Nur muß man auch dort unterscheiden, was zu welchem Zweck eingesetzt wird.
Im Signalweg liegen normalerweise nur Koppelkondensatoren und wenn die nichts taugen, naja das kann sich jeder mal selbst anhören, ob man den Unterschied hört.

Andere haben Einfluß auf die Spannungsversorgung und sorgen mit anderen Bauteilen dafür daß im Idealfall solche IM-Verzerrungen, wie auf dem Bild zu sehen, gar nicht erst auftreten. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.
Standardmäßig sind in vielen Quellgeräten SMD-Elkos verbaut.
Tauscht man diese gegen ultra low ESR Elkos bekommt man ein erheblich niedrigeres Spannungsrauschen und einen 10fach besseren ESR.
Das hat aber mit der Ausgangsfrage nur noch indirekt zu tun, ob man Unterschiede messen kann. Die Antwort muß also erstmal JA lauten.
Was bei solchen "Tests" leider fast immer fehlt ist der Praxistest.
Das ist leider auch bei allen anderen Bauteilen fast immer der Fall.
In einem Fall hat man Widerstände auf dieselbe Weise getestet.
Immer schön mit 1 Watt Last, damit die ja nicht ihren Wert verändern.

Wie ragieren die Probanden z.b. unter Vollast ?
Wie und ab wann verändern sich die Ausgangswerte mit zunehmender Last ?
Aber wenn man die alle schon weitestgehend behandelt hat...?

Gruß
J



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