Oder ist BR bei Seitenbass anzuraten? Wenn Seitenbass, dann tief trennen, BR oder CB - egal Wenn doch BR dann die Öffnung nach vorne und aus dem Gehäuse ausgearbeitet, also kein BR Kunstoffrohr. Auch egal Lässt sich das (Seitenbass mit BR nach vorne) in BoxSim simulieren? Ja
Ist es akzeptabel bei den Kondensatoren Elko rau zu nehmen, insbesondere beim TT (150µF)? Ja Grüße
Seitenbass mit 300 Hz Trennung ist nicht sinnvoll, schau die Phase TT-MT an, grauslig....
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Ich hätte es ausprobiert, Sagen wir, bei mir läuft gerade im Schlafzimmer ein L22 plus Sub BR mit DSA315 auf 300Hz LR2 im Canton plus E Gehäuse.
Als Begründung: bei mir lief eine LXmini, wo der Bass bis 800Hz aktiv mit LR2 getrennt war. Lizenz habe ich beim Herrn Linkwitz für 100Euro gekauft.
Zuletzt geändert von Markus213; 18.10.2023, 21:24.
Grund: Grammatik
Es ist meine Meinung, die ohne Angaben von Gründen geändert werden kann. Fehler oder Irrtümer vorbehalten! Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden
zuerst mal ist es beim Seitenbass wichtig, wo die Trennfrequenz ist und wo die Bässe hinzeigen. Je höher die Trennung desto kritischer die Aufstellsituation. Bässe nach innen zeigend ergibt eine Bass- und Grundtonüberhöhung, zeigen die Bässe nach außen ist deutlich zu wenig Grundton da. Das fängt schon bei 30 Grad an.
hier in meiner Grundsimu der MegaAria:
Zumindest mache ich es so, dass ich die Bässe nach innen zeigen lasse und die Abstimmung aber super Flach auslege. Sodass nie ein Dröhnen kommt im Bereich der tiefen Männerstimmen. Denn dies ist genau die Unterscheidung zwischen Front- und Seitenbass. Da muss man speziell beim unteren Stimmenbereich aufpassen dass man nicht zu FETT abstimmt. Oft höre ich den Satz: "Seitenbass ist schlecht", JA genau, da wurde auf die Bass und Grundtonüberhöhung nicht geachtet, dann klingt es wirklich schlecht. Aber berücksichtigt man dies, dann ist alles gut. Die Trennung ist dann fast irrelevant. Ich habe mich auf rund 200 Hz eingeschossen, geht aber auch höher, und vor allem gehts auch flacher, ... die Stella ist deutlich flacher ausgelegt und es geht auch.
Auf etwas zweites muss man noch achten. Die Bässe können ungemein "aufdicken" wenn nahe Wände da sind und der Boden sehr nah ist. Da gibt es eine maximale Bassüberhöhung. Teilweise plus 6 oder plus 9 dB wenn Boden und hintere Wand sehr nahe sind und dann vielleicht noch ein Lowboard in der Nähe steht, ... Dann gibt es zusätzlich eine maximale Bassverstärkung, das hat NICHTS mit Bassmoden zu tun sondern sind die akustische Verstärkungen der nahen Wände. Und das kann sehr schnell sehr mulmig klingen, ... deswegen stimme ich meine Seitenbässe meist in CB sehr flach ab, dann nehme ich gerne die Bassverstärkung mit. Schlussendlich waren ALLE erstaunt was denn so aus eine Stella in Wandnah rauskommt:
weit über 100 dB sind überhaupt kein Thema, geht sogar mit maximalem Ausschlag des TIW200 an die 110 dB, und das ist für so eine kleine Box schon ausgesprochen gut. Nur durch die wenigen kleinen akustischen Kniffe. "Ich habe mir dies auch gar nirgens angelesen", das ist mir einfach so in der Nacht zugeflogen weil ich ja überhaupt keine Fachliteratur lese!!! ps, das ist ein Insider!
Im Umkehrschluss, und das wieder sehr ernst gemeint: ICH würde nicht in BR gehen, das kann ganz schnell sehr unangenehm mulmig werden, und klingt jetzt total blöd, auch den W250S würde ich nicht nehmen, aber wenn er schon da ist dann ist es halt so. Aber niemals BR im Seitenbass, denn der W250S braucht ein großes Gehäuse, auch in CB, sonst ist ganz schnell eine 10dB-Überhöhung durch das zu kleine CB vorhanden und dann noch zusätzlich die Seitenbässe nach innen, zu viel Grundton und nahe Wände und schon haben wir 10-15 dB zu viel Bass nur durch den Standplatz. Plus 10 dB Raummoden, absolutes NoGo. Spätestens dann haben wir wieder jemand der behauptet, dass ein Seitenbass nicht funktioniert!
Das geht beim Al130 sehr gut, beim TI100 geht das nicht so eng zusammen:
Beachtliche Lautsprecher!
Hast du das Gehäuse jetzt aus übereinander gelegten Multiplexplatten gefertigt?
Ist dann das Mitteltongehäuse auch direkt Platte für Platte ausgeschnitten?
Bei der Konstruktion schwingt nix mehr Ist ja fast Wilson Audio
Beachtliche Lautsprecher!
Hast du das Gehäuse jetzt aus übereinander gelegten Multiplexplatten gefertigt?
Ist dann das Mitteltongehäuse auch direkt Platte für Platte ausgeschnitten?
Bei der Konstruktion schwingt nix mehr Ist ja fast Wilson Audio
Durch die Verschiebung des TT Chassis zur Seite verringert ich seine Entfernung zur Wand und somit auch deren akustischen Eigenschaften der Box. Hier ein Auszug eines 228Seiten schmalen Buches, das von manchen in halben Tag gelesen und verstanden wird.
Es ist meine Meinung, die ohne Angaben von Gründen geändert werden kann. Fehler oder Irrtümer vorbehalten! Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden
rechnen wir jetzt mal zusammen wieviel Gehäuse-Innenvolumen wir bei einer solchen Seitenbassgeschichte zusammenkommen können.
Also meine Boxen waren um die 16-20 cm breit, etwas kleiner als einen Meter hoch und rund 35 cm in der Tiefe. Was in Summe ja nach Materialdicke um die 30-40 Liter für alles Innenvolumen entsteht. Das Mitteltonvolumen mal zunächst außen vor gelassen. Nehme ich jetzt der W250S in zB 30 Liter BR, würde die Abstimmung so um die 50 Hz liegen, und beim Einsatz in CB wird man auch nicht viel Tiefgang bekommen, ... Somit geht der W250S nur in deutlich größeren Gehäuse (vielleicht ab 50 oder 70 Liter und da ist er auch Super gut. Der TIW250XS ist da deutlich anders auszulegen: der fühlt sich schon ab 30 Liter in CB sehr gut. Und noch etwas wohler fühlt sich der TIW200 in ab 20 Liter, oder sogar im Innenvolumen noch leicht drunter, ... So entstand meine Stella TIW200B100CB, ... ich habe auch immer wieder geschrieben, dass der TIW200 auch super flach abzustimmen ist mit einem BR, zB ab rund 20 bis 25 Liter, ... das ist auch für das nächste mal eine Alternative die ich schonmal hier gemacht habe: Stella TIW200B80BR (Bild): ganz links und ganz rechts: Der BR-Kanal ist hinten oben und mit knapp 70 cm auch super lang und richtig groß dimensioniert. (leider geht das mit dem W250S in einem so kleinen Gehäuse nicht, der würde dann den Bereich um 100 Hz aufdicken), dann kommt der Seitenbass noch hinzu mit einer nochmaligen Aufdickung bei 100 Hz und dann die wandnahe Aufstellung nochmals einige dB drauf, und am Ende könnte es dort auch noch eine Mode geben, auch in dem Bereich. Dann ist genau diese Auslegung für diesen speziellen Fall "Seitenbass" mit W250S leider nicht umzusetzen.
Klein und gleichzeitig Seitenbass geht somit nur mit dem TIW200 oder TIW250, in Ausnahmefällen auch mit dem GF200 oder AL200.
Wenn ich einen W250S einsetzen würde, würde ich in der Kombination mit dem B100 und G20sc eine "Classic"-ähnliche Box machen. Also klassischer Frontbass und Mittel und Hochton drüber. Jetzt könnte man sich noch überlegen den B100 über dem Hochtöner anzuordnen und die Chassis leicht auf die Seite zu schieben. Beides bringt eine Nuance mehr im Bereich um die oberen Mitten.
Alternativ könnte man den G20SC weglassen, denn der B100 macht das auch ohne Hochton richtig gut, ... Oder man verkauft den W250S und kauft sich gleich zwei TIW2X0. Dann würde ein Seitenbass in super kleinem Standgehäuse wieder gehen.
Hüstl, wie klingt eigentlich diese kleine Gitarrenbox, die da so unauffällig zu sehen ist , fragt der Marshall der 7.ten Kompanie
Die habe ich mir vor zig Jahren für meine Kunststoffschulung zugelegt. Und die spielt Movies in Präsentationen ab. Das eine oder andere habe ich mir da angeschaut. Akku Verstärker Aufbau für meine Boomboxen.
Mit Bass und hochtonregler lässt sich was sehr neutrales einstellen. Aber neutral an den Reglern eingestellt ist der Klang komplett verschoben. Dh der hochtonregler muss ordentlich hochgedreht werden sodass neutral rauskommt. Gruß Timo
Hallo Timo, Danke für die Rückmeldung. Ich finde die Geräte ziemlich cool im Aussehen. Möglicherweise ist es tatsächlich so, das die Höhen erst bei mehr oder weniger voll aufgedrehtem Regler linear daher kommen, wenn das an die Marshall Gitarrenverstärker Klangregelung angelehnt ist.
Hallo, die Fragen zum Marshall passt nicht wirklich in den Thread. Ich habe vor rund 5 Jahren mal meine ingenieursmäßige Neugier befriedigen wollen und habe das Teilchen komplett zerlegt und anschließend untersucht und wieder zusammengebaut, ... leider finde ich, auch nach 15 min suchen, die Bilder nicht mehr. Auch die Messungen die ich damals gemacht habe habe ich nicht wieder gefunden, ... Wenn es dich interessiert mache ich neue Bilder und neue Messungen. Und wenn es dir reicht würde ich dir versichern, dass die Teile jeden Cent wert sind. Ich stand vor der Entscheidung nach einer JBL und der Marshall. Und die Marshall hat auch verschiedene Versionen, ich habe die Marshall Killburn genommen. Inzwischen gibt es die Killburn II. Was geändert wurde weiß ich nicht. Ich meine ich habe 249 Euro bezahlt, heute kosten die um die 300 Euro plus. Ich weiß nicht mehr genau, aber ich meine es sind 3 Akkus verbaut, sprich die Killburn läuft mit 12 Volt, und der Verstärker sind einfache Class D Endstufen, ... Es spielt ein TMT und zwei Hochtöner, ... Wo die Trennfrequenz ist, weiß ich nicht, ... Ich habe mich dann entschlossen den Nachbau mit zwei B100 zu machen und den TMT GF200. Das Ergebnis kennst du sicher.
Meine Freundin nutzt die Teile im Sommer richtig oft, und zwar als Radioersatz vom Iphone als Zuspieler mittels Bluetooth.
Hallo zusammen,
falls hier noch jemand mitließt nach der langen Zeit.
Mittlerweile habe ich mit G20SC, B100 und W250S eine art Conga gebaut.
Mangels Platz und Schraubzwingen, tatsächlich erst 1 fertig. Die 2. ist in Fertigstellung.
Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, die fertige Box probezuhören.
Erster Eindruck: schöne Höhen, klare Mitten, rel wenig Tiefton
Nachdem ich die Box dann mit dem BR näher an die Wand geschoben habe, ist der Bass doch nicht so schwach und ich muss sagen, auch der Tieftonbereich ist beinahe so wie ich es mir gewünscht habe.
Leider hat sich noch eine odyssee beim Thema Verstärker ergeben. Als Ersatz für meinen 80er Jahre Telefunken Receiver bekam ich einen Pioneer A502-R aus dem Freundeskreis. Leider stand dieser offenbar eine Zeit in feuchten Räumen und ist oxidiert. Der Ton "kracht" und und "krazt" die meiste Zeit. Auch Kontaktspray hat nicht geholfen. Eine Reparatur schien mir zu aufwändig, da kam mir ein NAD C350 in die Finger. Der NAD hat ein Problem: er schmeißt oft die Sicherung (16A Leitungsschutzschalter) raus und ich gehe davon aus, dass er einen Defekt hat.
Klanglich ist der NAD sicher nicht schlecht. Am Pioneer (wenn er denn mal Spielt), gefällt mir die Loudness Funktion. Das tut dem mitunter etwas schwachen TT bei niedriger Lautstärke gut.
Mit dem Pioneer und NAD habe ich hier jetzt 2 kränkelnde Kandidaten und bevor ich nun weitere 200€ - 300€ in die Reparatur stecke, frage ich mich bzw. Euch, bekomme ich für das Geld nicht einen brauchbaren gebrauchten Verstärker? Bei Yamaha fand ich u.A. interessant, dass es hier Loudness als Regler gibt.
Hoffe ihr steinigt mich jetzt nicht
Ich hänge noch ein paar finalen Dateien an, vielleicht möchte ja noch jemand gucken / was dazu sagen.
Die fetige Box traue ich ja kaum zu zeigen ... Eure sehen so viel perfekter aus
Hi, da der Pegel bereits über 100 Hz abwärts zu fallen beginnt, ist das in jedem Fall eine Box für eine wandnahe Aufstellung.
Kannst du das Tuning noch versuchsweise verändern- zBp. von 35 Hz auf 50 Hz? Dann gibt es deutlich mehr Bass.
Die Weiche ist ja schon mal super einfach und sieht laut Sim nicht verkehrt aus würde ich sagen.
Evtl. um 2500 Hz etwas zu viel Energie.
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