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No1 "was braucht man mehr“
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nachdem ich kurz die No.2 betrieben hatte ging ich heute wieder an die kleine Modifikation an der No.1, die ich schon länger vor hatte. Im Pegel fehlt etwas mehr als 1 dB, und im Übergang könnte man in dem Zuge die Phase leicht verbessern, ... das bedeutet, dass drei Änderungen gemacht werden müssen. Im Hochtonzweig muss man anstatt eines 15 Ohm Widerstandes ein 10 Ohm einsetzen, oder einen parallelen 15 Ohm würde den Pegel um rund 2 dB anheben, anstatt 1,3? dB beim 10 Ohm.
Die Phase wird durch eine kleinere Spule verbessert, ohne einen zusätzlichen Widerstand. Ich habe eine 0,33 mH Spule 20 Windungen abgewickelt, das ergibt messtechnisch eine 0,25 mH Spule, ... das hat heute bei der ersten Messung sehr gut ausgesehen.
Morgen werde ich nach dem Löten auch wieder beide Boxen vermessen, ohne Gewähr ob sich noch zusätzlich etwas ändert. Wenn ich schon dabei bin.
Edit: (02.01.2026)
in der Messung am heutigen Tag merkte ich noch eine Verbesserung, die ich hier auch gleich eingebracht habe.
ein kleinerer Kondensator, anstatt 3,3 ein 2,2 µF, verbessert die Winkel deutlich.
Dies ist die umgesetzte Version:
Messungen: 0, 15, 30 und 45 Grad und die Hörplatzmessung
Zuletzt geändert von Timo; 02.01.2026, 15:33.
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Ich habe die alte Simulation und die Modifikation der Weiche lieber komplett aus dem letzten Post rausgelöscht. Dass es keine Verwechsungen gibt.
ALSO dies hier ist die heute umgesetzte Version:
Die Messungen hatte ich im letzten Post angehängt und ich wollte noch eine Hörbeschreibung bringen, ... dies sind die Verfeinerungen die man benötigt um eine saubere Abstimmung auch mit etwas weiterer Hördistanz zu erhalten, was ich gemerkt habe, dass ich den Hochtonpegel am WIIM Ultra immer leicht angehoben habe, un nach einer Simulation, die ich schon letztes Jahr gemacht habe, ist mir an der Trennung weiteres Potential aufgefallen. Bei der No.2 hatte ich dies teilweise schon eingebracht.
Die 2 dB, die ich immer aktiv eingebracht habe, wollte ich an der passiven Weiche gleich mit drin haben, und das ist die Änderung des Widerstandes im Hochton. Die Phase wurde durch drei Änderungen verbessert. Widerstand wurde rausgeschmissen, die Spule verkleinert. Man kann auch eine 0,22 mH nehmen, bei mir ist es eine 0,25 mH geworden und der Kondensator wurde von 3,3 µF auf 2,2 µF verkleinert, ...
Dies Änderung der Phase spielt sich genau da ab, wo bei der Stimme die S- und F- Laute passieren. Diese leichte Korrektur macht diesen Bereich weicher. UND ich bin ehrlich, die Hochtonanhebung habe ich NICHT direkt gehört, ... mir war das nur immer ein Dorn im Auge, wenn ich es in der Messung gesehen habe.
(Das neu kalibierte Dayton zeigte diese Änderung mit nochmals einem dB mehr und dann musste ich korrigieren)
Rechte und linke Box sind im Pegel super gleich, nur bei ca 15 kHz zeigt die linke box eine super kleine Hochtonanhebung von weniger als einem halben dB. Ansonsten decken sich die Messungen. Habs leider nicht gespeichert. Sonst hätte ich es gezeigt. Aber aus meiner Sicht passt die pegelgenauigkeit von links zu rechts sehr sehr gut.
Ich habe auf 15 Grad abgestimmt, sodass die Achsmessung leicht überbetont ist, aber lediglich unter einem dB.
In den Winkelmessungen sieht man eine sehr kleine Einschnürung rings um die Trennfrequenz bei 4 kHz. Es wurde durch diese jetzige Änderung leicht verbessert. Ist aber konzeptbedingt und bekommt man nur über ein größeres Waveguide gelöst. Ich finde auch hier, dass die Messung sehr gut aussieht und die Hörrunde, die ich seit gut zwei Stunden mache bestätigen, dass die vorher schon gute Box nochmals verbessert werden konnte.
Gruß Timo
ps. jetzt werde ich erstmal eine Weile reinhören, bis es an die Umsetzung der vollaktiven Box geht. Die passive Abstimmung ist jetzt quasi die Referenz für die aktive Umsetzung.
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Nach der besonders gut gewordenen Aria B100G25NDWG und dem Knalli, als Sub, wollte ich nochmals einen Vergleich zur No.1 ziehen.
Und zwar wollte ich zwei Themen wissen, was macht der TIW250XS zwei mal im BR, im Vergleich zum 21 Zöller in CB? und wie schlägt sich der TI100 und der B100 im direkten Klirrvergleich, in der Hörplatzmessung und in der Amplitude, später werde ich noch eine subjektive Bewertung zum Klangeindruck machen, mit der für das Treffen vorbereiteten Musiktitel ... man sollte dazu sagen, dass die Elektronik eine andere ist. Ich wechsle lediglich den Stick von AMP zum Ultra.
Die Aria plus Knalli wird mit dem WIIM AMP und einem Mono Fosi Audio V3 betrieben mit einem Netzteil mit 48 V und 5 Ampere,
die heute morgen aufgestellte No.1 mit dem WIIM ULTRA und zwei Stereo Fosi Audio V3 mit einem Netzteil mit 48 V und 10 Ampere.
Die Abstimmung beider im Bass ist sehr ähnlich, ... es werden drei Raummoden runtergeregelt, wobei man sagen muss, dass die No.1 deutlich kleinere Korrekturwerte benötigt wie der Knalli, ... ich gehe davon aus, da der Raum im Bass an zwei Positionen angeregt wird, passieren weniger hohe Raummoden beim Betrieb der No.1, Spekulation?
nach den ganzen Messungen, während der Hörsession siehts es so aus:
und ich wollte gleich zur Sache antworten:
man sieht sofort, dass die TIW250XS im Vergleich zum Knalli deutlich mehr an Klirr im Bass bis 200 Hz verursachen. Der B100 und der TI100 sind beide im Grundton ab 200 Hz gleich auf. Der Pegel ist immerhin knappe 100dB, also durchaus laut, und eine weitere Überraschung im Klirr ist, dass der B100 oberhalb des Grundtons eine absolute Klirrsenke hat, erst ab 700 hz steigt dieser Klirr etwas im Vergleich zum TI100.
Die Souveränität des Knallis kann ich auch subjektiv nachvollziehen wenn es sehr viel "lauter" wird, also ab 105 dB, ab da machen die TIW250XS sehr viel Hub und verlieren an Exaktheit. Beim TI100 und beim B100 ist zwar messtechnisch der B100 leicht im Vorteil, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass dieser etwas klarer die menschliche Stimme wiedergibt. Gerade bei Frauenstimmen gefällt mir der TI100 etwas besser. Unter Vorbehalt, ich habe keinen Direktvergleich mit direktem Umschalten gemacht. Das Gitarrenstück kommt super "klar" und explosiv am TI100 rüber, wohingegen der B100 etwas wärmer im Klangbild ist, aber sicher nicht schlechter, nur etwas anders. Die No.1 ist etwas hochtonlastiger abgestimmt, was ich positiv empfinde, ... in der Einmetermessung auf Achse direkt zu sehen ... man sollte nur den Bereich ab 200 Hz nach oben berücksichtigen.
interessant dabei ist die Hörplatzmessung. und hier der Bereich des Basses:
Die TIW250XS sind in der neusten Abstimmung sehr tief abgestimmt, ... das ist fast schon zu viel! und mit einem Subsonic lässt sich auch der Maxpegel dementsprechend noch deutlich erhöhen, ... man sieht, dass der Bass weniger starke Basslöcher bei der No.1 hat, sodass der Knalli zwar mehr überdimensional mehr Pegel kann, aber die No.1 weniger Ungenauigkeiten/Dellen hat. Der Übergang bei 220 Hz ist bei beiden gleich und auch die Phase passt bei beiden Varianten, dank der Delayeinstellung an den WIIMs.
Ich habe zwar noch Winkelmessungen im direkten Vergleich gemacht, aber ihr könnt euch vorstellen, dass man durch die sehr ähnlichen Konzepte, auch sehr viel Gleiches sieht, das hätte keinen Mehrwert wenn ich das zeige.
Also, der Knalli ist zwar lauter aber im Raum nicht unbedingt besser, der B100 ist zwar in der Klirrmessung etwas besser aber in der subjektiven Beurteilung würde ich wohl zum TI100 greifen. Beide Abstimmungen sind bis auf den etwas mehr an Hochton an der No.1 sehr gleich, sodass es so ziemlich egal ist was man hier nimmt, ... ich habe eh drauf geachtet Trennungen bei 4 bis 5 kHz zu bekommen.
Warum ich mich wieder der No.1 widme ist ganz einfach, ... ich wollte diese Box hernehmen um auch noch alternative Elektronik daran zu testen.
Gruß Timo
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Hallo zusammen,
ich war Freitag bei Timo und konnte sowohl die No.1, wie auch die Arias mit Subwoofer hören. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für die Einladung! Leider komme ich erst jetzt zum Schreiben.
Timo hat mich sehr nett empfangen und wir haben uns erstmal über verschiedenste Themen bzgl. Selbstbau unterhalten. Danach konnte ich die No. 1 hören.
Was soll ich sagen, der Titel "was braucht man mehr" ist hier wirklich ernst zu nehmen. Nach wenigen Minuten war eigentlich schon klar, dass die No.1 exakt meinen Geschmack treffen und ich sie am liebsten direkt eingepackt hätte
Der Bass ist wahnsinnig trocken und absolut präzise, was natürlich auch mit der Einmessung im Raum zu tun hat. Ich habe aber selbst bei Vorführungen von sehr teuren fertigen Lautsprechern seltenst so einen Bass gehört.
Der TI100 als Mitteltöner ist der Knaller. Sehr direkt und auch bei hohen Pegeln völlig stressfrei. Im direkten Vergleich mit den Arias ist der TI100 dem B100 doch ein Stück weit überlegen. Das Anreißen von Saiten z.B. wirkt einfach authentischer.
Beim Hochtöner war ich auch sehr überrascht. Dieser fügt sich absolut nahtlos ins Geschehen ein und fällt selbst bei sehr hohen Lautstärken nicht negativ auf. Ich bin da etwas empfindlich und empfinde Hochtöner generell sehr schnell als aufdringlich und nervig.
Was mir auch sehr gut gefallen hat war die Räumlichkeit. Mit geschlossenen Augen sind die Lautsprecher einfach weg und es baut sich eine sehr schöne Bühne auf. Genau so, wie ich mir das vorgestellt habe und auch vor vielen Jahren bei den La Belle so wahrgenommen hatte.
Die Pegelreserven bei normaler Abhörlautstärke traut man diesen zierlichen Kisten rein optisch auch nicht zu. Die hauen einem einen Pegel um die Ohren, dass man wirklich mehrfach hinschauen muss, ob nicht doch noch andere Lautsprecher mit agieren
Danach haben wir auf die Arias mit dem 21 Zoll Subwoofer umgebaut.
Ganz generell sind diese wirklich sehr ähnlich. Beim 21 Zoll Subwoofer hört man natürlich raus, dass dieser mit ganz anderen Reserven agiert und entsprechend keinerlei Anstrengung zu vernehmen ist. Dies gilt auch dann noch, wenn das Sofa schon ordentlich wackelt
Der B100 macht einen wirklich guten Job. Im Vergleich zum TI100 klingt er keinesfalls schlecht, nur eben stellenweise nicht ganz so direkt. Timo meinte auch, dass man ohne direkten Verleich beim B100 nichts vermissen wird. Gefühlt war bei den Arias die Räumlichkeit nicht ganz auf dem Niveau der No.1, aber das mag vielleicht auch daran liegen, dass diese im Vergleich zu den No.1 nicht so genau ausgerichtet waren.
Am Schluss haben wir die Arias noch kurz mit einem einzelnen GF250 Subwoofer gehört. Wenn man keine brachialen Pegel benötigt, dann reicht diese Kombi auch völlig aus. Der GF250 hat eine wirklich gute Arbeit gemacht.
Ich bin nun von meinem Plan mit den La Belles völlig abgekommen und werde mir die No.1 bauen. Am liebsten würde ich den TI100 nehmen, aber bei uns rennen zwei kleine Kinder im Haus rum. Da habe ich dann doch etwas Angst um den TI100 und werde den B100 verbauen.
Vielen Dank nochmal für den sehr unterhaltsamen Nachmittag!!
Viele Grüße
Tobias
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Danke Tobias für den tollen Hörbericht.
Tobias hat sich aber gescheut auch die Nachteile zu nennen, denn die No.1 hat aktuell keinen Subsonic, den ich auf jeden Fall noch unsetzen möchte. Die Box spielt aktuell, getrieben durch den Raum bis weit unter 30 Hz. Für diese tiefen Frequenzen ist die Abstimmung nicht gemacht. Die No.1 spielt bei höheren Tönen im 40 Hz Bereich sehr gut, allerdings mit Schwächen unter 40 Hz, sodass noch eine andere Abstimmung gemacht werden muss, ...
hier nochmals der Vergleich zwischen dem Knalli als Bass und der No.1. Man sieht eine deutlich tiefere Basswiedergabe an der No.1, die zwar im Mess-Schrieb gut aussieht, aber zu Problemen führt, wenn es etwas lauter zugeht.
Über die Unterschiede zwischen B100 und TI100 habe ich in der letzten Zeit auch viel geschrieben. Der TI100 ist der bessere Mitteltöner, und im direkten Vergleich auch als BESSER auszumachen. Der B100 ist aber eine sehr gute Alternative und man vermisst NICHTS.
Interessant, dass sich der B100 in den ganzen Vergleichen als Messtechniksieger zeigt, ... bessere Klirrwerte zeigen anscheindend nicht das bessere Chassis.
Ein wichtiger Satz: die Mitteltöner machen die gute Box, Variationen sind beim Hochtöner wie auch beim Bass erlaubt und auch sinnvoll, bei anderen Anforderungen, ... aber die B100 und TI100 sind einfach unschlagbar gut, bei dem was sie machen, ... Mittelton.
Alternativen im Bass wären TIW200 in CB oder BR, wie auch GF oder AL in BR oder wenn es mehr werden soll der TIW300, vermutlich um klein zu bleiben in CB.
Im Hochton könnte ich mir die DSM gut vorstellen, aber dann bei hoher Trennung, oder die in der originalen Aria verwendete G20SC.
Je nach Raum und Aufstellung und natürlch Anforderung an Maximalpegel, sollte man die Box demensprechend anders konzipieren.
ps. das oben beschriebene "laut" ist bei 110 dB und mehr gemeint, beim nochmaligen Lesen musste ich das noch hinzufügen. Bis weit über 105 dB am Hörplatz bleibt der Bass perfekt sauber.
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Tobias, welcher letzte Woche zu Besuch war, hat mich inspiiert mich mal wieder der No.2 zu widmen, ... die No.2 ist eine 3,5 Wegebox, da ich ein Dappo vermeiden wollte. Sprich zwei Mitteltöner arbeiten im Grundton und nur einer spielt bis an die Trennung zum Hochton. Das hat mich erstmal viele Stunden in der Simulaton gekostet und noch viel mehr in der Abstimmung. Und dann gab es noch das Thema, dass ich bei beiden Hochtönern einen leicht unterschiedlichen Kennschalldruck gemessen hatte, sodass eine Weiche etwas mehr Widerstand im Hochton bekommen hat. Die Paargleichheit stimmt nun sehr gut, ...
Ich wollte einen direkt vergleichenden Messvorgang machen, ... Bei der No.1 kenne ich den Kennschalldruck mit knappen 86 dB, und hier in diesem Beispiel bei der No.2 sind es 4 dB mehr, was schlussendlich um die 90 dB sind. Nur eine Berechnung um die Messung zu verstehen. Ich habe nun bei der No.1 am Hörplatz um die 96 dB eingestellt, ... dass ein sehr hoher Pegel entsteht, ich wollte auch im zweiten Schritt die Klirrwerte miteinander vergleichen, ... dazu später, nach der Analyse, mehr.
Zuallererst der Schalldruckvergleich, am Hörplatz bei gleicher Lautstärkeeinstellung.
Die No.2 ist die obere Kurve, und man sieht gleich, dass im Mittelton die Welligkeit deutlich geringer ist. Das habe ich damals schon gemessen und trotzdem blieb die No.1 im Wohnzimmer stehen. Tobias hat geschrieben
Ich wollte dies nochmals an dem Vergleich nachvollziehen, ... Hochton und Bass sind super vergleichbar. Ich musste nur geringfügig die PEQ im Bass anpassen, denn die passten gut aufeinander. Bei 90 Hz habe ich um 2 dB mit Q=1 zusätzlich abgesenkt, ansonsten ist es die gleiche Abstimmung. Bei der No.1 habe ich an der Passivweiche etwas weniger Widerstand eingsetzt um am Hörplatz einen passenden Hochton zu bekommen, dies müsste man bei der No.2 auch nochmals nachziehen, das habe ich erstmal nicht gemacht. Ich werde gleich noch einen Shelf um 2 dB dazuschalten, dass auch der Hochton am Hörplatz identisch ist.wirkt einfach authentischer.
Und dann wollte ich meine neuste Testmusik des Treffens durch die Lautsprecher lassen, ...
Fazit, was die No.1 schon richtig laut konnte, kann die No.2 genau um 4 dB lauter, ... quasi bei gleicher Leistung, ... Der Bassbereich ist allerdings ähnlich wie bei der No.1 beschränkt, sodass zwar ein höherer Kennschalldruck besteht, aber der Basspegel mechanisch beschränkt ist, ... Ich kann jetzt noch etwas an Tiefbass rausnehmen, dass der Bass die Pegel des Miteltons mitmachen können, auch dies wollte ich heute noch machen, plus den angesprochenen Subsonic im Tiebass.
Wenn ich heute noch dazukomme, wollte ich schalldruckkalibriert die Pegel identisch bringen und dann den Klirrvergeich machen, ... denn jetzt vergleicht man im Klirr Äpfel mit Birnen, denn die No.2 ist direkt wahrnehmbar deutlich lauter.
dazu hoffentlich später mehr, ...
Gruß Timo
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vermutlich wiederhole ich mich, und ich habe die Messungen schon mal ähnlich gezeigt.
Die No.1 und die No.2 sind Bruder und Schwester, aber Zwillinge, Die Amplitude schalldruckbereinigt sagt schon alles, von Bass über den Mittelton bis hinein in den Hochton Identisch. Im Hochton eben mit dem angesprochenen Shelf von 2 dB. Und auch die größere Welligkeit im mittelton an der No.1 kann man sehen.
Doch nun zum Klirr, ... der direkte Vergleich.
Der GF250 im gleich großen Gehäuse bei fast gleicher Abstimmung macht im unterne Tiefbass etwas mehr Klirr, und ab 40 Hz deutlich weniger Klirr als der TIW250XS an der No.1. Im Mittelton sieht das Ganze nicht ganz so eindeutig aus, ... deswegen habe ich nochmals beide Klirrdiagramme angehängt: und nur K2 und K2 als Bild rausgespeichert
und die beiden Einzellmessungen:
No.1
No.2
K3 ist im Mittelton an der No.1 deutlich höher als bei der No.2, ... und ab 95/100 dB am Hörplatz steigen auch die Klirrwerte. Aber auch an der No.2 ist nicht alles lupenrein. An ein bis zwei Stellen gibt es erhöhten Klirr K2, was es an der No.1 nicht in diesem Ausmaß gibt, ... vermutlich komplett uninteressant. K3 hingegen bleibt auf niedrigem Niveau, ... eine kleine Bemerkung, das war so laut, dass ich mir bei den Messungen die Ohren zugehalten habe.
Und noch etwas, gemessen mit kalibiertem 90 Grad Daytonmic, was auf die Decke gerichtet ist. Ich habe gemerkt, dass das Dayton sehr viel mehr verlässliche Klirrwerte misst, zwei andere Mics sind Schätzeisen bei der Klirrmessung. Mic und Lautsprecher stehen am gleichen Platz, allerdings ist die No.2 nicht nach hinten geneigt. Und der GF250 sitzt auch 15 cm höher im Gehäuse, und ist besser vermittelt an der No.2 auf dem Seitenteil, und es ist das BR Rundrohr von Visaton genommen, anstatt einem Kanal aus Holz, an der No.1
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und der Hörvergleich, nicht zeitgleich, aber eindeutig:
zuerst mal die nachvollziehbare Titelliste, zum Treffen 2026 auch um weitere zwei Titel gekürzt, rund 50 min Spielzeit:
01. [Testmusik Treffen 2026 #01] Bela Fleck & The Flecktones -Flight of the Cosmic Hippo_gekürzt
02. [Testmusik Treffen 2026 #02] Czardas (V.Monti) by Thu Le and Lulo Reinhardt Duo Guitar_gekürzt
03. [Testmusik Treffen 2026 #03] Dire Straits - Private Investigations (Official Music Video)_gekürzt
04. [Testmusik Treffen 2026 #04] Eagles - Hotel California (Hell Freezes Over)_gekürzt
05. [Testmusik Treffen 2026 #05] Era - 03 - Dark Voices_gekürzt
06. [Testmusik Treffen 2026 #06] Flight to LAPD_gekürzt
07. [Testmusik Treffen 2026 #07] Improvisation 11_gekürzt
08. [Testmusik Treffen 2026 #08] Keis Song_gekürzt
09. [Testmusik Treffen 2026 #09] Keith don't go_gekürzt
10. [Testmusik Treffen 2026 #10] Malia & Boris Blank ~ Celestial Echo_gekürzt
11. [Testmusik Treffen 2026 #11] Poem Of Chinese Drum_gekürzt
12. [Testmusik Treffen 2026 #12] Steely Dan - Gaslighting Abbie_gekürzt
13. [Testmusik Treffen 2026 #13] The Bird Song - Liberty - Anette Askvik ungekürzt
14. [Testmusik Treffen 2026 #14] While I Look At You_gekürzt
15. [Testmusik Treffen 2026 #15] Yello - Houdini (Re-Edited 2021) ungekürzt
16. [Testmusik Treffen 2026 #16] Yello - Liquid Lies ungekürzt
Das erste Stück, von Andreas, spielt super tief, und der GF250 macht den leicht knackigeren Eindruck, ...
Im zweiten Stück, ein Vorschlag von Axel, ein Gitarrenstück, wo man eindeutig den TI100 als besseren Treiber entlarft und den absolut klaren Mittelton ausmacht. Auch den Vergleich mit der Aria letzte Woche konnte ich nochmals direkt nachvollziehen, auch hier mit zwei B100.
Wobei dieses mal nicht ganz deutlich herauskommt, wer der Stimmensieger ist, den Titel Nummer 5, ein Gesangsstück mit sehr tiefen Anteilen drin geht an die No.2.
Bei vielen Titeln würde ich blind die No1 mit der No2 nicht unterscheiden können, 8 9 10 beispielsweise, und bei 14 15 und 16 gibt es kaum einen Unterschied.
Bei 11 ist die No.2 wieder im Vorteil, vielleicht durch den kleineren Klirr des GF250 im Oberbass. Das sind chinesische Trommeln die im Bereich 40 bis 100 Hz absolut knackig gespielt werden.
Das Gesangsstück von Anette Askvik klingt auch bei der No.2 absolut hochwertig, allerings nicht so klar wie bei der No.1.
Ich habe mir viel Zeit genommen, um den Realvergleich zu machen, ... die Titelauswahl des Treffens ist erfolgreich um den Vergleich zu machen. Ich danke den Beteiligten für die richtig gute Zusammenstellung und der Musik-Titel-Vorschläge. ... Gruß Timo
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