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    Ein Gast antwortete
    @ aurelian

    Zustimmung, deshalb habe ich in Räumen, in denen ich unauffälliges Licht benötige komplett neutral- bzw. kaltweiß, gerade im Badezimmer und in der Ankleide fast ein Muss.
    Neutralweiß oder "kaltweiß" (6000 Kelvin) bekommt man zwischenzeitlich in jeder Fassungs- und Bauform.

    @walwal

    Das G9-Halogen-Problem kenne ich, diese hatte ich in Wandleuchten.
    Diese habe ich gegen LEDs getauscht und sie scheinen zu halten.
    Erfreulicher Nebeneffekt: 6 anstelle 50 Watt, die G9 haben ~ 80 Lumen/Watt.

    Gruß, Wastler

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  • aurelian
    antwortet
    Die Farbechtheit ist sehr überraschend, man vergisst tagsüber öfters in Räumen, in denen man Licht eingeschaltet hat, dies wieder auszuschalten, da man es als solches nicht wahrnimmt.
    Ich finde das auch angenehm, wenn es draußen und drinnen eine ähnliche Lichtfarbe hat.
    Bei 2700K hat man, von draußen kommend, immer den Eindruck, in einer Gruft zu sein, selbst wenn man sehr viel Licht hat.
    Nur gibt es 5500 - 6500 K dzt fast nur in LED-Röhrenform und ein paar ganz wenige GU10-Spots.
    Andere Lampen gibt es in dieser Lichtfarbe allenfalls von dubiosen NoName-Herstellern auf Alibaba.

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  • walwal
    antwortet
    Ich hatte Hochvoltlampen, die verreckten, sowohl E 27 als Birne, als auch Par 38.

    GANZ mies sind übrigens Halogen mit G9, die sterben wie die Fliegen bei meinen Töchtern. Led halten bis jetzt alle noch.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @ walwal

    Natürlich kann man auch schlechte LED kaufen, ich hatte welche, die nur Tage hielten (deutsche Marke, aber made ich China). Nach Reklamation bekam ich Ersatz - der wieder schnell defekt war. Nach erneuter Reklamation erhielt ich die bessere, dimmbare Version (made in Germany) - die hält bis heute.
    Diese leidvolle Erfahrung musste ich auch machen.
    Ich unterstelle, dass du 12V LEDs verwendest.
    Da ist das Problem ist allerdings relativ einfach zu beheben.
    Die LEDs verbrauchen teilweise deutlich mehr, als die Angabe (sonst gibt es die Kennzeichnung A++++++ nicht ), deshalb wird auch empfohlen, das Netzteil 20% höher zu dimmensionieren.
    Ist dieses zu eng toleriert, wird das LED durch die unausreichende Kapazität faktisch gedimmt.
    Das erklärt auch, warum die Dimmbaren hielten.
    Bei 220 V Strahlern gibt es da Problem weniger bis kaum, so meine Erfahrung, ich habe über 100 LED-Lampen im Einsatz.

    Zwischemzeitlich gibt es neutralweiße LEDs mit einer Farbtemperatur von ~4000-5500 Kelvin (die internationale Norm für mittleres Sonnenlicht beträgt 5500 Kelvin, 4000 Kelvin gilt als neutralweiß)
    Die Farbechtheit ist sehr überraschend, man vergisst tagsüber öfters in Räumen, in denen man Licht eingeschaltet hat, dies wieder auszuschalten, da man es als solches nicht wahrnimmt.

    Gruß, Wastler

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  • aurelian
    antwortet
    Mit dem Comeback wird es nichts werden, die Story hat bereits einen Bart (eine von vielen unausgegorenen Ideen, die technisch nichts taugen - und mir auch nichts nützen würde, weil ich sowieso nur 4000 bis 6500K verwenden mag, und da schmilzt jeder Draht).
    Und ist mM auch nicht nötig.
    Filament-LEDs sind der perfekte Ersatz für Glühwendel (die Farbgüte ist eine Frage der Selektion bei der Herstellung der Filamente), Flimmern behebt man mit ausreichend hoher Frequenz oder Gleichstrom + Kondensator (je nach Modell gibts beides).
    Und Flächenstrahler werden künftig OLEDs sein, LEDs werden vor allem als Punktstrahler bleiben.

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  • ubix
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Solange die Weltbevölkerung mit 2% weiter wächst, ist es völlig wurscht, ob in Europa Energie eingespart wird oder ganz Deutschland nur mehr vegan isst. Alles sinnlose Effekthascherei der Politiker.
    Man muss das ganze im globalen Verhältnis sehen.
    Wenn man noch die Energie und Aufwand zum Herstellen der Leuchten, und dann wieder zum Entsorgen dazurechnet, ist so eine LED Lampe zwar nicht schlecht, aber im Grunde sehr aufwendig im Gesamtprozeß.

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  • andi_m
    antwortet
    Vielleicht gibt es ja bald eine Lösung:
    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wi...comeback-.html

    Gruss Andi_m

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  • Frankynstone
    antwortet
    Eine perfekte Farbwiedergabe ist auf Basis blauer LEDs mit Leuchtstoff drauf nicht möglich. Zwischen blau und grün entsteht eine Lücke im Türkis, wo kein Leuchstoff angeregt werden kann. Man müsste also in einer LED-Lampe zusätzlich zu mehreren "weißen" LEDs noch eine türkise einlöten, um die Lücke im Spektrum zu schließen und dann die Farbanteile an einer Streuscheibe mischen.

    Den Mangel an Tiefrot kann man durch die Mischung des Leuchtstoffs oder durch eine zusätzliche rote LED mit ziemlich langer Wellenlänge ausgleichen, beide Möglichkeiten werden tatsächlich genutzt.

    Wie man bei Fastvoice lesen kann, kann es auch helfen, das Licht verschiedener weißer LEDs zu mischen, wenn sie unterschiedliche spektrale Verteilungen haben, die für sich allein nicht gut sind. Das funktioniert aber auch nicht immer, wie ich bei eher billigen gemischt bestückten LEDs vom Discounter weiß, worunter alles komisch aussah.

    Ich habe jetzt in der Küche Daylite GU10-270WW/AS, die gab es überraschend günstig bei Pollin. Ich bin mit denen sehr zufrieden, das Licht dieser Lampen erzeugt keine seltsamen Falschfarben und ist mit 3000K sehr angenehm. Schlägt sich gut im Vergleich mit Halogen, so mein subjektiver Eindruck.

    In einem Baumarkt habe ich mal eine EGLO 11195 gekauft, ebenfalls 3000K, die einen seltsamen grünlichen Ton hat, wenn man sie mit einer Halogenlampe vergleicht. Aber wenigstens leuchtet sie gleichbleibend hell. Eine Baumarkt KIG GU10LEDSMD36WEPN leuchtete ganz angenehm, hat aber bald an Helligkeit eingebüßt (Problem ist bei den Billiglampen meistens der "selbstheilende" Dropper Cap).

    Ein Kollege hat sehr helle LED-Spots von LE bei Amazon gekauft. Das Licht von denen ist wirklich gut und erinnert sehr an Halogenspots. Aber auch die haben als "Vorschaltgerät" nur einen mickrigen Dropper Cap. Es ist damit zu rechnen, dass sie bald an Leuchtkraft verlieren und ich würde sie nicht empfehlen.

    Ein weiteres Problem, wofür diverse Halbleiterhersteller jedoch inzwischen spezielle Treiber-Chips als Lösung anbieten, ist das Flimmern. Stroboskopeffekte sollten bei den besseren Produkten in Zukunft nicht mehr auftreten.

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  • ubix
    antwortet
    Es gab beim Nord-Daldi diese Woche LED Lampen. RA > 95.

    Lichtwirkung und Preis-Leistungsverhältniss ist nicht schlecht. Aber bis eine LED tatsächlich die Farbtreue bzw. das angenehmere Leuchten einer Glühbirne erreicht, wird es wohl noch dauern. Beim direkten Vergleich gibt es immer noch Unterschiede, aber die LED Leuchten holen immer mehr auf.

    Wobei die Frage besteht, ob es überhaupt technisch möglich ist, mittels LED auf 100 RA zu kommen.

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  • aurelian
    antwortet
    Die Aussagekraft des Index ist als eindimensionale Zahl begrenzt. Man kann auch für Ra 95 ein schlechtes Spektrum konstruieren

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  • mechanic
    antwortet
    Ich habe gewartet, bis Strahler mit Index 95 bezahlbar zu kriegen waren (ELV anfangs des Jahres) und zuletzt in den Wohnräumen ausgetauscht - die sind gut !

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  • walwal
    antwortet
    Hier gibt es viele Testberichte:

    http://fastvoice.net/led-testberichte/

    Gute LED haben heute einen 90er Farbindex. Nicht perfekt, aber das wird noch.
    http://fastvoice.net/2015/07/26/dopp...one-und-ra-90/

    Natürlich kann man auch schlechte LED kaufen, ich hatte welche, die nur Tage hielten (deutsche Marke, aber made ich China). Nach Reklamation bekam ich Ersatz - der wieder schnell defekt war. Nach erneuter Reklamation erhielt ich die bessere, dimmbare Version (made in Germany) - die hält bis heute.
    Da sind die Philips zuverlässiger, von den etwa 20 LED ist seit 3 Jahren keine defekt.
    Zuletzt geändert von walwal; 09.09.2016, 18:30.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Um wieder zum Thema zu finden, ein Video. Hier zeigt jemand den deutlichen Unterschied verschiedener Lampen bezüglich der Farbwiedergabe (Ra, CRI) am Beispiel von Rullepölse (Rollbraten-Aufschnitt). Unter schlechtem Licht sieht das leckerste Essen schlecht aus.
    https://www.youtube.com/watch?v=Mb_Do1C5fz8
    Wer ungeduldig ist, kann bei 3:18 anfangen.

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  • horr
    antwortet
    Christoph!

    Ja, ja,
    Das Problem ist bekannt, nur die Ursachen-Wirkungsbeziehungen bei endokrin wirksamen Substanzen sind sehr komplex.
    Phthalate hab' ich schon eigenhändig am GC-MS analysiert, über Bisphenol A schon selbst was geschrieben, Nonylphenole sind mir ein Begriff - ist halt mein Job.

    Nur deine Quellen sind schlecht, auch die neuen.
    Lieber so was:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Endokrine_Disruptoren
    So was:
    https://www.google.de/search?q=risk+...ine+disruptors
    So was:
    https://www.umweltbundesamt.de/theme.../umwelthormone
    So was:
    https://www.epa.gov/iris

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  • walwal
    antwortet
    Christian, auch andere Quellen berichten so. Auch bei Tieren.

    http://www.spektrum.de/news/spermien...-sinkt/1419367

    http://www.kinderwunschklinik.de/urs...n/umweltgifte/

    http://www.swr.de/odysso/angriff-auf...z6i/index.html
    Zuletzt geändert von walwal; 06.09.2016, 08:40.

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