googlest Du "Hifi Selbstbau", findest Du das Onlinemagazin für Lautsprecherbau "Hifi-Selbstbau". Abo kostet 24,- pro Jahr; dafür bekommst Du eine Jahreslizenz für ein Lautsprechermessprogramm "JustOct" sowie etliche Chassistests; die Daten lassen sich einfach in Boxsim importieren...
Original geschrieben von MFC ......4./ Steinwolle, da kann ich nur Zustimmen, ist Prima. Aber macht zu viel Staub. Und es juckt furchtbar. Also nur im geschl. MT Abteil.
......Manuel
Dann hast Du nicht das richtige genommen!
Heralan (oder Isover) hat gebundene Steinwolleplatten zur Trittschalldämmung, die stauben sehr wenig, jucken nicht und sind mit einem Messer schneidbar.
Aus dem HiFi-Forum eine sehr schöne Erklärung von "Not 0815":
"Der MT-Zweig besteht zunächst aus einem in Reihe geschalteten Hochpass gefolgt von einem Tiefpass. Daraus ergibt sich ein akustischer Hochpass bei ca. 300Hz/20-24dB und ein akustischer Tiefpass bei ca.2500 Hz/6dB der erst über ca. 8kHz eine Flankensteilheit von 12db/Okt. aufweist. Diese Unstetigkeit des Tiefpasses ist auf Membranresonanzen des MT zurückzuführen. Die Resonanzen bewirken u.a. starke sprunghafte Phasendrehungen, besonders im Filterübergangsbereich dreht die Chassisphase so stark, dass sie Wirkung des Tiefpasses fast völlig aufgehoben wird. Ein gutes Filterverhalten ist somit nicht möglich. Die Weiche muss daher auch diesen Chassisfehler kompensieren. Die stärkste Membranresonanz liegt bei ca. 8 kHz. Um einen "stabilen" Abschluss für den Tiefpass zu erreichen, muss der resonanzbedingte Phasengang bei ca. 8kHz korregiert werden. Durch Parallelschaltung eines Kondensators (0,5µF] zur Spule (0.68mH)des Tiefpasses ergibt sich ein sehr smallbandiger Sperrfilter mit einer Mittenfrequenz von ca. 8 kHz. Dieser Sperrfilter, der bereits rechtweit oberhalb der (gewünschten)Trennfrequenz des Tiefpasses liegt, dreht die Phase im Sperrbereich des Tiefpasses auf fast 180°. Die resonanzbedingte Phasendrehung des Chassis wird dadurch vorweg korregiert und ein halbwegs "erwarteter" Pegelverlauf des Filters erst möglich. Da der Sperrfilter wie bereits gesagt erst oberhalb der Trennfrequenz wirkt, ist sein direkter Pegeleinfluss durch die Sperrwirkung selbst vernachlässigbar gering.
Gruß
Sven"
Ein Tip von Antiasina: zusätzlich einen Widerstand 2 Ohm in Serie zuschalten. Warum:
Original geschrieben von antiasina Dann habt ihr das ja schon geklärt... ich habs heute morgen mal grafisch versucht darzustellen, aber keine Zeit mehr gehabt, es hier reinzuschreiben:
1 Ohm sollte gut sein, 2 sind sicher, mehr setzt die Wirkung des Kondensators außer Kraft, und dann kann man ihn auch ganz weglassen.
Das Schwingen kann auch durch den Kondensator selbst hervorgerufen werden. Ich werde mal versuchen, es zu erklären:
ein Verstärker wird gegengekoppelt, d.h. sein Ausgang wird um 180° in der Phase gedreht auf den Eingang zurückgeführt. D.h. er löscht den Eingang teilweise aus, es geht Verstärkung verloren. Damit lassen sich die Eigenschaften des Verstärkers in die gewünschte Richtung beeinflussen. Für den NF-Verstärker bedeutet das:
- geringe Verzerrungen
- niedriger Ausgangswiderstand
- gerader Frequenzgang.
In den Punkten 1 und 2 ist der Transistorverstärker ohne Gegenkopplung dem Röhrenverstärker unterlegen! Erst die Gegenkopplung macht einen guten Verstärker draus.
Jetzt kommt aber die (hohe) Frequenz, wo der Verstärker nachlässt, er entspricht hier etwa einen 6dB-TIefpassfilter, dass die Phase um höchstens 90° verschiebt. Darum, dass das eingehalten wird, kümmert sich (hoffentlich) der Verstärkerentwickler.
Wenn man jetzt einen Kondensator an den Ausgang klemmt (über welchen Umweg auch immer), erhöhst du die Belastung zu hohen Frequenzen hin. So sinkt die Ausgangsspannung der Verstärkers weiter, und man fügt noch mehr Phasenverschiebung hinzu, die dann das Faß zum Überlaufen bringt:
180°+90°+noch etwas vom Kondensator kommt verdammt nah an 360° =0° ran, wo dann aus der Auslöschung eine Anhebung wird. Das Ergebnis ist wie die Rückkopplung mit Mikrofon. Gute Nacht!
Einige PA-Verstärker haben ein Schutzglied aus Spule und Widerstand - in einem HiFi- Verstärker habe ich das Glied noch nicht gesehen. Es reduziert auch den Dämpfungsfaktor im Höhenbereich, was mir egal ist.
PS: Die TDA7294 nehmens übel (Selbstversuch!) mein alter Selbstbauverstärker auch. Röhren sind dagegen praktisch immun.
Zusammenfassung: Bei sensiblen Verstärkern kann durch das Schwingen der Verstärker Schaden nehmen. Ich habe daher 3 Ohm reingelötet. Sicher ist sicher .
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
... 1 Ohm sollte gut sein, 2 sind sicher, mehr setzt die Wirkung des Kondensators außer Kraft, ...
Zusammenfassung: Bei sensiblen Verstärkern kann durch das Schwingen der Verstärker Schaden nehmen. Ich habe daher 3 Ohm reingelötet. Sicher ist sicher .
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Ich geb ja zu, die Weiche passt nicht zur Concorde, aber um die geht es hier. Das Problem wurde bei Klampfis Box erwähnt, gilt aber bei allen Weichen, die den Sperrkreis-Kondensator haben und danach gegen Masse nur noch einen weiteren Kondensator.
Bei der Concorde ist es nicht ganz so wild, da der Vorwiderstand im Mitteltonzweig schon 1,2 bis 1,5 Ohm hat, trotzdem könnte es kritisch werden. Bei mir war ja mal ein Kanal der Endstufe ausgefallen, vieleicht war das die Ursache?
Wie gesagt, es kostet fast nichts, wer allerdings die Weiche ausbauen muß, wird sich schwerer dazu aufraffen...
Im HiFi-Forum wurde der bei Hobby-HiFi gemessene und auch in Boxsim erscheinende 100-Hz-Buckel bemängelt. Auch würde man zu viel Oberbass hören. Das ließ mir keine Ruhe, also wurde die KN-Spule von 22 auf 15 mH abgewickelt, 1 Ohm dazu und verglichen. Egal ob da ein Buckel in der Realität war, in der Simu ist er weg, sogar mit mehr Tiefbass und es klingt besser, nicht mehr so aufgedickt. Kann an meinem Raum liegen, der bringt 100 Hz sowieso zu laut.
Die Kerle vom Hi-Fi-Forum meinen, Timmermanns hätte richtig gemessen, das könne man "gaten". Dass die Kurve bei Visaton den Buckel nicht zeigt, würde am RAR liegen. Kann ich nicht beurteilen.
Jedenfalls lasse ich das so und wer will, kann es mal probieren.
Demnächst wird die Concorde bei "Stereo" getestet, mal sehen, ob die auch einen Buckel messen. Bleibt spannend,
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Original geschrieben von walwal ...Demnächst wird die Concorde bei "Stereo" getestet, mal sehen, ob die auch einen Buckel messen. Bleibt spannend,
Wo messen die denn? Ich habe mir lange schon kein Heft angesehen. Die ich in Erinnerung habe hatten Messkurven in Briefmarkengröße... Ob das der Grund für die überschäumende Kreativität beim Schreiben der Kritiken sein kann?
Mir fällt immer wieder der Esel ein, der den Shrek vor dem großen Burgturm des Prinz Farquart fragte, ob dieser damit etwas kompensieren wolle...
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Ja, die Impedanz sinkt auf 3,0...geht noch.
Das könnte der Grund sein, warum die 22er Spule drin ist, da 3,2 nach DIN nicht unterschritten werden sollen.
Sonst spricht nichts für die 22mH.
Der Buckel ist bei meiner Simu um 1 dB kleiner und bei 50-80 Hz wird es 1 dB lauter. Bei 5,75 Ohm.
Meine Weiche hat statt 2,2 mH/1,9 Ohm nur 0,6 Ohm, da ist der Buckel noch weniger, hat mehr Grundton, klingt besser.
Es ist unglaublich, wie anders die Box klingt, sogar meine Frau hat es gehört!
Etwas heller, Stimmen natürlicher,klarer.
Hobby-HiFi nannte die Tiefen "opulent" , das kann man als Übertreibung lesen....
Habe jetzt den HT mit 2,0 statt 3,3 Ohm, passt besser.
Aktualisierung: Das war nix! Auf Dauer klingt es zu dünn, also wieder 22 mH rein, auch den HT mit 3,3 wieder gesenkt.
Was sich bewährt hat, ist die zuschaltbare Spule 15 mH zur Bassabsenkung!
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar