Aktiv vs. Passvilautsprecher

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  • Lui
    antwortet
    Wenn ich das Hobby noch mal von vorne anfangen würde, würde ich mich heute mit Sicherheit für aktive Lösungen entscheiden. Die Problemstellungen, bei der Lautsprecherkonstruktion sind die selben, wie ja auch schon erwähnt. So ist Aktiv eben auch nicht gleich besser als passiv. Bei der Lösung ist man aber flexibler und kann Dinge umsetzen die passiv einfach gar nicht gehen. Insbesondere tiefe oder steile Trennungen sind passiv umgesetzt, wenn überhaupt sinnvoll möglich, mit erheblichem Aufwand und Leistungsverlust verbunden. Das beste an Passivlösungen ist, man hat einen Verstärker und zwei Kabel. Wenn man will das ganze mit Bluetooth vom Rechner mit schnellem Zugriff auf die komplette Musiksammlung.

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  • BigBox
    antwortet
    @Walwal:
    Auf jeden Fall lieber 5.000€ in Trinnov als 20.000€ in
    sauerstoffgetränkte Lautsprecherkabel, hochdynamische Cinchstecker und supraleitende
    Netzleisten

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  • walwal
    antwortet
    Ich fürchte, es gibt keine Patentlösung, denn es gibt gute Korrektursoftware und schlechte. Man weiß halt nicht, was die machen. Vorausgesetzt, Trinnov macht das richtig, will ich dafür 5000 Euro zahlen?

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von jhohm
    Wie recht Du hast!

    Es gibt allerdings genauso viele Gründe für Breite boxen, als für Schmale.
    Keine Variante ist besser oder schlechter, auch wenn das gerne so dargestellt wird, als ob Grimm-Audio die Weisheit alleine gepachtet hat...

    Es ist Sche..ßegal, wie breit oder schmal die Boxen sind, weil es nämlich nur ganz wenig auf einen linealglatten Achs-Frequenzgang ankommt - habe schlaue leute bei der BBC schon vor 60 Jahren herausgefunden, Du kennst die berühmte "BBC-Senke" ja auch...

    Ich finde es nicht gut, hier so einseitig zu argumentieren, als ob die Leute die automatische Einmesssystem entwerfen, doof sind.

    Und auch Du kannst nur mit Wasser kochen!
    Jörn ich weiß immer nicht was Du so in meine Beiträge hineininterpretierst?! Ich habe weder gesagt, dass die blöd wären, noch dass breitere Boxen in jedem Fall das bessere wäre....noch die anderen Dinge, die Du über mich vermutest. Ich habe auf ein Problem aufmerksam gemacht PUNKT!

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von BigBox
    @Walwal:
    Mit den Verstärkern gebe ich Dir recht.
    Was war da los,als ich im HifiForum erwähnte,dass ich die Monitor mit PA Verstärkern antreibe und nicht mit einer 10.000 Endstufenkombi und 3.000€ Kabeln
    Bei Visaton steht auch eine PA-Endstufe für die Monitor, aber die haben ja keine Ahnung dort.....

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von BigBox
    @Hiege: Vollste Zustimmung

    @Walwal: Wobei der Vergleich von Lowbeats natürlich hinkt. Die passive Version vorab war eben nicht auf den Raum angepasst.

    Vergleichen müsste man also eine z.B. eine Concorde Waveguide passiv mit Dirac oder Trinnov am Hörplatz eingemessen vs. Concorde Aktiv.

    Meine These:
    Macht es ein Profi, wird die Vollaktivversion sicherlich Nuancen besser.
    Macht es ein Laie oder jemand der nur glaubt das zu können,wird es schlechter.

    Keinesfalls aber wird die Vollaktive bei gleicher Ausgangslage die passive „vernichtend“ schlagen.
    Jepp.

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  • jhohm
    antwortet
    Zitat von Fosti
    Und da liegt genau das Problem, wenn Du optimierst automatisiert mit Trinnov, Dirac usw. am Hörplatz. Woher soll der DSP wissen, ob da vorne eine superschlanke Säule mit hoch liegendem Baffle Step steht, oder eine breite Box, wo der Baffle Step günstiger Weise schon im Grundton liegt.
    Und ich setze mal voraus: Beide haben einen linealglatten Freifeldfrequenzgang auf Achse!
    Ich glaube Dir gerne, dass diese automatisierten DSPs beide am Hörplatz auf die gleiche Zielkurve anpassen. Aber mindestens eine von beiden ist trotzdem Murks, weil mindestens bei einer von beiden der vorher linealglatte Achsfrequenzganz (und das ist der Direktschall!!!) verbogen wird. Da haben wir den Salat. Also muss man sich auch bei automatisierten Einmesssystemen auskennen, was sie tun! Und dann arbeite ich mich lieber gleich noch einen Tick tiefer ein und mache es komplett selber.
    Wie recht Du hast!

    Es gibt allerdings genauso viele Gründe für Breite boxen, als für Schmale.
    Keine Variante ist besser oder schlechter, auch wenn das gerne so dargestellt wird, als ob Grimm-Audio die Weisheit alleine gepachtet hat...

    Es ist Sche..ßegal, wie breit oder schmal die Boxen sind, weil es nämlich nur ganz wenig auf einen linealglatten Achs-Frequenzgang ankommt - habe schlaue leute bei der BBC schon vor 60 Jahren herausgefunden, Du kennst die berühmte "BBC-Senke" ja auch...

    Ich finde es nicht gut, hier so einseitig zu argumentieren, als ob die Leute die automatische Einmesssystem entwerfen, doof sind.

    Und auch Du kannst nur mit Wasser kochen!
    Zuletzt geändert von jhohm; 10.02.2021, 17:11. Grund: Name richtig geschrieben

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von BigBox
    Es ist ja so:
    Bei einer ordentlich konstruierten Box (nehmen wir mal Nubert oder Canton)
    im höherpreisigen Bereich werden zahlreiche Simulationen,Hörtests und Messungen gemacht.
    Alles mit High-End-Equipment und idr einem schalltoten Raum.........
    Und da liegt genau das Problem, wenn Du optimierst automatisiert mit Trinnov, Dirac usw. am Hörplatz. Woher soll der DSP wissen, ob da vorne eine superschlanke Säule mit hoch liegendem Baffle Step steht, oder eine breite Box, wo der Baffle Step günstiger Weise schon im Grundton liegt.
    Und ich setze mal voraus: Beide haben einen linealglatten Freifeldfrequenzgang auf Achse!
    Ich glaube Dir gerne, dass diese automatisierten DSPs beide am Hörplatz auf die gleiche Zielkurve anpassen. Aber mindestens eine von beiden ist trotzdem Murks, weil mindestens bei einer von beiden der vorher linealglatte Achsfrequenzganz (und das ist der Direktschall!!!) verbogen wird. Da haben wir den Salat. Also muss man sich auch bei automatisierten Einmesssystemen auskennen, was sie tun! Und dann arbeite ich mich lieber gleich noch einen Tick tiefer ein und mache es komplett selber.

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  • BigBox
    antwortet
    @Walwal:
    Mit den Verstärkern gebe ich Dir recht.
    Was war da los,als ich im HifiForum erwähnte,dass ich die Monitor mit PA Verstärkern antreibe und nicht mit einer 10.000 Endstufenkombi und 3.000€ Kabeln

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  • BigBox
    antwortet
    @Hiege: Vollste Zustimmung

    @Walwal: Wobei der Vergleich von Lowbeats natürlich hinkt. Die passive Version vorab war eben nicht auf den Raum angepasst.

    Vergleichen müsste man also eine z.B. eine Concorde Waveguide passiv mit Dirac oder Trinnov am Hörplatz eingemessen vs. Concorde Aktiv.

    Meine These:
    Macht es ein Profi, wird die Vollaktivversion sicherlich Nuancen besser.
    Macht es ein Laie oder jemand der nur glaubt das zu können,wird es schlechter.

    Keinesfalls aber wird die Vollaktive bei gleicher Ausgangslage die passive „vernichtend“ schlagen.

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  • walwal
    antwortet
    Also ich verstehe dich.

    Dieser Vergleich wurde schon gemacht

    "... fiel das Ergebnis klar zu Gunsten der Aktiv-Variante aus: mehr Gripp, mehr Präzision, mehr Offenheit. Die aktive SCM 50 war in allen Belangen überlegen. Sie schien auch etwas „schneller“ zu spielen. Die passive legte um einzelne Klangereignisse so etwas wie leichte Grauschleier. Die waren mit der aktiven wie weggeblasen...."

    Unbeeindruckt von allen Zeitströmungen ist der eigenwillige Aktiv-Monitor ATC SCM 50 ASL einer der besten Lautsprecher seiner Art. Der Test


    Ich kenne ja auch die Concorde Mk3 in beiden Varianten, Trotz gleichem Frequenzgang und kräftigen, guten Verstärkern war die Teilaktive klarer, besser "durchhörbarer".


    Wir müssen das alles nicht so absolut stehen (so steht es auch im link von mir), es gibt sehr gute passive und aktive LS. Passiv ist vor allem beliebt, weil manche ganz stolz auf ihre Superduper Verstärker und Kabel sind, die wären dann doch nutzlos.....

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  • Hiege
    antwortet
    Ich denke mal die Stolperfalle ist diese, dass die Frequenzweiche nicht alleinig für die Eigenschaften eines Lautsprechers verantwortlich ist.

    Ein fairer Vergleich ist meiner Meinung nach nur, wenn man den gleichen Lautsprecher passiv und aktiv miteinander vergleicht. Ich hoffe man versteht was ich damit sagen will.

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  • Whoofmax
    antwortet
    Bei Visaton passiert das selbe wie bei Canton etc., daraus ergeben sich die Bauvorschläge die auch vom Profi getestet sind.
    Und wie Du hören wirst (Canton vs ConcordWG) sicherlich nicht schlechter.

    Wenn Jemand weiß (nicht ich ) welches Chassis in welcher Kombination in seinem Frquenzbereich am besten Glänzen kann und zusammen passt, dann bin ich der Meinung das die aktive Variante ein kleines Stück feiner ausgearbeitet werden kann.

    So jetzt zieh ich den Aluhut aber wieder aus

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  • BigBox
    antwortet
    Es ist ja so:
    Bei einer ordentlich konstruierten Box (nehmen wir mal Nubert oder Canton)
    im höherpreisigen Bereich werden zahlreiche Simulationen,Hörtests und Messungen gemacht.
    Alles mit High-End-Equipment und idr einem schalltoten Raum.
    Und das machen dann meistens studierte Ingenieure, die den ganzen Tag nichts anderes machen

    Sowohl bei Nubert als auch bei Canton sind die Flagschiffe mit Passivweichen ausgestattet (wobei beide Hersteller auch Aktivkonzepte anbieten).
    Entweder, weil der Markt wirklich primär Passivboxen haben will, oder aber, weil es klanglich in normalen Wohnräumen doch keine oder nur sehr geringe Unterschiede gibt.

    Ohne DSP bzw. vernünftig optimiertem Raum (ob nun in einer Aktivbox oder nicht) wird es nie optimal klingen.

    Und wenn jetzt ein Selbstbauer ein paar Chassis zusammenkloppt und die Box aktiviert, glaube ich eben nicht, dass es perse besser wird.

    Sonst wären Diskussionen über Trennfrequenzen, Filtersteilheiten, Filterarten, bassreflex vs closed, Abstrahlung, Membranmaterial etc. immer obsolet.

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  • jhohm
    antwortet
    Zitat von Fosti
    Moin Jörn,
    wo habe ich hier Passive per se schlecht gemacht?
    Was FIR und IIR damit zu tun haben:
    Mit FIR kann ich F-Gang und Phase getrennt entzerren (auf Kosten der Latenz) mit IIR geht das nur zusammen. Mit einem IIR kann man natürlich einen Allpass aufbauen, der hilft nur nicht die GLZ nach unten zu korrigieren.
    Fosti,

    vielleicht habe ich Dich da auch falsch verstanden, dann entschuldige bitte!

    Es ist klar, aktiv bist Du erheblich flexibler, als wenn du passiv baust, um wieviel besser das Ergebnis wird, kommt auf den Einzelfall an.

    Das Antimode 2.0 hat lt Webseite FIR und IIR Filter...https://ak-soundservices.de/anti-mode-2-0-dual-core
    Von daher glaube ich - nicht wissen, nur vermuten! - dass das Ergebnis mit Antimode nicht schlechter sein wird, als eine händische Optimierung...

    Bei Dirac und Trinnov weis ich nichts über den Aufbau.

    NAD hat ein einem AMP Dirac eingebaut, ich unterstelle den Leuten bei NAD einfachmal, das die auch wissen, was Gut ist, was sich lohnt.... ->

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