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Unterschied Folie - Hi-Endfolienkapazitator messbar

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  • Junior
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Zur Gesamtübertragungsfunktion gehören aber auch die Bauteile des Verstärkers, oder?
    Ja sicher. Und auch die des Quellgeräts !

    Nur muß man auch dort unterscheiden, was zu welchem Zweck eingesetzt wird.
    Im Signalweg liegen normalerweise nur Koppelkondensatoren und wenn die nichts taugen, naja das kann sich jeder mal selbst anhören, ob man den Unterschied hört.

    Andere haben Einfluß auf die Spannungsversorgung und sorgen mit anderen Bauteilen dafür daß im Idealfall solche IM-Verzerrungen, wie auf dem Bild zu sehen, gar nicht erst auftreten. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.

    Standardmäßig sind in vielen Quellgeräten SMD-Elkos verbaut.
    Tauscht man diese gegen ultra low ESR Elkos bekommt man ein erheblich niedrigeres Spannungsrauschen und einen 10fach besseren ESR.

    Das hat aber mit der Ausgangsfrage nur noch indirekt zu tun, ob man Unterschiede messen kann. Die Antwort muß also erstmal JA lauten.

    Was bei solchen "Tests" leider fast immer fehlt ist der Praxistest.
    Das ist leider auch bei allen anderen Bauteilen fast immer der Fall.
    In einem Fall hat man Widerstände auf dieselbe Weise getestet.
    Immer schön mit 1 Watt Last, damit die ja nicht ihren Wert verändern.
    Wie ragieren die Probanden z.b. unter Vollast ?
    Wie und ab wann verändern sich die Ausgangswerte mit zunehmender Last ?


    Wenn man guten Klang anstrebt, gibt als andere Baustellen als Kondensatorklang
    Da stimme ich voll und ganz zu.
    Aber wenn man die alle schon weitestgehend behandelt hat...?

    Gruß
    J

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  • walwal
    antwortet
    Hier zum Vergleich mal die Messung eines Lautsprechers



    90-55 = 35 dB IM-Verzerrungen mit Multiton



    110-40 = 70 dB IM-Verzerrungen

    Das heißt, die "Verzerrungen" eines Kondensators gehen in den Verzerrungen auch guter LS unter, das hört man nicht. Würde man die Messung der Kondensatoren (-80 dB) in die IM-Messung des LS übertragen, wären sie auf dem Diagramm nicht sichtbar.

    Wenn man guten Klang anstrebt, gibt als andere Baustellen als Kondensatorklang, aber das ist jedem selbst überlassen. Ich halte es jedenfalls mit den Autoren des Vergleichstests.
    Zuletzt geändert von walwal; 31.05.2020, 20:49.

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  • walwal
    antwortet
    Zur Gesamtübertragungsfunktion gehören aber auch die Bauteile des Verstärkers, oder?

    Wenn ein Verstärker im Bereich 0,00X % Klirr liegt, trotz vieler (auch) Kondensatoren, reden wir über Peanuts. Alle Messungen des Klirrs von Kondensatoren haben so geringe Werte geezeigt, dass man locker 100 davon verwenden könnte.

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  • Junior
    antwortet
    Nein, das habe ich auch nicht behauptet.

    Ich habe lediglich angemerkt daß sich die Verzerrungen mit der Anzahl der Kondensatoren innerhalb der Übertragungsfunktion addieren können.
    Ab irgendeinem Punkt wird der Klirr dann hörbar.

    Dazu sollte man dann allerdings auch die fehlende Signalamplitude von ca.30-40dB von der max.Skalierung abziehen.
    Bleibt also ein durchschn. SPL von ca.80db übrig.
    Ab wann sich das hörbar auswirkt, darüber kann man spekulieren, bzw. messen, falls irgendjemand mal eine Komplettweiche genauso akribisch durchmisst.

    Allerdings kann man angesichts dessen auch schlecht behaupten, daß überhaupt kein Unterschied existiert.

    Was mich an solchen "Beiträgen" stört, sind die Pauschalbehauptungen, ohne die Gesamtübertragungsfunktion im Auge zu behalten.

    Die Verarbeitung eines komplexen Musiksignals ist nun mal nicht trivial und die Fokussierung auf eine einzelne Kenngröße eines einzelnen Bauteils nur wenig aussagekräftig.

    Gruß
    J

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  • walwal
    antwortet
    Nicht mal Silber.

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  • zymorg
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Willst du ernsthaft behaupten, dass Unterschiede im Bereich minus 120 dB hörbar sind?
    Du hast halt keine Goldohren

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  • walwal
    antwortet
    Willst du ernsthaft behaupten, dass Unterschiede im Bereich minus 120 dB hörbar sind?

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  • Junior
    antwortet
    Die sind doch im verlinkten Beitrag unter Punkt 3 vorhanden:

    3) The difference in quality can be seen in the distortion behavior of complex signals!



    Gruß
    J

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Junior Beitrag anzeigen
    I....
    Betrachtet man das Verhalten in einem komplexen Signal sind dort Unterschiede von bis zu 6dB Impuls bei den harmonischen Verzerrungen sichtbar.....

    Gruß
    J
    Kannst du bitte mal Messungen dazu zeigen?

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  • Junior
    antwortet
    Ich möchte hier ja keinen Unfrieden stiften, aber ist das nicht etwas einseitig betrachtet, sich fast ausschließlich auf den Frequenzgang zu stürzen.

    Betrachtet man das Verhalten in einem komplexen Signal sind dort Unterschiede von bis zu 6dB Impuls bei den harmonischen Verzerrungen sichtbar.
    Da kann man wohl kaum von "keinem Unterschied" sprechen.
    Die werden nun mal mitübertragen und auch wiedergegeben.

    Eine entscheidende Größe dafür ist meiner Einschätzung nach auch der Lade-/Entladezyklus des Kondis, sowie die Leitfähigkeit der Folie.
    Auch wenn letztere im Unterschied wohl nur gering ausfallen würde.

    Außerdem sollte man vielleicht auch berücksichtigen, daß auf einer passiven Weiche ziemlich selten nur ein einziger Kondensator zum Einsatz kommt.
    Mit anderen Worten, man sollte dabei vielleicht auch das Gesamtübertragungsverhalten im Auge behalten.
    Insbesondere beim Einsatz von Saug- und Sperrkreisen innerhalb eines Zweigs.
    Das ist jedenfalls meine Einschätzung zu der Thematik.
    Aber wie schon gesagt wurde, das muß jeder für sich selbst beurteilen.

    Gruß
    J

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  • walwal
    antwortet
    Du trägst Eulen nach Athen., denn das wurde schon mehrmals hier erwähnt.

    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    ....
    Fazit

    Bei gleicher Kapazität gibt es messbare Unterschiede beim Vergleich von Elektrolytkondensatoren mit Filmkondensatoren (in Reihe mit dem Chassis), die stark von der Qualität, insbesondere dem ESR, des Elektrolytkondensators abhängen.....Der Unterschied im Schalldruck in den gezeigten Messungen beträgt jedoch im schlimmsten Fall nur 0,2dB.
    Dies ist höher als im ersten Teil beim Vergleich normaler Filmkondensatoren mit einem High-End-Kondensator, aber am Ende immer noch unbedeutend (in den meisten Fällen).[/IMG]
    Zuletzt geändert von walwal; 26.05.2020, 17:29.

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  • Kay*
    antwortet
    > ESR ist auch anders weil den Technik im Kondensatoren ist auch anders

    ich würde zum Hörvergleich nicht Äpfel und Birnen vergleichen,
    sondern ggf. zum Ausgleich einen ohmschen Widerstand seriell anbringen.

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  • walwal
    antwortet
    Nicht der Goldohrenfraktion.

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  • Azrael
    antwortet
    ....zumal ich mir gar nicht sicher bin, welcher Fraktion der Erstposter dieses Memes nun angehört....

    Viele Grüße,
    Azrael

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  • walwal
    antwortet
    Nicht von mir. Ist geklaut.

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