Bündelungsmaß - Theorie und Praxis

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  • NoName
    antwortet
    Hallo Norbert,

    vermutlich haben wir auch einfach unterschiedliche Auffassungen des Begriffs "dunkel". Den Mangel an Substanz kann ich allerdings gut nachvollziehen. Hier macht sich ein "mehr" an Bass wirklich bemerkbar.

    > Ich muss mal Heinrich von Quinton-Records fragen, welche Trennfrequenz er bei seinen Puschnik Aufnahmen verwendet hat. Da ist es mir nähmlich mit dem "dunklen" Klang besonders aufgefallen.

    Das wäre interessant. Frag doch bei der Gelegenheit mal, mit welchem Monitor-Equipment (inkl. Amping) abgehört wird und nach welchen Vorstellungen gemixt wird. Einige Monitore neigen im Mitteltonbereich ja etwas zum Verwaschen.

    Gruß

    Frank


    PS: "The Wall" von Pink Floyd macht auf DVD richtig Spaß, geht mit den Koaxen abends aber nur bei reduziertem Grundpegel. Die Dynamiksprünge werden sonst zu heftig.

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  • Norbert
    antwortet
    Hallo Frank,

    >Wie hoch ist denn die Trennfrequenz des Subs eingestellt?

    Gar nicht! Der Sub ist nur für den L.F.E.-Kanal zuständig. Die Trennfrequenz ist von den Vorlieben des Tonmeisters abhängig. Gerade bei Dts-Musik-Aufnahmen macht eine genaue Justierung des Sub-Pegels eine Menge aus. Mein Denon DVD-1600 zum Beispiel hat unter Dts gegenüber DVD-Audio 10 dB weniger Pegel am Sub-Ausgang des 5.1-Analog-Ausgangs. Dadurch klingen alle Dts Scheiben am analogen Ausgang etwas substanzlos. Man muss dadurch für einen korrekten Pegel am L.F.E.-Ausgang auf den Dts-Dekoder des AV-Verstärkers zurückgreifen oder vor den Sub einen Schalter mit einer 10 dB Abschwächung montieren und bei Bedarf umschalten.

    Gruss Norbert

    PS: Ich muss mal Heinrich von Quinton-Records fragen, welche Trennfrequenz er bei seinen Puschnik Aufnahmen verwendet hat. Da ist es mir nähmlich mit dem "dunklen" Klang besonders aufgefallen.

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  • NoName
    antwortet
    Sorry, wenn ich da jetzt nachfrage... Wie hoch ist denn die Trennfrequenz des Subs eingestellt? Ein "dunkler" Klang hat doch wohl eher was mit dem oberen MT-Bereich und der Detailwiedergabe in diesem Bereich zu tun, oder?

    Gruß

    Frank

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  • Norbert
    antwortet
    Noch ein kleiner Nachtrag, wegen dem "dunklen" VOX-Klang. Mein "Sub" war um 6 dB zu laut eingepegelt. Jetzt klingt es wie es soll. Eine Violine klingt jetzt nicht mehr wie ein Violin-Chello

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  • Farad
    antwortet
    Direktschall und erste Reflexionen werden ab etwa 2-3ms unterschieden. Alles darunter nimmt man als ein Ereignis mit Nachhall wahr. Nach den ersten Reflexionen kommt dann irgendwann der Nachhall, das was wir im diffusen Schallfeld eigentlich immer haben. Der fängt irgendwo so bei 10-15 an, das kommt natürlich ganz auf den Raum (und natürlich die Nachhallzeit) an. Bei nem reflexionsarmen Raum gehts ja theoretisch unendlich bis der Nachhall kommt.

    farad

    (ich habs jetzt nicht nachgesehen. is ausm gedächtnis, sollte aber ungefähr stimmen)

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  • PTebbe
    antwortet
    Hallo,

    ich GLAUBE 15 ms

    Gruß
    Peter

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  • NoName
    antwortet
    Hallo,

    wie wird eigentlich bei der Erkennung des Indirektschalls durch das Gehör argumentiert?

    In Wohnräumen ist der Abstand der Lautsprecher zu den Wänden ja recht gering und damit auch die Laufzeitdifferenz der Reflexion ggü. dem Direktschall. Gibt es eine Grenze ab wann sich Direkt- und Indirektschall unterscheiden lassen?

    Gruß

    Frank

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  • Bernhard
    antwortet
    Wenn ich bei meinem Aktivsystem den Tieftöner (bis 500Hz) um nur 1dB gegenüber dem Mitteltöner zu laut einstelle, ist der Klangeindruck bereits schlecht. +3dB sind in meinen Ohren richtiggehend unerträglich. Es handelt sich hier keineswegs um Marginalien, was die subjektive Wahrnehmung angeht, selbst 0,5dB sind deutlich hörbar.
    Allerdings.

    Man sollte die Pegel der einzelnen Chassis in geeichten 0,5 dB Schritten einstellen können, dann geht ein Licht auf.

    Beispiel: HT 0,5 dB lauter, MHT 0,5 dB leiser, klingt absolut anders...

    In der Messung sieht man davon garnichts.



    Bernhard

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  • Take5
    antwortet
    @Norbert

    Interessantes + schönes Setup was Du da in Deinem Zimmer stehen hast !

    Chris

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  • BN
    antwortet
    Original geschrieben von ichse1
    Da gibts einen passenden Artikel aus dem Coax -Thread:

    http://www.me-geithain.de/presse/sonder.htm
    Interessanter Artikel. Den kannte ich noch gar nicht. Danke!

    Grüße

    Bernhard

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  • Mr.E
    antwortet
    Ja schön, aber wenn man bei der Bündelung eines Chassis seinen Durchmesser zugrundelegt, dann bündelt es, verglichen mit seinem Umfang, bei einer mehr als dreimal so hohen Frequenz. Das ist für mich schon ein Unterschied...

    EDIT: Ich geh' mal davon aus, dass es der Durchmesser bzw. die (jeweilige) Breite ist, beim Einzelspalt ist das auch der Fall.

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  • Ollie
    antwortet
    @ NoName


    Frank, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich verstanden habe, welches Phaenomen du da beschreibst? Aber ich antowrte mal trotzdem:

    Die Membran schwingt nicht nur quasi-parallel, sondern tatsaechlich mit derjenigen "Kurve", die sich aus dem Summensignal ergibt. Weil ja der Wechselstrom in der Schwingspule der Membran mitteilt, was sie zu machen hat. Sinngemaess: waehrend die Membran sich gerade gemuetlich nach aussen bewegt, um die erste Halbwelle eine 50Hz-Sinus darzustellen, zappelt sie mit z.B. 500Hz, also gleichzeitig, vor sich hin. Der Ton wird aufmoduliert. Wo ist das Problem? Membrane tun sowas andauernd (na, ausser Bandpasssubwoofer vielleicht, die gelegentlich nur eine Frequenz uebertragen...), und dabei intermodulieren sie sogar.

    Das Problem, das ich in dem von dir beschriebenen Fall (50+120Hz) sehe, ist, dass du eben doch verdammt nah an der Resonanzglocke bist - das ist a weng arg suggestiv. Dann schlaegt aber voll zu, was ichse1 geschrieben hat. Ausserdem: nicht die Treiberguete, sondern die Einbauguete entscheidet, was passiert. Insbesondere entscheidet auch die Luftfeder, was mit der Membran passiert (so diese sich nicht verformt unter dem Wechseldruck), und eben nicht nur die Membranaufhaengung. Du hast zwar das Wort Guete nicht benutzt, aber bei den Buzzwords "hart aufgehaent" und "starker Antrieb" bleibt nicht wirklich Interpretationsspielraum?

    Cheers,
    Ollie

    PS: Tu dich mit gegentakt zusammen! Wo ist der eigentlich, der alte Sack? Los, kreuz die Klinge mit mir, du Feigling!

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  • Lonzo
    antwortet
    Hallo,
    kann hier jemand sagen, warum Visaton keine 30° u. 60° Messung vornimmt?
    Das währe für meine Begriffe wesentlich interessanter als irgendwelche Polardiagramme.

    Gruß Lonzo

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  • Norbert
    antwortet
    Hallo Chris,

    ein Duales Bass Array könnte hier für einen linearen Bass sorgen

    Wie soll aber dieser Wandeinbau im Fall einer Surroundwiedergabe aussehen? Das stell ich mir ganz schön aufwendig vor:

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  • Take5
    antwortet
    Hallo Peter,
    mittlerweile könnte ich mich mit einer Flachbox an der Wand anfreunden, auch aus optischer Sicht. Das daraus resultierende bessere Bündelungsverhalten wurde ja schon erörtert. Was mir persönlich an der Sache Probleme bereitet ist folgendes: Ich finde Hörabstände über zwei Meter problematisch, bei meinem bevorzugten Hörabstand (ca. 2m) würde ich in meinem Fall fast in der Mitte des Raumes sitzen, genau auf dem Schalldruckminimum der Basswiedergabe. Ein noch kürzerer Hörabstand könnte auf Grund der Raumnutzung nur temporär genutzt werden, was die Sache nicht einfach macht.

    Chris

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