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Wie gut so eine Platte schwingt, hängt ja nicht nur von Material und Struktur ab, sondern auch von der Anzahl der Anreger und ihrer Verteilung auf der "Membran". Was da gut und schlecht ist, kann man schön hiermit sehen: http://www.falstad.com/membrane/. Wahlweise mit "freier" Membran oder rundum eingespannt.Angehängte Dateien
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Hm. "chaotisch" (Ich hoffe das schreibt man immernoch so!) ist die Sache wohl kaum, sonst käme keine Musik raus.Zitat von hreith Beitrag anzeigennein.Bei der Anwendung hier soll ja ein mehr oder weniger beliebiges Material in kaotische Eigenschwingungen versetzt werden. Diese werden dann über die gesammte Oberfläche abgestrahlt.
Laserinterferometeraufnahmen der Etons zeigen, dass diese auch Biegewellenwandler sind
Die oberste Lage löst sich nämlich teilweise vom Wabenträger. Und Flachmembranen gab es ja auch schon, die sich auch als Biegewellenwandler betätigt haben. Von sofern kann man jedes dieser Systeme in das andere überführen, wenn man die Randbedingungen entsprechend setzt.
So genau kenne ich die Konstruktion des Mangers nicht, aber wenn man eine von den Materialkonstanten geeignete Scheibe ähnlich des Mangers einspannt, dann möchte ich wetten, dass man ebenfalls einen Biegewellenwandler mit dem Exiter bauen kann.
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"So ein Manger ist doch nichts anderes als eine Spezialausgabe dieses Prinzips. Da müsste doch wirklich was gehn."
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nein.Bei der Anwendung hier soll ja ein mehr oder weniger beliebiges Material in kaotische Eigenschwingungen versetzt werden. Diese werden dann über die gesammte Oberfläche abgestrahlt.
Beim MSW soll von der Anregung eine Welle laufen und im optimalen Fall nie wieder kommen. Jede Flächeneinheit bringt ein Stück Dämpfung mit und so wird das Signal nach außen immer kleiner. Dem Ziel dient auch der Dämpfungsstern am Rande.
Der MSW hat eine gewünscht starke Richtwirkung. Ein Exciter an einer Platte hat eine gewünscht breite, diffuse Abstrahlung.
Das einzige, was ein MSW mit so einem Exciter gemein hat, ist der Antrieb mit Spule und Magnet. Aber das ist bei üblichen dynamischen Lautsprechern ja auch so.
Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen MSW und Exciter sind also genauso groß oder klein wie zwischen MSW und einem üblichen dynamsichen Treiber oder einem üblichen dynamsichen Treiber und einem Exciter.
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Ach deshalb waren die Fenderamps früher mit Tweed bezogen. Und das meine 501 alles kann, wußte ich eh schon immerZitat von bili Beitrag anzeigenJeans und Tweed ist der wahre Dämmstoff

Aber jetzt mal im Ernst. So ein Manger ist doch nichts anderes als eine Spezialausgabe dieses Prinzips. Da müsste doch wirklich was gehn.
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Ich habe vor einiger Zeit mal in einem Möbelhaus einen "singenden Kleiderschrank" gesehen
Der war auch mit zwei so Wandlern bestückt (nicht Visaton)
Ich hab mir das nicht nehmen lassen, das Teil mal von einem Verkäufer ein bisschen zu treiben *g*
Er hat Yello - Oh Yeah eingelegt und was ich dann zu hören bekam war "der Wahnsinn"
(das wird jetzt ein Running Gag^^)
Der Verkäufer hat ausserdem gemeint, er hätte selber das Vorgängermodell von dem Schrank und wenn Klamotten drinn sind und Jacken klingts noch besser
Jeans und Tweed ist der wahre Dämmstoff
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servus
wie geil sind die teile denn


ich muß zugeben, das ich derartige körperschallwandler noch nie gesehn oder davon gehört habe...
ob ich einfach aus spass einen bestelle.....
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Hi raphael,
wenn man mal bedenkt, wie lange, wie intensiv und mit welchem Wissen und Aufwand der Manger entwickelt und optimiert wurde .... da wird das Sandmännchen aber noch sehr oft kommen dürfen bis es jemand zu einer Kopie gebracht hat
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Uh ich sehe nicht nur Materialdiskussionen sondern demnächst auch Threads indenen massenhaft zweifelhafte Mangerkopien auftauchen
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Wie wäre es mit dem Deckel einer Tupperdose? Das müsste doch einem Manger nahe kommen
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@ raphael: Richtig, die Massenangaben in den Datenblättern beziehen sich auf den gesamten Exciter. Die fest aufgeklebten Teile (Kunststoffplatte, Schwingspule, Terminals) haben folgende Massen:
EX 45 S: 5.4 g
EX 60 S: 12,8 g
Sandwich-Platten mit Hartschaumkern sind tatsächlich am besten geeignet. Dabei ist auch nicht störend, wenn außen eine dünne Aluschicht ist, weil die Resonanzen durch den Hartschaum bedämpft werden.
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Genau das meinte ich. Die Dibond-Platte ist ja ein Aluminium-Hartschau-Sadwich. Eventuell könnten durch den Hartschaumkern die Resonanzen unterdrückt werden. Laut Datenblatt weist diese Platte ein Elastizitätsmodul von 70 kN/mm2 auf, was vergleichbar ist mit Aluminium.Zitat von gargamel Beitrag anzeigenhallo
ich denke mareus meint sandwich platten
da wird eine sehr leichte wabenstruktur oben und unten mit einer dünnen aluminium platte belegt (verklebt)
der kern kann aber auch aus schaumstoff sein und die kaschierung aus kohlefaser usw
jedenfalls sehr hart,steif und sehr leicht
Ansonsten das Gatorfoam, wobei hier die Höhen zu stark gedämpft werden sollten. Eventuell ist das Foam-X noch interessant, da sehr leicht.
Vielleicht auch -wie vom Admin vorgeschlagen- eine Pappe mit Wabenkern und zur zusätzlichen Stabilisierung mit hartem Siegellack überzogen...
Auf jeden Fall regen die Exciter mein Bastlerherz an. Gute Produktinnovation Visaton!
Gruß
Mareus
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@Visaton:
Wie hoch sind denn die Massen der Magnete der beiden Exciter? Ich gehe davon aus, daß die Massen in den "Datenblättern" für das gesamte Teil gelten, allerdings ist vermutlich der Anteil des Plastikes etc. verschwindend gering, oder?
Raphael
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Goebel-Biegewellenwandler...wo die Auslenkung nur im Nanobereich geschieht...oder Alutieftönermembranen so aerodynamisch sind das keine Verwirblungen entstehen...und Kompressionseffekte keiner kennt.
Grüße
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warum nicht zwei "pensionierte" cello,violin oder akustiche gitarre auf dem flohmark oder e-bay aufsuchen?
das wäre sogar "design"...
vielleicht hat We-Ha eine idee?
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