Aktiv vs. Passvilautsprecher

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  • LANDO
    antwortet
    Sorry, kann mir jemand helfen und mir detailiert erklären, warum ein 13er oder 17er Koax besser sein sollte? Warum sollte eine Firma Visaton nach wirklich Jahrzehnten nicht in der Lage sein in Anlehnung etwas Vergleichbares zu bringen, wenn die Vorteile ein Alleinstellungsmerkmal hinsitlich der Qualität bilden und die absolute gute Wiedergabequalität darstellen. Ich möchte diesbezüglich nur verstehen, wo man den unglaublichen Vorteil im "Hören" hat. Ich rede diesbezüglich extra nicht von Messergebnissen und nicht Verlaufsdiagrammen (das ist etwas für die Analytiker Fraktion) sondern von expliziten Hör-Erfahrungen. PS: Ich habe Visaton schätzen gelernt, aber auch Magnetostaten von B&G. Haben die KEFs nicht als Hochtöner eine Metallkalotte?
    Zuletzt geändert von LANDO; 16.02.2021, 19:17.

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von BareAudioHaan
    so weit ich weiß muss man um ein KEF Ersatzteil zu bekommen das kaputte Teil einschicken, dann wird ausgetauscht - ihr habt Recht es ist mehr was für das unabhängigere kostenpflichtige Forum aus Cologne - bin hier raus
    Für ein Herstellerforum geht man hier sehr tolerant und liberal auch mit Themen um, die nicht direkt zu Visaton gehören. Ob das in dem Forum der Kölner Frohnaturen objektiver und liberaler zugeht??? Ist mir auch egal....

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  • Fosti
    antwortet

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  • walwal
    antwortet
    Jetzt sind wir aber völlig OT.

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von BareAudioHaan
    Ich mag diese "vernichtenden" subjektiven Aussagen nach 4 Jahren Donald Trump wirklich nicht mehr.....
    Was hat das mit Trumpismus zu zun??? Geht's noch?!

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  • walwal
    antwortet
    Conclusions
    I think the famous reputation Q100 has more to do with its great looks than sound. Measurements are not horrible but they lack the evenness that we need to see in on-axis measurements.

    Overall, I can't recommend the KEF Q100. Look forward to testing their current production models.
    ----
    Conclusions
    There is clear engineering effort here to produce a speaker with good objective metrics. Alas, the upper bass boost may not work for everyone and lack of control of the two resonances has a high impact on clarity and detail. Directivity control due to coaxial driver seems to create a much more of a point source which many people think they like, but was not my cup of tea.

    So, reasonably good objective measurements but doesn't do it for me. I can't recommend the KEF Q350 despite its positive attributes.


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  • linux1972
    antwortet
    Zitat von BigBox
    linux1972:
    ... Zudem ist das verbiegen ja im Prinzip bei jeder Box notwendig, sofern man den Raumeinfluss einigermaßen ausblenden möchte. Auch bei einer Aktivbox ohne DSP hat man hier letztlich die gleichen Probleme
    Da bin ich ja auch Deiner Meinung. Meine Frage bezog sich auf den (auch finanziellen) Aufwand, zuerst passiv mühsam zu einem linearen FG zu kommen um danach dann den FG wieder zu verbiegen. Darüber hinaus musste sich der Entwickler bei der Auswahl der Chassis, wie beschrieben, mit unnötig vielen Kriterien auseinandersetzen, was in vielen Fällen den gefundenen Kompromiss nicht eben besser macht.

    Gruß A.

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  • BigBox
    antwortet
    @Fosti:
    Klar. Man sollte sich vorher überlegen, ob die Box zum Profil passen könnte.

    Meine Aussage bezog sich eher auf den Frequenzgang.
    Manche Hersteller sounden die Lautsprecher im Bassbereich oder in den Höhen.
    Auch ein rein linearer Lautsprecher klingt eben speziell.

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von BigBox
    ......

    Guter Einwand, aber für mich auch leicht zu beantworten.
    Zum einen ist es mir natürlich egal, was sich der Entwickler dabei gedacht hat oder welchen "Sound" er präferiert. Meistens wird ja neutral abgestimmt. Das gefällt mir persönlich nicht. Bei keiner Box. Aber gefallen muss es am Ende mir, nicht dem Entwickler......
    Tja, damit lässt Du natürlich außer Acht, dass Du zwar overall am Frequenzgang einer passiven Box drehen kannst.....aber den "Entwickler" bekommst Du mit dem von ihm passiv "eingeimpften" Abstrahlverhalten dennoch nicht "raus"

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von BigBox
    linux1972:.....
    Zudem ist das verbiegen ja im Prinzip bei jeder Box notwendig, sofern man den Raumeinfluss einigermaßen ausblenden möchte. Auch bei einer Aktivbox ohne DSP hat man hier letztlich die gleichen Probleme
    So ist es. Zumindest im Bassbereich ganz entscheidend!

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  • BigBox
    antwortet
    linux1972:

    "Was macht es für einen Sinn, einen sündhaft teuren Lautsprecher mit großem Aufwand im RAR passiv perfekt linear abzustimmen und danach den FG mit der Raumkorrektur wieder zu verbiegen, das kann man auch einfacher haben. Im Übrigen hat dann der Klangcharakter des LSP's nichts mehr mit dem zu tun, was der Entwickler sich gedacht hat (und er Mannjahre Aufwand investiert hat?)."

    Guter Einwand, aber für mich auch leicht zu beantworten.
    Zum einen ist es mir natürlich egal, was sich der Entwickler dabei gedacht hat oder welchen "Sound" er präferiert. Meistens wird ja neutral abgestimmt. Das gefällt mir persönlich nicht. Bei keiner Box. Aber gefallen muss es am Ende mir, nicht dem Entwickler

    Zudem ist das verbiegen ja im Prinzip bei jeder Box notwendig, sofern man den Raumeinfluss einigermaßen ausblenden möchte. Auch bei einer Aktivbox ohne DSP hat man hier letztlich die gleichen Probleme

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von linux1972
    ......
    Aktivlösungen mit abgesetzten Komponenten überfordern den Otto-Normalanwender, daher kein Markt für fertig abgestimmte Lösungen. Außerdem entfällt dann die freie Kombinierbarkeit zw. LSP und Elektronik. Damit kann der Markt und auch die Hersteller schlecht umgehen. .......
    Zumal die meisten AV-Receiver ja neben einen Line-Out für den aktiven Sub und oft auch Line-Outs für die Mains bieten.
    So mache ich das: Mains und Sub sind aktiv, Center und Rears sind passiv.
    Stereo kann ich dann rein übern die aktiven Mains genießen und für das BlingBling bei 5.1 reichen dann die 3 zusätzlichen passiven. Man muß natürlich darauf achten, dass der passive Center zu den aktiven Mains passt.

    Ein weiterer Vorteil ist, dass das meist nicht überproportionierte Netzteil des AVR nur durch 3 statt 5 passiven Lautsprechern belastet wird, die zudem auch nur im "small" Modus laufen.

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  • linux1972
    antwortet
    Hier ein paar Thesen zum Thema:

    Der High-End Markt will keine aktiven Lautsprecher mit im Lautsprecher integrierter Elektronik, dann kann man sich ja keinen fetten (teuren) Verstärker mehr hinstellen. Das wollen weder die Hersteller, noch die "Fachpresse", noch die Kunden.

    Aktivlösungen mit abgesetzten Komponenten überfordern den Otto-Normalanwender, daher kein Markt für fertig abgestimmte Lösungen. Außerdem entfällt dann die freie Kombinierbarkeit zw. LSP und Elektronik. Damit kann der Markt und auch die Hersteller schlecht umgehen.

    Was macht es für einen Sinn, einen sündhaft teuren Lautsprecher mit großem Aufwand im RAR passiv perfekt linear abzustimmen und danach den FG mit der Raumkorrektur wieder zu verbiegen, das kann man auch einfacher haben. Im Übrigen hat dann der Klangcharakter des LSP's nichts mehr mit dem zu tun, was der Entwickler sich gedacht hat (und er Mannjahre Aufwand investiert hat?).

    Beim Streben nach dem perfekten Klangerlebnis landet man m.E. irgendwann beim Thema Raumakustik und Integration/Positionierung der LSP in den/im Raum. In meinem Fall sind das u.A. Subwoofer mit wandbündigem Einbau. Spätestens dann ist passiv Schluss.

    Wie weiter oben schon erwähnt, muss man bei einer aktiven Lösung die Kompatibilität" der Einzelchassis zueinander im Sinne von FG und Wirkungsgrad nicht berücksichtigen. Man kann sich bei der Auswahl auf die Frequenzbereiche und das Abstrahlverhalten konzentrieren. Das halbiert die Anzahl der Auswahlkriterien und schafft einfach deutlich mehr Spielraum.

    Aufgrund des erwähnten Spielraumes lassen sich m.E. Kombinationen mit deutlich besserem Preis-/Leistungsverhältnis finden. Die Eigenschaften/Qualität der Einzelchassis treten etwas in den Hintergrund, die Abstimmung der Filter dominiert das Klangbild.

    Eine gut abgestimmte Passivbox zu aktivieren bringt nicht zwangsweise einen Vorteil. Ich habe das zweimal ausprobiert, bei gleichem FG kein Unterschied hörbar. (Es stand eine unterbrechungsfreie Umschaltmöglichkeit zur Verfügung)

    Für den Otto-Normalanwender, der sich einfach einen LSP kauft und sich den ins Wohnzimmer stellt, bietet eine Aktivlösung wahrscheinlich keinen großen Vorteil.
    Das Ergebnis ist aber m.E., egal mit welchem finanziellen Aufwand, weit weg von optimal.

    Gruß A.

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  • Fosti
    antwortet
    Zitat von BareAudioHaan
    .....
    KEF z.B. hat seine Coax Chassis darauf optimiert, auch mit einfachen passiv Weichen ganz ordentlich zu klingen......
    Leider komplett unter Wert.....diese "einfachen" Weichen sind einfach rottig. Schade um das Gehirnschmalz, welches KEF in die Entwicklung ihrer vorzüglichen Koaxe gesteckt wurde. Ich hatte die Q300 und die Q100...komplett verschenktes Potenzial.

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  • Mr.E
    antwortet
    Zitat von Fosti
    Neumann und Geithain verbauen u.A. den ST TDA7294 ....kostet 6 EUR.....wer also wirklich selber bauen will......
    Interessant. Aber zumindest Geithain nutzt keine DSPs, soweit ich weiß.

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