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  • Frank
    antwortet
    Zitat von VISATON Beitrag anzeigen
    @ Frank: Wie AlphaRay schon schrieb, mit einer leichten und ausreichend großen Platte kann man eine gehobene Zimmerlautstärke erreichen.
    Ja, das hatte ich befürchtet...ich denke da an eine große Platte, die gleichzeitig Leinwand ist. Endlich keinen Aufstellungskonflikt mehr mit den Lautsprechern. Also müssten dann mehrere Exiter pro Kanal her.

    Bleibt das Problem mit der unteren Grenzfrequenz. Selbst wenn man hinten dämpft muss man noch irgendwie das Loch bis 80Hz herunter füllen. Damit wäre doch noch ein klassischer Treiber nötig.

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  • hreith
    antwortet
    Hi AlphaRay,

    mir hat in dem Video besonders die Stelle bei 3:15 gefallen.
    Ich meine die Daumenbewegung wenn er sagt ".. und jetzt klingt's.."
    Die Oberflächeneigenschaft könnte man wohl auch mit einer passenden Lackschicht verändern.

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  • jama
    antwortet
    guter fund!

    hier sind die dimensionen angegeben
    http://www.mlaudio.de/images/uploads...onar_GK_30.pdf

    datenblatt:
    http://www.mlaudio.de/images/uploads/Datenblatt_de.pdf

    alles:
    http://www.mlaudio.de/index.php/site/C9

    zwei bilder aus dem katalog...
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von jama; 05.11.2009, 07:20.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Ich habe jetzt noch mal die dickere Pappel getestet - der Bass scheint hier etwas stärker zu sein. Klang vorhin war wohl so komisch weil der EX nicht fest genug dran gedrückt war.
    Habe von diesem aber leider nur ein ca. 30x15 cm Stück da was ich schlecht mit den A3 großen vergleichen kann. Bin dann auf jeden Fall beim Baumarkt morgen.
    Der dickere ist in beide Richtungen nur seehr schwer und nur gering biegbar. Das dünnere Pappel lässt sich ohne Anstrengung biegen - und sogar sehr leicht brechen.
    Ich denke dass die dickere Pappel ein besseres Ergebnis liefern dürfte.
    Eine andere Überlegung: zwei dünnere Pappeln - mit z.B. 3 oder 4 mm - zu verklebe - eine natürlich um 90° gedreht. Somit dürfte die Steifigkeit in beide Richtungen identisch sein und das ganze überhaupt steifer. Werde dann wieder berichten.
    -------------------
    Ich habe mich die letzten drei Stunden mit der Materialproblematik beschäftigt und mich mal bei diversen Anbietern umgeschaut.

    Dieser hier scheint normale Spanplatten zu benutzen..hinten bauen die aber eine Art Gehäuse mit einer Öffnung um den Exciter und stopfen es mit Dämpfungsmaterial voll - soweit ich das erkenne kann:
    http://www.mlaudio.de/index.php/site/C4
    "Der Novasonar Flächenlautsprecher ist bereits in eine handelsübliche Gipskartonplatte eingebaut"...ok...Gipskarton..mh.

    - Manger setzt auf eine biegsame Kunststoffmembrane - das Gegenteil von dem was wir hier versuchen. Zudem hat die Membrane unterschiedliche Dicke zw. Mitte und dem äußeren Rand

    - Göbel scheint hinten sehr zu dämpfen, wodurch die Lautsprecher auch direkt an eine Wand gehangen werden können:
    Abstrahlverhalten: 180° frontseitig: 150 - 29.500 Hz
    rückseitig: 150 - 4.000 Hz
    Zudem setzen die auf eine "neunschichten Holzmembran" - zumindest ist die oberste Schicht Holz.

    Das steht in dem Patentschreiben (http://www.goebel-highend.de/de/Serv..._wave_de.pdf):
    "Das nach unseren Spezifikationen gefertigte Kernmaterial der 9-schichtigen Biegewellenmembran besteht aus einem speziellen Holz, das durch seine spezifischen Eigenschaften (Raumgewicht, Ligningehalt (Druckfestigkeit), Restfeuchte, ...) zu dem hervorragenden Klang beiträgt. Außerdem verhindert die Anisotropy (Inhomogenität) des Holzes ausgeprägte Resonanzen. Dieses Kernmaterial wird in unserer Firma mit verschiedenen Harzen und Gewebelagen behandelt und anschließend mit Hilfe eines hoch entwickelten Pressverfahrens verdichtet. Wir verwenden hierbei nur Harze und Gewebelagen allerhöchster Güte, die zu den klangrelevanten physikalischen Eigenschaften auch beste Alterungsbeständigkeiten aufweisen. Bedingt durch die Ausrichtung der Gewebelagen, den Abmessungen der Membran, der Faserausrichtung und den physikalischen Eigenschaften des Kernmaterials wird die Amplitude der angeregten Biegewelle während ihrer Laufzeit auf der Membran stetig abgedämpft.".

    In diesem Video (http://www.youtube.com/watch?v=AolOI...layer_embedded) sieht man bei ca. 1:00, dass die oberste Schicht doch nicht das Holz ist - sieht sehr nach einem Kunststoff aus ...und erwähnt wird folgendes: "...bestehend aus mehreren Schichten eines speziellen Holzes..."

    Mareus hatte die Tage folgendes aus der PCT-Patentanmeldung rezitiert: "Damit der Plattenlautsprecher gute Schallwiedergabeeigenschaften aufweist, muß das Material für die Deckschicht eine besonders hohe Dehnwellengeschwindigkeit haben. Geeignete Deckschichtmaterialien sind beispielsweise dünne Metallfolien oder auch faserverstärkte Kunststoffolien"..
    Jemand eine Ahnung was für Kunststoffe man hierfür verwenden kann?

    Bei diesem hier: http://www.trius-audio.de/Line/Amina...B_NR420001.pdf

    ist angegeben:"Die GFKMembran mit weißer Melamin-Beschichtung ermöglicht eine „warme“ Soundreproduktion.".
    Bei dem Modell weiter unten steht: "Die GFKMembran ist mit einer Polyester-Beschichtung versehen und ermöglicht einen warmen Sound"
    Zuletzt geändert von AlphaRay; 05.11.2009, 01:20.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von jama Beitrag anzeigen
    warum nicht nylon Schraube und Schraubenmutter verwenden?
    Wie schaut das aus, wenn mitten auf dem schönen dunkelbraunen Mahagonifurnier vier Schraubenköpfe rausragen...?
    Und ich glaube das würde sich auch auf den Klang auswirken...an den vier Stellen wäre ja das Material fester bzw. es fehlt wg. den Löchern..mh

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  • jama
    antwortet
    zum befestigung

    warum nicht nylon Schraube und Schraubenmutter verwenden?

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von VISATON Beitrag anzeigen
    @ AlphaRay: Der Exciter sollte vor allem in der Mitte gut anliegen. Das erreicht man am besten mit Doppelseitigem Klebeband. Allerdings kann man dann nicht mehr so leicht verschiedene Materialien testen, weil man den Exciter schlecht wieder lösen kann. Es geht, aber man muss sehr vorsichtig mit einem Messer die Montagefläche ablösen, möglichst ohne sie zu stark zu verbiegen. Aber zu oft darf man das nicht machen.
    Das habe ich mir schon gedacht..mhh...ich werd mir morgen mal pappel beim Obi in verschiedenen Stärken und größen Besorgen um mal ein wenig zu experimentieren und bei dem wo's am besten klingt wird dann furniert und richtig angeklebt..oder macht es keinen unterschied ob ich jetzt doppelseitiges Klebeband oder Kleber für die endgültige Fixierung nehme??

    Frage zum dickeren Material: klingts hier mit dem EX60 etwas anders?? Also ob der EX45 zu schwach ist bzw. die Masse zu klein um die dickere Pappel zum schwingen zu bringen..?

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  • VISATON
    antwortet
    @ Frank: Wie AlphaRay schon schrieb, mit einer leichten und ausreichend großen Platte kann man eine gehobene Zimmerlautstärke erreichen.


    @ AlphaRay: Der Exciter sollte vor allem in der Mitte gut anliegen. Das erreicht man am besten mit Doppelseitigem Klebeband. Allerdings kann man dann nicht mehr so leicht verschiedene Materialien testen, weil man den Exciter schlecht wieder lösen kann. Es geht, aber man muss sehr vorsichtig mit einem Messer die Montagefläche ablösen, möglichst ohne sie zu stark zu verbiegen. Aber zu oft darf man das nicht machen.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Dickere Pappel kann man vergessen...hab hier eine mit ca. 6 mm und es klingt zu dumpf und eeiniges leiser. Die dünnere (2 mm) - ca. A3 groß - klingt ganz gut - auch vom Bass her richtig gut.
    Was ich nur nicht verstehe wieso der Klang viel fülliger wird und Bass stärker wenn ich diese biete (mit beiden hängen links/rechts von vorne gehalten und mit Daumen nach hinten durchgedrückt..dass die nen leichten Bogen hat). Liegt das evtl daran dass der Exciter sonst nicht komplett anliegt? Hab den mit vier Streifen Kreppband an den Rändern angeklebt....
    Kann mir vorstellen, dass wenn man 1 - 2 mm Pappel nimmt und dann mit 0° + 90° 2 - 4 Schichten Furnier anbringt das ganze noch mal schön versteift wird (Pappel verzieht sich leider schnell) - und optisch aufgewertet


    Nachtrag:
    -----------
    Hab das Klebeband ersetzt - klebte nach dem ganzen hin und her nicht mehr so richtig. Klingt jetzt viel besser. Hab jetzt beide EX45 als R + L laufen auf A3 Pappel in 3 mm Stärke - und es hört sich super an! Bassausgabe an Sub + Front und Trennfrequenz auf 100. Eine Chassis zur Entlastung im Bassbereich wäre evtl. Sinnvoll...sonst klingt das ganze schon sehr stimmig und vor allem sehr schön diffus
    Habe auch ein etwa A3 großes Stück Schrankrückwand gefunden (ca. 4 mm stark) - konnte aber nicht so richtig überzeugen. Da klingt Pappel schöner.
    Zuletzt geändert von AlphaRay; 04.11.2009, 20:36.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Frage an Friedemann: wie laut kann sowas eigentlich spielen? Ist das heimkinotauglich?
    Ich hab hier jetzt beide auf einem Stück Furnier am laufen und komme auf über Zimmerlautstärke. Bei dickeren Platten wars aber entsprechend leiser.
    Aus den beiden werd ich mir nen schönen Center machen den ich über den TV hänge und mit 4 x EX60 die Front+Surrounds...das reicht allemal von der Lautstärke.

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  • Frank
    antwortet
    Wundert mich nicht. Habe letztes Jahr meinem Sohnemann ein Cajon zum Geburtstag gebaut. Die beiden Platten, die die "Musik" machen sind aus sog. Furnierplatte. Letztlich ist das ein dünnes, auf drei Lagen abgespecktes Multiplex. Die Dinger sind 3mm dick und aus Birke. Die Buchenplatte, die ich in der Garage hatte, klang zu dumpf. Wenn ich ejtzt son Exiter hier hätte, würd ich den mal ans Cajon halten. Ich glaub, ich muss die Teile auch bestellen. So langsam werde ich neugierig.

    Frage an Friedemann: wie laut kann sowas eigentlich spielen? Ist das heimkinotauglich?

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zum Balsa hatte ich weiter unten schon diesen Link hinterlegt...das besondere ist hier, dass die Balsa von "sehr weich" bis "sehr hart" anbieten - ich glaube aber leider nur mit 10 cm Breite:
    http://www.balsawood.de/information.de.htm

    Wer dann gleich mal Pappel testen und berichten

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  • harry_m
    antwortet
    Genau! Pappel war das, was ich im Praktiker gesehen habe.

    Aber es gibt noch was besseres: im Modellbauladen sah ich auch noch Platten aus Balsa Holz.

    Inzwischen habe ich es sogar im Internet gefunden:

    Thoma Modellbau: hier gibt es Platten, die bis zu 400mm Breit sind.

    (Das wäre was für Timo, schätze ich mal...)

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  • AlphaRay
    antwortet
    Zitat von harry_m Beitrag anzeigen
    Das hatte ich auch schon vor: nur dachte ich dabei an eine dünne Platte, die ich beim Praktiker gesehen habe. Es ist Sperrholz für den Modellbau, welches es in verschiedenen Stärken gibt: zwischen 1 und 5 mm.
    Ich suche gleich mal meine Pappel-Platten..habe welche in glaube 3 mm Stärke. Von denen erhoffe ich mir auch noch was Wenn die auch so gut klingen dann reicht dort eine Schicht Mahagoni

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  • harry_m
    antwortet
    Zitat von AlphaRay Beitrag anzeigen
    ...Jetzt komme ich zu dem erstaulichsten Ergebnis:
    Exciter an einer Schicht FURNIER klingt SUPER!!
    Das hatte ich auch schon vor: nur dachte ich dabei an eine dünne Platte, die ich beim Praktiker gesehen habe. Es ist Sperrholz für den Modellbau, welches es in verschiedenen Stärken gibt: zwischen 1 und 5 mm.

    Sie sind leicht, müssten aber gute innere Dämpfung haben. Das ist für mich nach wie vor der "aussichtsreichste Kandidat". Was Du schreibst bestätigt es nochmals.

    Als erste hatte ich vor, die Ikea-Spiegel dafür zu verwenden. Aber der erste "fast and dirty"-Versuch war wenig ermutigend. Aber ich will es trotzdem aufbauen und messen: um eben ein "amtliches" Ergebnis zu haben.

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