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Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide

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  • UweG
    antwortet
    Auf jeden Fall sieht man, dass Pseudo-D'Appo nicht gleich Pseudo-D'Appo ist. Dieser ist fast frei von Artefakten, weil er sehr tief trennt und einen geringen Chassisabstand hat.
    Ich habe mal versucht, das Artefakt noch weiter heraus zu treiben indem ich ein wenig an der Phasenlage gespielt habe und Trennfrequenz 1500Hz erlaubt habe.



    Der 2 1/2-Weger sieht aber auch Klasse aus, vor allem wenn man bedenkt, dass in der Gesamtbox die stärkere Bündelung ja noch weiter nach unten fortgesetzt werden kann, wenn der Basszweig noch mitmacht.

    Nachtrag: Das Bündelungsmaß im Mitteltonbereich ist ...
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  • „Q“
    antwortet
    Hallo Sven,

    da hast Du ja ein schönes Puzzle
    Hast Du in dieser Anordnung noch ausreichend Platz für die Ke samt WG? Auf Deiner letzten 3D Zeichnung ist ja noch das gemeinsame Volumen für die B80 zu sehen wo die Ke in das Gehäuse mit reinkommt. Auf Deinem aktuellen Bild sieht das etwas knapp aus durch das getrennte Gehäuse wegen der Trennwand. Täuscht das Foto etwas?

    Würde auch in der Konstellation die zweite Seitenwand zum Schluss machen. Machst Du die Schallwand doppelt oder normal?

    Wenn ich mir so die Sonogramme anschaue, würde ich (als noch am lernen und D‘appo zu unerfahren bisher) sagen das doch die 2,5Wege Variante am gleichmäßigsten ausschaut. Und diese Einschnürung zwischen 1-2khz ist ja praktisch nicht mehr vorhanden.
    Die Variante „kein D‘appolito“, strahlt diese denn nicht schon zu breit von 500-1000Hz?
    Interessiert mich auch sehr, da es ja auch auf mich zukommen wird.

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  • yoogie
    antwortet
    Eigene Sägen, dann liegt man um 0,1 mm

    Zweite Seitenwand zuletzt, da muß man vorher sauber und korrekt arbeiten. Und viele Zwingen braucht man auch, man muß ja in 2 Achsen pressen.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo zusammen,

    ich wünsche allen ein frohes neues Jahr.


    Anbei ein kleiner Zwischenstand (noch nicht verleimt).

    Ich ahne, dass das Verleimen eines großen Lautsprechers nochmal eine andere Nummer ist.
    Derzeit kann ich mich nicht einigen, in welcher Reihenfolge ich die Teile verleimen will. Insbesondere frage ich mich, ob es sinnvoll ist, schon relativ zu Beginn die Schallwand an eine Seitenwand zu leimen und erst zum Schluss die zweite Seitenwand anzubringen. Hat da jemand praktische Tipps?

    Wie zu erkennen, habe ich ich das Volumen für die beiden B80 nochmal zweigeteilt. Die Diskussion um D'Appo oder nicht hat mir keine Ruhe gelassen. Eine schnell zusammengeschusterte Simulation zeigt mir, dass hier drei Varianten interessant sind.
    1) Klassische (pseudo) D'Appolito.
    2) Kein D'Appolitto und nur einen B80+KE betreiben.
    3) "2,5-Wege-D'Appolito" bei der einer der beiden Mitteltöner bei 800Hz wieder raus genommen wird.

    Die nachfolgende Grafik zeigt das vertikale Abstrahlverhalten der drei Varianten im Vergleich (im Anhang die BoxSim-Projekte)

    Interessant finde ich, dass die 2,5-Wege-Variante im unteren Mitteltonbereich die gleiche Bündelung hat, wie die D'Appo-Variante. Gleichzeitig hat das 2,5-Wege-System um 1900Hz die gleiche geringere Einschnürung, wie das "klassische" 2-Wege System. Wie seht ihr das?

    Grüße
    Sven

    Für alle die bis hier hin durchgehalten haben.
    Lautsprecher aus Holz bauen ist prima für alle Perfektionisten, die sich in Toleranz üben wollen
    Oder anders, ein Online-Zuschnitthändler hält mit "Augen zudrücken" die notierten Toleranzangaben, aber nicht das, was man nach den großen Schriftzügen auf der Webseite erwarten würde. Vielleicht bin ich auch zu penibel, aber bei gleichen Zuschnittmaßen erwarte ich eine Differenz der Schnittbreite mit weniger als 0,5mm.
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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Fraggle,

    klar -- Linkwitz-Transformation. Guter Einwand!

    Grüße
    Sven

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    ...die Betrachtung der Güte ist mit der vielleicht unbegründete Befürchtung motiviert, dass Systeme mit höherer Güte eine längere Ein- und Ausschwingzeit bei Resonanzfrequenz haben.
    Hallo Sven,
    bei Bedarf sollte eine Korrektur der Systemgüte mit einem biquadratischen Filter im Zeitbereich genauso funktionieren wie im Frequenzbereich. Siegfried Linkwitz hat es hier schön illustriert: http://linkwitzlab.com/filters.htm#9

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Hallo Uwe,

    ich meinte schon eher die nichtlinearen Verzerrungen durch das System. Ich hatte schon vermutet, dass man die zeitlichen Verzögerung der Obertöne, bedingt durch die Gruppenlaufzeit des Grundtons, nicht Gruppenlaufzeit nennt (daher habe ich es auch in Anführungszeichen gesetzt).

    Aber egal, der verlinkte Artikel geht hinsichtlich Gruppenlaufzeit und nicht linearen Verzerrungen auf beide Arten ein - einmal die nichtlinearen Verzerrungen die durch das System entstehen und die, die schon auf dem Tonträger sind (und ich hab wieder was gelernt ).

    Grüße
    Sven

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  • UweG
    antwortet
    Aaah, dann war das ein Missverständnis. Ich dachte an vom System produzierte Obertöne. Für die im Signal natürlicherweise vorhandenen Obertöne lässt sich natürlich auch eine Gruppenlaufzeit bestimmen. Die wird normalerweise geringer sein, weil das Chassis bei höheren Frequenzen eine geringere Gruppenlaufzeit hat. Bei Q=1 scheint mir das aber ein geringes Problem.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Das ist eine gute Frage - keine Idee...

    Meine Gedanke ist aber dabei, dass da Obertöne sind, die zeitlich verzögert zu "benachbarten" Obertönen erscheinen.
    Bezüglich des Klirrs ist da eine weitere Dimension, die ich bisher nicht gesehen habe.

    In der Schnelle glaube ich, dass meine Gedanken hier
    http://www.dipol-audio.de/wahrnehmun...nlaufzeit.html
    schon aufgeschrieben wurden.

    Grüße
    Sven

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  • UweG
    antwortet
    Wie definiert man denn die (Gruppen-)Laufzeit von etwas, das im System erst entsteht?

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Zitat von Fraggle Beitrag anzeigen
    Ich hatte dieses Problem mal bei einem Lautsprecher mit luftdurchlässiger Gewebe-Dustcap ... Nach Abdichten der Dustcap war das dann weg.
    Chassis zu modifizieren, werde ich mir auch noch weiter aneignen .


    Zitat von UweG Beitrag anzeigen
    Erhöhter Klirr, wenn das Chassis in zu geringem Volumen huben muss, oft am schlimmsten etwas über der Einbauresonanz. Ich kenne nicht die genaue Ursache für diesen Effekt, ich vermute, es hat mit der Sicke zu tun.
    Das bringt mich zu der Frage, wie sich die "Gruppenlaufzeit" der Obertöne verhält? Bei hoher Güte haben wir bei Resonanz eine erhöhte Gruppenlaufzeit. Gleichermaßen müssen doch auch die dazu korrespondierenden Obertöne eine erhöhte "Gruppenlaufzeit" haben - oder?

    Grüße
    Sven

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  • Fraggle
    antwortet
    Zitat von Sv.n.K Beitrag anzeigen
    Ich vermute, dass der B0 nicht Lufticht ist. Ein "Luft-Weg" ist am Phaseplug vorbei und hinter der Zentrierung wieder raus.
    Ich vermute das auch. Es kommt ja vor, daß an solchen Stellen die Luft hörbar durchpfeift. Vielleicht ist es deshalb ganz gut, daß Du ein etwas größeres Volumen geplant hast.
    Ich hatte dieses Problem mal bei einem Lautsprecher mit luftdurchlässiger Gewebe-Dustcap. Da war immer so ein lästiges Zirpen. Nach Abdichten der Dustcap war das dann weg.

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  • UweG
    antwortet
    Sven, das ist überhaupt kein Problem. 0,2 Liter wären für einen 8er ein kleines Volumen, 2 Liter sind riesig.

    Als typischerweise begrenzende Faktoren für die Minimierung des Einbauvolumens eines Mitteltöners fallen mir ein:
    - Erhöhter Klirr, wenn das Chassis in zu geringem Volumen huben muss, oft am schlimmsten etwas über der Einbauresonanz. Ich kenne nicht die genaue Ursache für diesen Effekt, ich vermute, es hat mit der Sicke zu tun.
    - Bedämpfung wird schwieriger und hat mit kleiner werdendem Volumen steigenden Effekt auf das Verhalten des 3-Wegers. Schaumstoff dürfte da angesagter sein als Polyesterwatte.
    - Die Einbauresonanz kann irgendwann in den oder nahe des Übertragungsbereich rutschen. Das kann für eine passive Weiche schwierig werden. Das ist z. B. beim M10 der Fall. http://www.visaton.de/de/produkte/ch...ner/m-10-8-ohm
    Ein R10S müsste in 0,13 Liter sitzen, um in der Resonanzfrequenz auf den Wert des M10 anzusteigen.

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Guten Morgen,

    Ich habe in meiner obigen Betrachtung die Gruppenlaufzeit vernachlässigt. Weiter habe ich unterschlagen, dass das anregende Signal, bedingt durch die Unstetigkeitstellen beim Start und Ende des Sinus-Burst, nicht aus einer einzelnem Frequenz besteht.
    Ich werde meine Gedanken mal mit Neumann sortieren (http://www.neumann-kh-line.com/neuma...ry_measurement)
    Die schreiben dazu eine menge

    Grüße
    Sven

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Nabend zusammen,

    vielen Dank für eure Beiträge. Ich habe mich jetzt auf 2x 2L beschränkt (nach Abzug von seitlichem Aufbau von 2xButyl+Dibond). Zuschnitt ist bestellt, so dass es dann bald losgehen sollte (siehe Bild).


    Fraggle, die Betrachtung der Güte ist mit der vielleicht unbegründete Befürchtung motiviert, dass Systeme mit höherer Güte eine längere Ein- und Ausschwingzeit bei Resonanzfrequenz haben (davon abgesehen, dass der Treiber bei fs nicht betrieben wird).
    Ich habe das Ein- und Ausschwingen mal für einen LC-Tiefpass mit der Güte 0,5, 0,7 und 0,9 mit einem Sinus-Burst bei Resoanzfrequenz in einer Simulation verdeutlicht (siehe Grafik u. Anhang LT-Spice-Projekt).

    Oben: Spannung an der Quelle; unten Spannung über dem Widerstand; Güte: grün: 0,5; blau: 0,7; rot: 0,9
    Man erkennt schon, dass das System mit der Güte 0,7 keine Überschwinger im Signalverlauf hat. Aber ob man das hört ... ?

    Ich vermute, dass der B0 nicht Lufticht ist. Ein "Luft-Weg" ist am Phaseplug vorbei und hinter der Zentrierung wieder raus.

    Grüße
    Sven
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