Schreihals 2024 (AMT) 2025 (HT21) 2026 (rund)

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  • Timo
    Registrierter Benutzer
    • 22.06.2004
    • 11019

    #436
    kleine Erklärung zur Elektronik.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4385_2 mod.jpg
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ID: 736624

    1 befeuert die 2 im SAT-Bereich und bei 2 wird die Weiche mit LR4 bei 1,7 kHz gemacht, von 2 aus gehen zwei Stereo Cinch zu 4 und 5 und dann zu den jeweiligen Treibern PHL1230 und dem SicaHT, eine passive Weiche gibt es hier aktuell nicht.
    1 befeuert auch 3 mit dem Sub out, wo dann der 21 Zoll sub mit betrieben wird, ich nutze hierbei am Fosi Audio V3 mono den XLR Eingang. Die untere Trennung wird in der Software des WIIM Ultras in der Software im Untermenue Subwoofer eingestellt. Aktuell 150 Hz und ein Delay von 2 ms bei den SATs.

    Was dabei wichtig ist, dass die restliche Verbiegung beim Menuepunkt EQ im WIIM Ultra gemacht wird.

    Ich habe heute mehrere Stunden Testmusik durchgehört, das ist schon richtig gut geworden. Gruß Timo

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    • Timo
      Registrierter Benutzer
      • 22.06.2004
      • 11019

      #437
      so, nachdem ich heute um drei zuhause war, habe ich mir soeben zwei Stunden Zeit genommen um die Abstimmung besser hin zu bekommen, ... Schritt für Schritt habe ich beim Hochton begonnen, bin über den Mittelton gegangen und dann die untere Trennung und schließlich die Hörplatzmessung.

      Jetzt kann ich auch behaupten dass die Winkelmessungen sehr viel besser aussehen, ...

      dies habe ich korrigiert, gleich folgt schließlich eine Erklärung:

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bildschirmfoto 2026-04-23 um 16.52.33.png Ansichten: 0 Größe: 215,1 KB ID: 736646

      und Winkel, 0, 15, 30 und 45 Grad und die Hörplatzmessung.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Finale Absimmung Schreihals klein incl Knalli.jpg Ansichten: 0 Größe: 248,3 KB ID: 736647

      1 und 2 benötige ich für den Sub, dass dieser in meinem Hörraum funktioniert.
      bei 160 Hz LR4 und einem Delay von 2 ms verbessert den Übergang von Sub zu Sat. (vorher 150 Hz)
      3 und 4 können benutzt werden wenn Bass und Hochton abgesenkt oder angehoben werden müssen, ... aktuelle Einstellungen zeigen die Messung.
      5, 6 und 7 steuern den PHL, (7 und 8 habe ich bewusst aufgeteilt, vermutlich hätte man diesen EQ auch zusammenfassen können)
      8 und 9 steuern den HT.

      ich habe bewusst drauf verzichtet die Achsmessung bei der Abstimmung zu nehmen, sondern habe ich in der 15 bis 30 Grad Richtung neutral abgestimmt. Das mache ich bei mir immer so, denn die Boxen stehen Raumwandparallel, und ich sitze ungefähr unter 20 Grad. und weit weit weg, rund 6 Meter. zwischen einem Meter und der 6 Metermessung liegen also 5 Meter was rund 8 dB weniger entspricht.

      jetzt sieht die Messung sehr viel besser aus und ich habe auch die EQ schließlich präsentiert.

      Gruß Timo

      Zuletzt geändert von Timo; 23.04.2026, 16:36.

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      • Timo
        Registrierter Benutzer
        • 22.06.2004
        • 11019

        #438
        ein neues Zwischenergebnis zum Ziel:
        meine Frage die ich mir immer wieder stelle, wie tief kommt der Hochtöner dass es keine großartigen Probleme gibt, und ich sage auch gleich warum ich dies, speziell in diesem Fall wünsche.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Schreihals klein Trennung und Winkel 2.jpg Ansichten: 0 Größe: 222,6 KB ID: 736668
        der Hochtöner hat knapp unterhalb von 2 kHz einen Dipp, und der TMT ebenso, ... dieser Dipp kommt extrem raus wenn man bei 1,8 oder 1,9 kHz trennt, ... jetzt war die idee dass ich versuche den Skleineren Dipp von Hochtöner nicht anzutasten und den Dipp vom TMT runterzuziehen, ... was mir hier gelungen ist.
        Was nicht hundertprozentig passt ist die Phase an der Trennung, ... durch ein delays bis an die 20 mm konnte ich eine deutliche Verbesserung erreichen. Und die letzte Trennung war dann bei 1450 Hz. Im Klirr sieht dass dann bei Maximalem Messpegel so aus:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Schreihals klein Klirr.jpg Ansichten: 0 Größe: 147,1 KB ID: 736669
        man sieht dass sich da etwas auftut, aber ist irgendwie auch nicht höher als bei um die 200 Hz, was mich erstaunte, ...

        die Winkelmessungen und eine Hörplatzmessung in einem Diagramm:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Schreihals klein Trennung und Winkel 1.jpg Ansichten: 0 Größe: 255,8 KB ID: 736670

        am Meisten tut sich zwischen 5 und 7 kHz, was ich über die Abstimmung nicht hinbekomme, ... zwischen 1 und 5 kHz habe ich einen super schönen Kompromiss gefunden, und der Superhochton interessiert mich nur was am Hörplatz noch ankommt. Das ist beim Sica mit dieser Abstimmung noch ausreichend vorhanden. Für den einen oder anderen würde ich vieleicht noch eine Absenkung bei den EQ, bei 10 kHz reinmachen, 2 EQ wären noch frei.

        Was mich am meisten interessiert ist, was am Ende am Hörplatz ankommt, ... eine 5 dB Low Shelf habe ich schrittweise wieder herausgenommen, da mir das zu viel war. Da muss ich jetzt die nächsten Tage schauen wie sich die Balance zwischen Hochton und Bass einstellt. Gruß Timo

        ps. ich hatte versprochen mich bedeckt zu halten, da keine Visatonbestückung, und dies war auch diesbezüglich der letzte Post zu dieser Box, ... ich würde im Nachbarforum mehr dazu schreiben.

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        • Timo
          Registrierter Benutzer
          • 22.06.2004
          • 11019

          #439
          so nachdem die No.1 und die No.3 fertig entwickelt sind, und der kleine Ausflug zu anderen Mittel- und Hochtönern auch erfolgreich war, komme ich nun wieder zum ECHTEN Schreihals (komplett Visaton). Ein doppelter TIW300 in CB und drüber das HT21 mit dem entsprechenden DR45N, was ich mir mittlerweile auch gegönnt habe.

          Die Planungen, die heute begonnen haben, sehen auch einen Vergleich zur No.1 vor, und insbesondere bei normalen und auch bei hohen Pegeln. Denn so ein Schreihals wird bei normal lauten Musikabhörens nicht unbedingt besser abschneiden, ich habe mir vorgenommen Messungen mit 95 dB aber auch mit 105 dB zu machen. (Was für so eine No.1 schon ziemlich das Maximum ist.)

          Und dann möchte ich noch wissen, in wie weit man den Schreihals abstimmen kann mit nahen Mess-Abständen. Ich habe in der Vergangenheit festgestellt, dass unter einem Meter kein vernünftiger Übergang gemessen werden kann. Erst ab 2 Meter kamen einigermaßen brauchbare Trennungsbereiche heraus. Ich würde 2-3 Meter als Referenz festlegen und dann aber im Winkel (horizontal) auf Neutralität abstimmen, ... Ich habe mich auf 20 Grad eingeschossen, Horizontal. Aber ich möchte auch Wissen was vertikal passiert, 20 Grad nach oben und nach unten. Bei der horizontalen Messung werde ich nur eine Seite brauchen. Was ich bei den hohen Pegeln vergleichen möchte, ist der Klirr. Da reicht mir Achse und 20 Grad horizontal.

          Ich habe jetzt "Vor" dem Umbau der No.1 auf den Schreihals mir Gedanken machen müssen, was ich als Messungen zu Vergleich brauche.

          Aktuell steht der Schreihals noch auf der Seite:

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4836_2.jpg
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ID: 738600

          Die Elektronik ist auch ziemlich einfach aufzulisten:
          WiiM ultra optisch an MiniDSP und von dort weg in zwei Stereoendstufen, ich würde die beiden Vibelink nehmen, oder die beiden Fosi Audio V3 stereo ...

          Es gibt noch Gedankengänge, dass ich den SUB-Out nehme für die unteren Bässe. Wie sich diese Version messtechnisch schlägt werde ich auch berichten. Im Grunde wäre es der Versuch den Übergang zum Hochton besser hinzubekommen, ... zwei Ansätze habe ich, ein Dreiweger, also ein TIW300 als Sub und der zweite nur als TMT nehmen, oder man geht den Weg, dass man ein zweieinhalbweger draus macht. beide Bässe spielen im Bass und der untere bekommt einen Tiefpass bei zB 200 Hz sodass nur noch ein Mitteltöner spielt. Die beiden Varianten werden aber nur untersucht wenn der Zweiweger nicht funktioniert.

          Da ich die unteren Bereiche bis 1000 Hz schon ein paar mal gemessen habe, weiß ich was an Pegeln machbar sind. Jetzt steht noch die Untersuchung an, was die DR45N am HT21 können und welche Trennfrequenz ich wählen sollte. Trennung wird irgenwo bei 1000 Hz liegen und die Steilheit wird auch bei den schon bekannten LR4 sich bewegen.

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          • Timo
            Registrierter Benutzer
            • 22.06.2004
            • 11019

            #440
            ohne dass ich jetzt in der Simulation groß ins Detail gehe, wollte ich trotzdem wissen, was durch einfache breite Korrekturen machbar ist, den Frequenzgang gerade zu bekommen. Die Abstimmung passiert natürlich in den Messungen. Aber was bei der Bündelung und Abstrahlung herauskommen kann, kann man hier schon sehr gut erkennen. Zumindest in der Simulation sieht 900 Hz in LR4 sehr gut aus.

            Besonderes Augenmerk ist der breite Mitteltonbereich und die Trennung zum Hochton, bei rund 1000 Hz. Wenn man dies sauber hinbekommt sollte auch der Rest sehr gut werden. Die Raumkorrektur habe ich noch ziemlich gut im Hinterkopf, dass ich nur eine Anhebung gebraucht habe, um die Moden in den Griff zu bekommen. Dadurch dass an vier Stellen der Bass im Raum angeregt wird, war die Modenabstimmung sehr einfach machbar.

            Nicht so großen Wert lege ich auf den Superhochton, wenn da etwas nicht passt, wird halt leicht angehoben, bis es im Hören passt.

            Als letzte Ausbaustufe kommt dann vielleicht noch eine analoge Aktivweiche, die allerdings noch am Entstehen ist, in der Zwischenzeit nutze ich die miniDSP, und es hat auch keine Eile. Und als letzte Ausbaustufe ist auch EIN Gehäuse geplant was ich mir gerade im Design überlege. Vielleicht etwas mit runden Seitenwangen, da habe ich aber sehr viel Respekt davor.

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            • Timo
              Registrierter Benutzer
              • 22.06.2004
              • 11019

              #441
              heute morgen gab es einen Umbau von der No.1 auf den Schreihals und eine Neuabstimmung des Schreihalses. Und zusätzlich habe ich zwei hohe Pegelmessungen zum Vergleich gemacht. Um vergleichbar zu sein, bei 92 dB und bei ziemlich genau bei 100dB, ... das war so ziemlich die Grenze in zwei Metern und 20 Grad, an EINER Box, was die No. 1 noch "verzerrungsfrei" wiedergeben kann. Klingt komisch "verzerrungsfrei", ist es natürlich nicht. Es geht mir um eine Lautsträeke was die No.1 noch gut schafft ohne unangenehm zu klingen. Maximalpegel über die Elektronik ist noch ein ganzes Stück weg, Schätzung um die 5 dB bei der No.1, allerdings auf die Dauer anstrengend. Fazit, in diesem Vergleich ist der Schreihals deutlich leistungsfähiger, eine Maxpegelmessung habe ich garnicht machen können, es war schon dermaßen laut, dass ich bei um die 110dB aufgehört habe zu messen, 2 Meter und 20 Grad. Auch hier machte der Schreihals klar, dass da noch deutlich mehr geht.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_4845_2.jpg Ansichten: 0 Größe: 1.009,1 KB ID: 738644

              zuerst mal der Vergleich der vier Messungen: (der Schreihals ist im SHT hochgezogen)

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Schreihals vs No1 92 und 100dB.jpg Ansichten: 0 Größe: 262,9 KB ID: 738645

              Dann der Vergleich des Klirrs bei 100 dB
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Schreihals vs No1 Klirrvergleich bei 100dB.jpg Ansichten: 0 Größe: 129,0 KB ID: 738646

              dann die Klirrmessungen im Einzelnen:
              No.1
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: No1 Klirrvergleich bei 100dB.jpg Ansichten: 0 Größe: 171,6 KB ID: 738647

              Schreihals:
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Schreihals Klirrvergleich bei 100dB.jpg Ansichten: 0 Größe: 171,3 KB ID: 738648

              Fazit: der Schreihals macht erwartungsgemaß klar, dass im hohen Pegel deutlich mehr geht. Gerade im Bass und Grundton merkt man direkt einen erheblichen Unterschied. Das Bild dreht sich, rein in der Messung, wenn das Horn anfängt zu spielen. Der K2 im Horn ist doch deutlich größer, bei allen Messungen, wie die konventionell aufgebaute No.1. quasi oberhalb von 1-2 kHz dreht sich das positive Bild. Wenn wir auf dem Boden bleiben, ist dies lediglich ein messtechnischer Nachteil. Dann lauter, ohne im Hören aufzufallen, kann der Schreihals allemal.





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              • Timo
                Registrierter Benutzer
                • 22.06.2004
                • 11019

                #442
                dann wollte ich noch meine Standardmessung anhängen.

                Nachdem die Abstimmung passiert ist, mit 4 EQ im Hochton und 3 EQ im Bass und Grundton, habe ich dann die Achsmessung und drei Winkelmessungen (15 30 und 45 Grad) durchgeführt und eine Hörplatzmessung: Da ist noch deutlich luft nach oben, das sehe ich natürlich. Mir ging es erstmal um den Vergleich zwischen No.1 und Schreihals.

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Name: Schreihals Winkel und Hörplatz.jpg
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ID: 738650

                die No.1 und der Knalli steht auf der Seite bis der Schreihals wieder das Wohnzimmer verlassen muss.

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Name: IMG_4846_2.jpg
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ID: 738651

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                • Timo
                  Registrierter Benutzer
                  • 22.06.2004
                  • 11019

                  #443
                  eine extrem interessante Messung ist auch im ETC das Ein- und Ausschwingen der Gesamtbox.

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Schreihals vs No.1 ETC.jpg
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ID: 738654

                  Der Schreihals ist etwas im Vorteil, mit einem etwas schnellerem Einschwingen. Das Auschwingen selbst, scheint sehr gleich zu sein, und kommt sicher auch vom Raum.

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                  • Timo
                    Registrierter Benutzer
                    • 22.06.2004
                    • 11019

                    #444
                    auch bei mir geht es Tag für Tag etwas weiter, für den schnellen No1-Schreihals-Vergleich habe ich zunächst die Trennfrequenz nur grob eingestellt mit LR4 bei 900 Hz. In Wirklichkeit war die Trennung aber bei 800 Hz und absolut nicht sauber. Eine steilere und höhere Trennung und einen zusätzlichen Delay kam dem Optimum etwas näher: HP und TP bei 1000 Hz und LR8 also 48 dB/Okt. Der Hochton bekam ein Delay von 0,2 ms. Das Ergebnis sah dann heute morgen so aus:

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Schreihals Abstimmung der Trennung.jpg
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                    zur Erklärung, ich habe unter 2 Meter und 20 Grad abgestimmt, und immer dazu eine vergleichende Hörplatzmessung gemacht. Hier in der Messung ist alles überlagert dargestellt. Der Kreuzungspunkt ist nicht ganz 6 dB unterhalb Summenkurve, es wurde auch nicht wirklich besser, vermutlich den beiden Bässen geschuldet. Am Hörplatz selbst ist von der Thematik ein minus 1 dB an der Trennung übriggeblieben. Wie ich finde ein gutes Ergebnis.

                    Fazit, beim Hörversuch ist mir ein zu lauter Hochtonbereich aufgefallen den ich sehr moderat abgesenkt habe, also nach der Messung. Bei Gitarrenstücken ist der Hochton so präsent, dass du zusammenzuckst, wenn etwas lauter gehört wird. Das klingt zwar geil aber nicht langzeittauglich. Und das ist in der Tat der Grund warum der Schreihals vermutlich nicht lange bleibt. Ich habe ihn in der Abstimmung super hinbekommen, in der Realität ist das Ganze allerdings sehr PA-Mäßig und unterscheidet sich doch sehr von dem Klangbild was ich gewohnt bin.
                    Das hat erstmal nichts mit der Abstimmung zu tun, sondern vom "Präsent sein" des Klangbilds. Jedes kleine Detail wird knadenlos in den Raum geprügelt. Mein Ohr und Gehirn kann sich nie ausruhen, da ständig was Neues entsteht. In den Messungen sieht man, dass tonal was Gutes entstanden ist und auch in der Abstrahlung sieht man eine nahezu perfekte Box, aber in der Realität ist mir das einfach viel zu direkt. Es gibt Musik- und Film-Passagen wo man zusammenzuckt weil die Dynamik so extrem groß ist.
                    Eine zweite Sache ist unangenehm: der Hochtonbereich ist sehr anfällig auf Fremdgeräusche. Ich habs gemerkt als die Cinchkabel nah an der 48 Volt Zugangsleitung vorbeiging wurden Fremdgeräusche induziert, ein leichtes Zirpen. Jetzt wo ich diese Lösung gefunden habe, kann man es zu 100 Prozent abstellen. Das ist dem hohen Kennschalldruck geschuldet. Und man muss extrem aufpassen wie die Kabel verlegt sind.

                    Jo, dann habe ich es so richtig krachen lassen, dann ist mir aufgefallen, dass die linke Seite mechanische Geräusche macht, ist mir bei Yello aufgefallen. Eins der Topps hat sich leicht gelöst. Also oberer Bass weggemacht und die Hochtonsektion wieder fest verschaubt. Jetzt ist auch dieses Fremdgeräusch komplett abgestellt.

                    Nochmals halb Gas, was schon weit über 100/105 dB ist, einige Musikpassagen sind mir im Bass einfach viel zu mächtig, kurzerhand habe ich den Lowshelf vier dB runtergedreht, also entgegen der obigen Messung.

                    Zusammengefasst, passt jetzt die Phase, die Pegel zueinander und die Abstimmung im Tiefbass wurde leicht angepasst, und klingt super. Jetzt am Ende kommt wieder mal die Sinnfrage, ich höre mit 60 bis 70 dB TV-Filme. Ich höre mit ca. 90-100 dB meine Musik, wann komme ich mal dazu, so laut zu hören wie heute morgen bei der Abstimmung. Dann war es gestern eben so, dass ich nach dem Umräumen wieder mal extreme Rückenschmerzen bekam, und das ist mir das Ganze einfach nicht wert. Der Schreihals bleibt noch eine Weile, bis er in Einzelteilen zu einer sinnvolleren Lösung "downgesized" wird. Ich speche da von einem TIW300 Seitenbass. und Mittel Hochton, analog No.1. Gruß Timo

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