Selbstbau vs. Stangenware
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Hi Jürgen,
wer baut noch 2-Wege-Lautsprecher mit 2.000 Hz Übergangsfrequenz?
Dass der TMT da schon deutlich bündelt haben die meisten bemerkt. runter bis 1.300 Hz, was im Musikerbereich schon vor 30 Jahren usus war, ist trumpf.
Gruß
Peter -
Ja, gleichmäßig im Sinne "keine großen Sprünge". Ungünstig ist jeder normale kastige Zweiweger, weil der TMT bei der üblichen Trennung (2000 Hz) schon bündelt (weniger Energie im Raum), der HT aber sehr breit strahlt (viel Energie im Raum). Wenn dazu ein "nackter" Raum kommt, klingt es zu hart.
Die Couplet Ke klang bei mir recht gut, bei Tochter miserabel.
Maßnahmen:
1 Absorber an die Seitenwand
2 Frequenzgang verbiegen
3 Schallwand optimieren
4 Mehr Wege
5 WG einsetzen (nach meinen Erfahrungen die beste Variante + 1,3,4,5 ).
Natürlich trägt der Raum wesentlich zum guten Klang bei. Ungleichmäßige/zu lange Nachhallzeiten versauen die beste Box.Einen Kommentar schreiben:
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Moin Jörn,
wolltest Du mich gezielt missverstehen und warum?
Ich habe mit keinem Satz geschrieben, dass das Abstrahlverhalten egal sei, ganz im Gegenteil.
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass der Raum letztendlich darüber entscheidet, wie gut das Ergebnis sein wird.
Irgendjemand hatte auf meine Äußerung vorbildlich perfekt gemacht und das ist nonsens.
Perfekt gibt es nicht und wird er vermutlich nie geben, hier lässt sich mit bekannten Mitteln nichts ändern.
Es gibt aber sehr wohl vorbildliche Lautsprecher.
Das Problem des vertikalen Abstrahlverhaltens, insbesondere im Bereich der Übernahmefrequenz versuchte eins D'Appolito theoretisch zu lösen, leider hat D'Appolito meines Wissens diese Theorie nie in ein praktikables Konzept verwiklicht.
Die Lautsprecher, an denen er selbst mitwirkte, u.a. die Dirac, erfüllten seine eigene Theorie nicht.
MfG
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Moin Ody,Damit ich das jetzt richtig verstehe.
Ein Lautsprecher sollte ein gleichmäßiges abtrahlverhalten haben. Damit man am breiten Hörplatz die gleiche " Qualität ". Wände und Möbel in der Nähe der Lautsprecher Sorgen aber für reflektionen die am Hörplatz stören können. Also wird man ein Kompromiss schließen müssen ? Die Lautsprecher auf den Hörplatz einwinkeln ( wenn sie nicht freistehend sind ) und LS benutzen die ein schlechtes Abstrahlverhalten haben ?
Die Reflexion sind ja abhängig vom Material worauf sie treffen. Und nicht jeder kann mit absorbern im Wohnzimmer arbeiten.
Was wäre nun die Lösung für ein Wohnzimmer ( 3 x 4 m ) mit Wohnwand und Lautsprecher daneben mit 10 cm Abstand zu den Seitenwänden. Ein 3er Sofa mittig am anderen Enden des Raumes, direkt an der Wand ? Also ein typisches Wohnzimmer in einem Mehrfamilienhaus. Der evtl, benutzte A/V Receiver hat eine einmessfuktion.
also Sofa direkt an der Wand ist IMHO nicht schlecht, weil die Reflexionen sehr schnell am Ohr sind.
Die lautsprecher besser VOR die Wohnwand stellen, oder Regalboxen IN die Wohnwand, aber die Boxen quasi in die Ecken zu stellen, ist ungünstig, auch wenn die Einmessautomatik eine Menge ausbügeln kann.
Gruß JörnEinen Kommentar schreiben:
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Verständnisfrage
Damit ich das jetzt richtig verstehe.
Ein Lautsprecher sollte ein gleichmäßiges abtrahlverhalten haben. Damit man am breiten Hörplatz die gleiche " Qualität ". Wände und Möbel in der Nähe der Lautsprecher Sorgen aber für reflektionen die am Hörplatz stören können. Also wird man ein Kompromiss schließen müssen ? Die Lautsprecher auf den Hörplatz einwinkeln ( wenn sie nicht freistehend sind ) und LS benutzen die ein schlechtes Abstrahlverhalten haben ?
Die Reflexion sind ja abhängig vom Material worauf sie treffen. Und nicht jeder kann mit absorbern im Wohnzimmer arbeiten.
Was wäre nun die Lösung für ein Wohnzimmer ( 3 x 4 m ) mit Wohnwand und Lautsprecher daneben mit 10 cm Abstand zu den Seitenwänden. Ein 3er Sofa mittig am anderen Enden des Raumes, direkt an der Wand ? Also ein typisches Wohnzimmer in einem Mehrfamilienhaus. Der evtl, benutzte A/V Receiver hat eine einmessfuktion.Einen Kommentar schreiben:
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Moin DD,
ich sehe das zeimlich anders als Du, wenn der LS "schei..." ist, wird das Endergebnis - oder, anders herum,
Nur wenn der lautsprecher gut ist, kann das Endergebnis auch gut werden!
Der Raumeinfluß äussert sich zum Großteil in den Moden, da spielt das Abstrahverhalten keine Rolle.
Gegen Reflexionen, und die sind die EINZIGE Störgröße beim Abstrahlverhalten, kann man leicht etwas machen, WG, stärkere, gleichmässige Bündelung etc.
Horizontal ein gutes Abstrahlverhalten zu bekommen, ist weniger eine Kunst, als denn vertikal.
Deshalb schwört Jürgen so auf die Concorde mit WG, deshalb halte ich die oben erwähnten Lautsprecher als ziemlich gelungen, quasi 1-
Wie gesagt, wenn der Lautsprecher schon mistig abstrahlt, wird er durch keine Korrekturmöglicht zu einem guten Ergebnis führen...
In so fern trögt ein "perfekter" Lautsprecher ERHEBLICH zu einem guten Ergebnis bei!
Gruß JörnEinen Kommentar schreiben:
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Vorbildlich ist in diesem Zusammenhang auch nicht perfekt, sondern vielmehr im Rahmen des Machbaren vorbildlich.
Da doktert jeder an seiner eigenen Philosophie herum das Problem zu lösen.
Ich habe mir das angehängte pdf-Dokument der Tonmeister-Tagung mal durchgelesen.
Da wird schön geschildert, dass der Lautsprecher als solches letztendlich nur bedingten Einfluss auf das Endergebnis, insbesondere Abstrahlverhalten hat. Hier spielt der Raum die entscheidende Rolle.
Insofern würde der "perfekte Lautsprecher" auch nur bedingt zum besseren Ergebnis beitragen.
Schlimmer ist die Situation im heimischen Wohnzimmer, da ist es nahezu unmöglich vernünftige räumliche Bedingungen zu schaffen.
Ergo kann man über den Nutzen abstrahlungsoptimierter Lautsprecher sinieren, was allerdings nicht bedeutet, dass dies vernachlässigbar ist.
Alexander Heißmann hat in seiner Untersuchung der "optimalen Schallwände" die Hochtöner mit Frontplatten, die als Waveguide bzw. Kurzhorn ausgebildet sind, gänzlich übersehen. Anstoß zu seinen Messungen war die Entwicklung seiner WaveWall 182.
Er verschweigt allerdings, dass seine Gehäuseform von einem Hochtöner mit Kurzhorn im Abstrahlverhalten zusätzlich begünstigt wird. Alexander Heißmann ist mit Sicherheit ein Fetischist in Sachen Abstrahlverhalten, ich kenne kaum einen Entwickler von Bausätzen, der sich mit dem Thema derart intensiv beschäftigt.
MfG
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Da bin ich bei Dir, Jürgen.
Selbst richtig gute 2-Weger, wie die "DXT-Monitor" von Alex -> http://heissmann-acoustics.de/dxt-mon/ oder die KH120 -> http://www.neumann-kh-line.com/neuma...onitors_KH120A , die Studio 1 -> http://www.visaton.de/de/bauvorschla...io1/index.html und Studio2 -> http://www.visaton.de/de/bauvorschla...io2/index.html von Visaton sind nicht perfekt
Gruß JörnEinen Kommentar schreiben:
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Jörn, mich störte "vorbildlich außerhalb der Achse", wie es DD schrieb. Aber wir sind uns ja einig, dass dies falsch ist.
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Jürgen,
selbst mit WG bekommst Du bei einem 2-Weger kein optimales Ergebnis, auch mit WG nicht.
Und bevor ich mir eine Studio 1 ins Zimmer stelle, gehe ich lieber zig andere Kompromisse ein...
Der beste Kompromiss wäre übrigens die Zyklop....
Gruß JörnEinen Kommentar schreiben:
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Muss heute am Wetter liegen....
Man lese nach bei Hifi Selbstbau, Dem sagenhaften U, Wohlgemuth, Dr. Sean Olive, Floyd E. Toole, der Fa. Neumann, Anselm Goertz
uvm.
Man kann das alles aber auch ignorieren und nie zufrieden mit seinen LS sein.Zuletzt geändert von walwal; 24.07.2015, 21:56.Einen Kommentar schreiben:
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oje, welch Antwort.
Bist Du einer der Leute, die das Fach beherrschen?
Was sind Deine Referenzen?Einen Kommentar schreiben:
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Ach Jörn, warum bist du so griesgrämig in letzter Zeit? Das Alter?
Auch ein 2-Weger kann gut klingen, zB die Studio 1 oder 2 oder die Neumanns oder meine S2KE oder die Standcouplet KeWg. Man muss es nur richtig machen und Erkenntnisse der Neuzeit anwenden.Zuletzt geändert von walwal; 24.07.2015, 20:20.Einen Kommentar schreiben:
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Jürgen, wie oft machst Du Kniebeugen vor Deinen Concords?
Nagut, Du betest sie wahrscheinlich täglich an
Im Normalfalle bewegt man sich eher horizontal, bei vertikalen Bewegungen ist der klang eh egal
Gruß Jörn
P.S. JEDE 2-Wege-Box wird solch einen F-Gang haben, also brauchst du da nicht immer so drauf rumzureiten, Hail Concord!Einen Kommentar schreiben:
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