Bündelungsmaß - Theorie und Praxis

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  • volker
    antwortet
    Hi Norbert,

    die VOX sollte doch dunkler klingen, die ist so Abgestimmt. Macht dein Raum etwa Murks, oder hat sich deine Mühe doch gelohnt, deinen Raum an der VOX anzupassen ?

    Gruß, Volker

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  • We-Ha
    antwortet
    Original geschrieben von meffi
    ...der Kettengedanke: kompensiere einen Fehler durch zusätzliche Andere

    Tschüss
    Das geht ? Verrate mir mal, wie ...

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  • meffi
    antwortet
    wird schon am komischen Format: 24 Bit/88 kHz liegen ...der Kettengedanke: kompensiere einen Fehler durch zusätzliche Andere

    Tschüss

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  • Norbert
    antwortet
    @ Farad

    Habe mir heute die St. Jan Orgel von Memmingen über DVD-Audio (www.m7records.de) angehört. Einsame Spitze und sehr echt. Das ist eine ungemischte Aufnahme in 24 Bit/88 kHz, die quasi direkt auf DVD-A gepresst wurde. Keine Spur von "dunklem" VOX-Klang. Muss wohl viel Licht in der Kirche gewesen sein

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  • ichse1
    antwortet
    Hallo NoName,

    - Nimmt man ein Chassis mit härterer Aufhängung und guter Kontrolle, ist es kein großes Problem, auch mit einem Bass den Bereich > 100Hz sauber wiederzugeben.
    Die Aufhängeung, bzw. Feder sollte deutlich über der Reso nicht mehr von Bedeutung sein, da hier der Schwinger großteils massegehämmt ist. D.h. der Antrieb arbeitet vorwiegend gegen die träge Masse der Membran.
    Dies unterstreicht aber wieder Deine Forderung nach einem starken und liearen Antrieb.

    mfg Stefan

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  • NoName
    antwortet
    Hallo,

    ich bin gerade erst wieder zum Lesen gekommen und kann nicht gleich alles am Stück lesen.

    Einen ersten Kommentar wage ich aber schon:
    - Nimmt man ein Chassis mit härterer Aufhängung und guter Kontrolle, ist es kein großes Problem, auch mit einem Bass den Bereich > 100Hz sauber wiederzugeben. Ist ist allerdings wesentlich, daß dies nicht durch unglücklich gewählte Resonatoren negativ beeinflußt wird. Hohe Signalfolgsamkeit ist gefragt. Was natürlich mit mehreren Chassis verbessert wird, ist die aktive Membranfläche und damit die Übertragung der Welle zum Hörplatz. Bis zu einer gewissen Grenzfrequenz ist dieser Effekt durchaus positiv.

    - War der Pegelschreiber empfindlich genug eingestellt? Ich hab mal im Gespräch aufgeschnappt, daß der Neutrik recht stark glätt. Liegen größere Pegelunterschiede dicht beeinander, würden dies im Diagramm nicht ausreichend deutlich werden. Das ATB bietet hier mit einem neuen Meßverfahren größere Auflösung.

    - Mit dem ATB ist es möglich, ganze Meßreihen mit unterschiedlicher Mikrophonposition zu machen und diese in einem gemeinsamen Diagramm anzuzueigen. Man sieht dies öfter in der K&T. Der Einfluß der Positionsveränderung ist relativ gering, sodaß insgesamt ein detaillierteres Ergebnis möglich ist. Der Lautsprecher sollte bei der Durchschnittsbildung der Einzelmessungen noch immer ein ausgewogenes Bild zeigen.

    Gruß

    Frank

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  • Norbert
    antwortet
    @ Ollie

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  • Ollie
    antwortet
    @ Norbert


    Ja, ich meine die Theorie ist von damals, ich glaube 1978-80. Aber das mit den Haeusern - es gibt heute immer noch genug Sachen, wogegen man auf die Strasse gehen sollte! Aber weil wir alle aelter werden bzw. geworden sind ...

    Trink das naechste Mal in Mitte einen fuer mich mit!

    Cheers,
    Ollie

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  • Farad
    antwortet

    Eigentlich würde ich ja lieber bei meinen VOXen bleiben, aber reizen tut es mich doch (man weiss ja nie).
    Welch ein wahres Wort gelassen ausgesprochen, Norbert!!

    Genau DAS ist doch der Grund, warum wir (zumindest ich) Lautsprecher bauen. Eigentlich klingts ja ganz gut, aber vielleicht... man kann ja nieee wissen....

    farad

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  • Norbert
    antwortet
    @ Ollie

    Damals (Ende 70er Anfang 80er) sind mir die d'Appos aber auch nicht gerade aufgefallen. Wir hatten zu dieser Zeit aber auch eine Menge andere Sachen im Kopf. Das KKW Wackersdorf musste verhindert werden und in Freiburg gab es eine Menge Häuser zu besetzen

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  • Ollie
    antwortet
    @ Mister E.


    Da dir niemand geantwortet hat, mach ich's mal.


    1. Kammfiltereffekte: in der Tat durch Interferenzen aufgrund von Laufzeitunterschieden (Phasendrehungen), z.B. in Hoernern (!) oder eben in Mehrtreiberkonfigurationen, wo die Weglaenge zum Ohr nicht die selbe ist und/oder die Phasenbeziehungen zwischen zwei Chassis (MT+HT im Uebergangsbereich) nicht stimmen.


    5. Ein (je nach Entwicklerphilosophie mehr oder weniger wichtiges) Ziel der LS-Konstruktion ist, ein tonal ausgewogenes Schallfeld (Direktschall + refletierter Schall) zu erzeugen, wie man ja diesem thread hier entnehmen kann. Wie BN (?) in einem anderen Thread bemerkte, ist es konstruktiv sehr, sehr aufwendig, ein gleichmaessiges Buendelungsmass (d.h. Abstrahlverhalten ueber der Frequenz) zu erzeugen, wenn man etwas anderes als 2pi oder 4pi im Sinn hat. ("Loesung": Waveguides, Dipole etc.) 2pi geht noch am ehesten per an die Wand genagelter Flachboxen, fuer 4pi gibt es ja u.a. die Fontana (?) von Visaton. Dipole sind eine andere Geschichte.

    Da der raeumliche (links-rechts) Hoereindruck nicht nur durch Laufzeitunterschiede (Stereodreieck!), sondern auch ueber Lautheitsunterschiede entsteht, sollte das am Hoerplatz eintreffende Schallfeld a) tonal ausgewogen und b) wellenformtreu (neudeutsch: "impulsrichtig") eintreffen. Laesst man nun die Reflexionen fuer einen Moment beiseite, so sind diese beiden Forderungen lediglich fuer eine Linie (naemlich die Mittelhalbierende zwischen beiden LS) bzw. einen einzigen Punkt erfuellt; letzteres besonders dann, wenn man sich Muehe macht, Chassis horizontal so gegeneinander zu verschieben, dass Phasendifferenzen (Weiche!) per Laufzeitunterschiede ausgeglichen werden.

    Ergo ist es fuer einen Ingenieur (d.h. LS-Entwickler) praktischer, ein "gutes Rundstrahlen" (s.u.) zu spezifizieren - schlicht weil er diese Ziel recht einfach erreichen kann. Typische (horizontale!) Messwinkel sind dann die beruechtigten 30 oder 60 Grad, unter denen der Direkt(!)schall nicht mehr als soundsoviel dB abgefallen sein darf, und zwar gleichmaessig fuer alle Frequenzen. Ein LS mit einem schoenen Tannenbaum (ohja, bittebitte Visaton, macht das mal!) hat also ein gutes, einer mit einem stark zerkluefteten ein schlechtes Rundstrahlverhalten. Erschwerend kommt hinzu, dass die akustische (also effektive) Filterwirkung (Leistung, Phase usw.) vom Abstrahlwinkel abhaengt, was dann bei der Frequenzweichenentwicklung zu beruecksichtigen ist - vgl. hierzu auch Kripsens posts.

    Dabei ist aber offenbar unter den Tisch gefallen, dass die wenigsten Hoerer im (verhaeltnismaessig kleinen) Hallradius sitzen, d.h. in einem Abstand, in dem das eintreffende Schallfeld deutlich vom Direktschall dominiert wird. Stattdessen wird das Schallfeld vom (u.U. mehrfach) reflektierten Schall bestimmt - welches nicht immer (bzw.: meisten nie, z.B. im HT-Bereich) tonal ausgewogen ist - und das ist ja AH's Kritikpunkt. Aber das hast du ja bestimmt bereits verstanden, wenn du bis hier den Thread mitgelesen hast.


    7. Freut mich, dass dir die Analogie zum Doppelspalt mittlerweile einleuchtet! Tatsaechlich kann man damit auch verstehen, wieso Treiber ab einer gewissen Frequenz buendeln - wenn naemlich Ober- und Unterkante der Membrane (bzw. jeder Punkt auf ihr!) wie viele Doppelspalte (ergo: Mehrfachspalt) miteinander interferierende Wellenzuege aussenden.

    Du kannst natuerlich einen "virtuellen Koax" so basteln, wie du das angedeutet hast: viele kleine runde Membrane kreisfoermig um den HT anordnen. Dabei wirst du dir aber (bei entsprechend kurzen Wellenlaengen) ein recht haessliches "Interferenzpattern" einfangen - und zwar ein haesslicheres, als du mit einem einzigen, "echten", dafuer aber sehr grossen Koax bekommen haettest, wegen der Luecken (dem "filling factor", genauer: phase closure). (Fuer die Allgemeinbildung: das selbe Problem haben (Radio)Astronomen, die viele runden Antennen (Teleskope) zusammenschalten, um Interferometrie bzw. Apertursynthese zu machen. Nicht schoen!)

    Ausserdem ist deine Loesung kontraproduktiv, wenn es darum geht, bei kleinen Hoerabstaenden ein vernuenftiges Schallfeld zu erzeugen. Im Fernfeld, d.h. wenn der (die) Treiber unter einem sehr kleinen Winkel erscheint (erscheinen), ist das etwas anderes. Da kann ein definiertes und stark buedelndes Abstrahlverhalten (Public Adress!) notwendig sein - vgl. die ganze Array-Debatte u.a. in diesem Forum.


    Zu den anderen Sachen sag ich mal nix.

    Ich moechte lediglich anmerken (ausdruecklich kein Vorwurf), dass du dir das alles mit Dickason und Stark selbst ueberlegen kannst!


    @ Norbert

    Woher hast du die Maer, d'Appolitos seien fuer den Heimkinoeinsatz entwickelt worden? Damals (Ende 70er Anfang 80er) gab's noch kein Heimkino!


    @ PTebbe

    Die d'Appolito-Konfiguration zeichnet sich nicht durch besonders gutes horizontales Abstrahlen aus, welches erst recht nicht von der vertikalen Buendelung bewirkt wird. In die Ecke sollte man sowieso keine LS stellen, na, ausser Eckhoernern vielleicht. Das einzige, was in diese Richtung spielen koennte, ist, dass d'Appolitos (besonders 3-Wege-Versionen mit grossem TT) recht kleine MT haben muessen, was dann natuerlich das horizontale Abstrahlen im Vergleich zu einer Box mit nur einem, groesseren MT beguenstigt. Ausserdem werden echte d'Appolitos so frueh getrennt, dass der MT noch rundstrahlt, waehrend man bei manchen 3-Wegen den 17er-MT vielleicht noch bis 3kHz pruegelt. Ist aber von der Anordnung der Treiber unabhaengig.



    Cheers,
    Ollie

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  • Norbert
    antwortet
    Wenn es soweit ist, dann treffen wir uns im Gehäuse-Forum

    Eigentlich würde ich ja lieber bei meinen VOXen bleiben, aber reizen tut es mich doch (man weiss ja nie). Zweitens ist mir mein Center immer noch ein Dorn im Auge und einfach eine 5. VOX zu bauen, bringt es auch nicht. Wo soll schliesslich der Tieftöner hinzeigen? Nach oben

    Hab schon an einen hydrauliche Center gedacht. Den fährt man zum Glotzen einfach nach unten. Bei 5-kanaliger Musikwiedergabe lässt man ihn oben

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  • We-Ha
    antwortet
    Achso, ja das ist einfach zu bewerkstelligen ...

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  • Norbert
    antwortet
    @ We-Ha

    Ich hatte etwa an so etwas gedacht:



    Für ein Test muss die Schallwand nicht gebogen sein

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  • We-Ha
    antwortet
    Original geschrieben von Norbert
    [ ... ] Ich würde bei der ATLAS eher ein Gehäuse nach "AH" anstreben, d.h. ca, 50 cm breit, ca. 110 hoch, an den Rändern ca. 10 cm dick. Ich würde das Gehäuse aber in der Mitte mit einem extra tiefen Auswuchs nach hinten versehen, damit das Teil gut steht und eine Bassreflexkanal a la VOX möglich wäre. Ob das Volumen bei dieser T-Form (von oben) ausreichend ist, müsste ich noch mal überschlagen. Das ganze sollte aber gerundet ausgeführt werden (We-Ha!).
    Wie meinst du das, im Querschnitt wie ein Flaschenkürbiss, nur am breiten Ende dann eben platt (Schallfront) ??

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