Bei so einem günstigen Treiber hilf nur KAUFEN und selbst messen und einlesen, ...
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über verschiedene Wege habe ich es probiert, und die sauberste Approximation hat Claude schlussendlich gemacht. chatGPT war richtig daneben und andere spuckten auch was total unsauberes raus, ... ich hänge den Datensatz, schon eingelesen ins Boxsim, hier ein. Es ist genauer als zuvor. Aber immer noch sehr ungenau zum abschätzen der Realität.
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Oder den SC 8 nehmen. Ist viel einfacher und billiger. Werde ich dann auch machen.Zitat von Timo Beitrag anzeigenBei so einem günstigen Treiber hilf nur KAUFEN und selbst messen und einlesen, ...
Vielen Dank für Eure Bemühungen!
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Man muss Dinge nicht verstehen. Warum benutzt man eine dämliche KI, die nichts kann, um einen Frequenzgang aus einem Datenblatt zu extrahieren? Warum nicht einfach ein einwandfrei funktionierendes Tracing Tool, wie z. B. das aus VituixCAD nutzen? Dann wird es auch was.
Hier der Vergleich des FG im Datenblatt (oben), dem Trace mit VituixCAD (unten ___) und der extrem ungenauen KI (unten ....)
Die Unterschiede zwischen dem FG aus Datenblatt und Trace ergeben sich durch die einfache Tatsache, dass Boxsim recht stark glättet. Aber mir soll's gleich sein. Ich muss mich damit nicht rumschlagen.
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Das stimmt, aber selbst die Einstellung "fein" mit 250 Punkten glättet noch extrem, wie die obige Darstellung deutlich. Diese zeigt den FG im Datenblatt, die untere das, was in Boxsim bei größtmöglicher Auflösung davon übrig bleibt. In der 1.2er Version ließen sich die 250 Punkte noch mit bis zu 599 Punkte überschreiben. Das war schon etwas besser, aber blieb immer noch eine zu starke Glättung zurück. In der aktuellen Version ist das nicht mehr möglich. Ich befürchte auch, dass die von Visaton angefertigten Messungen bereits geglättet sind.
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Das ist echt ein leidiges Thema mit der Glättung. Wenn man sich mit Boxsim und der Simulation von Frequenzgängen beschäftigt, kommt man sich bei diesen vordefinierten Punkten oft vor, als würde man versuchen, Details auf einem alten Röhrenfernseher zu erkennen. Dass die 1.2er Version da mehr Flexibilität bot, war für uns Entwickler und Bastler ein Segen; diese künstliche Limitierung in neueren Versionen fühlt sich oft nach einem Rückschritt an, gerade wenn man präzise Weichenentwicklungen anstrebt. Und ja, du hast völlig recht mit der Vermutung zu den Hersteller-Daten: Oft sind die Messdaten in den Datenblättern bereits "schöngezeichnet", sprich, sie sind in 1/3 oder sogar 1/6 Oktave geglättet, um die Kurve für den Endkunden gefälliger aussehen zu lassen. Wenn du dann in der Simulation nochmal glättest, bügelst du genau die Resonanzen und Einbrüche weg, die man eigentlich gerade bei der Arbeit mit dem Sperrkreis oder der Phasenanpassung im Übergangsbereich sehen müsste. Da hilft dann oft nur noch ein eigener, ungeschönter Messdurchgang, um die echte Wahrheit des Treibers zu sehen.
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jetzt stellt sich die Frage: für was die Simulation im Endeffekt bei einer Entwicklung eine Rolle spielt.
Aus meiner Sicht, KEINE. Ich entwickle am Prototyp und habe meine Weichenbauteile griffbereit und stimme dann an der Hardware ab. Bastelkiste ist natürlich dabei Voraussetzung.
EINE Simulation ist für mich lediglich ein Fingerzeig, eine Richtung, ob die neue Idee gehen kann oder nicht. Seit der 2.1er Version ist das Bündelungsverhalten und die Abstrahlung, wie auch die Maxpegelabschätzung, sehr gut abgebildet, wenn man die Visaton eigenen Messdaten verwendet. Wie im jüngsten Fall habe ich anstelle des Faital 5 Zoll den AL130 zur Simulation verwendet, ebenso für den Sica die KE25WG. Mit dem Hintergrundwissen, dass die Weiche eh an der Hardware gemacht wird. Interessant sind an der Simulation der Box ganz andere Themen, wie der Frequenzgang, denn diesen stimme ich an der Hardware ab. Das letzte runterziehen von ein bis zwei dB macht in der Simu eh keinen Sinn.
Ich gehe ab und zu den Weg, dass ich den Amplitudenfreqeunzgang in Boxsim einlesen, dann weiß ich aber auch, dass die anderen Themen nicht mehr hundertprozentig abbildbar sind.
Wie man an der Hardware entwickelt, mit welchen Werten der Weichenbauteilen, habe ich von Boxsim gelernt. Ich kann heute auf einen Bauteilwert genau schätzen was ich nehmen muss um einen bestimmten Trennwert zu treffen. Hierzu eignet sich Boxsim hervorragend, als Lernwerkzeug. Auch gestern mit der Box 2xGF200 AL130 und KE25WG, würde ich niemals bei der Weiche in die Vollen gehen, denn plus minus ein/zwei Bauteilewerte sind immer noch drin. Bei meiner No.1 und No.2 war es schlussendlich ein punktgenauer Treffer, und trotzdem hat ein Widerstandswert aus Toleranzgründen am Hochton nicht gepasst.
ALSO, Boxsim nicht zu ernst nehmen, hat aber seine Berechtigung. Gruß Timo
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