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  • BigBox
    antwortet
    Timo Ne das sehe ich etwas anders.
    Wenn man für sich selbst verschiedene Parameter als Optimum herauskristallisiert hat, sind gewisse Kompromisse nicht mehr möglich.

    In der jeweiligen „Range“ in der man sich dann bewegt,kann man einzelne Parameter immer weiter verbessern, bis es am Ende kein Potential mehr gibt bzw. man für sich selbst sagt, dass die möglichen Verbesserungen keinen Einfluss mehr haben auf das Gesamtergebnis.

    Wenn man z.B. für sich definiert hat, dass eine Box folgende Eigenschaften haben muss:
    - Raumeinfluss möglichst gering (gerichtete Abstrahlung).
    - Gehört wird nur am Sweetspot
    - Die Leistung muss höher sein als das was das Gehör verträgt
    - Klirr in allen Bereichen bis zum
    Maximalpegel unhörbar (nach eigenem Maßstab)
    - Kompromissloser Gehäuseaufbau
    - Optik
    - Größe der Lautsprecher darf gewisse Maße nicht überschreiten
    usw.

    Wenn man das definiert hat, gibt es natürlich viele Wege die nach Rom führen.
    Aber Kompromisse wird es hier dann kaum
    noch geben müssen.
    Für andere sind das alles dann natürlich möglicherweise Kompromisse. Aber für einen selbst (was ja das wichtigste ist) eben nicht mehr.

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von BigBox Beitrag anzeigen
    Spannend.
    Mein Ansatz war es immer, sich von Lautsprecher zu Lautsprecher immer weiter zu verbessern um das Optimum für den eigenen Hörraum und die eigenen Bedürfnisse zu erschaffen.
    ...
    Jetzt verstehe ich! Es gibt kein Optimum. Wir haben beim Lautsprecherbau leider ein großes Problem. Jeder Lautsprecher ist mehr oder weniger von Schwachstellen betroffen. Und je nachdem was man verbessern möchte geht vielleicht ein anderer Parameter in die Knie.

    ich betreibe das Hobby seit 40 Jahren. Und eins habe ich gelernt. Jede Box zeigt in einem ganz bestimmten Punkt Schwächen. Entweder man akzeptiert diese oder man geht weiter zur neuen Box.

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  • BigBox
    antwortet
    Spannend.
    Mein Ansatz war es immer, sich von Lautsprecher zu Lautsprecher immer weiter zu verbessern um das Optimum für den eigenen Hörraum und die eigenen Bedürfnisse zu erschaffen.

    Mittlerweile scheine ich dort angekommen zu sein.
    Aktuell besteht zumindest kein weiterer Impuls etwas zu verändern.

    Den Ansatz, auch unpopuläre Projekte umzusetzen um die Grenzen der Simulation auszuloten, hat aber irgendwie auch was für sich.

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  • Timo
    antwortet
    Erster Satz dieses Threads:

    Unter dem Namen verbirgt sich eine gemeinsame Idee von Klaus und mir eines supergroßen Zweiwegers. Nach dem Motto von Klaus: jetzt machen wir es richtig (falsch), stehen mehrere Grundideen: Doppelbass und PA Hörnchen drüber (Timo) oder Megagroßer 15 Zöller und ebenfalls ein Hörnchen drüber (Klaus), ...
    Diese Box wird genau wegen dieser Frage gemacht, wird der Übergang funktionieren? oder wird es eine Schwelle geben ab der es nicht mehr anhörbar ist?
    Unser Hobby besteht aus Kompromissen. Keine Box ist perfekt. Und schon garnicht die, die ich gerade aufbaue. Ist alles aber ziemlich egal, weil die Box wird ganz bestimmte Vorteile haben, die ich aus vielen meiner Boxen kenne: Eine Unbeschwertheit in der Musik. Je Größer der Grundtöner desto müheloser klingt die komplette Box, ... sehr oft schon getestet. Wir hatten bei der Diskussion dieser Box damals einen heftigen Streit hier im Forum: (einige der damaligen Diskussionsteilnehmer sind heute gesperrt und nicht mehr dabei) https://boxsim-db.de/gf250ke25-regalbox/ ... Diese Box sollte laut Meinung Einiger nicht funktionieren. Und dann habe ich es einfach umgesetzt und eine richtig gute Box spielte über Jahre bei mir im Wohnzimmer. So ähnlich ist es auch hier. Mir ist bewusst dass man mit einer solchen Box den Pfad des sicheren Entwickelns verlässt. Theoretisch sollte es NICHT funktionieren, das ist eine ganz wichtige Feststellung! Jetzt ist nur die Frage was man dagegen machen kann, dass es dann doch so funktioniert dass es anhörbar bleibt, ... denn wenn man die Aktive Umsetzung wählt gibt es hunderte Möglichkeiten die Box anhörbar zu machen. Ich kann nur für mich sprechen, mich interessieren genau diese Boxen die so eine schwierige Thematik in der Konzeption mitbringen, ... Einfach kann jeder!

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  • BigBox
    antwortet
    Ist ja auch eine sehr schmalbandige Erhöhung.
    Imho nicht hörbar

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  • Timo
    antwortet
    auch im Spectrogram sieht man die Störung: Aber insgesamt nicht übel!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Quick and Dirty Spectrogram_ Schreihals Prototyp.jpg
Ansichten: 516
Größe: 241,4 KB
ID: 711353

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  • Timo
    antwortet
    ich habe die REW Messung von damals gespeichert, diese war auch schlussendlich der Grund warum ich in CB gegangen bin, denn aus dem BR-Rohr kommen jede Menge blöder Themen, ... und die Klirrspitze bei 1,6 kHz messe ich auch hier, ... was "Schlechtes" habe ich dabei aber nicht gehört, ... Gemessen bei ungefähr 100 dB

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dies hier ist die Quick and Dirtymessung des Klirrs_ Schreihals Prototyp.jpg Ansichten: 0 Größe: 182,6 KB ID: 711351

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  • Timo
    antwortet
    ps, wenn ich es fertig habe kann sich jeder eingeladen fühlen mal reinzuhören, ... die Weiche wird zunächst das Audaphon DSP 24 sein, ... beim Verstärker bin ich noch unschlüssig. Aber eine Vorauswahl ist getroffen.

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von BigBox Beitrag anzeigen
    Ich würde die Box wirklich gerne hören, wenn sie fertig ist.
    Wie erwähnt,haben Achenbach und auch Hobbyhifiselbstbau den Beyma ab 1,5 khz getrennt (oder höher), weil er sich „untenrum“ nicht so gut angehört hat.
    In meiner Son B XXL war die Trennung auch bei 1,8 khz.
    Du willst ja deutlich tiefer mit steiler Trennung.
    Mich interessiert ehrlich, ob man da klanglich wirklich irgendwelche Einschränkungen merkt (Tiw hoch getrennt, Beyma tief angekoppelt), oder ob es im Ergebnis keine hörbaren Einschränkungen gibt.
    es bringt nichts, immer wieder drüber zu spekulieren, dies ist der Grund warum ich es umsetze, ich möchte das auch mit hohen Pegeln wissen, ...

    hier habe ich es getestet und es hat funktioniert: Messungen liegen auch hier, habe ich auch schon veröffentlicht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_2096.jpg
Ansichten: 495
Größe: 954,6 KB
ID: 711347

    die Klirrspitze ist deutlich zu messen, unangenehm ist sie mir aber nicht aufgefallen, ...

    die Winkelmessungen sahen mit den GF250 so aus, und ohne viel Entzerrung, man kann aber schon das Potential erkennen. Trennung lag hier bei genau 1000 Hz.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Quick and Dirty Schreihals 20230311.jpg
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Größe: 414,3 KB
ID: 711348

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  • Timo
    antwortet
    Die Box ist zusammen 93 cm hoch, das Topteil hat 23x23 cm2 ... in der Simulation habe ich den HT21 eingesetzt, der aber in meiner realen Umsetzung durch den Beyma AMT im Horn ersetzt wird (den habe ich schon), ... In meiner Wohnhalle sitze ich in tiefen Ledersofas, da wirken Boxen die größer als einen Meter sind sehr wuchtig, die meisten meiner Boxen sind nicht höher als 85 oder 90 cm.

    Und ja du hast Recht, den Hochton muss ich vermutlich etwas weniger schwenken. Ich würde Alurohre nehmen die ich mittels einer Schraube von innen spanne, die Röhren bekommen einen leichten Winkelschnitt und ich verwende wie ein Dreibein nur eine Röhre hinten in der Mitte, (vielleicht kann ich dann die Röhre als Kabelkanal missbrauchen) ... Vorne an der Schallwand benötige ich dann zwei Auflagepunkte, vermutlich etwas Dübelartiges, ...

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  • BigBox
    antwortet
    Ich würde die Box wirklich gerne hören, wenn sie fertig ist.
    Wie erwähnt,haben Achenbach und auch Hobbyhifiselbstbau den Beyma ab 1,5 khz getrennt (oder höher), weil er sich „untenrum“ nicht so gut angehört hat.
    In meiner Son B XXL war die Trennung auch bei 1,8 khz.
    Du willst ja deutlich tiefer mit steiler Trennung.
    Mich interessiert ehrlich, ob man da klanglich wirklich irgendwelche Einschränkungen merkt (Tiw hoch getrennt, Beyma tief angekoppelt), oder ob es im Ergebnis keine hörbaren Einschränkungen gibt.

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  • Opelfreak
    antwortet
    Moin Timo,
    fleißig fleißig. Ich würde den oberen Cube vielleicht weniger stark neigen. Die beiden Subs hast du ja "hinten" 3cm angehoben. Das Topteil ist im Moment 3cm in der Mitte angehoben, das ist (für mich und nur optisch) zu viel. Ich weiß nicht wie es besser beschreiben soll. Auf welcher Höhe spielt dann (vom Boden aus gesehen) der HT21?

    Gruß Nico

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  • Timo
    antwortet
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Schreihals Gehäuseabstimmung in 30 Liter CB.JPG
Ansichten: 364
Größe: 319,7 KB
ID: 711340

    die Gehäuseabstimmung des TIW300 in 30 Liter CB, ... Eigentlich ziemlich uninteressant bei einem aktiven System und ordentlich Power im Rücken zur Raumentzerrung, ... aber ich wollte trotzdem wissen wie viel ich evtl entzerren muss, ... einmal mit Hochpass 470µF und einmal ohne Schaltung, ...

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  • Timo
    antwortet
    und die restlichen Basscubes sind auch verleimt. Der HochtonCube wurde bereits mit dem Bündigfräser bearbeitet und grob vorgeschliffen (80 Bandschleifer).
    Von der Zeit her, ist diese modulare Bauweise deutlich mehr Arbeit. Muss Aufhören der Rücken meldet sich, ...

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2134.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,10 MB ID: 711334

    und so sieht es rechtwinklig und normal aus: Einfach übereinander gestapelt:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2135.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,20 MB ID: 711335

    und so in der Art würde ich es machen wollen, dies sind jetzt 3 cm dazwischen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2133.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,19 MB ID: 711336

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  • Timo
    antwortet
    die Projektplanung geht über in die Werkstatt, und beim Sichten des MPX-Materials musste ich leider feststellen, dass ich deutlich Umplanen muss (mein 15 mm Material würde nicht reichen), ... Die Schall- und die Rückwände habe ich deshalb aus 24 mm MPX gemacht und ich werde jetzt, aufgrund der Materialknappheit dann doch komplett auf das "modulare" Gehäuse gehen, also drei getrennte Gehäuse. Die Cubes der Bässe werden 350x350 auf 320 Tiefe auch wegen des Materials, dass ich nicht so viel Restmaterialien beim Schneiden habe. Die Hochtongehäuse sind 230x230x230 mm. Ich würde nach dem ersten Verleimen versuchen eine etwas geschwungene Schallwand hinzubekommen, quasi die Cubes in einem kleinen Bogen. Das habe ich gestern im Keller ganz grob mit Kartons ausprobiert. Das hat mir vom Design sehr gut gefallen. Und das probiere ich mit den drei Einzeilgehäusen.

    Der untere Basscube mit dem TIW300 kippt oben nach hinten, der mittlere ist zum unteren wieder etwas nach vorne geneigt und steht dann wieder richtig in Raumlage und der Hochtoncube ist oben nach vorne geneigt, ... nicht viel, vielleicht 2 cm pro Trennung. Das hätte keinen akustischen Hintergrund sondern wäre rein eine optische Auflockerung der massiven Cubegehäuse. Dass die Cubes nicht Wandern gehen, werde ich das Konstrukt komplett miteinander verschrauben. Ich habe extra 15 mm Material genommen, dass in Summe nicht so viel Gewicht entsteht, ... und an neuralgischen Stellen leime ich von innen Leisten dageben um die Steifigkeit zu verbessern, ... Besonders schwer möchte ich das oberste Gehäuse machen. Vielleicht mit Sandfüllung.

    Vielleicht wird es der eine oder andere an den Bildern sehen, ich werde in CB bauen, ... das ist auch der Grund warum ich mir so lange Zeit genommen habe, ... immer wieder neue Ansätze in der Simulation. Schlussendlich immer wieder schauen was als Maximalpegel rauskommt und was man als Leistung dafür braucht, ... der Apart Champ 2 würde das gerade so im Bereich des Basses packen, ... vielleicht gehe ich da doch den Weg eines stärkeren Verstärkers, ... hätte da zwei Alternativen.

    und das sind die ersten Bilder nach zwei Stunden Arbeit: Zuschnitt und die ersten vier Cubes verleimt, ... und ich hatte nicht genügend Zwingen sonst hätte ich gleich weiter gemacht, ...

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2130.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,25 MB ID: 711327

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2131.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,31 MB ID: 711328

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_2132.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,22 MB ID: 711329

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