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Unterschied Folie - Hi-Endfolienkapazitator messbar

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  • mechanic
    antwortet
    ... UND: Man müsste ja dann beide Varianten in Stereo-Ausführung längere Zeit vorhalten, zum (häufigen) Umstecken oder besser Umschalten. Gilt dann ein eventuell "erhörter" Unterschied für den konkreten Anwendungsfall, oder kann man daraus eine allgemeine Eigenschaft ableiten?

    Ich vermute gerade bei den YT-Kapazitäten ein eher völlig planloses Gefummel ...

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  • Yves
    antwortet
    Zitat von walwal Beitrag anzeigen
    Zitat aus:

    Franks Werkstatt der Lautsprechertechnik

    "...Das hat Wochen gedauert. Um klangliche Unterschiede bei Frequenzweichen-Bauteilen zu "erfahren" hilft nur ausgiebiges Hören...."
    Mit etwas Ironie: Man braucht Wochen, um Dinge zu hören, die man nicht bereits sofort raushört. Je mehr Zeit vergeht, desto eher ist man bereit, die vermeintlichen Unterschiede dann doch zu hören (damit es endlich vorbei ist).

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  • walwal
    antwortet
    Klar.

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  • Timo
    antwortet
    in einigen Situationen sind passive Weichen unschlagbar günstig, und das ist bei einer hohen Trennung eines Mittel- und Hochtöners, die sehr kleine Bauteilewerte braucht. So gibt es für mich neben der aktiven Umsetzung auch ab und zu mal eine teilaktive Umsetzung. Eben aus kostentechnischer Sicht an der oberen Trennung passiv und an der unteren Trennung aktiv. Bei einem Dreiweger bedeutet dies zwei Stereoendstufen und ein DSP 24!!! also zwei Eingänge und vier Ausgänge.

    Diese teilaktive Lösung habe ich an vielen meiner neuen Boxen ausprobiert. Die Einstellungen sind sehr viel einfacher als bei der vollaktiven Variante. In der Regel nutze ich die aktive Geschichte für die untere Trennung und für die Raumeinmessung, ab 200 Hz nach oben mache ich aber eine passive Weiche die ich nicht wieder verändern muss, die sich auch bei anderen Raumverhältnissen nicht ändert.

    ansonsten volle Zustimmung

    Gruß Timo

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  • walwal
    antwortet
    Überhaupt, passiv ist out.

    Weiche für Concorde 500 Euro,
    Hypex-Modul 3-Wege 500 Euro, und da sind die Endstufen enthalten sowie DSP, auch ohne Messen kann man den Klang anpassen nach Geschack.

    Klarer Fall (für mich).
    Zuletzt geändert von walwal; 29.12.2025, 17:00.

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  • walwal
    antwortet
    Genau, ich höre da auch keine Unterschiede, die MKS4 verbaue ich auch gerne.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: weiche.jpg
Ansichten: 245
Größe: 614,1 KB
ID: 733574

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  • Timo
    antwortet
    Meine Erfahrung habe ich hier schon häufiger geteilt.
    Gehen wir jetzt ins Jahr 2008/2009 zurück und zwar nach Gelsenkirchen auf die DIY Messe was damals Hifi-Selbstbau organisiert hat.
    die genauen Details weiß ich natürlich nicht mehr. ABER, an der Jeany von Lonzo hat es eine Umschalteinheit gegeben um Kondensatoren gleicher größe an der Box zu testen, ich glaube es waren alles 1,5 µF Kondensatoren. Während des Umschaltens ein Raunen aus dem Raum. Viele schauten sich an, mit der Frage wurde schon umgeschaltet? Und welcher Kondensator läuft gerade. Eigentlich wollte der Betreiber beweisen, dass man direkt die höherwertigeren Kondensatoren beim "live"-umschalten entdecken sollte.

    Ich habe dieses Test mehrmals besucht und nicht einmal einen Unterschied ausmachen können.

    Ich habe mich auf dem Nachhauseweg mit Axel Ridtahler ausgetauscht und er hat mir eine günstige Quelle genannt, die MKS4 die es bei Reichelt gibt.
    In den Folgejahren habe ich oft die MKPs von Visaton mit den MKS4 verglichen und ich höre keinen Unterschied. Ich muss aber dazu sagen, dass ich viele MKS zuhause habe und mir immer die wertnächsten Teile aussuche, dass ich sicher bin auf beiden Seiten gleiche Werte zu haben.

    Deutlich mehr an Bedeutung hat der Kennschalldruck der verwendeten Hochtöner, ... ich hatte schon Hochtöner, die ich am gleichen Tag gekauft habe und dort habe ich einen dB Unterschied gemessen, was sicher innerhalb der Toleranz ist. Diesen Unterschied hört jeder sofort raus. Bei meiner No.2 war das so, dass ich in der einen Weiche einen etwas höheren Widerstand eingebracht habe, sodass die beiden Pegel am Ende gleich hoch waren.

    Gruß Timo

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  • walwal
    antwortet
    Zitat aus:

    Franks Werkstatt der Lautsprechertechnik

    "...Das hat Wochen gedauert. Um klangliche Unterschiede bei Frequenzweichen-Bauteilen zu "erfahren" hilft nur ausgiebiges Hören...."

    Ich verstehe das so: Die Unterschiede sind vernachlässigbar oder nicht vorhanden. Bei einem richtig durchführten Blindtest wohl eher letzteres.
    In keinem Fall das Geld wert.

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  • Ph-il
    antwortet
    Ja kann passieren

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  • Mr.E
    antwortet
    Sehr schön.

    Wird der Isolationswiderstand durch Alterung des Elkos kleiner?

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  • walwal
    antwortet
    Natürlich. Innenwiderstand ist für den Nicht-Fachmann (wie mich) verständlicher als ESR.

    https://www.elektronik-kompendium.de...au/0810091.htm

    "....Elektrolytkondensatoren sind deshalb innerhalb einer elektronischen Schaltung als Verschleißteil anzusehen. Vor allem in warmen oder heißen Schaltungen ist die Verdunstung der Elektrolyten im Elko ein Problem. Nicht nur Halbleiterbauelemente brauchen Kühlung. Auch Elektrolytkondensatoren müssen gekühlt werden...."
    Zuletzt geändert von walwal; 22.04.2025, 14:23.

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  • Bernd
    antwortet
    Hallo!

    Aus Wikipedia das Ersatzschaltbild eines Kondensators:




    Wir haben einmal den Isolationswiderstand, den Du meinst und dann aber noch den Serienwiderstand, der die Umladegeschwindigkeit begrenzt. Der ist wohl gemeint.

    Gruß Bernd

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  • walwal
    antwortet
    https://bastelnmitelektronik.de/esr/

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  • Mr.E
    antwortet
    Was genau ist eigentlich der Innenwiderstand eines Kondensators? Sollte der Innenwiderstand nicht möglichst hoch sein? Wenn man Gleichspannung anlegt, sollte nur so lange Strom fließen, bis der Kondensator geladen ist.

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  • walwal
    antwortet
    Und welche sind das? Außerdem haben Elkos einen höheren Innenwiderstand und schlechtere Langzeitstabilität.

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