit den GF250 2xB100 und G25NDWG
und die Simulation dazu, ... zur Vollständigkeit halber, wie ich in die ersten Messungen reingehe.
Das Subgehäuse wird wieder vervollständigt wenn ich tiw250XS oder GF250 günstig bekomme, NACH der Kurzarbeitsphase.
Hast du denn jemanden, der dir vielleicht etwas schickes fräsen könnte, das exakt auf deine Lautsprecher passt? Ich liebe ja die schlichten Designs.
Hier wäre mir den Steg unter dem Lautsprecher noch zu mächtig. Das muss dünner gehen
insgesamt ist dies auch ungefähr das was ich mir vorstelle, und dies würde ich nach Rohbaufertigstellung auch gleich mal mit MPX machen, als Prototyp, ... Ob ich dann noch in Alu gehe, muss ich sehen wie mir das Holz gefällt.
der "kleine" Canton Karat Clone nimmt in der Werkstatt Formen an, und nach der Entscheidung, den GF250 zu nehmen, kann auch nach dem Rohbau, nicht mehr zurückgegangen werden. Denn das jetzige Außenmaß in der Breite von 150 mm läßt ein TIW300 ohne Einfräsung auf der Gegen-Seitenwand nicht mehr zu.
Der Vorteil bei dieser Entscheidung, den kleinen Bass zu nehmen, ist dass die Schallwand etwas schmaler bleiben kann.
Die Außenmaße in Zentimeter sind 91x15x36 cm3 was in Summe, ohne Innenteiler gerechnet, 35 Liter Innenvolumen ergeben sollte. Davon habe ich den beiden B100 zusammen rund 5 Liter gegeben. Somit entfällt auf den GF250 etwas weniger als 30 Liter, und das sollte sehr gut funktionieren.
Ich habe mir sehr viel Mühe beim Sägen gemacht, dass die Gehäuse wieder perfekt Winklig werden. Hierzu habe ich alle Teile gefalzt, dies zieht das Gehäuse beim Verleimen sehr gut winklig. Hier im Bild ist eine einfache Falzung zu sehen. Ich habe auch schon Gehäuse mit doppelter Falzung gemacht, Quasi an beiden Teilen gefalzt, 2.tes bild von der Aria B100G25NDWG
Karat Bild, von heute:
Aria B100G25ND:
quasi ist an der Seitenwand auch gefalzt, was sich beim Leimen sehr gut gemacht hat:
Das letzte Bild zeigt den aktuellen Status, die hintere Rohbaubox habe ich vor zwei Stunden verleimt, ist teils abgespannt und bleibt aber noch eine Weile in den Zwingen. Die vordere Rohbaubox wurde gerade verleimt und trocknet jetzt erstmal ein paar Stunden. Ich komme aber heute sicher noch dazu die Schallwand, mit leichtem Überstand, zu verleimen und vielleicht sogar mit dem Bündigfräser den Rohbau fertigzustellen.
Ich hänge einfach an dem Thema des Kippschutzes, da habe ich heute einige Varianten in der Werkstatt vorab zugesägt, um dann zu sehen was mir am Besten gefällt. Der eine oder andere wird sich fragen, warum mir das so wichtig ist. Bei sehr schmalen Boxen und einem Seitenbass, wie schon geschrieben, ist eben das Schwingen des Gesamtgehäuses zur Seite hin zu unterbinden. Bei einer mehr quadratischen Grundfläche wie zB bei einer Classis, ist dies komplett irrelevant. Bei zB einer Vox oder jetzt hier, bei dieser Box ist das ein Hauptpunkt bei der Umsetzung, dass die Box auch akustisch ideal funktioniert.
Wann ich die Box schließlich fertigmache, entscheidet nächste Woche grundsätzlich erstmal das Wetter. Ich muss gestehen, dass es in der Garagenwerkstatt noch einstellige Temperaturen hat, und das ist schlichtweg zu kalt, wenn man das nicht gewöhnt ist.
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