Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Neue Exciter im Programm
Einklappen
X
-
Hab zu dem Thema auch mal ne Frage...
Wir haben einen Oldtimer (Fiat500 Bj.71) und ich bin mit der Anlage nicht zufrieden.
Klanglich schon (2x FRS8 in 1l CB) ;-)
ABER genial wäre es, gerade auch, weil man dann keine Lautsprecher sehen kann (H-Kennzeichen, ich werde nicht die Türpappen zerschneiden!!!)
Da kam mir die Idee, ob man nicht einen Exiter hinter die Türpappen (Quasi Schrankrückwand,also HDF ca. 2-3mm, aussen mit Kunstleder bezogen) setzen kann!?
Diese Türpappen können recht frei schwingen, sind nur mässig befestigt...
Was meint ihr, soll ich es mal auf einen Versuch ankommen lassen?
Ich denke mal eher die Grossen 60ér, oder?
Soll ja laut gehen, im Auto!
Grüße,
lauti
-
Wenn hinter der Rigipswand ein Balken sitzt, hat man keine Chance. Aber dazwischen gibt es ja freie Zonen. Wir müssen das mal testen. Wir haben hier in der Firma überall Gipskarton-Wände. Aber viel Hoffnung habe ich nicht, weil der Gips nicht gut schwingt.
Heute haben wir einen EX 60 S auf eine ganz normale Hartschaumplatte aus dem Baumarkt geklebt und gemessen (125 x 60 x 2 cm). Das ist so eine Platte mit ganz feinen Poren und hellblau eingefärbt. Das Ergebnis ist ganz interessant: kein linearer Frequenzgang, aber sehr breitbandig, wenig ausgeprägte Resonanzen, dafür aber leider auch wenig Höhen. Mit einem Equalizer haben wir ganz einfach einen sehr ausgeglichenen Frequenzgang hin bekommen. Morgen hören wir uns das mal an und zeigen hier die Frequenzkurve.
Einen Kommentar schreiben:
-
Mal kurz ein sehr simpler/primitiver Einwurf/Frage:
funktioniert das auf ner Rigipswand für TV ausreichend gut (besser als so Standard-LCD-Speaker)?
einfach an die Wand schrauben und fertig?
Gruß,
EricXh
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich verstehe es so:
Normal zu Deckschicht Man drückt oder zieht auf die Platte oben/unten, also Platte hinlegen, belasten.
Parallel: Scherwirkung, man bewegt die obere Schicht, währen die untere fix ist (also die Schichten wie zwei Platten auseinanderziehen wie zwei Bücher, die flach aufeinander liegen und verschoben werden sollen).
Einfach gesagt: in Schwingungsrichtung stabil, im rechten Winkel dazu kann es instabil sein. Ist auch logisch.
Einen Kommentar schreiben:
-
Zurück zur Materialdiskussion.
Ich zitiere mal aus der PCT-Patentanmeldung (van Harmon-Kardon für einen Flächenlautsprecher) mit der Nummer PCT/EP99/03312:
Das Paneel des Plattenlautsprechers ist nach dem Sandwich-Prinzip aufgebaut, indem vorzugsweise zwei einander gegenüberliegende Oberflächen einer sehr leichten Kernschicht mit jeweils einer im Vergleich zur Kernschicht dünnen Deckschicht beispielsweise durch. Verklebung verbunden sind. Damit der Plattenlautsprecher gute Schallwiedergabeeigenschaften aufweist, muß das Material für die Deckschicht eine besonders hohe Dehnwellengeschwindigkeit haben. Geeignete Deckschichtmaterialien sind beispielsweise dünne Metallfolien oder auch faserverstärkte Kunststoffolien. Auch an die Kernschicht werden besondere Anforderungen gestellt, denn diese Schicht muß vor allem eine besonders geringe Dichte (z.B. 20 bis 30 kg/m3) aufweisen. Weiterhin soll die Kernschicht hohe Schubspannungen normal zu den Deckschichten aufnehmen können. Dazu muß letztlich der Elastizitätsmodul in Richtung normal zu den Deckschichten ausreichend groß sein, während parallel zu den Deckschichten auch ein sehr geringer E-Modul nicht stört. Insofern kann die Kernschicht anisotropes oder auch isotropes Verhalten zeigen. Als ultraleichte Kernschichtstrukturen haben sich beispielsweise Waben aus Leichtmetall-Legierungen oder harzgetränkte faserverstärkte Papiere (anisotrop) und Hartschäume (isotrop) bewährt.
Wie versteht ihr die Passage bezüglich des E-Moduls?
Bedeutet "in Richtung normal zu den Deckschichten" eine auf die Platte senkrecht wirkende Kraft (also als ob man die Platte biegen will), während "parallel zu den Deckschichten" als eine Kraft, welche die Platte stauchen will (also von oben auf die dünne Kante einwirkt) verstanden werden kann. Oder liege ich da falsch?
Wenn ich mit meiner Einschätzung richtig liege, dann könnte das Forex Smart noch besser geeignet sein als das Kappa mount (siehe meinen vorherigen Post zu den Datenblättern).
Gruß
Mareus
Einen Kommentar schreiben:
-
o ja eine "soundhautmassage" mit heavy oder money von pink-floyd oder jan garbarek je nach laune...Zitat von Grashopper Beitrag anzeigenOder gar unter die (Stahl-)Badewanne packen ?

vielleicht auch "waterworld"...
Einen Kommentar schreiben:
-
@ Mareus
E-Modul beschreibt den elastischen Bereich eines Materials, wo es nach Beanpruchung wieder "zurückfedert". Also Festigkeit ohne dauerhafte Verformung.
Wird die Biegefestigkeit überschritten, bricht das Material.
Beide Werte nützen aber nichts, wenn man nicht weiß, welche Werte geeignet sind. Leicht ist gut für hohe Frequenzen, innere Dämpfung entspricht dann eher dem Manger, weil die Biegewellen nach außen"geschluckt" werden.
Solche Styropor-Polystyrolplatten habe ich auch, die dienen als Träger für Farbdruck. Auf meinen ist die Firmenphilosophie dargestelltt. Wurden überall in der Firma aufgehängt. Danach ging die Firma kaputt. Die Bilder habe ich "entsorgt", zumindest teilweise.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elastizit%C3%A4tsmodul
http://de.wikipedia.org/wiki/BiegefestigkeitZuletzt geändert von walwal; 24.10.2009, 08:31.
Einen Kommentar schreiben:
-
Aber sicher doch!Zitat von Grashopper Beitrag anzeigenDa ich schon seit längerem über eine Badezimmerbeschallung nachdenke: Eignen sich die Exciter dafür?...
Die BS76 und BS130 hat ein Luxusbadhersteller dafür verwendet. Friedemann hat mir erzählt, dass man die an eine Kunststoffbadewanne angeklebt hat: wenn man sich da herein begeben hat, war der Klang erstaunlich gut.
Hier gibt es sogar einen Link
Einen Kommentar schreiben:
-
Da ich schon seit längerem über eine Badezimmerbeschallung nachdenke: Eignen sich die Exciter dafür ?
Mögliche Montageorte wären ein Birke-Multiplexregal (70x60x35), zwei kleine Hängeschranke (Rohspan, furniert), das Waschbecken aus Acryl (150x30) sowie der Unterschrank. Oder gar unter die (Stahl-)Badewanne packen ?
Eine "unsichtbare" Beschallung wäre schon was ...
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich möchte nochmal zurück zur Diskussion über ein geeignetes Material für einen Flächenstrahler.
Welche Eigenschaften sind notwendig?
Möglichst leicht bei möglichst hoher Steifigkeit?
Leider bin ich kein Naturwissenschaftler. Könnte mir bitte jemand die Begriffe Biegefestigkeit und E-Modul erklären? Welche Werte wären für ein geeignetes Material anzustreben? Möglichst niedrige oder möglichst hohe Werte?
Hinsichtlich der Materialien konnte ich bisher Folgendes herausfinden:
1. Gatorfoam
In den auf Seite 1 dargestellten Threads wird Gatorfoam verwendet, jedoch schluckt dieses zu stark den Hochtonbereich ab 5kHz.
Datenblatt Gatorfoam
2. Kappa Mount/Plast
Ich habe heute etwas rumtelefoniert um eine Bezugquelle für Gatorfoam zu finden und dort bin ich auf einen Händler gestoßen der meinte er hätte vor einigen Jahren selber gewerblich Flächenstrahler vertrieben und hätte hierfür die folgenden Produkte eingesetzt:
- Kappa Mount
Datenblatt Kappa Mount
- Kappa Plast
Datenblatt Kappa Plast
Jedoch sei dieses zu einer Zeit gewesen, wo es noch kein Gatorfoam gegeben hätte.
3. Forex Smart
Abschließend wurde ich noch auf "Forex Smart" hingewiesen, was einen geschäumten Polystyrolkern mit Oberflächen aus Massivpolystyrol haben soll und insofern sehr leicht aber auch sehr fest sein soll.
Datenblatt Forex Smart
Welches Material wäre auf Grundlage der angegebenen technischen Daten nach euerer Meinung am geeignesten und einen Versuch wert?
Danke für euren Aufwand.
Gruß
Mareus
Einen Kommentar schreiben:
-
Hi Frank,
das Aufbrechen ab kr=1 wird aber üblicherweise stark bedämpft oder sonstwie versucht wegzudrücken, beim "Plattenschwinger mit Magneten" betreibt man das Konstrukt aber größtenteils oberhalb dieser Frequenz und es wird auch nicht bedämpft weil dann der Wirkungsgrad weg wäre. Die sich ergebenden Resonanzen werden halt möglichst geschickt verteilt und geschachtest so dass sich dennoch ein ausgewogener Verlauf ergibt.
Ich glaube, einer der ersten Elektrostaten war aus einem beschichteten Darm, ob von der Katze, der Kuh oder sonstwem ... keine Ahnung.
Es geht bei den hier vorgestellten Teilen doch gar nicht darum, irgend was oder wen zu imitieren. Es geht um ein anderes Schwingprinzip und vor allem um andere Gestaltungsmöglichkeiten.
Einen Kommentar schreiben:
-
Richtig.Zitat von hreith Beitrag anzeigenJede Membran bricht oberhalb der Kreisfrequenz mehr oder wenig auf.
Wie sind denn die "Eigen"Kreisfrequenzen der üblichen Membranen und bis zu welchen Frequenzen werden diese betrieben?Zitat von hreith Beitrag anzeigenDas ist bei üblichen Kolben aber eher ein Dreckeffekt und nicht unbedingt das Funktionsprinzip.
Hat man sowas früher nicht auf Geigen gespannt? Meine 6 Saiten sind aus Stahl...Zitat von hreith Beitrag anzeigeneinen Katzendarm einspannen
Was ist denn der TI100 anderes als ein speziell (ich nehme mal an durch Tief- oder Streckziehen) geformtes Blech mit Motor hinten dran?Zitat von hreith Beitrag anzeigenKannst auch ein Stück Blech nehmen, es anregen und TI100 nennen.
Einen Kommentar schreiben:
-
mmmmhhhhhhhhhhhhh!Zitat von hreith Beitrag anzeigenchaotisch Kannst auch ein Stück Blech nehmen, es anregen und TI100 nennen.
der "eeeeeeeeeedleeeeeeee komponente fan club" wird nicht zufrieden sein!
Einen Kommentar schreiben:
-
Hi Frank,
chaotisch (ob mit ch oder k) nennt man die Schwingung doch nur, weil es eben scheinbar keine Ordnung gibt. Das hat abr nichts damit zu tun, dass eine solche für die Musikübertragung ungeeignet wäre.
Jede Membran bricht oberhalb der Kreisfrequenz mehr oder wenig auf. Das ist bei üblichen Kolben aber eher ein Dreckeffekt und nicht unbedingt das Funktionsprinzip.
Natürlich kannst du einen Katzendarm einspannen, ihn anregen und dann Biegewellenwandler nennen. Nur, was hat das mit dem MSW zu tun?
Kannst auch ein Stück Blech nehmen, es anregen und TI100 nennen.
Einen Kommentar schreiben:
Einen Kommentar schreiben: