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  • Timo
    Registrierter Benutzer
    • 22.06.2004
    • 10936

    über verschiedene Wege habe ich es probiert, und die sauberste Approximation hat Claude schlussendlich gemacht. chatGPT war richtig daneben und andere spuckten auch was total unsauberes raus, ... ich hänge den Datensatz, schon eingelesen ins Boxsim, hier ein. Es ist genauer als zuvor. Aber immer noch sehr ungenau zum abschätzen der Realität.

    Bei so einem günstigen Treiber hilf nur KAUFEN und selbst messen und einlesen, ...

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    • Blues Maniac
      Registrierter Benutzer
      • 24.07.2024
      • 21

      Zitat von Timo Beitrag anzeigen
      Bei so einem günstigen Treiber hilf nur KAUFEN und selbst messen und einlesen, ...
      Oder den SC 8 nehmen. Ist viel einfacher und billiger. Werde ich dann auch machen.

      Vielen Dank für Eure Bemühungen!

      Kommentar

      • Timo
        Registrierter Benutzer
        • 22.06.2004
        • 10936

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: sc8 vs fr88.JPG
Ansichten: 114
Größe: 447,7 KB
ID: 736986

        viel besser!

        Kommentar

        • donhighend
          Registrierter Benutzer
          • 09.03.2009
          • 613

          Man muss Dinge nicht verstehen. Warum benutzt man eine dämliche KI, die nichts kann, um einen Frequenzgang aus einem Datenblatt zu extrahieren? Warum nicht einfach ein einwandfrei funktionierendes Tracing Tool, wie z. B. das aus VituixCAD nutzen? Dann wird es auch was.

          Hier der Vergleich des FG im Datenblatt (oben), dem Trace mit VituixCAD (unten ___) und der extrem ungenauen KI (unten ....)

          Die Unterschiede zwischen dem FG aus Datenblatt und Trace ergeben sich durch die einfache Tatsache, dass Boxsim recht stark glättet. Aber mir soll's gleich sein. Ich muss mich damit nicht rumschlagen.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: FR77 Datenblatt vs. Trace.jpg Ansichten: 0 Größe: 302,5 KB ID: 737058
          Gruß Alex

          Kommentar

          • ubix
            Registrierter Benutzer
            • 26.03.2008
            • 3738

            Man kann doch in Boxsim einstellen, wie stark er glättet ?
            Mit Freundlichem Gruß,

            Ubix
            __________________________________________________ ____

            Spielt der Bass zu tief, kommt der Nachbar und droht mit Krieg.

            Kommentar

            • donhighend
              Registrierter Benutzer
              • 09.03.2009
              • 613

              Das stimmt, aber selbst die Einstellung "fein" mit 250 Punkten glättet noch extrem, wie die obige Darstellung deutlich. Diese zeigt den FG im Datenblatt, die untere das, was in Boxsim bei größtmöglicher Auflösung davon übrig bleibt. In der 1.2er Version ließen sich die 250 Punkte noch mit bis zu 599 Punkte überschreiben. Das war schon etwas besser, aber blieb immer noch eine zu starke Glättung zurück. In der aktuellen Version ist das nicht mehr möglich. Ich befürchte auch, dass die von Visaton angefertigten Messungen bereits geglättet sind.
              Gruß Alex

              Kommentar

              • MikaJO20
                Registrierter Benutzer
                • 26.05.2026
                • 1

                Das ist echt ein leidiges Thema mit der Glättung. Wenn man sich mit Boxsim und der Simulation von Frequenzgängen beschäftigt, kommt man sich bei diesen vordefinierten Punkten oft vor, als würde man versuchen, Details auf einem alten Röhrenfernseher zu erkennen. Dass die 1.2er Version da mehr Flexibilität bot, war für uns Entwickler und Bastler ein Segen; diese künstliche Limitierung in neueren Versionen fühlt sich oft nach einem Rückschritt an, gerade wenn man präzise Weichenentwicklungen anstrebt. Und ja, du hast völlig recht mit der Vermutung zu den Hersteller-Daten: Oft sind die Messdaten in den Datenblättern bereits "schöngezeichnet", sprich, sie sind in 1/3 oder sogar 1/6 Oktave geglättet, um die Kurve für den Endkunden gefälliger aussehen zu lassen. Wenn du dann in der Simulation nochmal glättest, bügelst du genau die Resonanzen und Einbrüche weg, die man eigentlich gerade bei der Arbeit mit dem Sperrkreis oder der Phasenanpassung im Übergangsbereich sehen müsste. Da hilft dann oft nur noch ein eigener, ungeschönter Messdurchgang, um die echte Wahrheit des Treibers zu sehen.


                Kommentar

                • Timo
                  Registrierter Benutzer
                  • 22.06.2004
                  • 10936

                  jetzt stellt sich die Frage: für was die Simulation im Endeffekt bei einer Entwicklung eine Rolle spielt.
                  Aus meiner Sicht, KEINE. Ich entwickle am Prototyp und habe meine Weichenbauteile griffbereit und stimme dann an der Hardware ab. Bastelkiste ist natürlich dabei Voraussetzung.

                  EINE Simulation ist für mich lediglich ein Fingerzeig, eine Richtung, ob die neue Idee gehen kann oder nicht. Seit der 2.1er Version ist das Bündelungsverhalten und die Abstrahlung, wie auch die Maxpegelabschätzung, sehr gut abgebildet, wenn man die Visaton eigenen Messdaten verwendet. Wie im jüngsten Fall habe ich anstelle des Faital 5 Zoll den AL130 zur Simulation verwendet, ebenso für den Sica die KE25WG. Mit dem Hintergrundwissen, dass die Weiche eh an der Hardware gemacht wird. Interessant sind an der Simulation der Box ganz andere Themen, wie der Frequenzgang, denn diesen stimme ich an der Hardware ab. Das letzte runterziehen von ein bis zwei dB macht in der Simu eh keinen Sinn.

                  Ich gehe ab und zu den Weg, dass ich den Amplitudenfreqeunzgang in Boxsim einlesen, dann weiß ich aber auch, dass die anderen Themen nicht mehr hundertprozentig abbildbar sind.

                  Wie man an der Hardware entwickelt, mit welchen Werten der Weichenbauteilen, habe ich von Boxsim gelernt. Ich kann heute auf einen Bauteilwert genau schätzen was ich nehmen muss um einen bestimmten Trennwert zu treffen. Hierzu eignet sich Boxsim hervorragend, als Lernwerkzeug. Auch gestern mit der Box 2xGF200 AL130 und KE25WG, würde ich niemals bei der Weiche in die Vollen gehen, denn plus minus ein/zwei Bauteilewerte sind immer noch drin. Bei meiner No.1 und No.2 war es schlussendlich ein punktgenauer Treffer, und trotzdem hat ein Widerstandswert aus Toleranzgründen am Hochton nicht gepasst.

                  ALSO, Boxsim nicht zu ernst nehmen, hat aber seine Berechtigung. Gruß Timo

                  Kommentar

                  • Burns
                    Registrierter Benutzer
                    • 08.12.2008
                    • 1368

                    Die Glättung war ein meiner Erinnerung nach ein Kompromiss zw. Erhöhung der Chassieanzahl und der Rechengeschwindigkeit, auch verbunden seit der Version 2.0 mit der erhöhten Anzahl der Winkelmessungen auf alle 5°. Da Boxsim nur eine Anwendung ist kann die Rechenleistung nicht bescheunigt werden. Pro geöffnete Boxsimdatei erhöht sich automatisch der Verbrauch des Arbeitsspeichers, wurscht ob was berechnet wird oder nicht.

                    Mit ist die Glättung auch zu viel, Pegelausreißer im Frequenzgang sind fast nicht mehr wahrzunehmen.
                    Weiters sind manche Chassie gut gemessen, manche weniger.

                    Kommentar

                    • goofy_ac
                      Registrierter Benutzer
                      • 17.02.2018
                      • 1262

                      Kurz meine 5 Cent - bewusst kontrovers gemeint

                      Rechenleistung kann nicht wirklich ein Thema sein. Ob nun eine Berechnung / Aktualisierung 10s oder 20s dauert, tut glaube ich niemandem (privaten) weh. Dafür eine Software einzuschränken - kann ich mir wirklich nicht vorstellen
                      Zum anderen finde ich es interessant, mit welchen Daten hier immer gerechnet und argumentiert wird. Ich öffne hier wirklich sehr viele Projekte beim Mitlesen, um zu vergleichen, wie andere an manche Dinge herangehen, um zu lernen. Aber - ohne zu übertreiben - bei locker einem Viertel der Projekte werden veraltete Chassisdaten genommen, fordert mich mein Boxsim auf, aktuellere nachzuladen. Witzigerweise ist davon zumeist je Weiche nur ein Chassis betroffen - also eine komplett durchmischte Berechnung die Folge
                      Ich behaupte mal, dass bei der Bewertung von Frequenzgängen unter Winkeln auf Basis durchmixter Daten (mit und ohne Winkelmessung) weniger herauskommen wird, als wenn durch Reduzierung der Glättung schmale Ausreisser angezeigt werden. Oder täusche ich mich?

                      Viele Grüße - Axel

                      Kommentar

                      • Timo
                        Registrierter Benutzer
                        • 22.06.2004
                        • 10936

                        Axel, das ist wirklich so, wie du schreibst. Mir ist das auch schon richtig oft aufgefallen, dass teilweise eigene Daten oder Uralt-Daten verwendet wurden und dann versucht jedes kleine 0,1 dB Fehlerchen auszumerzen. Das ist quatsch.

                        Mir geht es bei meinen Simulationen drum ob die angedachte Idee überhaupt funktionieren kann. Denn Rest mache ich an der Hardware.

                        und selbst wenn ich anstatt eines AL130 einen anderen Fremdtreiber in gleicher Größe in der Realität nehme hat zB das Abstrahlverhalten der Simulation (mit dem AL130) sehr gut gepasst. Selbst dies kann man tun.


                        edit: ein Thema habe ich noch vergessen. Jede Treiber obliegen Toleranzen, beispielsweise im Kennschalldruck. Üblich sind im Hochton schon mal plus minus 1 dB. (Visaton ist da etwas genauer) aber auch da kommt dies vor.
                        Wenn ich jetzt einen lauten und einen leisen in der Realität bekomme sind das gut ein dB im Unterschied zwischen links und rechts, und das ist DEUTLICH hörbar. Solche Themen erkenne ich nur an der Hardware und nicht an der Simulation. Dies passiert bei allen Treibern. Man stelle sich vor, man habe die Simulation auf ausolute Neutralität abgestimmt, dann kommen Treiber die teils sehr krasse Toleranzen zueinander haben, und schon ist wieder alles verbogen, ... Aktuelles Beispiel war die No.2. Dort hatte ich ziemlich genau 1,0 dB Unterschied zwischen links und rechts am G25NDWG. d.h die Weiche habe ich an der einen Seite um einen Widerstandswert ändern müssen, dass es gepasst hat.
                        Bei fremdhochtönern passiert mir das ständig. Bei Visaton ist mir das zum ersten Mal aufgefallen.

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                        • goofy_ac
                          Registrierter Benutzer
                          • 17.02.2018
                          • 1262

                          danke für Dein Feedback Timo!

                          ...an der Stelle kann ich auch UweG verstehen, der auf der anderen Seite wahrscheinlich gefordert ist, eine gewisse Abwärtskompatibilität zu halten. Aus unseren Entwicklungen (Firma) heraus sehe ich für meinen Bereich nur die (persönlich getragene) Notwendigkeit, immer wieder mal einen echten Cut hin zu einer neuen Generation zu machen. 300% mehr Aufwand für mich, Kompatibilität zu halten rechnen sich einfach nicht gegen gefühlt 5% mehr (Gejammere) beim Kunden

                          Viele Grüße - Axel

                          Kommentar

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