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Nabend,
meine zwei EX45er sind heute angekommen und natürlich habe ich schon ein wenig rumexperimentiert. Hier meine Ergebnisse:
MDF - ca. 20x80 cm / 12 mm stärke:
klingt ziemlich dumpf...kaum Tiefton
Spanplatte 100x100 / 10 mm stärke:
insg. schöner Klang, Höhen müssen aber leicht angehoben werden
Spiegel - 40x50 cm / 4 mm stärke:
blechernder, metallischer Ton. Wie ein Lautsprecher in einer Metalltonne.
Schlechteste wiedergabe von allen getesteten Materialien.
Leimholz Buche - 35x40 cm / 16 mm stärke:
das gleiche wie bei MDF - nur noch leiser und dumpfer.
Habe im Bad den Exciter an mehreren Sachen gehalten wie die Badewanne und diverse Stellen an den Badschränken - kann man total vergessen :/ Klingt alles sehr dumpf und leise.
Jetzt komme ich zu dem erstaulichsten Ergebnis:
Exciter an einer Schicht FURNIER klingt SUPER!! Ich habe es mit Ahorn und Mahagoni getestet....klingt beides genial. Habe hier die letzten zwei Stunden diverse Stücke auf einem ca. 80x40 cm Stück Ahornfunier (total dellig usw) angehört - es ist vergleichbar mit dem Mini-Monitor Basic, wobei dieser durch die sehr diffuse Wiedergabe sich insg. um einiges besser anhört.
Habe beide EX45 gleichmäßig auf dem Stück verteilt.
Beste Einstellugen am AV: SMALL + Basswiedergabe Sub+Front + Übergangsfrequenz 80 - 120 Hz.
Da das Furnier im Moment ein paar Risse hat und zu dünn ist hat man bei manchen Songs ein "flattern". Werde morgen ein mal 90° und dann noch mal 0° drüber Mahagoni drauf leimen (wg. der Optik). Bei drei Schichten sollte das ganze schon etwas besser klingen.
Sehr gut kommen Instrumente wie Geige, Gitarre, Tomtom sowie Stimmen rüber (z.B. Songs von Annett Louisan) und diverse klassische Stücke. E-Gitarren klingen auch sehr nett.
Wenn das ganze als Sandwitch ein wenig steifer wird, kann ich mir vorstellen dass ein A4 - A3 Stück ausreicht um bis ca. 100 Hz runter zu spielen.
Meine Teufel und den MiniMonitor habe ich jetzt abgeklemmt - und höre nur noch mit den Excitern :-)
Gruß
Paul
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Wie Herr Reith schon sagt,
am Ende zählt bei solchen Konstrukten wie der Frequenzgang am Hörort ist und der sollte nunmal leicht abfallen.
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Ihr habt auch nie Feierabend, oder?
OK, es kann sein, dass es an meinem Raum liegt. Es stimmte so schön überein...
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@ walwal, dieser Effekt mit Deiner Concorde muss aber aber einen anderen Grund haben, denn wir stimmen unsere Boxen immer im Messraum möglichst linear ab und es klingt in unserem Hörraum oder auch zu Hause sehr stimmig. Deswegen waren wir ja so von den Socken, als die Flächenstrahler dermaßen daneben lagen.
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Auch wenn es nicht ganz passt, so finde ich das interessant:
So sieht jetzt der Amplituden-FG aus:Zitat von VISATON Beitrag anzeigenWir haben die zweite Hartschaumplatte identisch bestückt und frei in Ohrhöhe im Hörraum aufgehängt. Natürlich haben wir sie mit dem Equalizer auf den optimal glatten Frequenzgang, den wir im Messraum ermittelt haben, entzerrt (siehe Beitrag #57). Die Enttäuschung war fürchterlich! Die Platten klangen dünn, kalt und schrill.
Dann haben wir nach Gehör am Equalizer rumgespielt und merkten schnell, dass die Mitteltonabsenkung von 150 - 1000 Hz im Hörraum absolut falsch ist. .....
Das entspricht meinen Erfahrungen mit der Concorde, die im Visaton-Messraum linear abgestimmt wurde und bei mir im Hörraum (etwas) kalt und schrill klangen. Erst die Mitteltonanhebung brachte Zufriedendheit - und wie! Ist das Zufall, dass sich beide Kurven gleichen?
Ketzerische Frage: Haben die Kritiker der Visaton-Boxen Recht, wenn sie sagen: "es klingt nervig, schrill, (metallisch)"?
Die Simu meiner Abstimmung im Bass ignorieren, der wird elektrisch angehoben.
Angehängte DateienZuletzt geändert von walwal; 31.10.2009, 11:08.
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Hatte diesen Beitrag gestern versehentlich gelöscht. Die Batterien meiner Funkmaus waren leer und den PC mit der Tastatur zu bedienen habe ich nicht so drauf.
Mal angenommen, man klebt so einen Exciter beidseitig zwischen zwei Platten und verbindet diese zwei Platten umlaufend mit einer dünnen Holzleiste. Das müsste doch theoretisch den gleichen Effekt haben, als wenn man QTS eines beliebigen Chassis erhöhen würde. Ein hoher QTS ist für Freeairbetrieb, zumindest bei konventionellen Chassis, von Vorteil. Ob das aber bei einem Exciter auch so ist, weiss ich leider nicht.
Die Fläche würde sich dadurch nicht nur verdoppeln, man könnte auch durch offen lassen eines kleinen Bereichs, zwischen den Leisten, evtl. eine Art Bassereflexeffekt bewirken.
Gruß, Lonzo
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An einen Betrieb ohne Sub hatte ich auch nicht gedacht. Wenn ich mit einer kleinen Fläche (A4? A3?) und 20 - 40 cm zur Wand auf 500...1000 Hz komme wäre das schon super... Denke über den Betrieb als Mittel-Hochtöner (statt G20SC) nach..mit z.B. W170S als Tiefmitteltöner... Vorausgesetzt der EX hört sich gut an.
Kann oder hat schon wer den Tiefgang gemessen mit diversen Abständen zur Wand?
Es dürfte auch von der Größe der Fläche abhängig sein.
Zum Thema Balsaholz habe ich den Shop hier gefunden...haben diverse Härtegrade..von sehr weich bis sehr hart:
http://www.balsawood.de/cgi-bin/Bals...System.cgi?F=0
"Die Zugfestigkeit beträgt ca. 20 bis 40 N/mm², die Biegefestigkeit pendelt zwischen 15 und 25 N/mm², jenachdem ob das Holz aus der Stammmitte (hartes Holz) oder vom Stammäußeren (weiches Holz) stammt."
Hier die Daten von diversen Holzarten:
http://wdb.ebb1.arch.tu-muenchen.de/...&id=8&gruppe=2
Interessant ist da z.B. Pappel..ist sehr günstig, leichter als Fichte, hat keine Astlöcher und die Biegefestigkeit liegt bei 50 N/mm².Zuletzt geändert von AlphaRay; 31.10.2009, 00:30.
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Als Wandlautsprecher sind diese Flächenlautsprecher völlig ungeeignet, zumindest, wenn sie tiefe Töne abstrahlen sollen. Wenn die Platte einen halben Meter parallel zu einer Wand hält, verändert sich schon leicht der Klang (wird dünner). Je näher man sich der Wand nähert, desto weniger Tieftonanteil ist vorhanden. Ein paar Zentimeter vor der Wand, ist der ganz untere Mittelton und Bass weg. Die Wandlautsprecher von Elac sind 6 cm dick (viel stärker als die Portait) und kommen mit viel Aufwand (Bedämpfung hinten) nicht viel weiter runter als ca. 200 Hz. Ein Subwoofer ist immer nötig.
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Ich habe auch schon an eine Styroporkugel gedacht..es gibt so zwei Kugelhälften (glaube so 1 -2 cm Wandstärke) welche man zu einer kugel formen kann..den EX drinnen verbaut und von der decke hängen lassen sollte man einen Omni-Strahler haben...
Andere frage: würde man jetzt die Stelle an welcher der Ex ist ausfräßen um die Gesamttiefe zu senken..würde sich etwas am Frequenzverlauf verändern??
Woran ich denke: der EX 17 ist ja nur 16,5 mm dünn...würde man jetzt eine 18 mm holzplatte nehmen und die dann in der mitte so groß wie den EX bis 16,5 mm ausfräßen hätte man einen 18 mm flachen Lautsprecher..den man auch noch nach belieben anmalen könnte. Wäre mein Vorschlag für "PORTRAIT II"
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Hi Admin,
Flachenstrahler und DiPole verhalten sich im Hörraum ganz anders als übliche Kisten. Mit der klassischen Messtechnik und nach klassischen Kriterien "schönen" Messwerten kommt man da nicht weit. Zumal die Kurven auch vom Messabstand abhängen.
Wenn man im Hörbereich einen ab ca 500..2000Hz halbwegs monoton fallenden Verlauf hat, dann fängt es an zu passen. Wie stark es fallen muss, hängt von der Richtwirkung, der Halligkeit des Raumes und dem Geschmack ab.
So zumindest meine Erfahrung.
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Liegt die Hochtonabsenkung jetzt an der Dämpfung des Materials? So wie ich das verstanden habe, sollen ja die Hochtöne bei größeren Flächen immer gleich rüber kommen.
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Wir haben die zweite Hartschaumplatte identisch bestückt und frei in Ohrhöhe im Hörraum aufgehängt. Natürlich haben wir sie mit dem Equalizer auf den optimal glatten Frequenzgang, den wir im Messraum ermittelt haben, entzerrt (siehe Beitrag #57). Die Enttäuschung war fürchterlich! Die Platten klangen dünn, kalt und schrill.
Dann haben wir nach Gehör am Equalizer rumgespielt und merkten schnell, dass die Mitteltonabsenkung von 150 - 1000 Hz im Hörraum absolut falsch ist. Das konnten wir durch eine Messung genau bestätigen. Bei der Messung haben wir ein sehr großes Messfenster gewählt, damit alle Reflexionen erfasst wurden. Nur die Höhen oberhalb 5 kHz mussten wir kräftig anheben. Sonst ist der EQ absolut linear eingestellt. Es klingt jetzt recht ordentlich, wirklich schon nach HiFi, vor allem, wenn man den Bereich unterhalb 100 Hz durch einen aktiven Subwoofer entlastet und unterstützt (Sub T-20.39). Warum die "natürliche" krumme Kurve aus dem Messraum dann im Hörraum so gut klingt, können wir uns noch nicht erklären. Selbstverständlich hängt das mit den Reflexion vor allem an der Rückwand zusammen. Aber warum ist die Sache so frequenzselektiv? Im Prinzip ist das ja gut, weil man dann keine aufwändige Entzerrung braucht.
Interessant dürften noch die Winkelmessungen im RAR sein. Wir haben jetzt ohne Equalizer gemessen, weil er nach den Hörerfahrungen nur im Hochton nötig ist.Angehängte Dateien
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Ich habe die vor paar Jahren bestellt gehabt und mir ein gutes Aktivmikro für PC zu löten (bisher nur was auf der Experimentierplatine geworden). Habe zwei (ein Subminiatur-Elektret und ein in normalgröße) aus dem damaligen Sortiment bestellt welche die höchste Bandbreite hatten...über 15 oder 16 Khz auf jeden Fall.Zitat von hreith Beitrag anzeigenMehr als 16bit bei 48kHz brauchst du zum Messen nicht. Woher weist du, dass die Mikros gut sind?
Ab sagen wir mal 7..12kHz ist das Umfeld vom Mikro sehr wichtig. Setze die Kapsel an das Ende eines ALU-Rohres aus dem Baumarkt und feile das Gummi um die Kapsel schräg ab. Wenn die Kapsel wirklich gut ist, dann wirst du dann bis an die 7..12kHz halbwegs linear messen könnne. Danach würde ich einen Buckel von 3-6dB erwarten.
Ich hab da noch ein Edelstahlrohr rumliegen was ich für verwenden wollte.
Von Monacor habe ich eben eine entdeckt die von 20 Hz bis 20 Khz gehen soll...für 1,29 €?!?
http://www.ts-audio.biz/tsshop/WGS/1...ofonkapsel.htm
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Mehr als 16bit bei 48kHz brauchst du zum Messen nicht. Woher weist du, dass die Mikros gut sind?
Ab sagen wir mal 7..12kHz ist das Umfeld vom Mikro sehr wichtig. Setze die Kapsel an das Ende eines ALU-Rohres aus dem Baumarkt und feile das Gummi um die Kapsel schräg ab. Wenn die Kapsel wirklich gut ist, dann wirst du dann bis an die 7..12kHz halbwegs linear messen könnne. Danach würde ich einen Buckel von 3-6dB erwarten.
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Danke! Schaue ich mir anZitat von hreith Beitrag anzeigenJa, nimm die Demo-Version von Arta
Hab noch wo zwei gute Mikrofonkapseln mit Gummientkopplungen rumliegen..und meine Creative kann in 192Khz@24Bit aufnehmen...sollte wohl reichen 
Die zwei EX45er gehen heute noch raus - und ich hab eine Woche Urlaub. Das wird spaßig...
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