Da würde ich die Differenz zwischen 60 und 90 dB im Bass anheben, also 10 dB bei 100 Hz, bis 500Hz auf 0 fallend, in den Höhen nichts machen. Das ist aber graue Theorie.
Da hift nur probieren, was wandnah + Anhebung macht.
Ganz wilder Vorschlag zum Testen: Schalte vor die "erste" Spule im TT-Zweig 3 mH und überbrücke die mit einem (regelbaren) Widerstand. Je größer R, dest mehr Mittensenkung. Danach bei Bedarf den HT senken.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
passiv da eine Loundness-Abstimmg hinzubekommen, wird auch umschaltbar gehen, in dem Du einfach die Weiche so abstimmst, das der Mittenbereich breitbandig abgesenkt wird...
Bei "normal" sind die Brücken entgegengesetzt zu setzen, also die Spule zu brücken und den Kondi und das Zobelglied zu öffnen....
Wenn dann die Box wandnah steht, wird das vielleicht schon reichen...
ich werde die passive Weiche eher so umsetzen wie ich es angehängt habe und mich aber auf die Suche machen einen Digitalverstärker zu bekommen mit Bass und Höhenregler, ich hatte mir ursprünglich den hier ausgesucht: der große fosi, link zu amazon
Der Vorteil ist dass ich die Loudness an der Fernbedienung umsetzen kann.
Die Box nimmt so langsam Gestalt an. Werde zunächst 10 Liter umsetzen mit dem Wissen dass kleiner etwas besser wäre um den Maxpegel zu erhöhen, deswegen mache ich die Rückwand schraubbar, dass ich bei Bedarf ein Zwischenbrett einkleben kann, dann bei 8 Liter, die BR-Abstimmung wäre trotzdem noch etwas tiefer als 50 Hz, also noch deutlich höher als bei der originalen Topas mit TML.
Die Weiche ist zunächst eine erste Abstimmung. Kann durchaus sein, dass die Spule im Basszweig je nach Messung auch größer werden wird. Werte zwischen 2,2mH und 1,5mH in der Simulation sehen beim TI100 nicht schlecht aus, zusätzlich muss dann je nach Spule der Hochtonpegel angepasst werden. Ich habe auf eine möglichst einfache Weiche geachtet, lediglich drei Bauteile beim TMT und drei Bauteile beim Hochtöner, ziehen die Amplitude auf ein akzeptables Niveau. Ich denke dass auch die Phase und der Energiefrequenzgang richtig gut geworden sind. Auch das Abstrahlverhalten sieht für eine Box ohne Waveguide nicht ganz so übel aus.
Es gibt natürlich auch Themen die mir nicht so gut gefallen, dies möchte ich bei der elektrischen Ansteuerung am Standplatz aktiv korrigieren, zB könnte etwas mehr Pegel unter 100 Hz da sein. Ich habe die Hoffnung dass dieser Pegel über den wandnahen Standplatz angehoben werden. In keinem Falle möchte ich einen Dröhnbass, ...
Gruß Timo
ps. die Umsetzung passiert in der Werkstatt wenn es zweistellige Temperaturen gibt.
Zeitnah bedeutet. Heute habe ich mit den Vorarbeiten begonnen. Allerdings konnte ich aufgrund von (fast) minustemperaturen kaum etwas Fertigstellen. Die rohzuschnitte sind gemacht. Mir war einfach zu kalt.
Ich mache wieder die streifentechnik. Sprich, ich säge wieder das MPX in streifen und leime sie wieder zusammen. Habe schon gemerkt dass so lange Streifen gerne mal beim sägen und leimen wegwandern. Muss morgen sehr vier mit dem bandschleifer korrigieren bevor ich die einzelnen Bretter zusammenleime.
schöne Idee, ich werde den Thread weiter verfolgen.
Zitat von Timo
und ich habe den Haben-Wollen-Faktor beim MHT nicht
Da unterscheiden wir uns: ich halte den MHT immer noch für den Hochtöner in Verbindung mit dem TI100, so spielt es in meiner Topas +8.
"B100 anstatt TI100", ist zwar im Mittelton eine gute Idee allerdings nicht wenn man einen Zweiweger plant, der TI100 ist der bessere Bass, wenn man da überhaupt von Bass reden kann
Der B100 ist ein tolles Chassis, aber im reinen Zweiwegeinsatz konnte der mich auch nicht überzeugen. Ich habe eine kleine Regalbox analog zu meinen Ivory realisiert, mit B100 und G20SC. Die waren im Vergleich zur Ivory mit W100S im Bass zu dünn und brauchten eine Wand im Rücken.
Noch eine Frage: ich habe hier zwei Paar G20SC (älter und neu), die sich alle nicht so messen wie die Boxsim Simulation. Insbesondere bei der Kombi mit B100 musste ich die Weiche einige Male ändern bis das Ergebnis passte.
Hast du das mal nachgemessen und wie sind da deine Erfahrungen?
schöne Idee, ich werde den Thread weiter verfolgen....
Noch eine Frage: ich habe hier zwei Paar G20SC (älter und neu), die sich alle nicht so messen wie die Boxsim Simulation. Insbesondere bei der Kombi mit B100 musste ich die Weiche einige Male ändern bis das Ergebnis passte.
Hast du das mal nachgemessen und wie sind da deine Erfahrungen?
Grüße Ralf
Dies ist einer der Gründe warum ich so hoch trenne. Speziell um 2 kHz habe ich Unterschiede festgestellt. Aber auch der ti100 ist da oben etwas zickig. Ich traue der Simulation nicht. Ich lege die Weiche nach draußen und stimme dann per Messung und per hören ab. Ich weiß aber was passieren kann. Hab alle weiteren Bauteile hier, quasi einen Wert drüber und drunter sind vorhanden, muss also hoffentlich nichts nachbestellen.
Ich habe aktuell eher das Problem dass in der Garage zu kalt ist. Ich wäre gerne schon etwas weiter.
Blick vom Haus auf meine Werkstatt, die ungeheizte Garage:
und ein paar Impressionen von den Teilen von Gestern: die vier Seitenteile mit je 90 cm Länge und noch in einem Stück Boden und Deckel, Schallwand und Rückwand sind auch fertig und stehen auf der Seite.
und auf den vor Jahren gemachter Spanntisch, der mir dieses mal nicht ganz so helfen konnte, da die Teile mit 90 cm viel zu lang waren. Ich nutze ihn für kleinere Böxchen, ist dort wirklich sehr sehr hilfreich:
Ich konnte heute schon wieder nichts machen. Morgen soll es zumindest in Karlsruhe wieder zweistellig werden. Dann wird es weitergehen.
die Box ist in der Werkstatt, einfach weil mir die Dimension beim Zuschnitt nicht gefallen hat, ein ganzes Stück größer geworden. Ich habe die Dicke der Wände dieses mal nicht 12 mm, wie bei der Aria B100, sondern 20 mm gefertigt. Auch die Tiefe hat mir wie in der Simulation vorgeschlagen in Real nicht gefallen und habe mich auf 20 cm eingeschossen. Die Breite wollte ich genau 1 cm auf jeder Seite breiter machen wie der Treiber selbst, so enstand 14,2 cm, die Höhe entstand auch automatisch; 90 cm waren die Bretter, die ich noch da hatte. Mit allen Überständen wird die Box dann nach dem Bündigfräser 89 cm hoch.
Also entstanden die Maßen der Topas G20 BR: BxHxT 14,2x89x20 somit ergibt sich ein Innenvolumen der Box von knapp 14 Liter, also muss automatisch ein Zwischenbrett die 10 Liter begrenzen. Ist auch Ideal um dort die Weiche unterzubringen. Die Rückwand wird schraubbar gemacht, sodass man jederzeit von Hinten ins Innere der Box gelangt.
Eine Warnung für alle Nachbauer mit der Scheibentechnik. Jedes Brett muss nach dem Verleimen ordentlich auf gleiche Dicke gehobelt oder, wie ich es gemacht habe, mit dem Bandschleifer geschliffen werden, es können Winkel- und Dimensionsungenauigkeiten entstehen die es erforderlich machen, nach dem Verleimen nochmals die Dimension zu überprüfen. Dieses mal waren es 2 mm Ungenauigkeit bei 9 Streifen. Nachschneiden aller Bretter ist daher wichtig und ist hier Pflicht, wieder genau drauf Achten dass alles im Winkel ist. Ist wirklich nicht ganz einfach!
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